Rettet den Regenwald e.V.

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Re: Rettet den Regenwald e.V.

Beitrag von kleine-Hexe » Fr 13. Dez 2019, 07:41

Brasilien: Bitte kein Zuckerrohr-Ethanol aus dem Regenwald

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

Brasilien will immer mehr Biokraftstoff produzieren, vor allem für den Konsum im Inland, aber auch für den Export. 826 Millionen Liter Ethanol sollen zukünftig pro Jahr in die EU-Länder gehen - im Vergleich zu den bisher jährlich 50 Millionen Litern entspricht das einem Anstieg um das Sechzehnfache.

Vereinbart wurde die Menge im Rahmen des im Juni 2019 ausgehandelten Freihandelsabkommens zwischen der EU und dem südamerikanischen Mercosurbündnis, zu dem Brasilien gehört.

In Brasilien wird Ethanol aus Zuckerrohr hergestellt, und um die Produktion zu steigern, sind mehr Ackerflächen notwendig. Dazu hat der brasilianische Präsident Bolsonaro Anfang November einen bisher geltenden Erlass aufgehoben, der den Anbau von Zuckerrohr im Amazonasgebiet und Pantanal verhinderte. Die Erweiterung der Zuckerrohrplantagen bedroht den Regenwald und das weltweit größte Sumpfgebiet.

Bitte unterstützen Sie unsere Petition. Das EU Parlament und die EU-Mitgliedsländer müssen dem Freihandelsabkommen noch zustimmen. Wir fordern, kein Freihandel mit Zuckerrohr-Ethanol aus dem Regenwald:

zur Petition
Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Reinhard Behrend
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Re: Rettet den Regenwald e.V.

Beitrag von kleine-Hexe » Mi 18. Dez 2019, 20:58

Gorilla-Land in Gefahr! Stoppt die Kakao-Plantagen!
Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

wussten Sie, dass es in Nigeria Gorillas gibt?

300 von ihnen leben verstreut in kleinen Waldgebieten in den Afi- und Mbe-Bergen im Grenzland zu Kamerun. Für die Zukunft der Menschenaffen ist es entscheidend, dass ihr Lebensraum intakt bleibt und nicht durch Straßen, Felder und Plantagen zerschnitten wird. Der Verlust eines Waldkorridors, der die isolierten Populationen verbindet, hätte verheerende Auswirkungen.

Doch ausgerechnet dort sind Bulldozer angerückt und haben Wald zerstört. Die Forstbehörde des Bundesstaates Cross River hat wochenlang nichts dagegen unternommen. Mittlerweile sind zumindest die Maschinen verschwunden, die Gefahr ist jedoch keinesfalls gebannt. Denn es liegt im Dunkeln, wer die Planierraupen geschickt hat.

Einheimischen zufolge soll auf den Flächen Kakao angebaut werden. Umweltschützer registrieren generell immer mehr Pflanzungen davon in den Wäldern der Region - es sollen bereits über 1.000 sein. Bestärkt wird diese Entwicklung womöglich durch Governeur Ben Ayade, der die Produktion von Exportprodukten wie Palmöl und Kakao ausweiten will.

Eine treibende Kraft dürfte zudem die Freude der Europäer am Naschen sein. In kaum einem Land wird so gern Schokolade gegessen wie in Deutschland. Um die Nachfrage zu befriedigen, kaufen die Schokoladenkonzerne Kakao, wo sie ihn kriegen können. Selbst wenn er aus Schutzgebieten und Gorilla-Habitat stammt.

Für Kunden in Europa ist es nahezu unmöglich zu erfahren, woher ihre Lieblingsschokolade stammt. Zwar kämpfen Umweltschützer in Brüssel dafür, dass die EU den Markt reguliert. Doch darauf können die Primaten in Nigeria nicht warten.

Governeur Ben Ayade hat es in der Hand, den Lebensraum der Gorillas in den Bergen von Afi und Mbe zu schützen.

Bitte unterschreiben Sie unsere Petition.

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Reinhard Behrend
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Re: Rettet den Regenwald e.V.

Beitrag von kleine-Hexe » Do 2. Jan 2020, 11:13

Das Menschenaffenhaus im Krefelder Zoo brannte mit den Tieren am Silvester ab. Wir trauern und handeln!
Liebe Freundinnen und Freunde der Natur,

wir trauern um fünf Orang-Utans, zwei Flachland-Gorillas, einen Schimpansen und etliche kleinere Affen, die Silvester durch einen Brand im Krefelder Zoo getötet wurden. Das Menschenaffenhaus brannte nach bisherigen Erkenntnissen durch Silvesterraketen ab.

Dies ist nur Höhepunkt von Schäden, die jedes Jahr durch Feuerwerk und Knallerei für Menschen und Tiere entstehen.

Tiere leiden besonders unter Feuerwerken, die Luftverschmutzung ist dramatisch, die Müllberge sind erschreckend.

Städte und Gemeinden können etwas dagegen tun und private Feuerwerke untersagen. Wann tun sie das endlich? Wir haben jetzt 365 Tage Zeit daran zu arbeiten. Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift.


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Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Reinhard Behrend
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Re: Rettet den Regenwald e.V.

Beitrag von Anne » Mi 8. Jan 2020, 21:58

Tiere quälen ist kein Touristenspaß


Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

die Fotos sind erschreckend: Journalisten haben aufgedeckt, wie Elefanten über Monate oder gar Jahre gequält werden, um sie als Reittiere für Touristen gefügig zu machen. Sie werden mit Isolationshaft, Hungerkuren, Schlägen und weiteren Foltermethoden gebrochen. Viele Tiere sterben während der Tortur. In Indonesien das gleiche Bild.

Obwohl die Misstände bekannt sind, haben zahlreiche europäische und deutsche Reiseveranstalter den Missbrauch von Tieren durch Elefantenreiten im Angebot.

Eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Tiere nicht mißbraucht und gequält werden dürfen.

Es muss endlich Schluss sein mit der Tierquälerei.

Bitte unterschreiben Sie unseren Appell.


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Re: Rettet den Regenwald e.V.

Beitrag von Anne » Fr 10. Jan 2020, 08:42

Bitte unterschreibt: Die letzten Sumatra Nashörner retten!
Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

das Leuser-Ökosystem auf Sumatra ist eines der bedeutendsten Naturparadiese der Erde. Nur hier leben Orang-Utan, Tiger, Elefant und Nashorn im selben Habitat. Die Unesco zählt es daher zu Recht zum Welterbe.

Mit unserem Partner Forum Konservasi Leuser schützen wir besonders sensible Gebiete, die unter dem Bau neuer Straßen leiden. Die Arbeit hat Erfolg! Illegaler Holzeinschlag und Wilderei haben in diesem Bereich deutlich abgenommen.

zur Petition
Doch Pläne der Provinzregierung von Aceh für ein neues Raumordnungsgesetz gefährden die unvergleichlichen Wälder. Unter dem Gesetz wären viele Teile des Unesco-Welterbes nicht mehr geschützt. Damit könnten dort Bergbau, Straßen, Palmöl- und Papierplantagen ungehindert genehmigt werden.

Einwohner und Naturschützer haben im Januar 2016 gegen das Gesetz geklagt. Ihre Klage wurde zurückgewiesen, das Revisionsverfahren kommt jedoch nicht voran und das Raumordnungsgesetz liegt auf Eis. Wie ein Damoklesschwert schwebt es über dem Leuser-Ökosystem.

Bitte unterstützen Sie die Umweltschützer auf Sumatra. Bitte unterschreiben Sie noch heute!

Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Reinhard Behrend
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Re: Rettet den Regenwald e.V.

Beitrag von kleine-Hexe » Fr 17. Jan 2020, 08:24

Fledermäuse brauchen den Buschbeller Wald
Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

der Buschbeller Wald ist ein Kleinod der Natur. In einem der letzten Altwälder im Kölner Raum recken uralte Baumriesen ihr knorrigen Äste empor, viele geschützte Arten wie Pirol, Mittelspecht und Feuersalamander leben hier.

Sensationelles haben Umweltschützer in einer aktuellen Studie zutage gefördert: Sie stießen auf Fledermausarten, die bisher in Nordrhein-Westfalen entweder nicht beobachtet wurden oder als verschollen galten. Dazu gehört die Nymphenfledermaus, die wie alle registrierten Arten streng geschützt ist.

Wegen seiner Artenvielfalt müsste der Buschbeller Wald unter dem Schutz der EU stehen. Stattdessen droht ihm durch den Tagebau der Quarzwerke in Frechen der Untergang. Die Firma baut Sand, der unter dem Wald lagert, ab. Sie tut das bereit seit 135 Jahren - der Buschbeller Wald wird immer kleiner. Irgendwann wird er völlig verschwunden sein.

Bisher haben Behörden brav Genehmigungen für die Umweltzerstörung erteilt. Das muss in Zeiten des massenhaften Artensterbens ein Ende haben.

Bitte appellieren Sie an die Quarzwerke und Politiker, den unsinnigen Sandabbau zu stoppen und den Buschbeller Wald zu schützen.


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Freundliche Grüße und herzlichen Dank

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Re: Rettet den Regenwald e.V.

Beitrag von Michael » Sa 18. Jan 2020, 18:53

Daimler, Hände weg vom Moor!
Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

Mercedes frisst – und zwar Land.

21 Hektar - großteils Moor – will der Autokonzern an Hamburgs Stadtrand verschlingen. Auf dem Areal will er ein neues Logistikzentrum – Neudeutsch für Lagerhalle – bauen.

Dabei ist die Fläche eine ökologische Oase. Selbst das Bezirksamt lobt die „wertvollen Niedermoorböden“ und den Lebensraum „streng geschützter Tier- und Pflanzenarten“ in höchsten Tönen.

Durch den Daimler-Bau würden diese „vollständig zerstört“, schreibt das Amt. Ein ökologisches Todesurteil. Mit dem Moor ginge zudem ein wichtiger Kohlenstoffspeicher verloren, der für den Kampf gegen die Klimakatastrophe so wichtig ist.

Doch die rot-grüne Bezirksversammlung treibt die Pläne voran und verweist auf 55 Hektar „Ausgleichsflächen“, die geschaffen würden. Etwa in zwei Naturschutzgebieten, wo man zu trockene Moorflächen vernässen könne.

Als wäre es nicht sowieso geboten, Moore instand zu setzen!

Als müsste man Natur erst dann bewahren, wenn man sie andernorts schädigt.

Wer angesichts von Artensterben und Klimakatastrophe ausgerechnet einem Auto-Konzern die Zerstörung von Natur gestattet, hat die Dramatik offenbar nicht verstanden.

Es gibt nur eine richtige Entscheidung:

Die Daimler-Pläne müssen aufgegeben werden!


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Einige Leute fragen nach dem Geheimnis unserer immer noch glücklichen Ehe.
Wir nehmen uns zweimal in der Woche Zeit, gut essen zu gehen, tanzen, Zärtlichkeiten austauschen...
Sie Dienstags, ich Freitags.;)


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Re: Rettet den Regenwald e.V.

Beitrag von kleine-Hexe » Mo 3. Feb 2020, 09:23

Trudeau muss die Teersand-Katastrophe stoppen
Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

Öl aus Teesand – es gibt kaum eine größere Umweltsauerei! Landschaften wie Mordor, das Reich des Bösen im „Herr der Ringe“, ohne jedes Leben.

Trotzdem droht in Kanada die Genehmigung einer weiteren Mine. Verheerender als alle bisherigen.

Frontier Tar Sand Mine heißt das ökologische Monster, für das in der Provinz Alberta 292 km² Wald und Feuchtgebiete gerodet oder belastet würden.

Die Liste der grauenhaften Schäden ist lang:

- 3.000 Hektar alte, ursprüngliche Wälder würden komplett vernichtet

- 14.000 Hektar Feuchtgebiete ebenso

- der Lebensraum von Karibus und Bären würde zerstört

- der Wood Buffalo Nationalpark, ein Welterbe-Gebiet, ist in Gefahr

- der Athabasca River ist schon heute belastet; jetzt könnte sich sein Zustand verschlimmern

- täglich 260.000 Barrel Öl machen Kanadas Ausstieg aus fossilen Energieträgern zur Illusion

- Pipelines für den Export bedrohen die Küste in Britisch Columbia und den Lebensraum von Orcas

Unter der Umweltzerstörung leidet auch die Bevölkerung. Doch die Rechte der Indigenen werden missachtet.

Jetzt steht die Entscheidung unmittelbar bevor. Regierungschef Justin Trudeau hat es in der Hand - er muss die Katastrophe stoppen!

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Re: Rettet den Regenwald e.V.

Beitrag von Anne » So 9. Feb 2020, 10:27

Übertrugen Pangoline das Corona-Virus auf Menschen?
Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

spielen Pangoline eine traurige Rolle beim derzeitigen Ausbruch des Corona-Virus?

Chinesischen Wissenschaftlern zufolge könnten sich Menschen über Schuppentiere infiziert haben. Das Erbgut des neuartigen Corona-Virus gleicht zu 99 Prozent dem von Viren, die sie in Pangolinen nachgewiesen haben. Damit seien die Tiere der wahrscheinlichste Zwischenwirt. (Bewiesen ist das allerdings noch nicht.)

Auf dem „Huanan Seafood Market“ in der Stadt Wuhan, wo die Epidemie offenbar losging, wurden lebendige Schuppentiere verkauft. Pangoline gelten in China als Delikatesse; ein Kilo Fleisch kostet 400 US-Dollar. Den Schuppen wird medizinische Heilwirkung nachgesagt.

Wegen der Jagd ist das Pangolin in Asien fast ausgestorben. Alle vier heimischen Arten stehen auf der Roten Liste bedrohter Tiere. Die Nachfrage nach Fleisch und Schuppen wird deshalb von Wilderern gedeckt: Kein Säugetier wird weltweit stärker geschmuggelt als das Schuppentier.

Um zukünftig Epidemien zu vermeiden und das Überleben der Pangoline zu sichern, müssen der Kampf gegen die Jagd, den Schmuggel und den Handel verstärkt werden. Die Regierung in China müsste dazu strengere Vorschriften erlassen und deren Einhaltung kontrollieren.

Appellieren Sie an die Politiker, nicht länger zuzuschauen, wie die Pangoline ausgerottet und die Gesundheit von Menschen bedroht werden.


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Re: Rettet den Regenwald e.V.

Beitrag von Anne » So 9. Feb 2020, 10:34

Kamerun: Keinen Regenwald für Palmöl opfern
Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

Kamerun ist eines der wenigen Länder, in denen Gorillas leben. 800 sind es allein im Campo Ma’an National Park. Neben Westlichen Flachlandgorillas sind auch Schimpansen, Elefanten, Büffel, Panther und Pangoline in den Wäldern daheim – die „Big Five“ des Dschungels.

Trotz dieser Artenvielfalt ist die Regierung dabei, 60.000 Hektar Regenwald an die Firma Camvert für Palmölplantagen zu vergeben – und damit zum Kahlschlag freizugeben.

Da die Konzession auf fünfzig Kilometern Länge an den Campo Ma‘an Nationalpark grenzt, hat das Projekt ernsthafte ökologische und soziale Folgen: Der Lebensraum von Gorillas auf der Insel Dipikar und Wanderrouten von Tieren sind Gefahr, indigene Bagyeli und Fischer verlören ihre Lebensgrundlage.

Offiziell will Camvert die Fläche für eine Palmölplantage roden. Stutzig macht jedoch, was die Zeitung „The Post – Weekender“ berichtet. Das Firmenkapital betrage lediglich 7.600 Euro, die Projektkosten dagegen 228.000.000 Euro. Dem Bericht zufolge verfügt Camvert über keinerlei Erfahrung im Palmölsektor; der Besitzer ist zudem unbekannt.

Der Schluss liegt nahe, dass Camvert keine Ölpalmen pflanzen will, sondern allein nach dem Holz trachtet. Das wäre ein besonders dreistes Umweltverbrechen. Kaum vorstellbar, dass die Regierung das nicht durchschaut hat. Korrupte Beamte und Politiker profitieren offenbar von der Plünderung der Wälder.

Fast 40 Umweltschutzorganisationen wehren sich gegen die Zerstörung.

Bitte unterstützen Sie den Widerstand in Kamerun und unterschreiben Sie unsere Petition.


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