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Re: BUND

Beitrag von kleine-Hexe » Do 13. Feb 2020, 20:34

Kunststoff gehört in den Gelben Sack! An viel mehr hatten wir beim Umgang mit Plastik Jahrzehnte nicht zu denken. Mehr und mehr fluteten Plastikprodukte unseren Alltag. Und nur langsam wurde uns bewusst, dass diese "Plastifizierung" zwar vieles bequemer macht, doch auch große Nachteile mit sich bringt: Weil hier fossile Rohstoffe für immer mehr kurzlebige Dinge verschwendet werden. Weil so wenig von unserem brav getrennten Plastikabfall wiederverwendet wird. Und weil der so langlebige Plastikmüll in einem erschreckenden Ausmaß die Biosphäre verschmutzt, von den Stränden der Karibik bis ins Eis der Polarregionen.

Wie können wir die Plastikkrise lösen? Warum ist Mikroplastik besonders problematisch? Wie wirkt sich Plastik auf die Gesundheit aus? Was tut der BUND gegen die Plastikflut – und was können Sie tun? Antworten gibt’s im neuen BUND-Magazin.

Weitere Themen, die uns am Herzen liegen, finden Sie in unserem Newsletter
Ihr BUND-Online-Team


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Re: BUND

Beitrag von kleine-Hexe » Fr 21. Feb 2020, 20:12

stellen Sie sich Folgendes vor: ein rauchendes Kohlekraftwerk direkt neben einem Wohngebiet, einem Kinderkrankenhaus und einem Naturschutzgebiet. Es bläst umwelt- und gesundheitsschädliche Schadstoffe wie Quecksilber und Stickstoffdioxid in die Luft. Die Menschen in der Nähe wehren sich, doch sie werden nicht gehört. Sein Betrieb erhöht den Ausstoß von klimschädlichem CO2 in Deutschland um mindestens 40 Millionen Tonnen.* Das alles ist Datteln 4.

Datteln 4 ist kein modernes Prestigeobjekt, kein technologisches Wunderwerk und keine saubere Energie. Datteln 4 belastet Menschen und Natur. Seine Schadstoffe breiten sich über das ganze Ruhrgebiet bis in die Niederlande aus und sein hoher CO2-Ausstoß macht das Kraftwerk zu einem echten Klimakiller.

Finnland kann Datteln 4 stoppen
Wir setzen keine große Hoffnung mehr darauf, dass die Bundesregierung beim Thema Datteln 4 noch zur Vernunft kommt und das Kraftwerk stillegt, bevor es überhaupt ans Netz gegangen ist. Unser hoffnungsvoller Blick geht jetzt nach Finnland. Das Kraftwerk liegt bald in der Hand des finnischen Staatskonzerns Fortum. Als Mehrheitseignerin des Konzerns ist die finnische Regierung in der Lage, Datteln 4 zu stoppen und den Fehler der deutschen Bundesregierung zu korrigieren.

Danke, dass Sie bereits eine Botschaft an die finnische Ministerpräsidentin Sanna Marin geschickt haben. Schon 21.000 Menschen unterstützen unsere Kampagne "Datteln 4 stoppen". Damit die finnische Regierung den Druck noch deutlicher spürt, wollen wir mindestens 50.000 Nachrichten versenden. Uns fehlen noch 29.000 Unterschriften. Helfen Sie uns, dieses Ziel zu erreichen?


Bitte teilen Sie unseren Aufruf in den Sozialen Medien oder per E-Mail!!



BUND protestiert bei Staatsbesuch gegen Datteln 4
Der BUND protestiert gegen das Kohlekraftwerk Datteln 4
Ministerpräsidentin Sanna Marin weiß, dass wir sie auffordern, ihre Position zu nutzen und Datteln 4 einen Riegel vorzuschieben. Bei ihrem Staatsbesuch im Kanzleramt vor zwei Tagen haben wir sie gemeinsam mit Fridays for Future, Greenpeace und vielen anderen Aktivist*innen mit unseren Forderungen konfrontiert. Die finnische Regierung würde sich in ihrer eigenen Klimapolitik unglaubwürdig machen, würde sie ein neuen "finnisches" Kraftwerk in Deutschland zulassen. In Finnland ist der Kohleausstieg schon viel weiter als bei uns. Das kleine skandinavische Land will bereits 2029 aus der Kohle aussteigen, bei uns soll es frühestens 2035 soweit sein.
Datteln 4 ist eine einzige in Stahl und Beton gegossene Provokation: Der Betreiber verfügt derzeit nicht einmal über eine rechtskräftige Genemigung für das Kraftwerk. Trotzdem läuft Datteln 4 seit einiger Zeit bereits im Probebetrieb. Für die Anwohner vor Ort und die vielen engagierten Menschen wie Sie, die sich jeden Tag lautstark für den Klimaschutz und die Energiewende einsetzen, ist der geplante Start des Kraftwerks ein Schlag ins Gesicht.

Helfen Sie uns, Datteln 4 noch zu stoppen. Teilen Sie unsere Protest-Aktion jetzt per E-Mail und in den Sozialen Medien!


Herzlichen Dank, viele Grüße und ein schönes Wochenenende

Ihre Jasmina Matera
für das BUND Kampagnenteam


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Re: BUND

Beitrag von Dragon » Mi 26. Feb 2020, 19:41

seit Coca-Cola 1978 seine Glas- durch Einwegflaschen aus Kunststoff ersetzte, ist das Plastikzeitalter angebrochen – und mit ihm die moderne Wegwerfgesellschaft. Plastik ist vielseitig und hat entscheidend zum wirtschaftlichen Wohlstand vergangener Jahrzehnte beigetragen, versinnbildlicht zugleich aber auch die Schattenseiten eines ungebremsten Wachstums, das unsere Lebensgrundlagen heute mehr und mehr bedroht.

Mit rund 14 Millionen Tonnen jährlich, Tendenz steigend, verbraucht Deutschland mehr Plastik als jedes andere europäische Land. Eines ist klar: Politik und Wirtschaft müssen endlich für eine gesetzlich untermauerte Plastikwende aufwachen. Eine steigende Zahl findiger Verbraucher*innen zeigt bereits, dass und wie die Abkehr von Plastik in unserem Konsumalltag möglich sein kann – und so soll es auch dieses Jahr wieder sein. Parallel zur christlichen Fastenzeit rufen wir dazu auf, von Aschermittwoch bis Ostersonntag auf Plastik zu verzichten und ein Verhalten zu erproben, das frei nach Hans Jonas verträglich ist mit der "Permanenz menschlichen Lebens auf der Erde" sowie dem Fortbestand der Erde selbst, wie wir hinzufügen.

Liebe Frau Giel, seien Sie dabei, wenn wir die Kraft der Sozialen Medien dazu nutzen, das Gute zu verbreiten und unter dem Hashtag #Plastikfasten Erfahrung, Wissen und Inspiration teilen. Seien Sie dabei, wenn wir generationsübergreifend, mit dem Vernetzungsgeschick von Fridays For Future und dem wieder zu entdeckendem Know-how unserer Großeltern der Plastikmüllflut eine Praxis entgegensetzen, die bewusster, nachhaltiger, gesünder und zuletzt auch befriedigender ist. Werden Sie Teil der #Plastikfasten-Community: Wir freuen uns auf Ihren Beitrag!

Mit unverpackten Grüßen
Ihr BUND-Online-Team


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