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Beitrag von kleine-Hexe » Fr 7. Jun 2019, 13:55

„Die Welt in der Plastik­falle“ – so titeln große Zeitungen in Deutsch­land. Das Thema ist in aller Munde. Doch bei der Dis­kussion um Plastik­müll wird ein As­pekt nahezu ver­gessen: Viele Plastik­pro­dukte ent­halten gefährliche Schad­stoffe! Und das Schlimme ist: Wir er­kennen beim Ein­kauf nicht, welche Pro­dukte un­bedenk­lich sind. Das muss ein Ende haben! Dafür setzt sich der BUND mit aller Kraft ein. Bitte helfen Sie uns dabei mit einer Spende!




Der Ein­satz von chemischen Zu­satz­stoffen ge­hört zur industriellen Plastik-­Pro­duktion. Weich­macher ver­wandeln hartes PVC in auf­blas­bare Plansch­becken. Fluorierte Ver­bindungen im­prägnieren Out­door-­Jacken. Bro­mierte Sub­stanzen dienen als Flamm­schutz­mittel in Elektro­geräten und Möbeln.

Die Gefahr: Viele dieser Stoffe sind ge­sund­heits­schäd­lich. Sie ent­weichen mit der Zeit aus den Pro­dukten und reichern sich in der Raum­luft und im Haus­staub an. Über die At­mung ge­langen sie auch in unsere Körper. Be­sonders ge­fähr­lich ist die Gruppe der hormo­nell wirk­samen Sub­stanzen. Sie bringen das fein aus­tarierte Hor­mon­system des Körpers aus dem Gleich­ge­wicht.

Alltag ohne Gift -
Die Folgen: Un­frucht­bar­keit, ver­frühte Puber­tät, Fett­leibig­keit, Aller­gien, Brust­krebs und Dia­betes werden mit diesen Sub­stanzen in Ver­bindung ge­bracht.

Es ist nur schwer mög­lich, be­lastete Pro­dukte zu er­kennen. Anders als bei Körper­pflege­pro­dukten müssen Her­steller von Spiel­zeug, Möbeln oder Textilien die Chemi­kalien nicht kenn­zeichnen. Erst auf­wendige und teure Labor­tests decken die Ge­fahren auf.
Wir testen für Sie und Ihre Ge­sund­heit: Regelmäßig unter­sucht der BUND Pro­dukte auf ge­fähr­liche Inhalts­stoffe. Erst Ende 2018 fanden wir in Spiel­zeug­ enorm hohe Be­last­ungen an hormo­nell wirk­samen Flamm­schutz­mitteln. Doch diese Tests sind teuer: 500 bis 1.000 Euro müssen wir pro unter­suchtem Produkt be­zahlen – je nach­dem, auf wie viele Schad­stoffe wir testen wollen. Ihre Spende er­möglicht die Finan­zierung von weiteren Produkt­tests!




Wir decken auf: In der Praxis werden Chemi­kalien oft ein­ge­setzt, ohne, dass ihre Un­gefähr­lich­keit aus­reichend ge­prüft wurde. Dabei sind die Her­steller dazu ge­setz­lich ver­pflichtet. In auf­wendigen Re­cherchen decken wir auf, welche Unter­nehmen gegen gel­tende Re­geln ver­stoßen, machen dies öffent­lich und üben Druck aus. Helfen Sie uns dabei mit einer Spende?


Jetzt spenden http://newsletter.bund.net/go/7/3D1SDR5 ... 9CLJW.html

Unabhängigkeit ist unser höchstes Gut. Das gilt auch für die Finan­zierung un­serer Ar­beit. Des­halb sind pri­vate Spenden für uns so wichtig.

Bitte unter­stützen Sie uns mit einer Spende – ob 15, 40 oder 60 Euro – bei der Fi­nan­zierung un­serer Ar­beit. Damit können wir z.B. Pro­dukte testen, Info­blätter und Bro­schüren für alle pro­du­zieren und auf po­li­tischer Ebene für eine Stärkung un­serer Ver­braucher­rechte kämpfen. Für eine gift­freie Zu­kunft für uns alle!

Vielen Dank und herz­liche Grüße, Ihre
Ulrike Kallee


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Re: BUND

Beitrag von Anne » Mi 12. Jun 2019, 14:58

gute Nachrichten: Inzwischen haben mehr als 90.000 Menschen in unserer Kampagne "Lass brummen! Eine Zukunft für Insekten." eine E-Mail an die Ministerinnen Schulze und Klöckner geschickt oder auf einer Unterschriftenliste unterzeichnet.

Nächste Woche Mittwoch wollen wir die gesammelten Stimmen überreichen. Wenn Sie noch Unterschriftenlisten haben, schicken Sie diese bitte bis Montag, 17.6.2019 an:

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND)
Kaiserin-Augusta-Allee 5
10553 Berlin

Bitte schicken Sie aus Datenschutzgründen die Listen nicht als E-Mail-Anhang sondern per Post. Tausend Dank fürs Mitmachen!

Wenn Sie in dieser Woche noch sammeln möchten:
Hier einfach eine Unter­schriften­liste herunter­laden, aus­drucken und mit­sammeln! http://newsletter.bund.net/go/16/3DAQG3 ... BGDW8.html



Unterschriftenliste: Rette unser Wasser!

Was passiert mit den Listen?
Wir werden nächste Woche Mittwoch die Unter­schriften an die Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Umweltschutzministerin Svenja Schulze überreichen.
Denn noch vor der Sommerpause will die Bundesregierung ihren Aktionsplan Insektenschutz verabschieden. Damit dieser wirkungsvoll wird, müssen unsere Forderungen http://newsletter.bund.net/go/16/3DAQG3 ... XKSH0.html Einzug halten:
• Auf zehn Prozent der Agrarflächen Lebensräume für Insekten einrichten!
• Bis Ende 2019 Pestizide in Schutzgebieten verbieten!
• Umweltauswirkungen in Pestizid-Zulassungsverfahren besser berücksichtigen!
• Schrittweiser Glyphosat-Ausstieg bis 2021! Sofortiges Verbot der Anwendung von Glyphosat in Klein- und Hausgärten sowie auf öffentlich genutzten Flächen!
Bitte senden Sie die Unter­schriften­listen
bis Eingang am Montag, 17. Juni 2019 zurück an:

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)
Kaiserin-Augusta-Allee 5
10553 Berlin

Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung. Ich bin sehr gespannt, ob wir es bis zur Unterschriftenübergabe an die Ministerinnen schaffen werden, über 100.000 Stimmen für unsere gefährdeten Insekten zu sammeln.

Sonnige Grüße
Claudia Klein-Hitpaß
für das Kampagnenteam des BUND

PS: Was Sie noch tun können: Schicken Sie bitte diesen Link an Ihre Freundinnen und Freunde mit der Bitte, bis Dienstag noch teilzunehmen.
www.lass-brummen.de

Je mehr Stimmen wir haben, desto überzeugender können wir unsere Forderungen einbringen.

WICHTIG: Am Dienstag, 18.6. endet die Aktion und die Übergabe aller Stimmen an die Ministerinnen wird vorbereitet!


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Re: BUND

Beitrag von Anne » Fr 14. Jun 2019, 15:57

unser Planet versinkt im Plastik: Es ist im Boden, im Wasser, in der Luft. Doch Müllstrudel im Meer und Abfallhalden gigantischen Ausmaßes sind nur die sichtbarsten Auswirkungen der Plastik-Katastrophe.

Der BUND hat deswegen gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung den "Plastikatlas" veröffentlicht, der in 19 Kapiteln einen Überblick und fundiertes Wissen über die Ursachen, die Akteur*innen sowie die Folgen der Plastikkrise bietet.

Viele weitere Themen, die uns am Herzen liegen, z.B. unseren aktuellen Pressekommentar zum Kükenschreddern ("Nach diesem Urteil wird das Küken-Töten ungehindert weitergehen...") finden Sie in unserem Newsletter. http://newsletter.bund.net/go/4/3DFO8AV ... HBT6G.html

Mit besten Grüßen

Ihr BUND-Online-Team


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Re: BUND

Beitrag von Anne » Sa 15. Jun 2019, 13:49

dieser Sommer wird heiß: Die Klimakrise schreitet voran, während unsere Regierung – blind für entschlossenen Klimaschutz – noch weitere 20 Jahre die Killerkohle verfeuern will. Auch, dass Menschen ihr zu Hause verlieren, in den Dörfern im Rheinischen Revier, wo die RWE-Bagger sich unaufhörlich in die Erde fressen, wird von der Politik geflissentlich ignoriert.

Wenn dann die Menschheit ihr Zuhause verliert, wird es zu spät sein!

Deshalb rufen wir gemeinsam mit anderen Umweltverbänden und dem Bündnis "Alle Dörfer bleiben" zum Aktionstag "Kohle stoppen! Klima und Dörfer retten!" am 22. Juni im Rheinischen Revier auf. Direkt am Ort des Geschehens, dort, wo die Zukunft von Familien und der ganzen Menschheitsfamilie leichtfertig an Konzerninteressen verhökert wird, lassen wir unseren Protest erklingen und zeigen der Bundesregierung:

Es reicht! Kein Rumlavieren mehr! Wer jetzt nicht handelt, der handelt gegen die Interessen der Bevölkerung.

Für unser Klima, für den Hambacher Wald, für Berverath, für Keyenberg, für Kuckum, für Oberwestrich, für Unterwestrich, für Manheim, für Morschenich: Kommen Sie am 22. Juni ins Rheinland, werden Sie Teil der Klimabewegung und helfen Sie den Kohle-Irrsinn für immer zu begraben!

Ich komme zum
Aktionstag http://newsletter.bund.net/go/13/3DJKRM ... A19IW.html

Sie sind verhindert und können am Aktionstag nicht teilnehmen? Dann unterstützen Sie den Protest für Klima und Dörfer online:

Online-Protest
unterzeichnen
http://newsletter.bund.net/go/13/3DJKRM ... A11ZQ.html
Glück auf für den Klimaschutz und herzlichen Dank,

Ihr BUND-Online-Team

PS: Sie sind verhindert, haben den Online-Protest bereits unterstützt und möchten trotzdem noch etwas tun? Teilen Sie unser NEIN zu Kohle


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Re: BUND

Beitrag von kleine-Hexe » Fr 21. Jun 2019, 21:31

eine Zukunft für Insekten! Viele Unterschriftenlisten flatterten in den letzten Tagen noch bei uns in die BUND-Geschäftsstelle. Etliche Menschen nutzten den Weg über unsere Online-Aktion „Lass brummen“, um sich für Insekten einzusetzen. Es ist unglaublich: In nur drei Monaten haben mehr als 100.000 Menschen mitgemacht. Ihre Stimme ist dabei. Dafür möchte ich mich bei Ihnen bedanken.

Heute haben wir in einer bunten Aktion vor dem Kanzleramt und im Landwirtschaftsministerium die Stimmen überreicht!

Svenja Schulze erhält ein Hausaufgabenheft für den Insektenaktionsplan

Umweltministerin Svenja Schulze und BUND-Geschäftsführer Olaf Bandt begleitet von der "Hummel" mit dem "Hausaufgabenheft für die Bundesregierung"

„Das Insektensterben ist Fakt und die Politik muss den wissenschaftlichen Erkenntnissen endlich Taten folgen lassen. Jetzt, und nicht erst in ein paar Jahren. Die Botschaft des BUND und all seiner Unterstützerinnen und Unterstützer ist eindeutig: Wir brauchen einen umfassenden Schutz unserer Insekten und der biologischen Vielfalt“, erklärte Olaf Bandt, BUND-Geschäftsführer für Politik und Kommunikation heute bei der Übergabe. „Die Bundesregierung hat sich zum Aktionsprogramm Insektenschutz bekannt und sich vorgenommen, es bis zum Sommer 2019 auf den Weg zu bringen. Passiert ist leider zu wenig, insbesondere von Seiten des Landwirtschaftsministeriums“
Übergabe im Landwirtschaftsministerium an Staatssekretär Michael Stübgen

Silvia Bender, Leiterin Biodiversität beim BUND, überreicht Michael Stübgen, Staatssekretär bei der Landwirtschaftsministerin, das "Hausaufgabenheft"

Die Vorschläge aus dem Bundesumweltministerium für ein Aktionsprogramm Insektenschutz liegen auf dem Tisch, nun muss Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner wirksamen Maßnahmen in der Agrarlandschaft zustimmen. „Statt ausgeräumter Landschaften mit hochintensiv bewirtschafteten Monokulturen brauchen wir Hecken, Feldraine und artenreiche Wiesen, damit Insekten Lebensräume finden.“ fordert Olaf Bandt. „Der massenhafte Einsatz von Pestiziden ist Treiber des Insektensterbens. Damit muss endlich Schluss sein. Die Zeiten von Glyphosat und Co. sind vorbei.“
Noch finden Verhandlungen statt und noch besteht die Chance, dass auch das Landwirtschaftsministerium seiner Verantwortung zum Schutz der Insekten nachkommt.

Vielen Dank, dass Sie uns mit Ihrer Stimme unterstützt haben. Vor der Sommerpause soll das Aktionsprogramm Insektenschutz verabschiedet werden. Wir halten Sie auf dem Laufenden, was weiter passiert. Es bleibt spannend.

Herzliche Grüße

Claudia Klein-Hitpaß
für das BUND-Kampagnenteam


PS: Hier können Sie unsere Arbeit für Insekten mit einer Spende unterstützen. Helfen Sie, das dramatische Insektensterben zu stoppen. Für Wildbienen, Käfer, Schmetterling und all die vielen kleinen Helfer der Natur. Wir brauchen sie. Vielen Dank!

Jetzt spenden!

http://newsletter.bund.net/go/15/3DTKD4 ... G10LB.html


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Re: BUND

Beitrag von kleine-Hexe » Mi 26. Jun 2019, 19:08

das Klima wird nicht durch Reden, sondern nur durch Handeln geschützt. Wegen der Untätigkeit der verantwortlichen Politiker*innen müssen die Menschen nahe den Tagebauen im Rheinischen Revier weiter um ihre Dörfer bangen und der Hambacher Wald ist gefährdeter denn je. Zur Rettung von Klima, Dörfern und Wald müssen vorrangig die ältesten und dreckigsten RWE-Kraftwerksblöcke vom Netz gehen. Dies haben wir am vergangenen Wochenende zusammen mit vielen anderen einmal mehr gefordert. http://newsletter.bund.net/go/1/3E9FDX8 ... 0OZ45.html

Viele weitere Themen, die uns am Herzen liegen, zum Beispiel unsere Sommertipps, finden Sie in unserem Newsletter.

Mit besten Grüßen

Ihr BUND-Online-Team


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Re: BUND

Beitrag von Anne » Di 2. Jul 2019, 11:50

die Zeit läuft: In nur zwei Wochen will die Bundesregierung über die Zukunft unserer Insekten entscheiden. Bis dahin soll ein Aktionsplan stehen, der hilft, Wildbienen, Schmetterlingen und Co. besser und verbindlich zu schützen. Passiert ist bislang leider wenig. Warum? Der Aktionsplan sieht viele Maßnahmen in der Landwirtschaft vor. Es sollen zum Beispiel weniger Pestizide verwendet werden. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner blockiert die Vorschläge aus dem Bundesumweltministerium aber seit Monaten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel darf Klöckners Blockadehaltung nicht länger dulden. Die Kanzlerin muss jetzt durchgreifen. Sie muss ihre Richtlinienkompetenz nutzen und dafür sorgen, dass Insekten endlich besser geschützt werden.

Helfen Sie den Insekten und schicken Sie jetzt unseren Eilappell an die Kanzlerin!

Nachricht an die
Kanzlerin schicken!

Eilappell an die Kanzlerin: Insektensterben stoppen!
Klöckner blockiert Aktionsplan Insektenschutz
Alle Forschungsergebnisse nennen die intensive Landwirtschaft mit ihren Pestiziden und ausgeräumten Landschaften als einen der Hauptgründe für das Insektensterben. Über 125.000 Nachrichten für mehr Insektenschutz in der Landwirtschaft haben Sie gemeinsam mit vielen anderen Menschen an Julia Klöckner geschickt – im Rahmen unserer Kampagne "Lass brummen! Eine Zukunft für Insekten". Vergangene Woche haben wir dem Ministerium alle Unterschriften persönlich übergeben.

Landwirtschafts­ministerin Julia Klöckner weiß, dass die Menschen ihre Haltung nicht akzeptieren. Sie kennt die Ergebnisse der Forschung. Trotzdem bewegt sie sich kein Stück. Sie blockt die Vorschläge des Bundes­umwelt­ministeriums und verhindert so, dass unsere Insekten eine bessere Zukunft haben. Klöckner schadet damit dem Überleben vieler Arten.


Die Kanzlerin muss in der Insektenfrage durchgreifen und Klöckner in die Schranken weisen. Sie kann die Zeichen der Zeit nicht übersehen: Der Weltbiodiversitäts-Bericht des IPBES hat Anfang Mai ein dramatisches globales Artensterben offengelegt. Die Krefelder Langzeitstudie aus dem Jahr 2017 belegt das Insektensterben in Deutschland: Sogar in Schutzgebieten ist die Menge der Fluginsekten in den letzten 30 Jahren um drei Viertel zurückgegangen.



An mehr Insektenschutz führt kein Weg vorbei: Laut einer Emnid-Umfrage im Auftrag des BUND fordern deutschland­weit 79 Prozent der Befragten einen verbindlichen Insekten­schutz. Beim Volksbegehren Artenvielfalt in Bayern hatten sich zwei Millionen Menschen beteiligt. Weitere Volks­begehren laufen oder sind in der Planung.

Genau wie Sie will die Mehrheit der Bevölkerung mehr Schutz für unsere Insekten. Lassen Sie nicht locker. Schicken Sie jetzt eine Nachricht an Kanzlerin Merkel!

Eilappell absenden! http://newsletter.bund.net/go/4/3EKUQO1 ... GW5E3.html

Herzlichen Dank für Ihr Engagement und viele Grüße
Ihre Jasmina Matera
für das Kampagnenteam des BUND


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Re: BUND

Beitrag von kleine-Hexe » Do 11. Jul 2019, 19:24

für viele von uns ist das Meer der Inbegriff von Sommerurlaub und Erholung. Doch was kaum jemand weiß: Unsere Meere sind der am schlechtesten geschützte Lebensraum unseres blauen Planeten. Nun ist auch noch die Tiefsee in Gefahr: Der sogenannte Tiefseebergbau birgt gewaltige ökologische Risiken, denn beim Abbau von Tief­see­ressourcen werden auch Lebensräume von Millionen Arten zerstört. Bitte setzen Sie heute ein Zeichen für den Schutz der Tiefsee und unserer wertvollen Meeresschätze – mit Ihrer Spende!

Nadja Ziebarth - BUND-Meeresschutz-Expertin


Nadja Ziebarth
BUND Meeresschutz-Expertin


Einige Millionen Arten werden in der sogenannten Tiefsee (der Bereich ab einer Meerestiefe von 200 Metern) vermutet – unter ihnen Korallen, Seesterne, Krebse, Oktopusse und Schwämme. Doch gleichzeitig lagern auf dem Grund der Ozeane riesige Mengen an Rohstoffen: Mangan, Kupfer, Silber, Gold oder seltene Erden finden sich dort. Nun soll dieser – einer der letzten unberührten Lebensräume der Erde – industriell ausgebeutet werden!

Wir müssen das stoppen – JETZT! Die Lizenzen zum Abbau sind längst vergeben: Die Zeit drängt! Daher fordern wir, dass alle Vorhaben zum Abbau mineralischer Ressourcen in der Tiefsee sofort zu stoppen sind! Bitte helfen Sie uns dabei mit einer Spende. Mit Ihrer Unterstützung können wir eine kritische Öffentlichkeit für dieses ernste Anliegen schaffen, und darüber auch Einfluss auf die Politik nehmen!


Noch ist völlig unklar, wie die Lebens­ge­meinschaften in der Tiefsee einen industriellen Eingriff verkraften würden. Wissenschaftler*innen aus aller Welt warnen eindringlich: Der Tiefseebergbau kann Millionen Tiefseearten bedrohen. Bisher stehen technische Herausforderungen einem kommerziellen Abbau entgegen. Aber das Wettrennen um die Ausbeutung der Tiefsee hat längst begonnen. Und auch Deutschland ist dabei!
Ihre Spende wirkt

Wir klären auf: Das Problem Tiefseebergbau ist in der Öffentlichkeit noch weitgehend unbekannt. Wir informieren die Öffentlichkeit, und sorgen dafür, dass die Tiefsee nicht einfach so hinter verschlossenen Türen verscherbelt wird! Unsere Öffentlichkeits- und Pressearbeit, Broschüren und Faltblätter klären auf und sind kostenlos erhältlich. Doch dies können wir nur mit Hilfe von Spendengeldern finanzieren. Daher bitte ich Sie: Helfen Sie uns mit Ihrer Spende, um die Bevölkerung und Entschei­dung­sträger*innen zu informieren und zu überzeugen!



Wir mischen uns ein: In Berlin und Brüssel setzen wir uns für einen Stopp aller Vorhaben und politischen Initiativen zum Abbau mineralischer Ressourcen in der Tiefsee ein. Dies umfasst auch die sofortige Beendigung der wirtschaftlichen Förderpolitik im Bereich Tiefseebergbau. Das ist mühsam und langwierig, aber für wirkliche Veränderungen die einzige Möglichkeit. Das heißt z.B., dass wir Stellungnahmen zu vorgelegten Maßnahmen-Planungen erarbeiten, bessere und wirksame Vorschläge formulieren und mit fundierten Fakten begründen. Weil wir politisch, wissenschaftlich und wirtschaftlich unabhängig agieren möchten, sind wir dabei auf Ihre private Unterstützung angewiesen!

Die Uhr tickt! Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende!
http://newsletter.bund.net/go/0/3F40IMZ ... RXN01.html
DANKE für Ihre Hilfe sagt
Ihre

Nadja Ziebarth
BUND-Meeresschutz-Expertin

Unser Einsatz für den Schutz der Meere ist vielfältig!
Bedrohlich für unsere Meere ist nicht nur der Tiefseebergbau, sondern auch die Un­mengen an Plastik­müll. Außerdem lässt die Klima­krise den Meeres­spiegel sinken, die Fischerei bedroht die Be­stände vieler Fisch­arten und viel zu hohe Nährstoff­ein­träge gefährden das gesamte Öko­system. Daher sind wir an vielen Stellen aktiv für den Schutz unserer Meere. Danke, dass Sie uns dabei unter­stützen!
BUND-Spendenkonto:
GLS Gemeinschaftsbank eG
IBAN: DE 43 4306 0967 8016 0847 00
BIC: GENODEM1GLS
Stichwort: Tiefsee


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Re: BUND

Beitrag von Michael » Fr 19. Jul 2019, 19:35

Ein Tag und zwei Nachrichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Die 1. Nachricht
...kommt aus Bayern und ist einfach fantastisch. Das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ ist jetzt Gesetz! Mit großer Mehrheit billigte der Landtag den Gesetzesentwurf. 167 Abgeordnete stimmten mit Ja, 25 mit Nein, fünf enthielten sich. In Bayern müssen Biotope künftig besser vernetzt, Gewässerrandstreifen besser geschützt und die ökologische Landwirtschaft deutlich ausgebaut werden.

Die Rekordbeteiligung von fast 1,75 Millionen Unterschriften hatte die Staatsregierung unter Zugzwang gesetzt. Aus dem erfolgreichsten Volksbegehren in der bayrischen Geschichte ist ein gutes Gesetz zum Schutz der Bienen erwachsen. Die Bayrische Initiative hat auch Effekte in anderen Bundesländern. In Baden-Württemberg läuft bereits ein ähnliches Volksbegehren, in Nordrhein-Westfalen ist eines in Planung.
Die 2. Nachricht
...ist ein unglaublicher Skandal und macht fassungslos. Die EU-Staaten haben gestern in einer Abstimmung den Bienenschutz geschwächt!

Die Kriterien für die Zulassung von Pestiziden wurden in der neuen Bienenleitlinie deutlich gelockert. Klartext: Es wird Herstellern zukünftig leichter gelingen, Pestizide trotz ihrer negativen Auswirkungen auf Insekten zuzulassen. Vor dem Hintergrund des immer weiter voranschreitenden Arten- und Insektensterbens ist das ein umweltpolitischer Skandal!

Auch Deutschland hat für die Abschwächung der Bienenleitlinie gestimmt. Und das, obwohl hinreichend bekannt ist, wie sehr der hohe Einsatz von Pestiziden unseren Bienen und Insekten schadet.
Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner darf sich nicht weiter gegen den Insektenschutz stellen. Seit Monaten blockiert sie gute Vorschläge des Bundesumweltministeriums, die die Lage für die Insekten entschärfen würden. Durch ihre Blockadehaltung geht das Aussterben vieler Arten weiter. Kanzlerin Merkel muss ihre Ministerin endlich in die Schranken weisen und das Insektensterben aufhalten.

Bereits 40.000 Menschen haben unsere Eilappell an die Kanzlerin unterzeichnet. Vielen Dank, dass auch Sie den Insekten ihre Stimme gegeben haben. Um die Kanzlerin vor der entscheidenden Kabinettssitzung im August zu überzeugen, wollen wir ihr mindestens 50.000 Appelle schicken.

Wir bitten Sie herzlich, uns dabei zu helfen. Wie? Bitte teilen Sie den Eilappell mit Ihrem Netzwerk, erzählen Sie Ihren Freunden und Bekannten davon. Verbreiten Sie die Aktion www.bund.net/insektensterben-stoppen bei Facebook, Twitter oder per E-Mail. Jede Stimme baut mehr Druck auf die Kanzlerin auf und kann unseren Insekten erheblich helfen.

Eilappell jetzt teilen!



E-Mail test@test.de%20(bitte%20Empfängeradresse%20eintragen)


Facebook
http://newsletter.bund.net/go/14/3FMMJU ... V316LN.php

Twitter http://newsletter.bund.net/go/14/3FMMJU ... 41KVZ.html
Vielen Dank und herzliche Grüße
Ihre Jasmina Matera
für das Kampagnenteam des BUND


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Einige Leute fragen nach dem Geheimnis unserer immer noch glücklichen Ehe.
Wir nehmen uns zweimal in der Woche Zeit, gut essen zu gehen, tanzen, Zärtlichkeiten austauschen...
Sie Dienstags, ich Freitags.;)


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Re: BUND

Beitrag von Anne » Fr 19. Jul 2019, 19:49

die Themen Umwelt- und Naturschutz bewegen die Menschen in Deutschland immer stärker – das hat uns das vergangene Jahr 2018 deutlich gezeigt:

Anfang Oktober feierten 50.000 Menschen am Hambacher Wald den vorläufigen Rodungsstopp, den der BUND vor Gericht er­stritten hat. Gleichzeitig war dies die bisher größte Einzel-Demo für den Klima­schutz in Deutsch­land!
Hubert Weiger - BUND-Vorsitzender


Prof. Dr. Hubert Weiger
BUND-Vorsitzender
Zudem konnte der BUND, auch dank privater Spenden- und Mitgliedsbeiträge, 36 Hektar Acker- und Grünlandflächen am Grünen Band kaufen, um den Lückenschluss entlang der ehemaligen, innerdeutschen Grenze weiter voran zu treiben. Damit wurde mit eigenen Ankäufen die 1.000 Hektar-Marke geknackt. Ein großer Erfolg war in dem Zusammenhang, dass die Landesregierung Thüringen den eigenen Anteil des Grünen Bandes als Nationales Naturmonument auswies.

Auch in der Landwirtschaft konnten wir Akzente setzen: So stellte der „Fleischatlas 2018“ Vorschläge zum Umbau der Nutztierhaltung vor. Unter anderem dadurch konnten wir konkrete Lösungsangebote in die politische Debatte um die Haltungskennzeichnung und die Nutztierstrategie einspeisen. Unsere Forderungen verstärkte dabei die BUND-Kampagne „Raus aus der Massentierhaltung“ mit mehr als 130.000 Unterschriften.

In unserem Jahresbericht 2018 finden Sie zu den oben genannten Erfolgen zusätzliche Informationen, weitere Höhepunkte unserer Arbeit sowie Angaben zu den Einnahmen und Ausgaben des BUND. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre!

Herzliche Grüße

Prof. Dr. Hubert Weiger
BUND-Vorsitzender



Zum Jahresbericht 2018 http://newsletter.bund.net/go/12/3FP01E ... 5M52Y.html


PS: Der BUND finanziert seine Arbeit ohne Ökosponsoring, um wirtschaftlich, politisch und fachlich frei und unabhängig arbeiten zu können. Ein besonderer Dank gilt daher den mittlerweile ca. 625.000 Unterstützer*innen. Wir freuen uns, dass sich immer mehr Menschen beim BUND engagieren oder unsere Arbeit finanziell unterstützen. Der BUND steht damit so gut da, wie noch nie in seinem 44-jährigen Bestehen. Das gibt unserer naturschutz- und umweltpolitischen Arbeit erheblichen Rückenwind. Hierfür möchte ich allen Unterstützer*innen recht herzlich danken.


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