BUND

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Re: BUND

Beitrag von kleine-Hexe » Mi 31. Jul 2019, 17:57

in Europa formiert sich ein breites Bündnis für eine bienen- und insektenfreundliche Landwirtschaft und wir sind dabei! Heute hat der BUND mit vielen anderen Organisationen die Europäische Bürgerinitiative (EBI) „Save the bees and farmers – Bienen und Bauern retten!“ eingereicht. Wir wollen den Einsatz von insektengefährlichen Pestizide beenden und Bäuerinnen und Bauern bei der Umstellung ihrer Produktionsweise unterstützen. Die EU-Kommission hat ab sofort zwei Monate Zeit, unsere Bürgerinitiative zu prüfen. Sobald die EU grünes Licht gibt, starten wir die große Unterschriftensammlung. Unser Ziel: Eine Million Unterschriften in einem Jahr.

Insekten drohen auszusterben
Die Wissenschaft ist sich einig: Ohne tiefgreifende Veränderungen unserer landwirtschaftlichen Produktion kollabieren unsere Ökosysteme. Ein Viertel der Wildtiere Europas ist vom Aussterben bedroht, der Bestand der Feldvögel hat sich in den vergangenen Jahrzehnten halbiert. Viele Bienenarten und andere Insekten drohen auszusterben.

Überall in Deutschland und Europa regt sich zurzeit Widerstand gegen die bisherige Pestizid- und Agrarwüsten-Politik. Vom erfolgreichen Volksbegehren “Rettet die Bienen”, das in Bayern über 1,8 Millionen Menschen unterzeichnet haben, über die Mohnblumen-Bewegung in Frankreich bis hin zu den Pestizidrebellen in Südtirol. All diese Bürgerbewegungen haben eine andere Form der Landwirtschaft zum Ziel. Die Europäische Bürgerinitiative “Save bees and farmers” setzt nun dort an, wo Europas Landwirtschaftspolitik maßgeblich gestaltet wird.

Per Gesetz soll die EU den Einsatz von insektenschädlichen Pestiziden beenden, natürliche Ökosysteme in landwirtschaftlich genutzten Gebieten wiederherstellen und Bäuerinnen und Bauern bei der Umstellung zu einer nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Landwirtschaft unterstützen.

Sobald der Startschuss zur Bürgerinitiative gefallen ist, informieren wir Sie umgehend und bitten Sie schon jetzt herzlich, uns mit Ihrer Stimme zu unterstützen.

Hier alle Infos zur Europäischen Bürgerinitiative http://newsletter.bund.net/go/12/3GF8F9 ... WLBVC.html

Auf deutscher Ebene kämpft der BUND seit langem intensiv für weniger Pestizide, ein Verbot von Glyphosat und mehr Schutz für unsere Insekten. Rund 125.000 Menschen haben sich an in unserer Kampagne „Lass brummen! Eine Zukunft für Insekten“ für einen Aktionsplan Insektenschutz eingesetzt. Da sich die verantwortlichen Ministerien bislang nicht einigen können, haben zusätzliche 50.000 Menschen einen Eilappell an die Kanzlerin geschickt. Wir danken Ihnen, dass auch Sie uns unterstützt haben.

Im August soll der versprochene Aktionsplan vom Kabinett beschlossen werden. Bis dahin möchten wir noch mehr Stimmen sammeln und den Druck auf die Regierung weiter erhöhen. Wir brauchen richtungsweisende und verbindliche Maßnahmen, die den Schutz unserer Insekten entscheidend vorantreiben.

Bitte teilen Sie unseren Eilappell an die Kanzlerin!



E-Mail
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Vielen Dank und herzliche Grüße
Ihre Jasmina Matera
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Re: BUND

Beitrag von Anne » Fr 9. Aug 2019, 16:47

lange galt die Wild­katze in Deutsch­land als fast aus­gestorben, doch heute streift sie vieler­orts wieder durch unsere hei­mischen Wälder. Ihr dauer­haftes Über­leben ist jedoch längst nicht gesichert! Mit Ihrer Spende bringen Sie unsere Wild­katzen in Sicher­heit. Sind Sie dabei?



In dichten, urwüchsigen Wäldern leben Europäische Wild­katzen seit Jahr­tausenden. Sie sind scheue Einzel­gänger: Im Schutz der Dunkel­heit durch­streifen sie auf der Jagd nach Mäusen un­sere Wälder. Äußerst ungern ver­lassen sie dabei ihre sichere Deckung. Des­halb sind sie für uns auch nur selten zu sehen.

Der BUND knüpft seit 15 Jahren an einem deutschlandweiten Rettungsnetz für die Wildkatze! Wir pflanzen grüne Korri­dore aus Bäumen und Sträuchern und ver­binden bisher ab­ge­trennte Wald­ge­biete mit­einander. So können die Tiere sicher in neue Reviere wandern. Bisher bilden Ackerflächen, Sied­lungen und Straßen oft un­über­wind­bare Hinder­nisse.

Mit Ihrer Hilfe kann das Rettungsnetz weiter wachsen!

Die Chance ist einmalig! In Nieder­sachsen wollen wir einen be­sonders langen Korri­dor be­pflanzen. Die Fläche liegt zwischen Asse und Elm bei Wolfen­büttel. Der Weg zwischen den beiden Wald­ge­bieten bietet den scheuen Katzen bis­her noch nicht genug Deckung. Straßen und mono­tone Acker­flächen prägen das Bild.
Das haben wir vor: Wir be­pflanzen eine Fläche von über einem Kilo­meter Länge und 13 Meter Breite. Rund 5.000 Büsche und 60 Bäume müssen dafür in die Erde ge­bracht werden.


35 Euro helfen uns beim Kauf von rund 20 hei­mischen Büschen wie Schwarz­dorn, Pfaffen­hütchen oder Hasel­nuss.

Mit einer Spende von 60 Euro können wir rund ein Dutzend Bäume mit Schutz­hülle er­werben. Die jungen Bäumchen müssen un­be­dingt vor Ver­biss ge­schützt werden. Sonst war alle Mühe um­sonst.

Jeder Euro hilft uns, die zu­sätz­lichen Kosten für den Trans­port und die pro­fessio­nelle Be­wässerung auf­zu­bringen. Die Pflanzen müssen gut an­wachsen. Erst wenn sie dicht genug stehen, bieten sie der Wild­katze aus­reichend Schutz.


Jetzt spenden! http://newsletter.bund.net/go/13/3GV6X0 ... T917Y.html

Feldhasen, Singvögel und In­sekten – von diesem Korri­dor werden viele weitere Arten pro­fitieren! So setzen Sie mit Ihrer Spende auch ein be­sonderes Zeichen für den Er­halt der Arten­viel­falt. Dafür danke ich Ihnen ganz herz­lich.

Ihre
Silvia Bender - Abteilungsleiterin Biodiversität
Unterschrift Silvia Bender.
Silvia Bender
Abteilungsleiterin Biodiversität

PS: Wenn uns die Pflanzung im Herbst ge­lingt, könnten be­reits im nächsten Jahr die ersten Jung­katzen den sicheren Weg nutzen! Danke für Ihre Hilfe!

Unsere Arbeit zum Schutz der Wild­katze ist vielfältig:
So wie hier in Nieder­sachsen planen wir Pflanzungen in ganz Deutsch­land: So soll lang­fristig ein deutsch­land­weites Wald­netz­werk von 20.000 km Länge ent­stehen. 25 Korridore haben wir in den letzten 15 Jahren bereits angelegt. Über diese Schutz­korri­dore können sich Wild­katzen und andere Wild­tiere auf sicheren Wegen neue Lebens­räume erobern. Dafür setzen wir uns mit aller Kraft ein. Spenden­gelder, die über den Be­darf dieser Pflanzung hinaus­gehen, ver­wenden wir satzungs­gemäß für unsere weitere Ar­beit im Wild­katzen-Schutz­projekt. Danke für Ihre Hilfe!

BUND-Spendenkonto:
GLS Gemeinschaftsbank eG
IBAN: DE 43 4306 0967 8016 0847 00
BIC: GENODEM1GLS
Stichwort: Wildkatzen-Korridor


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Re: BUND

Beitrag von Anne » Mo 12. Aug 2019, 21:03

„Kanzlerin Merkel, nutzen Sie Ihre Richtlinienkompetenz ‒ retten Sie Insekten!“, das fordert der Vorsitzende des BUND, Hubert Weiger, jetzt in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin. Was sich seit Wochen in den Verhandlungen zu einem Aktionsprogramm Insektenschutz abspielt, ist ein unverantwortliches Gezerre auf Kosten der Artenvielfalt. Obwohl die Bundesregierung im Koalitionsvertrag ein solches Aktionsprogramm festgeschrieben hat und Eckpunkte sowie konkrete Maßnahmenvorschläge vorliegen, verschleppt sich die Verabschiedung im Kabinett Woche für Woche.

[www.bund.net/offenerbrief]
[www.bund.net/offenerbrief] [www.bund.net/offenerbrief]Offenen Brief lesen [www.bund.net/offenerbrief]
[www.bund.net/offenerbrief]
[www.bund.net/offenerbrief]Offener Brief an Kanzlerin Merkel
„Es ist beschämend. Aber Svenja Schulze und Julia Klöckner können sich offensichtlich nicht auf ein wirksames Maßnahmenpaket zum Schutz der Insekten einigen“, so Weiger. „Statt sich schnell und zügig für einen Artenschutz einzusetzen, überwiegen gerade im Agrarministerium die Beharrungskräfte, in der Landwirtschaft alles beim Alten lassen zu wollen.“

Der BUND fordert die Kanzlerin nachdringlich auf, sich für den Schutz der Insekten einzusetzen und von ihrer Richtlinienkompetenz Gebrauch zu machen.

Die Kanzlerin muss Insektenschutz endlich zur Chefinnen-Sache machen: In einer repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag des BUND sprechen sich 79 Prozent der Befragten für einen verbindlichen Insektenschutz aus. Rund 125.000 Menschen haben sich an unserem Appell an Landwirtschaftsministerin Klöckner und Umweltministerin Schulze beteiligt. Unseren aktuellen Eilappell an Kanzlerin Merkel haben bislang 55.000 unterschrieben.

http://newsletter.bund.net/go/13/3H3E7Z ... GFT1M.html
Wir danken Ihnen herzlich, dass auch Sie unsere Forderungen mit Ihrer Stimme unterstützt haben.

Herzliche Grüße
Ihre Jasmina Matera
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Re: BUND

Beitrag von Anne » Mi 21. Aug 2019, 20:43

Hand aufs Herz: Wissen Sie, welches der häufigste heimische Vogel ist?* Gehen Sie in den Wald zum Pilzesammeln, weil Sie locker den echten Pfifferling vom ungenießbaren Falschen Pfifferling unterscheiden können? Kennen Sie sich mit Wildkräutern aus?

Immer weniger Menschen haben ein solides Grundwissen, was heimische Tiere, Pflanzen und Pilze angeht. Und die, die sich gut auskennen, werden immer älter. Warum das ein Problem ist? Weil wir Arten umso besser schützen können, je mehr wir über sie wissen. Und nur was man kennt, nimmt man zumeist überhaupt wahr.

Um die Fülle unserer biologischen Vielfalt zu schützen, brauchen wir Leute, die sich auskennen: Naturkundige, die mitbekommen, wenn die Vielfalt bedroht ist. Und die uns sagen, was wir unternehmen können. Um sie geht es im Schwerpunkt des aktuellen BUNDmagazins. http://newsletter.bund.net/go/1/3HMA53F ... DH1WF.html

Um den Klimaschutz wiederum geht es im bevorstehenden heißen Herbst: Wir wollen, dass die Bundesregierung die Klimakrise endlich entschlossen bekämpft. Deshalb rufen wir dazu auf, die Großdemonstration zur IAA am 14.9. und den Klimastreik von "Fridays For Future" am 20.9. zu unterstützen. Wenn wir alle zusammenstehen, können wir die Regierung zum Handeln treiben! http://newsletter.bund.net/go/1/3HMA53F ... S13SC.html

Viele weitere Themen, die uns am Herzen liegen, finden Sie in unserem Newsletter.

Mit besten Grüßen

Ihr BUND-Online-Team

*Es ist übrigens der Buchfink.


14.9. Demo & Sternfahrt: #aussteigen – jetzt beginnt die Verkehrswende!
Demo für die Verkehrs­wende am 14. September!


Spielplätze statt Parkplätze; Flanier­meilen statt Blechlawinen; sicheres Rad-, entspanntes Bus- und Bahnfahren; saubere Luft statt krankmachende Abgase ... wollen auch Sie eine schnelle Verkehrswende? Dann kommen Sie am 14.9. zur Demonstration #aussteigen anlässlich der Eröffnung der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt/Main. Hier geht's zur Demo!
http://newsletter.bund.net/go/1/3HMA53F ... S13SC.html


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Re: BUND

Beitrag von kleine-Hexe » Mi 4. Sep 2019, 19:45

steht die Bundesregierung zu ihrem Wort? Am Mittwochmorgen will das Kabinett im Kanzleramt zusammenkommen und den Aktionsplan Insektenschutz beschließen – so wie im Koalitionsvertrag vereinbart. Doch werden Bundeskanzlerin Merkel und ihre Ministerinnen und Minister wirklich wirksame Maßnahmen verabschieden, die das dramatische Insektensterben aufhalten können?

Wir fordern: sie müssen! Die Situation unserer Insekten ist hochdramatisch. Es geht um das nackte Überleben: Die Gesamtmenge der Insekten ist in Deutschland innerhalb von nur 30 Jahren um 75 Prozent zurückgegangen. 42 Prozent aller Insektenarten gelten heute als gefährdet, extrem selten oder bereits ausgestorben. Darunter sind viele Schmetterlinge und Wildbienen.

Das Insektensterben bedroht nicht nur den Bestand von Erdhummel, Tagpfauenauge und Co., sondern es hat auch schwere Folgen für viele andere Tiere, für unsere Ökosysteme, die Landwirtschaft und nicht zuletzt auch für uns Menschen.

Am Mittwoch muss das Kabinett einen wirksamen Aktionsplan Insektenschutz festzurren. Helfen Sie uns, den Druck auf die Politik zu erhöhen.

Bitte teilen Sie unseren Eilappell an die Kanzlerin!



Entscheidung immer wieder verschoben
Seit Monaten können sich die verantwortlichen Ministerinnen für Landwirtschaft und Umwelt nicht auf eine gemeinsame Linie einigen. Gute Vorschläge aus dem Umweltministerium für mehr Insektenschutz liegen schon lange auf dem Tisch, doch Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner blockiert. Woche um Woche wird die überfällige Entscheidung für mehr Insektenschutz verschoben. Ursprünglich sollte der Aktionsplan schon Mitte Juli verabschiedet werden. Nun soll es Mittwoch endlich soweit sein.

Rund 125.000 Menschen haben eine BUND-Protestaktion an die Ministerinnen unterstützt. In einem aktuellen Eilappell an die Kanzlerin fordern noch einmal gut 65.000 Menschen, dass Merkel den Schutz unserer Insekten jetzt zur Kanzlerinnensache macht. Sie muss sich in dieser wichtigen Frage endlich einmischen und einen wirksamen Aktionsplan entscheidend vorantreiben. Eine weitere Blockade des Insektenschutzes durch das Landwirtschaftsministerium zugunsten der Agrar-Industrie darf es nicht geben.

Eilappell an die Kanzlerin: Insektensterben stoppen!
Es geht ums Ganze
Noch bis zum morgigen Mittwoch können auch Sie unseren Eilappell ans Kanzleramt verbreiten. Merkel muss kurz vor der wichtigen Entscheidung noch einmal den geballten Druck der Menschen spüren. Sie soll wissen, dass wir nicht wegsehen. Wir sehen diese kleinen Wesen, wir fordern gemeinsam ihren Schutz und wünschen uns ihr Überleben. Sie bestäuben Pflanzen und dienen anderen Tieren als wertvolle Nahrung. Insekten sind ein wesentlicher Bestandteil im Gleichgewicht der Natur.

Bitte teilen Sie jetzt unseren Eilappell und geben Sie dem Überleben der Insekten eine Chance.
Jetzt per E-Mail, Facebook oder Twitter teilen:


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Herzlichen Dank für Ihr Engagement und viele Grüße
Ihre Jasmina Matera
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Re: BUND

Beitrag von kleine-Hexe » Mi 4. Sep 2019, 19:56

uns steht ein heißer Herbst beim Klimaschutz bevor: Wir wollen, dass die Bundesregierung die Klimakrise endlich entschlossen bekämpft. Deshalb rufen wir dazu auf, die Großdemonstration zur IAA am 14.9. und den Klimastreik von "Fridays For Future" am 20.9. zu unterstützen. Beide Aktionen bilden den Auftakt für eine Großmobilisation Ende November zur nächsten UN-Klimakonferenz (über die wir auf jeden Fall rechtzeitig informieren). Zusammen sind wir stark! Seien Sie dabei!

Für morgen hat Energieminister Altmaier zum "Windgipfel" eingeladen; Ergebnis ungewiss. Das Energieministerium hat in der Vergangenheit einfach nichts für den weiteren, naturverträglichen Ausbau der Windkraft getan. Der BUND erwartet, dass die Bundesregierung bis Ende September einen Plan vorlegt, wie sie ihr selbstgestecktes Ziel erreichen will, den Anteil der erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2030 auf 65 Prozent auszubauen – und diesen Plan bis Ende des Jahres auch gesetzlich festschreibt.

Viele weitere aktuelle Themen, die uns am Herzen liegen, finden Sie in unserem Newsletter.

Mit besten Grüßen

Ihr BUND-Online-Team


Ann-Kathrin Schneider, BUND-Expertin für internationale Klimapolitik
Was macht die EU-Kommission?


"Das ist ja mal ein Ding: Da wird eine ehemalige deutsche Verteidigungs­ministerin Präsidentin der euro­päischen Kommission und schlägt als allererstes ein Klimaschutzgesetz für Europa vor. Und das Gesetz soll sogar schon in den ersten 100 Tagen ihrer Amtszeit kommen – so konkret hat Ursula von der Leyen kein anderes Projekt benannt." Zum Kommentar von Ann-Kathrin Schneider, Expertin für internationale Klimapolitik ...​ https://www.bund.net/themen/aktuelles/d ... klimawahl/


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Re: BUND

Beitrag von Anne » Do 5. Sep 2019, 19:00

wir sind alarmiert. In Bra­silien, Peru und Bo­livien brennt der kost­barste Wald der Welt: der Ama­zonas Regen­wald. Es sind die schlimm­sten Feuer seit Jahren. Sie sind der Grund, wa­rum ich mich heute ganz per­sön­lich an Sie wende: Bitte helfen Sie uns und un­seren Partnern in Bra­silien, diese Kata­strophe zu be­kämpfen.
Ann-Kathrin Schneider - BUND-Expertin Internationale Klimapolitik


Ann-Kathrin Schneider
BUND-Expertin für Internationale Klimapolitik


Es brennt ein Wald, den hundert­tau­sende Men­schen ihr Zu­hause nennen. Menschen, die seit Jahr­zehnten um ihren Wald kämpfen. Gegen die Groß­grund­be­sitzer, die Feuer ab­sicht­lich legen, um auf der Brache Soja an­zu­pflanzen oder Rinder wei­den zu lassen. Gegen den Bau von breiten Auto­bahnen, auf denen die Reich­tümer des Waldes weg­ge­schafft werden.

Es brennt ein Wald, den wir alle brauchen! Der arten­reichste Ort der Erde und riesiger Speicher für klima­schäd­liches CO2. Die Klima­krise wird noch schneller voran­schreiten, wenn wir diesen Wald ver­lieren!
Portrait Izaka Huni Kuin im Bundesstaat Acre

Dieses Foto er­reichte mich gestern Abend: Izaka Huni Kuin​ steht auf der ver­brannten Erde seiner Ge­meinde. So wie er haben viele Men­schen im brasilia­nischen Bundes­staat Acre alles ver­loren.

Diese mu­tigen Men­schen brauchen un­sere Soli­darität und un­sere Unter­stützung! Da­rum bitte ich Sie heute ein­dringlich.
„Amigos Da Terra Brasil“ ist aktiv vor Ort: Un­sere Partner­organi­sation in Bra­silien unterstützt die be­troffenen Men­schen im Bundes­staat Acre. Sie brauchen Hilfe beim Wieder­auf­bau ihrer Häuser und ihrer ge­samten Existenz. Dazu sind unsere Kolleg*­innen von „Amigos da Terra Brasil“ diese Woche in die Re­gion ge­reist. Sie sprechen mit den Be­troffenen, um zu er­fahren, was ge­rade am nötigsten ge­braucht wird. In ersten Tele­fonaten mit den Kolleg*­innen habe ich er­fahren, dass der­zeit selbst die Lebens­mittel- und Wasser­ver­sorgung schwierig ist.
Das tun wir von Deutsch­land aus: Die Brände im Ama­zonas haben viel mit un­serer eigenen Po­litik zu tun. Das Merco­sur-Handels­ab­kommen würde den Ex­port von brasilia­nischem Soja und Rind­fleisch weiter an­kurbeln und wäre damit quasi ein Brand­be­schleuniger für das Ama­zonas-Ge­biet. Wir fordern die Bundes­regierung auf, dieses Ab­kommen zu stoppen! Der ge­samte Im­port von Soja und Rind­fleisch aus der Ama­zonas-Region muss auf den Prüfstand. Dazu ana­lysieren wir die Hinter­gründe, er­ar­beiten Alter­nativ­kon­zepte und über­zeugen Ab­ge­ordnete in Ber­lin und Brüssel von un­seren Ideen.
Ihre Spende kommt an!

Mit Ihrer Spende unter­stützen Sie so­wohl unsere Ar­beit in Deutsch­land als auch die Ar­beit von „Amigos da Terra Brasil“. Dafür danke ich Ihnen ganz herz­lich!

Jetzt spenden! http://newsletter.bund.net/go/3/3IHWREY ... M12NA.html

Unterschrift Ann-Kathrin Schneider
Ann-Kathrin Schneider
BUND-Ex­pertin für Internationale Klima­politik

PS: Zahl­reiche An­fragen zu den Bränden haben uns in den ver­gangenen Tagen er­reicht. Viele Menschen wollen helfen. Dafür danken wir Ihnen sehr!

BUND-Spendenkonto:
GLS Gemeinschaftsbank eG
IBAN: DE 43 4306 0967 8016 0847 00
BIC: GENODEM1GLS
Stichwort: Amazonas-Hilfe


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Re: BUND

Beitrag von Anne » So 8. Sep 2019, 12:37

schön, dass Sie uns im Einsatz für den Schutz unserer Insekten unterstützen. Was wären wir ohne Sie: Mit Ihnen forderten wir ein wirksames Aktionsprogramm Insektenschutz der Bundesregierung. Sie und viele weitere Insektenfreund*innen schrieben E-Mails an die verantwortlichen Ministerinnen und an die Kanzlerin, sammelten Unterschriften auf der Straße, ermöglichten mit Spenden unsere landesweiten Protestaktionen sowie Umfragen, Tests und Studien zu Nitrat- und Pestizidbelastungen. Wir alle wollten die Ministerinnen Schulze und Klöckner in die Verantwortung nehmen, jetzt wirklich einen Wandel einzuleiten, mit konkreten Vorgaben, um Schmetterling, Käfer und Hummel zu retten.

Am Mittwoch waren wir vor dem Kanzleramt. Dort wurde nach einem Jahr Ringen und Verhandeln das Aktionsprogramm Insektenschutz verabschiedet.

Mehr Informationen http://newsletter.bund.net/go/5/3INA5BD ... 215LJ.html

Protest-Aktion vor dem Kanzleramt
Gut, dass es jetzt ein Aktionsprogramm Insektenschutz gibt. Doch eine wichtige Chance wurde vertan: Die Agrarpolitik wurde nicht angetastet. Dabei sind Überdüngung, Agrargifte, Verarmung der Landschaft hauptverantwortlich für das Sterben der Insekten. Die industrielle Landwirtschaft hätte viel stärker in die Pflicht genommen werden müssen, z. B. Ausgleichflächen zu schaffen. Der Ausstieg aus Glyphosat ist richtig, dauert aber viel zu lange.

Notwendig im gesamten Aktionsplan wären mehr konkrete Maßnahmen, verbindliche Ziele und ambitionierte zeitliche Vorgaben gewesen. Hier hat sich Landwirtschaftsministerin Klöckner leider auf die Seite der Agrar- und Chemieindustrie gestellt und den Entwurf von Umweltministerin Schulze abgeschwächt. Angesichts des dramatischen Insektensterbens eine Entscheidung zum Verzweifeln.

Lesen Sie hier unsere Bewertung des Aktionsprogramms Insektenschutz der Bundesregierung

Mehr Informationen http://newsletter.bund.net/go/5/3INA5BD ... 215LJ.html

Wie geht es weiter?
Unsere Klage gegen die Neuzulassung eines bienengefährlichen Pestizids wird weiter verhandelt. Wir werden uns dafür einsetzen, damit das vage Aktionsprogramm Insektenschutz durch konkrete Maßnahmen mit Leben gefüllt wird. Außerdem arbeiten wir am Pestizidausstieg von unten: Bereits 500 Kommunen nehmen an unserem Projekt „pestizidfreie Kommunen“ teil.

Eine richtig gute Nachricht erreichte uns aktuell noch: Die EU-Kommission hat unsere Europaische Bürgerinitiative „Bees and farmers – Bienen und Bauern retten“ angenommen. Innerhalb eines Jahres müssen eine Million Unterschriften aus mindestens sieben EU-Ländern gesammelt werden. Dann wird sich die EU mit den Vorschläge zu Landwirtschaft und Insektenschutz befassen müssen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Es ist gut, Sie und die vielen anderen Unterstützer*innen an unserer Seite zu wissen. Danke!

Mit herzlichen Grüßen

Claudia Klein-Hitpaß
für das BUND Kampagnenteam
PS: Hier finden Sie weitere Informationen zur Kampagne "Lass brummen. Eine Zukunft für Insekten" und zu unserer Bewertung des Aktionsprogramm Insektenschutz der Bundesregierung.

Mehr Informationen http://newsletter.bund.net/go/5/3INA5BD ... 215LJ.html


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Re: BUND

Beitrag von Schermi » Do 12. Sep 2019, 16:36

Der deutsche Chemiekonzern Bayer verkauft in Brasilien hochgiftige Pestizide, die in der EU längst verboten sind. Durch den Dammbruch bei einer Eisenerzmine in Brasilien Anfang des Jahres starben 270 Men­schen, Flüsse sind verseucht und Anwohner*innen haben kein sauberes Trinkwasser mehr. Und das, obwohl der TÜV Süd die Sicherheit des Damms bescheinigt hatte – mut­maßlich um seine Geschäfte mit dem Berg­baukonzern Vale nicht zu gefährden. Mangelhafter Brandschutz in einer Zulieferfabrik des deutschen Textildiscounters KiK in Pakistan führte zu einem Fabrikbrand, in dem 258 Menschen qualvoll starben. Deutsche Unternehmen verletzen im Ausland in ihren Lie­ferket­ten regelmäßig die Menschen­rechte und tragen zu Umweltzerstörung bei!
Unterschreiben Sie jetzt unseren Appell "Frau Merkel, wir brauchen endlich ein Lieferkettengesetz!" 📝

Deshalb haben wir, Liebe Frau Giel, gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Gewerkschaften, kirchlichen Organisationen, Entwicklungsorganisationen und anderen Umweltverbänden die Initiative Lieferkettengesetz gegründet. Ein sogenanntes Lieferkettengesetz würde endlich einen gesetzlichen Rahmen für Unternehmen schaffen und diese verpflichten Menschenrechte und Umweltstandards auch im Ausland einzuhalten.

Denn es reicht! Keine Gewinne ohne Gewissen mehr! Wir wollen nicht länger, dass deutsche Unternehmen im Ausland auf Kosten von Mensch und Natur wirtschaften! http://newsletter.bund.net/go/2/3IRUPO0 ... BBDT6.html

Es ist ein Skandal: Unter dem Druck der Wirtschaft setzt die Bundesregierung bislang darauf, dass sich Unternehmen freiwillig an die Menschenrechte halten. Setzen Sie sich deshalb gemeinsam mit uns dafür ein und appellieren Sie an Kanzlerin Merkel http://newsletter.bund.net/go/2/3IRUPO0 ... BBDT6.html , dass sie den Schutz der Umwelt und der Menschenrechte zur Chefinnen-Sache macht und noch in dieser Legislaturperiode ein Lieferkettengesetz auf den Weg bringt!

Ich unterstütze den
Appell an die Kanzlerin http://newsletter.bund.net/go/2/3IRUPO0 ... BBDT6.html

Herzlichen Dank,

Ihr BUND-Online-Team



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Re: BUND

Beitrag von Anne » So 15. Sep 2019, 13:28

Sie unterstützen die Initiative Liefer­ketten­gesetz und treten für eine Welt ein, in der deutsche Unternehmen weltweit Menschenrechte achten und die Umwelt nicht zerstören. Dafür danken wir Ihnen sehr herzlich! Wir sind ein breites Bündnis von mehr als 60 zivilgesellschaftlichen Organisationen und immer mehr Menschen, die nicht länger dulden wollen, das Unternehmen für brennende Fabriken, ausbeuterische Kinderarbeit und zerstörte Regenwälder nicht einmal zur Verantwortung gezogen werden.

Gemeinsam können wir etwas erreichen!

Skrupellose Geschäftspraktiken dürfen sich nicht länger lohnen. Je mehr Menschen zeigen, dass sie nicht einverstanden sind, desto stärker setzen wir Angela Merkel unter (Handlungs-) Druck. Und desto eher bringen wir die Bundesregierung dazu, ihre Arbeit zu machen und einer gewissenlosen unternehmerischen Praxis einen gesetzlichen Riegel vorzuschieben.

Liebe Frau Giel, deshalb wollen wir Sie heute noch einmal bitten, unseren Aufruf zu teilen und Freund*innen, Bekannte, Nachbar*innen oder Familienmitglieder zu motivieren, unser gemeinsames Anliegen zu unterstützen. Ob per E-Mail, über Facebook http://newsletter.bund.net/go/16/3J2BIC ... KY182H.php
oder Twitter http://newsletter.bund.net/go/16/3J2BIC ... 41BQH.html – mit wenigen Klicks können wir alle dazu beitragen, Regierung und unlautere Unternehmen unter Druck zu setzen. Machen wir's!
Danke für Ihre Mithilfe und mit freundlichen Grüßen,

Ihr BUND-Online-Team


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