BUND

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Anne
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Re: BUND

Beitrag von Anne » Do 5. Dez 2019, 18:34

Adventszeit heißt für den kritischen Geist heute auch erhöhte Achtsamkeit gegenüber Umweltgiften. Sei es der Weihnachtsbaum aus der Intensiv-Plantage, sei es ein Erzeugnis aus einer auf Export und maximale Intensivierung ausgerichteten Landwirtschaft auf dem Tisch – solange uns die Politik nicht entschieden vor Pestiziden schützt, zirkulieren sie schneller in Umwelt und häuslichem Umfeld als vielen Menschen bewusst ist. Die Umweltschäden sind hinlänglich bekannt: Bis zu einem Drittel Biomasse an Insekten haben wir bereits in den vergangenen zehn Jahren verloren, die prominenteste bedrohte Vertreterin ist die Wildbiene. Es ist also höchste Zeit, das Sterben zu stoppen, auf den Äckern in ganz Europa eine Praxis zu etablieren, die nicht mehr gegen die Natur wirtschaftet und auch Bäuerinnen und Bauern den Anreiz dafür zu geben.

Auch deshalb blicken wir bereits hoffnungsvoll auf das Jahr 2020. Mit der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) "Save Bees And Farmers" appellieren wir in einem breiten Bündnis an Organisationen und Verbänden an alle Menschen des Kontinents: Macht mit, unterstützt unsere Forderung an die EU, die Agrarwende einzuleiten und die Artenvielfalt für unsere Ökosysteme wiederherzustellen, lasst uns gemeinsam Europa verändern! Sind Sie schon dabei?


Ich möchte helfen


Außerdem: Am 18. Januar gehen wir in Berlin auf die Straße und läuten das Jahr 2020 mit der traditionellen "Wir haben es satt!"-Demo ein. Immer mehr Aktive, Bäuerinnen und Bauern, Bürgerinnen und Bürger schließen sich ebenda zusammen, um für mehr Klimaschutz und gegen die fatale Agrarpolitik zu protestieren. Denn eine Agrar- und Ernährungswende ist uns – nicht nur im Weihnachtsmonat – das Licht, das uns den Weg heraus aus den gegenwärtigen Verhältnissen leuchten möge.

Mit diesem letzten Newsletter für das aktuelle Kalenderjahr wünschen wir Ihnen besinnliche Tage, viel Liebe und Gesundheit und bedanken uns ganz herzlich für Ihr Interesse an unserer Arbeit für ein nachhaltiges Land in einer friedlichen Welt.

Bis 2020!
Ihr BUND-Online-Team


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Re: BUND

Beitrag von kleine-Hexe » Fr 6. Dez 2019, 20:55

„wir haben die Botschaft gehört, wir haben sie verstanden", das sagte die neue SPD-Vorsitzende Saskia Esken heute bei ihrem ersten Treffen mit dem BUND. Unsere Botschaft war deutlich: Mit über 3.000 individuellen Nachrichten für mehr Klimaschutz haben BUND-Unterstützer*innen innerhalb von nur einer Woche die E-Mail-Postfächer von Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans geflutet. Sie alle fordern von der neuen SPD-Spitze vollen Einsatz für unser Klima. Um all diesen persönlichen Botschaften noch mehr Nachdruck zu verleihen, haben wir sie heute Morgen vor dem SPD-Parteitag an Saskia Esken übergeben – gebunden zu einem dicken Buch.
Video ansehen
Übergabe von 3.000 Botschaften beim SPD-Parteitag.
Hier einige der Forderungen an die SPD:
„Bitte setzten sie sich für mehr Klimaschutz im Luftverkehr ein: Innerdeutsche Flüge auf die Bahn verlagern, Energiesteuer auf Kerosin erheben, um die Ungerechtigkeit gegenüber der Bahn zu beseitigen." - Gudrun V.

„Lassen Sie den Worten Taten folgen! Motivieren Sie ihre Parteikollegen und -mitglieder für einen stärkeren Klimaschutz einzutreten." - Thomas B.

„Setzen Sie sich für ein Tempolimit 120/130 auf Autobahnen ein - der schnellste und schmerzloseste Weg, um in diesem Sektor den CO2-Ausstoß zu reduzieren." - Gesa M.

„Es muss einen wirksamen CO2-Preis geben! Kontraproduktive Gesetzentwürfe wie die Erhöhung der Pendlerpauschale müssem unbedingt gekippt werden! Bitte prüfen Sie auch andere Hebel für den Klimaschutz: Solar-Pflicht für Neubauten, Umsetzen der Vorschläge der Kohlekommission und vor allem: Stoppen Sie die Zerschlagung der Windenergie-Branche!" - Fabian H.
Großer Presseandrang bei der Übergabe
Die Presse hatte großes Interesse an der Übergabe der 3.000 Botschaften
Der BUND sagt: Frau Esken, halten Sie Wort für ein wirksames Klimapaket. Die neue SPD-Spitze hatte vor ihrer Wahl mehrfach angekündigt, dass das Klimapaket der Bundesregierung nicht ausreicht. Vor allem zu den Themen wirksamer CO2-Preis, Ausbau der erneuerbaren Energien, Überarbeitung der Abstandsregeln für Windräder und das Kippen der schwarzen Null hatten Esken und Walter-Borjans Nachverhandlungen angekündigt. Sie wolle hart nachverhandeln, sagte uns Esken auch heute wieder, und mit geradem Rücken in die GroKo-Verhandlungen gehen. An diesen Aussagen werden wir die neue SPD-Spitze messen.

Video zum SPD-Parteitag
Wir fordern eine SPD-Klimapolitik, die ihren Namen auch verdient. „Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans haben im Vorfeld des SPD-Mitgliedervotums erklärt, sie wollen soziale Gerechtigkeit und Ökologie in Einklang bringen. Sie haben damit Wahlkampf gemacht, dass sie das Klimapaket in der aktuellen Form ablehnen und notfalls Nachverhandlungen angekündigt“, sagt Verena Graichen, stellvertretende BUND-Vorsitzende. „Diesen Worten müssen jetzt entschlossene und schnelle Taten folgen. Wegducken oder Zurückrudern gilt nicht!"

Herzlichen Dank, dass Sie uns bei unserem Einsatz für mehr Klimaschutz unterstützen.
Schöne Grüße und ein erholsames Wochenende

Ihre Jasmina Matera
für das BUND Kampagnenteam


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Re: BUND

Beitrag von Anne » Mo 9. Dez 2019, 18:18

mein Name ist Mario Gold­stein. Ich wuchs nahe der ehe­maligen deutsch­-deutschen Grenze in der DDR auf. Mit 15 Jahren ver­haftete mich die Stasi direkt aus dem Klassen­raum heraus. Zwei Flucht­ver­suche und Ge­fäng­nis­aufent­halte habe ich hinter mir. Im Fe­bruar 1989 wurde ich schließ­lich von der Bundes­repu­blik „frei­ge­kauft“.
Mario Goldstein


Mario Goldstein
BUND-Botschafter für das Grüne Band
Fast 30 Jahre später kehrte ich an die­se Gren­ze zurück. 100 Tage lang wan­derte ich am ehe­maligen Grenz­streifen, dem heu­tigen Grünen Band. Es wurden die inten­sivsten Wochen meines Le­bens. Ich traf auf ein Natur­-Para­dies voller Arten­reich­tum: Un­be­rührte Wälder, Wiesen und Sümpfe – wo gibt es das noch in un­serem Land? Über 1.200 be­drohte Tier­- und Pflanzen­arten leben am Grünen Band. Ich sah Schwarz­störche, Eis­vögel, Kra­niche und be­staunte Biber­burgen an un­be­rührten Flüssen.

Am Ende mei­ner Rei­se war mir klar: Dieses Natur­monu­ment ist etwas ganz Be­son­deres und es muss un­be­dingt für immer er­halten blei­ben! Daher bitte ich Sie heute:


Ver­schenken Sie zum Weih­nachts­fest
einen An­teil­schein vom Grünen Band!

Da­mit unter­stützen Sie den Er­halt dieses Na­tur­schatzes und geben die Ge­wiss­heit weiter, dass auch aus den schlimm­sten Dingen etwas Gutes ent­stehen kann. Sie erhalten die Geschenk-Urkunde ab einer Spende in Höhe von 65 Euro und können sie hier bequem online bestellen:
Hier Anteilschein bequem online bestellen!
Ein grüner Weg der Versöhnung

Die Wan­derung am Grünen Band war eine Rei­se zu mir selbst. Ich sprach mit Men­schen, die Freun­de an der Grenze ver­loren haben und mit früheren DDR­-Grenz­sol­daten: Schmerz­hafte Erinner­ungen an meine ei­genen Flucht­versuche wurden wach. Aber die Last der Er­innerung fiel mit jedem Schritt, jedem Ge­spräch weiter von mir ab. So wurde Ver­söhnung möglich: Mit den Men­schen, die mich da­mals ein­ge­sperrt haben, aber auch mit mir selbst und dem Schmerz, der so lange an mir nagte.

Der BUND hat den be­sonderen Wert des Grünen Bandes früh er­kannt und das Pro­jekt auf den Tag genau heute vor 30 Jahren ins Leben ge­rufen. So wurde aus dem Todes­streifen eines der größten Na­tur­schutz­pro­jekte Deutsch­lands. Bitte hel­fen Sie dem BUND, die­sen Schatz zu be­wahren!


Anteilschein bestellen

Warum Ihre Hilfe wichtig ist!

Auf 12 Pro­zent der ge­samten Fläche ist das Grüne Band nicht in­takt – durch inten­sive Land­wirt­schaft, Ge­werbe­- und In­dustrie­ge­biete oder Straßen. Allein rund 450 Straßen queren das Grüne Band; zwölf Mal kreu­zen Auto­bahnen. Ins­ge­samt klaffen 26 große „Löcher“ – man­che von ihnen sind mehr als 20 Kilo­meter lang!

Der BUND schließt die Lücken am Grünen Band: Zum Bei­spiel durch den An­kauf von Flächen aus Privat­hand. Diese werden re­na­turiert und im Sinne des Natur­schutzes ge­pflegt. Mit einem ver­schenkten An­teil­schein kann der BUND z.B. rund 80 Quadrat­meter Grün­land er­werben und schützen.


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Mein persönlicher Dank

Auf mei­nen Rei­sen um die Welt musste ich oft er­leben, wie le­bens­wich­tiger Natur­raum für den Profit ge­opfert und da­mit zer­stört wird. Durch diesen Wahn­sinn drängen wir unsere Na­tur immer wei­ter zu­rück.

Ich bin wirk­lich sehr dank­bar, dass der BUND sich seit 30 Jahren schützend vor das Grüne Band stellt. Sonst wäre auch dieses Klein­od aller Wahr­schein­lich­keit nach längst zu­ge­baut und durch Pri­vati­sierung in Be­schlag ge­nommen.

Heute er­innert die kost­bare Na­tur am Grenz­streifen an die Zeit der deutschen Tei­lung und steht als Mahn­mal für ein gewalt­freies Über­winden von Gren­zen.

Vielen Dank, dass Sie den BUND bei seinem Ein­satz für das Grüne Band mit Ihrer Weih­nachts­spende unter­stützen!

Ich wünsche Ihnen ein frohes Fest!
In Verbundenheit Ihr
Unterschrift Mario Goldstein
Mario Goldstein
BUND-Botschafter für das Grüne Band
Anteilschein bestellen und Chance auf Buchgewinn sichern!


Ihre Spende ist beim BUND in guten Händen: Mit den ein­gehenden Spen­den tun wir alles, um das Grüne Band zu schützen: Wir in­formieren die Öffent­lich­keit, über­zeugen Po­litiker, Ver­wal­tung und Land­wirte vom be­sonderen Wert des ehe­maligen Grenz­streifens. Der BUND kauft und pflegt Flächen aus Privat­hand und re­na­tu­riert Flächen, um Lücken im Grünen Band zu schließen. Und wir etablieren das Grüne Band in Deutsch­land als wich­tigen Bau­stein für ein Grünes Band durch ganz Europa. Vielen Dank für Ihre Hilfe!


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Re: BUND

Beitrag von Anne » Di 17. Dez 2019, 15:17

Liebe

vielen Dank, dass Sie unsere Klima-Aktionen in diesem Jahr so gut unterstützt haben. Nur durch Menschen wie Sie, die in diesem Jahr ihre Stimme für das Klima erhoben haben, konnten wir alle gemeinsam diese große Aufmerksamkeit für den so zukunftswichtigen Klimaschutz erreichen. Nie waren so viele Menschen auf den Straßen. Nie wurde so viel über die Erderhitzung und die Klimakrise berichtet. Das ist wichtig und dringend notwendig, um die Politikerinnen und Politiker weiter in die Verantwortung zu nehmen.

Deshalb gilt im Rückblick auf das turbulente Jahr 2019 unser Dank insbesondere Ihnen und den vielen Menschen, die sich für unseren schönen Planeten Erde und seine wertvollen Ökosysteme einsetzen.

Weltklimakonferenz Madrid, Bundesumweltministerin Schulze, BUND-Vorsitzender Olaf Bandt, BUND-Klima-Expertin Ann-Kathrin Schneider
Donnerstag, 12.12.2019, Madrid, Weltklimakonferenz: Der BUND-Vorsitzende Olaf Bandt und BUND-Klimaexpertin Ann-Kathrin Schneider überreichen Bundesumweltministerin Svenja Schulze mehr als 360.000 Unterschriften für ein wirksames Klimapaket.


Zu Beginn der Woche verhandelten Bund und Länder über das Klimapaket. Immerhin: Statt bei 10 Euro, soll der CO2-Preis bei 25 Euro pro Tonne CO2 starten.

Auch ein Teil-Erfolg: Klimaschutz in Deutschland wird endlich gesetzlich geregelt. Und Bundesumweltministerin Schulze forderte aktuell eine Überprüfung der Klimawirkung bereits ab dem kommenden Jahr – eine Verschärfung zur bisherigen Vorgabe. Damit sollen künftig zügig weitere Maßnahmen in allen Bereichen erfolgen, mit denen die Ziele des Pariser Abkommens erreicht werden können.

Das alles reicht noch nicht aus und wir hätten uns viel mehr gewünscht. Aber es zeigt auch, dass die Stimmen der Wissenschaft und die Proteste der Zivilgesellschaft nicht ganz ungehört geblieben sind. Wir müssen weiter streiten und streiken. Bitte bleiben Sie uns dabei treu.


Nach diesem Jahr klingt es absurd, wenn Politiker*innen behaupten, der Klimaschutz interessiere die Menschen nicht, sie müssten mitgenommen werden, wären nicht zu Veränderungen bereit.

Soll dieses Argument darüber hinwegtäuschen, das wichtige Entscheidungen – beispielsweise zu Kohle oder Verkehr – immer noch durch den Lobbyismus großer Konzerne verschleppt und verzögert werden? Denn auf den Straßen zeichneten deutschland- und weltweit streikende Kinder und Jugendliche, demonstrierende Wissenschaftler*innen, Vereine und Verbände in großen Bündnissen ein ganz anderes Bild.

Danke, dass Sie dabei waren und uns unterstützt haben. Lesen Sie hier mehr über alles, was wir beim BUND dank Ihrer Hilfe und der Unterstützung so vieler Menschen machen konnten und was wir im nächsten Jahr planen.

Ich wünsche Ihnen besinnliche Feiertage, verlieren Sie nicht Ihren Mut und bleiben Sie weiterhin für unsere Umwelt und Natur aktiv.

Herzliche Grüße

Claudia Klein-Hitpaß
für das BUND-Kampagnenteam
PS: Ermöglichen Sie mit einer Spende weitere Aktionen für den Klimaschutz. Danke!


Für Klimaschutz spenden >> hier lang


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Re: BUND

Beitrag von Anne » Sa 28. Dez 2019, 15:47

manche Tra­ditionen sollten wir über­denken. Zum Beispiel den Kauf von Feuer­werk, der heute in ganz Deutsch­land startet. Wussten Sie, dass vieler­orts die Fein­staub­belastung an keinem Tag so hoch ist wie an Sil­vester oder Neu­jahr? Tonnen an Fein­staub werden in nur einer Nacht in die Luft ge­blasen! Tau­sende er­leiden jedes Jahr Ge­hör­schäden durch die Knaller­ei. Sil­vester­ra­keten und Feuer­werk bringen un­ver­meid­lich Schad­stoffe, Fein­staub, Lärm und Müll mit sich. Menschen und Tiere leiden da­runter.

Dennoch werden ab heute wieder in ganz Deutsch­land über 100 Millio­nen Eu­ro für Sil­vester-Feuer­werk verpulvert. Mit die­sem Geld könnten wir so viel Gutes be­wegen!


Lieber spenden
statt böllern!


So hilft Ihre Spende

✔ Wir machen Druck in der Politik – zum Bei­spiel beim Thema Sil­vester­feuer­werk. ­Es braucht end­lich ge­setz­liche Re­gelungen, um die Frei­setzung von Giften zu re­du­zieren. In an­deren Ländern ist dies längst üb­lich. Deutsch­land hängt hinter­her!

✔ Wir gehen für den Schutz un­serer Natur bis vor Ge­richt – und tragen alle damit ver­bun­denen Kosten! Ob ge­gen die Zu­lassung gif­tiger Pesti­zide oder gegen den Bau von quälerischen Massen­tier­haltungs­an­lagen. Wir halten durch, auch wenn Ver­fahren Jahre dau­ern!

✔ Wir orga­nisieren riesige Demon­strationen – Schon im Ja­nuar werden wir wieder auf der Straße stehen – für Bauern­höfe statt Agrar­fa­briken und gutes Essen für alle. Dafür pro­du­zieren wir Banner, Schilder, orga­nisieren Laut­sprecher­wagen oder mieten Busse, um Aktive zu den Demon­strationen zu bringen.

✔ Wir kau­fen wert­volle Natur­flächen, um sie dauer­haft zu schützen, z.B. Au­wald an der Elbe oder Flächen am Grünen Band, dem ehe­maligen inner­deutschen Grenz­streifen.

Allesamt gute Gründe, auf das eigene Feuer­werk zu verzichten und mit dem Geld lieber Gutes zu tun. Wir freuen uns über jede Spende, denn damit sichern Sie unsere Arbeit für Natur und Umwelt auch im neuen Jahr!

Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins neue Jahr und danken Ihnen herzlich für Ihre Unter­stützung!

Herzliche Grüße
Ihr BUND-Online-Team


Ich spende für einen
guten Start ins neue Jahr! hier lang


BUND-Spendenkonto:
GLS Gemeinschaftsbank eG
IBAN: DE 43 4306 0967 8016 0847 00
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Re: BUND

Beitrag von Dragon » Mi 8. Jan 2020, 21:36

die industrielle Land­wirtschaft hat fatale Aus­wirkungen auf Umwelt, Natur und Mensch: Der hohe Pestizid­einsatz tötet massen­haft Insekten. Zu viel Gülle ver­schmutzt unser Wasser. Für Gensoja-Futter in deutschen Tier­ställen werden z.B. in Brasilien naturnahe Flächen um­gebrochen und Regen­wälder ab­gebrannt. Hähnchenfleisch-Exporte über­schwemmen die Märkte im globalen Süden und berauben unzähligen Bäuer­*innen ihrer Existenz. Dump­ing führt zum Höfesterben. Kurzum: Die Agrar­industrie heizt die Klima­krise und gesell­schaftliche Kon­flikte gefährlich an – das müssen wir stoppen!





Katrin Wenz


Katrin Wenz
BUND Agrar-Expertin
Und darum werden wir am 18.01.2020 ein wichtiges Zeichen setzen: Für eine bäuerlich-ökologische Land­wirtschaft und art­gerechte Tierhaltung, für insektenfreundliche Land­schaften, faire Preise für die Bäuer*innen und globale Solidarität gehen wir auf die Straße – denn wir haben die Agrar­industrie satt! (Weitere Infos zum Ab­lauf er­halten Sie in wenigen Tagen.)

Zur Finanzier­ung dieser Demo und unserer Arbeit für die Agrar­wende bitten wir Sie heute um Ihre Unterstützung.


Für die Agrarwende
spenden

Hier Anteilschein bequem online bestellen!
Die Organisation der Demo läuft bereits auf Hochtouren.

Der Laut­sprecher­wagen ist organisiert, Fahnen, Ban­ner und Kostüme in Auftrag gegeben. Um diese und zukünftige Demos auf die Beine stellen zu können, sind wir dringend auf private Spenden an­gewiesen. Bitte helfen Sie uns dabei!


Für wirkungsvollen
Protest spenden

Agrarwende: Das Bohren dicker Bretter

Seit Jahr­zehnten stemmt sich die Agrar­lobby gegen jede Veränderung. Und auch Land­wirtschafts­ministerin Julia Klöckner lässt die Bäuer­*innen bei den not­wendigen Veränderungen allein. Dabei stehen 2020 zukunfts­trächtige Entscheid­ungen an: Bei der EU-Agrar­reform wird ent­schieden, ob mit den fast 60 Milliarden-Subventionen endlich Bauern­höfe, die Tiere gut halten, Umwelt- und Klima schützen und gutes Essen für uns alle her­stellen, gefördert werden – oder ob weiter­hin das Geld einfach mit der Gieß­kanne verteilt wird!

Deswegen machen meine Kolleg*­innen und ich Druck bei der Politik und wirken auf politische Entscheid­ungen ein. Unser unermüdliches Engage­ment fußt auf Unabhängigkeit sowie Expert*­innen-Wissen. Wir fühlen uns einzig der Natur und Umwelt sowie der natur­nahen, bäuerlichen und ökologischen Land­wirtschaft ver­pflichtet. Aus diesem Grund muss unsere Tätigkeit vor­nehm­lich durch private Spenden finanziert werden. Auch, damit der Januar-Protest für eine nach­haltige Agrar­wende das ganze Jahr über Nach­hall findet!


Für politischen Druck
spenden

Im Namen des BUND danke ich Ihnen für Ihre Unterstützung!

Herzliche Grüße

Ihre Katrin Wenz
BUND Agrar-Expertin




Ihre Spende ist beim BUND in guten Händen: Mit den ein­gehenden Spen­den tun wir alles für die Agrarwende: Wir organisieren öffentlichkeits­wirksame Demon­strationen und Petitionen, überzeugen Politiker*innen und Landwirt*innen und legen Studien vor, die schwarz auf weiß mit Fakten überzeugen und Alternativen aufzeigen.


Spenden per Überweisung
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Stichwort: Agrarwende 2020
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Impressum
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)
Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin, Tel. 0 30 / 2 75 86-40, bund@bund.net
Vereinsregister: Berlin VR 21148Nz

Gesetzliche Vertretung:
Olaf Bandt (Vorsitzender)
Verena Graichen und Johanna Baehr (Stellvertretende Vorsitzende)

Redaktion:
Antje von Broock (V.i.S.d.P.), Jannis Oortmann

Bilder:
Jörg Farys


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Re: BUND

Beitrag von kleine-Hexe » Sa 11. Jan 2020, 17:30

werfen wir eine Blick auf den Ist-Zustand der agrarindustriellen Produktion, zeichnet sich ein düsteres Bild ab: Äcker voller Pestizide, sterbende Insekten, ein Übermaß an Gülle, das unser Wasser verunreinigt, brennende Regenwälder für Gensoja in deutschen Tierställen, Dumping-Exporte, die die Märkte im globalen Süden überschwemmen und unzählige Bäuerinnen und Bauern ihrer Existenz berauben uvm. - die industrielle Landwirtschaft hat fatale Auswirkungen auf Umwelt, Natur und Mensch.

Dass wir mit dieser Wirtschaftsweise den Planeten zu Grunde richten und auch die Klimakrise weiter verstärken, sollte offensichtlich sein. Doch seit Jahrzehnten stemmt sich die Agrarlobby gegen jede Veränderung, Agrarministerin Julia Klöckner lässt Bäuerinnen und Bauern bei dem Wandel, der notwendig ist, allein.

Nicht mit uns! Wir brauchen einen Kurswechsel in der Agrarpolitik, wir brauchen eine Agrarwende und echten Klimaschutz. Mit einer wachsenden Anzahl kritischer Menschen, Verbraucher*innen, Umweltschützer*innen, Bäuerinnen und Bauern gehen wir am 18. Januar in Berlin auf die Straße und sagen in aller Deutlichkeit: So kann unsere Zukunft nicht aussehen! Es ist höchste Zeit für das Ende dieser zerstörerischen Praxis. Wir brauchen einen Umbau!
O-Töne, Hintergrund und mehr zur Demo ►
2020 stehen wichtige Entscheidungen für die Landwirtschaft und für das Klima an: Bei der EU-Agrarreform entscheidet sich, ob mit den Milliarden-Subventionen die Agrarwende gestemmt und das Insektensterben gestoppt werden kann. Mit einem Veto gegen das Mercosur-Freihandelsabkommen kann Deutschland mithelfen, die Feuer am Amazonas einzudämmen. Und für echten Klimaschutz müssen wir die Bundesregierung auch 2020 weiter unter Druck setzen.

Ihnen sind gesundes Essen, gute Tierhaltung, Umwelt- und Klimaschutz wichtige Anliegen? Dann protestieren Sie mit uns!

Ja, ich komme zur Demo hier lang




Ich kann leider nicht dabei sein,
helfe aber mit einer Spende hier lang


Mit veränderungsfreudigen Grüßen,

Ihr BUND-Online-Team


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Re: BUND

Beitrag von kleine-Hexe » Mi 15. Jan 2020, 20:26

auch im neuen Jahr halten wir die Kritik an den gegenwärtigen Zuständen hoch, begonnen mit einer Agarpolitik, die Bäuerinnen und Bauern bei den notwendigen Veränderungen für mehr Umweltschutz allein lässt. Es kann und darf nicht sein, dass weiterhin Milliarden-Subventionen denen gegeben werden, die viel Land besitzen – unabhängig davon, wie sie wirtschaften. Wir brauchen Lösungen für das Insektensterben, für das Gülle-Problem, für Dumping-Exporte in den globalen Süden, für den Klimaschutz u.v.m. – und keine Vertröstungen!

Hoffnungsvoll stimmt uns, dass auch diesen Januar eine starke Bewegung für gute Landwirtschaft und gutes Essen auf die Straße geht und vielstimmig eine Agrar- und Ernährungswende einfordert. Diesen Samstag, am 18. Januar ist es wieder soweit: Dann adressieren wir ein buntes, friedliches, entschlossenes "WIR HABEN ES SATT" an Frau Klöckners Ministerium und die ebenda hofierte Agrarindustrie.

2020 stehen wichtige Entscheidungen für die Landwirtschaft und für das Klima an: Bei der EU-Agrarreform entscheidet sich, ob Fördergelder für nachhaltiges Wirtschaften auf den Höfen verwendet werden – oder für Großgrundbesitz. Mit einem Veto gegen das Freihandelsabkommen zwischen Mercosur- und EU-Staaten kann Deutschland mithelfen, die Feuer am Amazonas einzudämmen. Und für echten Klimaschutz müssen wir die Bundesregierung auch 2020 weiter unter Druck setzen.

Packen wir's an!

Bis zum 18. Januar, mit veränderungsfreudigen Grüßen
Ihr BUND-Online-Team

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Re: BUND

Beitrag von Michael » Do 30. Jan 2020, 15:42

mit dem heute vom Bundeskabinett beschlossenen Kohleausstiegsgesetz wird eine Chance im Kampf gegen den Klimawandel vertan. Die Bundesregierung kündigt den Kohlekompromiss einseitig auf.

Die Braunkohlekraftwerke werden bis 2038 deutlich mehr CO2 ausstoßen als von der Kohlekommission vorgeschlagen. Immer noch sollen weitere Dörfer für Braunkohletagebaue vernichtet werden. Die Inbetriebnahme eines weiteren Steinkohlekraftwerks als erste Maßnahme des "Kohleausstiegs" steht symbolisch für die klimapolitische Schieflage. Dabei müsste der Kohleausstieg eigentlich bis 2030 erfolgt sein, wenn Deutschland seinen Beitrag dazu leisten will, das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen.

Der BUND war heute vor dem Kanzleramt in Berlin und hat gegen das Gesetz protestiert. Wir werden dieses klimapolitische Versagen nicht akzeptieren und den gesellschaftlichen Protest zum Kraftwerk Datteln fortsetzen und in die Dörfer tragen. Der BUND kämpft weiter für einen klimaverträglichen Kohleausstieg bis spätestens 2030!

Mit kämpferischen Grüßen
Ihr BUND-Online-Team


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Re: BUND

Beitrag von Manu » Do 13. Feb 2020, 07:11

es macht einfach keinen Sinn: Der Kohleausstieg steht in den Startlöchern und ein neues Steinkohlekraftwerk soll im Sommer ans Netz gehen. Die Bundesregierung will das Kraftwerk Datteln 4 in NRW um jeden Preis anschalten. Ein klimapolitscher Irrsinn: Das ausgestoßene CO2 würde die Klimaerhitzung weiter befeuern. Helfen Sie uns jetzt, Datteln 4 zu stoppen!



In vollem Bewusstsein missachtet die Bundesregierung die Empfehlung der Kohlekommission. Die Experten aus Wirtschaft, Gewerkschaften, Verbänden und Umweltschutz hatten klar davon abgeraten, Datteln 4 ans Netz zu lassen. Zwar sollen andere Kohlekraftwerke zugunsten des neuen Kraftwerks früher abgeschaltet werden, doch Erleichterung fürs Klima bringt das nicht. Wegen der Abnahmeverträge mit der Bahn und RWE wäre Datteln 4 sehr stark ausgelastet. Der CO2-Ausstoß wäre deutlich höher als mit den älteren Kraftwerken. Das Klima würde noch stärker belastet.


Kohlekraftwerk Datteln 4
Rechtliche Situation ungeklärt - BUND klagt bereits
Datteln 4 ist eine ungeheuerliche Provokation: Die Bundesregierung richtet sich auch gegen die vielen engagierten Menschen, die sich jeden Tag lautstark für den Klimaschutz und die Energiewende einsetzen. Auch rechtlich ist der Beschluss der Regierung mehr als fragwürdig: Seit Jahren läuft eine Klage des BUND gegen die Inbetriebnahme des Kraftwerks. Der Betreiber verfügt derzeit über keine rechtskräftige Genehmigung für den Start von Datteln 4.




Mit ihrem Vorgehen beim Kohleausstieg stellt die Bundesregierung einmal mehr unter Beweis, dass ein entschlossenes Vorgehen gegen den Klimawandel mit ihr nicht möglich ist: Der Kohleausstieg wird mit einem neuen Kraftwerk eingeläutet, das letzte Kohlekraftwerk soll frühestens 2035 abgeschaltet werden. Von ambitionierter Klimapolitik fehlt hier jede Spur. Anders sieht es in Finnland aus: Das kleine Land in Skandinavien will schon 2029 aus der Kohle aussteigen. Außerdem werden Staatsunternehmen auf das 1,5 Grad-Ziel verpflichtet.

Das alles kann für Datteln 4 noch von großer Bedeutung sein. Das Kraftwerk gehört bald dem finnischen Energieversorger Fortum. Fortum wiederum ist mehrheitlich in Besitz des finnischen Staates. Die finnische Regierung wäre demnach in der Position, Datteln 4 zu stoppen und den Fehler der deutschen Bundesregierung zu korrigieren.

Schicken Sie jetzt eine deutliche Botschaft an die finnische Ministerpräsidentin Sanna Marin!



BUND in Finnland aktiv gegen Datteln 4
Klimaexperten des BUND sind zurzeit in Finnland und sprechen mit Parlamentarier*innen über den Kohleausstieg und die Auswirkungen des neuen „finnischen“ Kraftwerks in Deutschland. Sie wollen vor Ort aufklären und Datteln 4 auf die Agenda der finnischen Politik bringen. Unterstützen Sie uns bei unserem Einsatz gegen Datteln 4 und schicken Sie jetzt Nachricht an die finnische Regierungschefin.
BUND-Klimaexperten in Finnland

Datteln 4 stoppen! hier lang

Ich danke Ihnen herzlich für Ihre wertvolle Unterstützung.

Schöne Grüße

Ihre Jasmina Matera
für das BUND Kampagnenteam


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