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Re: BUND

Beitrag von kleine-Hexe » Do 19. Sep 2019, 15:59

der BUND ruft dazu auf, diesen Freitag ein Signal zu setzen, den Alltag zu unterbrechen und aufzustehen und innezuhalten, in Solidarität mit der engagierten Jugend, die um unser aller Zukunft seit Monaten die Straßen und Plätze füllt.

Denn die Klimakrise bedroht uns alle! Bemerkenswert ist, dass es der Bewegung der Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Monaten gelungen ist, endlich die Dringlichkeit deutlich zu machen. Übermorgen werden deshalb weltweit Hunderttausende Menschen auf die Straßen gehen. In Deutschland wird es von Aachen bis Zwickau, von Westerland bis Garmisch-Partenkirchen, von Cleve bis Görlitz heißen: "For our Future – handelt jetzt!"

Machen Sie mit: Kommen Sie am 20. September zu Ihrer Demonstration vor Ort! http://newsletter.bund.net/go/16/3J9UQ5 ... U14M0.html



Mit besten Grüßen

Ihr BUND-Online-Team


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Re: BUND

Beitrag von Anne » So 22. Sep 2019, 13:26

das war die größte Demo für unseren Planeten, für unser Klima, für unsere Zukunft. Heute haben wir Geschichte geschrieben! Bundesweit waren 1,4 Millionen Menschen unterwegs, in zahlreichen Städten und Dörfern. Menschen aus Wissenschaft und Forschung, aus Unternehmen, Verbänden und Gewerkschaften, Großeltern und Eltern forderten gemeinsam mit den Schüler*innen von Fridays for Future lautstark mehr Klimaschutz. Danke an alle, die dabei waren. Danke an alle, die mitgefiebert haben. Es war ein großer, guter, bunter Protest.

Was Sie jetzt
tun können!

http://newsletter.bund.net/go/15/3JFEPZ ... KX3QM.html


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Re: BUND

Beitrag von Manu » Fr 27. Sep 2019, 11:33

Liebe,

heute debattierten die Abgeordneten im Bundestag über das schwache Klimapaket der Bundesregierung. Gestern veröffentlichte der Weltklimarat IPCC einen neuen erschütternden Bericht zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Ozeane und das Eis. Unglaublich, wie realitätsfern die Regierung scheint. Jetzt ist die Zeit, ein wirksames Klimapaket zu schnüren, die Verantwortung zu übernehmen und Mut für Veränderungen zu zeigen. Das fordern wir von der Regierung. Sind Sie dabei?



Um die Klimaziele 2030 zu erreichen, muss der Treibhausgasausstoß um 300 Millionen Tonnen gesenkt werden. Mit dem bisherigen Eckpunktepapier ist höchstens ein Drittel zu schaffen! In einem breiten Bündnis von Organisationen richten wir deshalb einen Eil-Appell an die Regierung. Bitte unterzeichnen auch Sie:

Was Sie jetzt
tun können!


Erdball mit Schriftzug: Das Klima kippt, handelt!

Für ein wirksames Klimapaket bis Ende November
Die Bundesregierung stellte am vergangenen Freitag etwas zerknirscht ihre schwachen Eckpunkte für das Klimaschutzprogramm 2030 vor. Dabei setzt sie vor allem auf Scheinlösungen und Subventionen und scheut wirksame Regeln und Vorgaben. Die notwendigen CO2 -Einsparungen werden damit bei weitem verfehlt. Auf Kosten unserer Zukunft!

Am Freitag gingen 1,4 Millionen Menschen allein in Deutschland auf die Straße, in über 100 Ländern fanden ebenfalls Demonstrationen für unseren Planeten statt.

So machen wir weiter: Am 2. Dezember beginnt die Weltklimakonferenz in Chile. Wir fordern: Bis zum 29. November muss die Regierung ein wirksames Klimapaket vorlegen. Sie muss ihre Ziele aus dem Pariser Abkommen mit verbindlichen CO2-Minderungen, wirksamen Maßnahmen und messbaren Fortschritten untermauern. Lesen Sie hier unsere Forderungen und unterschreiben Sie bitte auch!


Die Zeit zum Handeln ist jetzt!
Bis zum Jahr 2030 muss der Ausstoß von Treibhausgasen deutlich sinken, damit Deutschland dem Pariser Klima-Abkommen gerecht wird. Die Bundesregierung hat sich lediglich das Ziel von minus 55 Prozent gesetzt. Und nicht einmal dieses Ziel wird mit den geplanten Maßnahmen auch nur annähernd geschafft. Dabei ist längst klar: Die Uhr tickt. Alles was wir heute herauspusten, zerstört unsere Zukunft.


Neuer Bericht des Weltklimarates zu Ozeanen und Eis
Schmelzende Gletscher, steigender Meeresspiegel, häufigere Unwetter und Wetterextreme – auch der aktuelle Bericht des Weltklimarats weist auf die Dringlichkeit hin, endlich die Treibhausgase schnell und drastisch zu reduzieren.

Der Bericht warnt: Wenn der Anstieg der CO2-Emissionen nicht gestoppt wird, sind über 300.000 Menschen allein in Deutschland bis zum Ende des Jahrhunderts von Überflutungen betroffen. Das Abschmelzen der Alpengletscher wird die Strömungen des Rheins verändern und die Wasserversorgung in der gesamten Region beeinträchtigen. Global sind Millionen von Menschen bedroht. Küsten und Inseln werden untergehen.

Die Klimakrise treibt Kinder und Jugendliche seit mehr als einem Jahr jeden Freitag auf die Straßen. Am letzten Freitag haben wir uns alle uns mit ihnen solidarisiert. Das war ein wichtiges Zeichen, um zu zeigen: Wir sind bereit für mehr Klimaschutz. Wir wollen, dass dieser Planet auch in Zukunft noch von Menschen bewohnbar bleibt. Und: Wir wollen, dass die Regierung die Warnungen der Wissenschaftler*innen ebenfalls ernst nimmt und handelt!


Zum Klima-Aufruf! http://newsletter.bund.net/go/5/3JT7BIT ... QFXQE.html

Bitte machen auch Sie mit - für unsere Zukunft auf diesem schönen Planeten. Danke!

Herzliche Grüße

Claudia Klein-Hitpaß
für das BUND Kampagnenteam
PS: Der BUND hat den Eil-Appell an die Regierung am 20. September gemeinsam in einem großen Bündnis mit Campact, Greenpeace, dem Umweltinstitut München, dem WWF und vielen anderen Vereinen und Verbänden gestartet. Sie ist eine Reaktion auf das Ergebnis des Klimakabinetts der Bundesregierung. Machen auch Sie mit!


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Re: BUND

Beitrag von Michael » Mi 2. Okt 2019, 18:24

wer Schäden anrichtet, muss Verantwortung übernehmen: ein Satz, den man in einer selbsterklärten Gesellschaft der Freien und Gleichen für selbstverständlich nehmen könnte. Doch schauen wir auf das mut- und kraftlose Klimapaket der Bundesregierung – oder auf deutsche Unternehmen am globalen Markt –, sieht das leider vielfach anders aus.

Denn so unschuldig, wie sich z.B. der Käsekuchen oder die Mini-Donuts des Herstellers Vandemoortele im Edeka-Regal gerieren, sind sie nicht. Das Palmöl, das sie enthalten, zieht eine zerstörerische Spur mitten hinein in die Naturwälder Guatemalas, wo der deutsche Appetit auf Rohstoffe sein Unheil anrichtet: Landraub, Wasserverschmutzung, prekäre Arbeitsbedingungen und Kleinbauern, die ihre Lebensgrundlage verlieren, sind der Preis, den Natur und die lokale Bevölkerung für den Profit mit Süßigkeiten zahlen.

Und die Unternehmen selbst? Werden nicht in die Pflicht genommen, während sie weiterhin Menschenrechts- und Umweltstandards verletzen! Mit Freiwilligkeit, wie sie ihnen gern von der Politik zugestanden wird, kommen wir aus diesen ausbeute­rischen Zuständen jedenfalls nicht heraus. Deshalb: Wir brauchen einen gesetz­lichen Rahmen – wir brauchen ein Lieferkettengesetz! Bitte unterzeichnen Sie unseren Appell an Bundeskanzlerin Merkel und helfen Sie mit, Mensch und Natur auch dort zu schützen, wo sie unserem unmittelbaren Blick entzogen sind.

Mit besten Grüßen und guten Wünschen für die Lektüre der weiteren Themen unseres Newsletters
http://newsletter.bund.net/go/3/3K5VS0I ... 919IY.html
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Re: BUND

Beitrag von Manu » Mo 14. Okt 2019, 13:14

wie klimafreundlich ticken die möglichen neuen Vorsitzenden der SPD? Was sind ihre Lösungen zur Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels? Wie sehen ihre klimapolitischen Positionen aus? Die SPD hat sich die Begrenzung der Erderhitzung auf möglichst 1,5 Grad zu ihrem Leitbild gemacht. Die neuen Vorsitzenden stehen somit in der großen Verantwortung, dieses Leitbild einzulösen. Daher haben wir gemeinsam mit anderen Umweltorganisationen alle Kandidatenpaare befragt. Insbesondere ging es dabei um ihre Positionen zum Ausstieg aus Kohle, Gas und Öl, zum Aus von klimaschädlichen Subventionen und zum Ausbau der erneuerbaren Energien. Außerdem wollten wir ihre Vorstellungen zum CO2-Preis sowie zur Agrar- und Verkehrswende wissen.



SPD-Klima-Check
Aus Sicht der Umweltverbände macht es umweltpolitisch einen großen Unterschied, welches Kandidatenpaar als neue SPD-Vorsitzende gewählt wird. Besonders hervorzuheben sind aus klimapolitischer Sicht die guten Positionen der Kandidatenduos Saskia Esken/Norbert Walter-Borjans und Nina Scheer/Karl Lauterbach. Geantwortet haben insgesamt vier der vormals sieben Paare, drei haben abgesagt. Die 430.000 Mitglieder der SPD sind ab heute bis zum 25. Oktober aufgerufen, ihre Favoriten zu benennen. Endgültig gewählt wird der neue Vorstand auf einem Parteitag Anfang Dezember in Berlin. Die Delegierten sollen sich dabei an das Votum der Parteibasis halten.


Zum SPD-Check
http://newsletter.bund.net/go/1/3KUXUWL ... N782F7.pdf
Mit unserer Befragung wollen wir zur Transparenz beitragen, wie die möglichen zukünftigen Parteivorsitzenden die Klimakrise lösen wollen. Die SPD hat am 20. September gemeinsam mit der CDU ein Klimapaket beschlossen, das weder geeignet ist, die Klimakrise zu bremsen, noch den Rückhalt der Menschen hat. Knapp 50 Prozent der Menschen in Deutschland gehen die angekündigten Maßnahmen der Bundesregierung nicht weit genug. Das hat eine aktuelle Umfrage von Infratest Dimap für den ARD-«Deutschlandtrend» ergeben. Die Analysen von Umweltverbänden wie BUND e.V., der Wissenschaft und Fridays for Future belegen die großen Schwächen des Klimapakets.


Über 300.000 Menschen haben sich unserem Protest für ein wirksames Klimapaket bislang angeschlossen. Herzlichen Dank, dass auch Sie unseren Eilappell "Das Klima kippt!" unterstützt haben.


Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche

Jasmina Matera
für das BUND Kampagnenteam

PS: Globaler Aktionstag für das Klima
Die globale Klimaschutzbewegung setzt die Politik immer mehr unter Druck. Wir wollen einen wirksamen und konsequenten Klimaschutz! Machen Sie mit beim globalen Aktionstag am 29. November – seien Sie Teil der Bewegung!


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Re: BUND

Beitrag von Anne » So 20. Okt 2019, 11:31

Heidi Sprenger schoss dieses Foto ihrer Lieblings­allee und ge­wann da­mit un­seren Foto­wett­be­werb zum heutigen "Tag der Allee". Die wunder­schöne Kas­tanien­-Allee liegt im Land­kreis Ros­tock in Meck­len­burg-Vor­pom­mern. Feiern Sie mit uns! Mit einer Paten­schaft helfen Sie, solch schöne Alleen zu schützen, zu pflegen und zu pflanzen.


Jetzt Alleen-Pate werden! http://newsletter.bund.net/go/14/3L99F5 ... WUHQP.html

Die etwa 5 Kilo­meter lange Allee führt von Groß Görnow nach Eickel­berg und von dort mit einer kurzen Unter­brechung nach Eick­hof. Im morgend­lichen Ne­bel ent­faltet sie ihren be­sonderen Zau­ber. Sie ver­eint all das, was Alleen so be­sonders macht: Die Kronen der alten Kas­tanien­bäume stehen dicht an dicht und bilden ein ge­schlossenes Blätter­dach. Sie bieten Brut-­ und Rast­plätze für Vögel, In­sekten und kleine Säuge­tiere. Sie spenden Schatten, binden Staub und Ab­gase und ver­ringern den Straßen­lärm.

Doch all der Zau­ber gerät zu­nehmend in Ge­fahr! Für den Straßen­aus­bau werden Wurzeln be­schädigt oder ganze Bäume ge­fällt. Der Ein­satz von Streu­salz im Winter schädigt die Bäume, dazu kommt oft eine un­sach­ge­mäße Baum­pflege. In einigen Bundes­ländern sind Alleen be­reits ge­setz­lich ge­schützt und es ist Pflicht, ge­fällte Bäume durch Neu­pflanz­ungen zu er­setzen. Doch Straßen­bau-Richt­linien stehen Neu­pflanzungen oft ent­gegen und ver­hindern diese.

Mit einer Paten­schaft helfen Sie dem BUND, Alleen zu schützen, zu pflegen und neue Bäume zu pflanzen!

Dank Ihrer Paten­schaft setzen wir uns für den Schutz der Alleen ein: Wir fordern Neu-­Pflanz­ungen ein oder pflanzen selbst, machen Ver­säum­nisse öffent­lich und sorgen für fach­ge­rechte Pflege der vor­handenen Alleen.


Jetzt Alleen-Pate werden! http://newsletter.bund.net/go/14/3L99F5 ... WUHQP.html

Ihre Vorteile als Alleen-Pate:

✔Sie erhalten eine persönliche Paten­urkunde - auch als PDF - mit Ihrem Namen.
✔Wir halten Sie über Aktionen und Er­folge auf dem Laufenden.
✔Ihre Spenden sind steuer­lich ab­setz­bar.
✔Auto­matisch er­halten Sie jährlich Ihre Spenden­be­scheinigung.
✔Ihre Paten­schaft ist jeder­zeit kündbar.

Schon mit 5 Euro jeden Monat unter­stützen Sie uns bei der Be­wahrung un­serer Alleen! Dafür danke ich Ihnen ganz herz­lich.

Ihre
Svenja Klemm - Referentin für Patenschaften
Unterschrift Svenja Klemm.
Svenja Klemm
Referentin für Patenschaften

PS: Sie möchten die Alleen-­Patenschaft noch heute ver­schenken? Kein Pro­blem. Wählen sie ein­fach die passende Option im Online-­Formu­lar und Sie können sich die Ur­kunde so­fort selbst aus­drucken!


Die Alleen-Patenschaftsurkunde als Dankeschön für die abgeschlossene Patenschaft.


Als Dankeschön erhalten Sie Ihre persönliche Urkunde. Auch zum Verschenken geeignet!




Zur Alleen-Patenschaft http://newsletter.bund.net/go/14/3L99F5 ... WUHQP.html


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Re: BUND

Beitrag von kleine-Hexe » Di 22. Okt 2019, 12:11

Millionen Tonnen CO2 könnten jährlich durch ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen eingespart werden. Einfacher und kostengünstiger ist Klimaschutz im Verkehr nicht zu machen.

Und dennoch steht die Politik weiterhin auf der Bremse. Die jüngste Ablehnung eines Tempolimits durch die Mehrheit des Deutschen Bundestags zeigt: Wer immer noch "freie Fahrt für freie Bürger" über die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen stellt, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Das ist umso frustrierender, da die Mehrheit der Deutschen längst weiter ist und seit langem ein Tempolimit aus Klimaschutzgründen befürwortet.

Trotzdem wäre es ganz falsch, nun den Kopf in den Sand zu stecken und die Verkehrswende abzuschreiben. Erinnern Sie sich? Es ist kaum einen Monat her, dass 25.000 Menschen vor den Toren der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt am Main für eine andere Verkehrspolitik – und gegen die Leistungsschau der Automobilindustrie – demonstriert haben. Jetzt wird klar: Diese IAA war die letzte ihrer Art. Sie soll zukünftig eine Messe für nachhaltige Mobilität werden – ein Erfolg des Protests auf der Straße!

Das Beispiel IAA zeigt: Unser Druck wirkt. Und wir geben nicht auf; am wenigsten die Hoffnung, dass die Bundesregierung doch noch für wirksamen Klimaschutz sorgt. Lassen Sie uns daher weiter gemeinsam für eine echte Verkehrswende kämpfen!

https://www.bund.net/index.php?id=185&t ... no_cache=1

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Re: BUND

Beitrag von Manu » Do 24. Okt 2019, 20:24

Die Zugspitze ist Deutschlands höchster Berg, ein Gesteinsriese an der deutsch-österreichischen Grenze. Der 2.962 Meter hohe Koloss wirkt stark, nahezu unbezwingbar und hat doch den Kampf gegen die Klimakrise verloren. Die Gletscher wurden aufgegeben, alle Maßnahmen zu ihrem Erhalt schon vor Jahren eingestellt. Das Urteil der Experten lautete damals wie heute: Keine Rettung möglich. Die Erderhitzung schreitet zu schnell voran.

Genau an diesem bedeutungsvollen Ort haben sich heute die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder getroffen, bevor sie sich zu Gesprächen in ein Schloss bei Garmisch-Partenkirchen zurückgezogen. Anders als man vermuten könnte, steht das Klimapaket der Bundesregierung nicht auf der Agenda der Ministerpräsidentenkonferenz. Das wollten wir ändern. Mit einem großen Banner, Fahne und Schildern sind BUND-Aktive im Vorfeld der Konferenz auf die Zugspitze gestiegen. Ihre klare Botschaft an die Politikerinnen und Politiker: „Klima retten! Anpacken statt kapitulieren.“
BUND-Klima-Protest auf der Zugspitze
Wir fordern die Regierenden dazu auf, sich auf Länderebene für ein Klimapaket einzusetzen, das seinen Namen auch verdient. Die Bundesländer müssen ihre Spielräume nutzen und eigene ehrgeizige Klimaziele beschließen. Gemeinsam mit den Kommunen können sie beispielsweise klimafreundliche Mobilität ausbauen und Solaranlagen in die Städte bringen. Wenn die Landeschefinnen und -chefs keine eigenen wirksamen Maßnahmen beschließen, verkommt ihr Ausflug zur Zugspitze zu einem reinen PR-Gag.

Die Bundesländer dürfen sich nicht wegducken, sondern müssen die Dynamik im Klimaschutz erhöhen, wo die Bundesregierung versagt. Bisher simuliert die Bundesregierung klimapolitische Aktivität, aber ohne ausreichend wirksame Maßnahmen. Sie hat ein Klimapaket auf den Weg gebracht, das den Herausforderungen des Klimaschutzes und den Zielen des Pariser Klimaabkommens nicht gerecht wird. Es ist nicht mehr als ein weitgehend wirkungsloses Klimapäckchen. Der BUND verlangt, dass Deutschland bis zur Weltklimakonferenz Anfang Dezember in Chile ein wirklich wirksames Klimapaket vorlegt. Showpolitik kann die Klimakrise nicht lösen.
Die deutschen Ministerpräsident*innen treffen sich im Rahmen der Ministerpräsidentenkonferenz auf der Zugspitze.
Die Klimakrise ist längst Realität. Das konnten auch die Politikerinnen und Politiker auf der Zugspitze sehen. Mehr als die Hälfte der Gletscherfläche in Bayern ist geschmolzen. Bald wird von den fünf Gletschern, die es heute gibt, nur noch ein einziger übrig sein. Die Uhr tickt. Die Politik muss die Klimakrise anpacken, statt zu kapitulieren!

Sie haben bereits unseren Eilappell an die Bundesregierung „Das Klima kippt!“ http://newsletter.bund.net/go/11/3LK0W9 ... VU65P.html abgeschickt. Vielen herzlichen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung. Über 310.000 Menschen fordern gemeinsam mit uns ein wirksames Klimapaket.

Bitte helfen Sie uns, dass noch mehr Menschen von unserem Eilappell erfahren und wir noch mehr Nachrichten an die Bundesregierung schicken können. Teilen Sie unseren Appell per E-Mail, auf Facebook oder Twitter.

Herzlichen Dank und beste Grüße

Jasmina Matera
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Re: BUND

Beitrag von Anne » So 27. Okt 2019, 11:31

auf­geregte An­rufe er­hielt ich vor we­nigen Tagen: auf Nord­-Rügen wurde eine Robbe ge­sichtet! Sie war offen­bar an der Flosse leicht ver­letzt und ruhte sich nun am Strand aus. Doch ständig um­lagerten sie Men­schen, einige ver­suchten gar, sie auf eine Plastik­plane zu hieven. Sicher gut gemeint, aber ein un­ge­heurer Stress für das Tier. Mit un­serem Schutz­pro­jekt helfen wir den Robben! Dafür bitte ich Sie heute um Ihre Unter­stützung!​


Robben le­ben nicht aus­schließ­lich im Wasser. Sie brauchen immer wieder Ruhe­pausen und suchen dafür Strände oder Flach­wasser­ge­biete auf. Doch an den Stränden in Meck­len­burg­-Vor­pom­mern er­holen sich auch viele Men­schen. Sie kommen den Tieren oft viel zu nahe und er­zeugen bei ihnen ge­fähr­lichen Stress.

Wir leisten Erste Hilfe für die Robben:
Wir bauen ein Netz an ehren­amt­lichen Robben­schützern auf, die vor Ort wohnen und im Not­fall schnell ein­satz­be­reit sind. Mit einer speziellen Aus­rüstung im Ge­päck schwärmen un­sere Helfer*­innen aus. Sie sichern Strand­ab­schnitte, stellen Warn­schilder auf, in­for­mieren Spa­zier­gänger­*innen und sor­gen so für die über­le­bens­wichtige Ruhe für die Tiere. Zur Finan­zierung dieser Arbeit brauchen wir Ihre Hilfe!



Hier kommt Ihre Spende an:
Ein „Erste­ Hilfe­ Paket“ kostet rund 500 Euro. Darin ent­halten sind zum Bei­spiel Stangen und Ab­sperr­band, mehrere Warn­schilder mit der Auf­schrift „Ach­tung! Ras­tende Robben!“, eine Auf­be­wahrungs­wanne und ein Trans­port­sack.

Be­sonders um die Robben­babys kümmern wir uns! Ihre iso­lierende Speck­schicht muss sich unter dem weißen La­nugo­fell noch bilden. Da­her blei­ben sie in ihren er­sten Lebens­wochen an Land. Hier war­ten sie auf die Rück­kehr ihrer Mütter. Doch immer wieder fühlen sich Mutter­tiere durch Spa­zier­gänger­*innen ge­stört und kommen nicht zu­rück, um ihre Jungen zu säugen. Wenn Ruhe und Sicher­heit an Land fehlen, sinken die Über­lebens­chancen der Jung­tiere!

Neun Ge­meinden von Ros­tock bis Rügen haben wir schon mit unseren Robben­kisten ver­sorgt. Für die nächste Ge­burten­saison ab Feb­ruar brauchen wir noch viel mehr. Un­ser großes Ziel: Die ge­samte Außen­küste von Meck­len­burg­-Vor­pom­mern muss ver­sorgt werden. Bis zu 20 "Erste­ Hilfe­ Pa­kete" fehlen noch! Bitte hel­fen Sie uns da­bei mit Ihrer Spende!


Spenden für die Robben http://newsletter.bund.net/go/14/3LPNQC ... 82IXU.html


Mit der Be­schaffung der "Erste­ Hilfe­ Pa­kete" allein ist un­sere Ar­beit noch nicht ge­tan: Wir orga­ni­sieren Fort­bildungen für die Robben­be­treuer*innen, ver­netzen Ge­mein­den, in­for­mieren die Öffent­lich­keit und ar­beiten auf po­litischer Ebene an einem Robben­manage­ment­plan für ganz Meck­len­burg­-Vor­pommern. Ihre Spende unterstützt uns auch dabei!

Übrigens steht nun auch auf Rügen, wo die Robbe gesichtet wurde, eines unserer Hilfspakete bereit. Damit können wir künftig den Tieren hier im Norden Rügens helfen. Mit Ihrer Spende gelingt uns dies an der gesamten Küste Mecklenburg-Vorpommerns!

Herzlich dankt Ihnen Ihre
Dr. Susanna Knotz - Referentin für Meeresschutz im BUND-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern
Unterschrift Dr. Susanna Knotz.
Dr. Susanna Knotz
Referentin für Meeres­schutz beim
BUND Meck­len­burg-Vor­pommern

PS: Bald wer­den die ersten Jung­tiere ge­boren. Wir müssen uns be­eilen: Bis Feb­ruar müssen viele "Erste Hilfe Pa­kete" ein­satz­be­reit sein. DANKE für Ihre Hilfe!

BUND-Spendenkonto:
GLS Gemeinschaftsbank eG
IBAN: DE 43 4306 0967 8016 0847 00
BIC: GENODEM1GLS
Stichwort: Robbenschutz


Helfen Sie uns beim Robbenschutz - Vielen Dank!


Bitte helfen Sie uns beim Schutz der Robben! Vielen Dank!



Un­ser Ein­satz für die Robben und den Schutz der Meere ist viel­fältig:
Die Klima­krise lässt den Meeres­spiegel steigen, die Fischerei be­droht die Be­stände vieler Fisch­arten und viel zu hohe Nähr­stoff­ein­träge ge­fährden das ge­samte Öko­sys­tem. Da­her sind wir an vielen Stellen für den Schutz un­serer Meere aktiv. Da­bei wir­ken wir auch immer po­litisch und öffent­lich auf einen Wan­del ein. Danke, dass Sie uns da­bei mit Ihrer Spende unter­stützen!


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Re: BUND

Beitrag von Anne » Mi 6. Nov 2019, 11:50

über 320.000 Menschen haben bisher bei unserer Kampagne „Das Klima kippt!“ unter­schrieben. Danke, dass auch Sie dabei sind. Ab sofort können Sie uns helfen, noch mehr Unterstützer*innen für unsere Forderung nach einem wirksamen Klimapaket zu gewinnen. Sind Sie dabei?



Unterschriftenliste: Das Klima kippt!

Wir wollen einen ganz dicken Stapel mit mindes­tens 400.000 Unter­schriften an die Bundesregierung überreichen. Unsere Forderung: Bis zum 29. November muss die Bundesregierung ein wirksames Klimapaket auf die Beine stellen. Damit dieses wirkungsvoll wird, müssen unsere Forderungen Einzug erhalten:

• Mit klaren Regeln aus Kohle, Öl und Gas aussteigen: Ein Kohleausstieg bis spätestens 2030, das sofortige Verbot neuer Ölheizungen und den Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor.
• Den Geldhahn für Öl, Gas und Kohle zudrehen.
• 100 Prozent auf Erneuerbare Energien setzen. Die Hürden, die den naturverträglichen Ausbau derzeit ausbremsen, müssen fallen.
• Zum Klimaschutz gehört die Verkehrs- und Agrarwende.
• Ein CO2-Preis von mindestens 50 Euro pro Tonne, der bis 2030 auf 180 Euro steigt.
• Das angekündigte Klimaschutzgesetz muss jährliche Klimazielen sicher festlegen. Werden sie verfehlt, müssen die Klimaschutzmaßnahmen schärfer werden.
Um die Politiker*innen zu überzeugen, wollen wir ihnen mindes­tens 400.000 Unter­schriften präsen­tieren.

Helfen Sie uns dabei?

Unterschriftenliste herunterladen

Bitte senden Sie die Unter­schriften­listen
bis zum 22. November 2019 zurück an:

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)
Kaiserin-Augusta-Allee 5
10553 Berlin

Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung und viele Grüße
Ihre Jasmina Matera
für das Kampagnenteam des BUND


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