Campact

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Re: Campact

Beitrag von Anne » Di 11. Sep 2018, 19:32

Beziehen Sie Position

Weil Europa sich abschottet, ertrinken im Mittelmeer täglich Menschen auf der Flucht. Dem stellen wir uns jetzt entgegen: Im ganzen Land setzen wir Zeichen für Menschlichkeit und machen das Sterben mit Aufklebern zum Thema. Die rechte Randale in Chemnitz zeigt, wie wichtig es ist, jetzt klar Position zu beziehen. Schließen Sie sich an und bestellen Sie jetzt kostenlos unsere Aufkleber.

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Hallo

die orange Rettungsweste wird zum Symbol einer neuen Bewegung. In ganz Deutschland gingen am Wochenende Tausende auf die Straße und protestierten für einen menschenwürdigen Umgang mit Geflüchteten. Ihr Erkennungszeichen ist die Rettungsweste. Denn im Mittelmeer, wo täglich Menschen ertrinken, könnten die Westen Leben retten – doch sie dürfen nicht.[1] Unsere Regierungen halten die Seenotretter/innen fest. Sie wollen keine Zeugen für die Konsequenzen ihrer Abschottungspolitik. Getrieben von rechter Hetze bauen sie eine Festung Europa.

Doch damit kommen sie nur durch, wenn Bürger/innen wegsehen. Und diesen Gefallen tun wir denen, die auf Gewalt, Abschreckung und Stacheldraht setzen, nicht. Auf dem Briefkasten, auf dem Laptop, auf dem Auto: Zehntausendfach bringen wir die Rettungsweste mit Aufklebern in die Öffentlichkeit. Mit deutlichen Forderungen an jeder Straßenecke sagen wir der Politik: Stoppt das Sterben im Mittelmeer! Hört auf, den rechten Hetzern hinterher zu laufen – wir wollen eine andere, eine menschliche Politik.

Bitte schließen auch Sie sich der Bewegung an. Setzen Sie mit uns ein Zeichen für Menschlichkeit – gerade nach den Ereignissen in Chemnitz. Gemeinsam zeigen wir, dass uns nicht egal ist, was an Europas Grenzen passiert. Und dass wir Politiker/innen an einem Grundsatz aus dem Grundgesetz messen: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das muss auch im Mittelmeer gelten!

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Was gerade an Europas Grenzen passiert, macht fassungslos: Allein im Juni und Juli sind mehr als 850 Menschen auf der Flucht im Mittelmeer ertrunken.[2] Die Rettungsschiffe „Lifeline“ und „Aquarius“ harrten tagelang mit hunderten Geretteten an Bord auf dem Meer aus, weil Italien und Malta ihre sicheren Häfen geschlossen haben.[3] Die Bundesregierung tut, als ginge sie das Sterben im Mittelmeer nichts an. So kann internationale Zusammenarbeit nicht funktionieren!

Die Frage, wie Europa mit Geflüchteten umgeht, verunsichert viele Menschen. Und rechte Parteien nutzen das aus, um Ängste zu schüren. Der Kampf gegen Fluchtursachen ist kompliziert. Doch wir bei Campact sagen: Menschen „zur Abschreckung“ ertrinken lassen, kann keine Lösung sein. Wir müssen zusammen für Menschlichkeit einstehen. Damit Europas Regierungen endlich progressive Lösungen finden, braucht es Druck von Bürger/innen. Von den vielen friedlichen, engagierten Menschen. Von uns.

Drei von vier Befragten sprechen sich in Umfragen für Seenotrettung aus.[4] Wir sind die schweigende Mehrheit. Jetzt dürfen wir nicht länger schweigen, sondern müssen laut werden für Menschlichkeit. Dafür brauchen wir Sie: Setzen Sie mit unseren Aufklebern ein Zeichen. Ein Quadrat aus FSC-Papier, Bio-Druckfarbe und Klebstoff sieht zwar klein aus. Doch wenn es tausendfach Teil des Stadtbildes wird, ist es unübersehbar. Für den Einzelnen ist das wenig Aufwand. Aber als Bewegung macht es uns stark. Machen Sie mit!

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Herzliche Grüße
Ihr Campact-Team

PS: Ein Aufkleber reicht Ihnen nicht? Auch in den nächsten Wochen finden bundesweit viele Aktionen unter dem Banner der „Seebrücke“ statt. Schließen Sie sich ihnen an! Demonstrationen in Ihrer Nähe finden Sie auf www.seebruecke.org.


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Re: Campact

Beitrag von Anne » Di 11. Sep 2018, 19:33

Seenotrettung statt Abschottung – diese Botschaft senden wir ins ganze Land. Vielen Dank, dass Sie dabei sind und mit uns für eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik streiten!

Damit sich jede/r an unserer Aktion beteiligen kann, geben wir die Aufkleber kostenlos ab. Für Design, Druck, Verpackung und Versand entstehen aber natürlich Kosten. Deshalb freuen wir uns, wenn Sie die Aktion zusätzlich mit einer Spende unterstützen.

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Sollten wir mehr Geld einnehmen, als wir für die Produktion der Aufkleber benötigen, geben wir Ihre Spende an Organisationen der Seebrücke für deren Arbeit weiter.

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Re: Campact

Beitrag von Dragon » Di 11. Sep 2018, 20:50

Warum wir diesmal nicht verlieren dürfen

Die Kohlelobby attackiert den Kohleausstieg von allen Seiten. Noch können wir ein Desaster verhindern – doch dazu braucht es den ganz großen Protest. Für Großdemos und hunderte Aktionen in ganz Deutschland brauchen wir jetzt Ihre Unterstützung – sichern Sie langfristig unsere Arbeit und fördern Sie Campact regelmäßig.

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Hallo Manuela Marie Giel,

Gluthitze, ausgedörrte Felder, brennende Wälder: Wir alle haben im Hitzesommer gespürt, wie real die Klimakrise ist.[1] Und die Klimaforschung sagt uns: Wir haben nur noch wenige Jahre, um das Schlimmste zu verhindern.[2] Ein gigantisches Artensterben. Dürren und Überschwemmungen, vor denen Millionen Menschen fliehen. Doch die Kohlekonzerne in ihren klimatisierten Büros ignorieren die Wahrheit – und attackieren den Klimaschutz.

Während die Kohlekommission der Bundesregierung über den Kohleausstieg verhandelt, will RWE im Hambacher Wald die Kettensägen kreischen lassen. Der Konzern plant, dort weiter Braunkohle abbauen – eine echte Provokation. Sie hat das Zeug, alle Verhandlungen platzen zu lassen.[3] Zumal die Kohlelobby stets neue Schauergeschichten verbreitet.[4] Gleichzeitig scheitert der letzte Klimaschutz-Versuch der Großen Koalition: der Ausbau der Erneuerbaren. CDU-Wirtschaftsminister Peter Altmaier bremst jede Bemühung aus.[5]

Geht das so weiter, verlieren wir im Kampf um das Klima. Dabei kommt es gerade in den nächsten Monaten drauf an: Jetzt verhandelt die Kohlekommission den Ausstieg aus der Kohle – was sie erarbeitet, will die Bundesregierung 2019 zum Gesetz machen. Uns steht also eine lange und harte Auseinandersetzung bevor: Wenn sich die Lobby hier durchsetzt, droht uns ein „Kohleausstieg“, der keiner ist. Dann werden die Meiler noch für Jahrzehnte weiter rauchen. Die Zeit läuft uns davon, das Klima heizt sich immer weiter auf.

Doch es gibt eine Chance, die Sache zu drehen: Wir holen mit unserem Protest den Klimaschutz auf die Titelseiten der Zeitungen. Und zeigen so Regierung und Kommission: Wir Bürger/innen fordern Taten! Das ist unser Plan:

Am Tag bevor RWE im Hambacher Wald abholzen will, bauen sich Tausende Menschen am Sonntag, den 14. Oktober zu einer großen Demonstration auf – und schützen die Bäume.
Wenn die Kohlekommission alle zwei Wochen in Berlin tagt, sind wir da. Und erinnern sie mit Schildern, Bannern und Sprechchören an den Klimaschutz.
Zwei Großdemos gegen die Kohle: Zu Beginn der Weltklimakonferenz demonstrieren Tausende am 1. Dezember in Berlin und Köln.
Im ganzen Land überraschen wir Abgeordnete und fordern von ihnen ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz.
Sie sehen: Wir haben viel vor. Damit wir ausdauernd und kraftvoll gegen die Kohlelobby streiten können, hoffen wir auf Ihre Unterstützung. Werden Sie noch heute Campact-Förderin oder Campact-Förderer – und machen Sie den Klimaschutz und progressive Politik stark. Schon mit 5 Euro im Monat helfen Sie enorm.

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12, 20, vielleicht 25 Jahre: Worüber Kommission und Regierung gerade verhandeln, wird gelten – und zwar lange. Anders gesagt: Alles, wofür wir in den vergangenen Jahren gestritten haben, steht in den nächsten Monaten auf dem Spiel. Wir fordern jetzt echten Klimaschutz – auf der Straße, in den Zeitungen und aus dem Wald heraus.

Wenn die Tagesschau Tausende Menschen zeigt, die Bäume verteidigen. Wenn die Straßen voll sind mit Demonstrant/innen. Wenn vor zahllosen Wahlkreisbüros Bürger/innen stehen. Dann müssen Kohlekommission und Regierung umdenken. Und erkennen: Ohne schnellen Ausstieg gibt es keinen Frieden um die Kohle. So haben wir ernsthafte Chancen auf ein Klimaschutzgesetz, das seinen Namen verdient.

Damit all das klappt, zählen wir jetzt auf Ihre Unterstützung. Unsere große Bitte: Machen Sie unsere langfristige Arbeit für Klimaschutz und progressive Politik möglich und werden Sie Campact-Förderin oder Campact-Förderer. Schon mit 5 Euro im Monat helfen Sie enorm.

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Herzliche Grüße
Luise Neumann-Cosel, Campaignerin

PS: Sie schließen sich uns an? Wunderbar! Wenn Sie Ihre Förderzusage bis zum 13. September geben, haben wir ein besonders Dankeschön für Sie. Das Buch „Jahrhundertaufgabe Energiewende“ von Felix Ekardt erklärt anhand alltäglicher Beispiele Themen wie Ressourcenendlichkeit und wie man zum Wohle aller handeln kann.

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Falls Sie einen Brief oder das Fax bevorzugen, drucken Sie einfach unser Förder-PDF aus und senden Sie es an Campact e.V. Fax: 04231 957 499. Artilleriestraße 6, 27283 Verden / Aller.


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Re: Campact

Beitrag von Anne » Mi 12. Sep 2018, 18:56

vergangene Woche haben wir Ihnen eine wichtige E-Mail zur Seenotrettung geschickt. Um sicher zu gehen, dass auch Sie noch unsere kostenlosen Aufkleber bestellen können, leiten wir Ihnen diese E-Mail noch einmal weiter.

Herzliche Grüße
Ihr Campact-Team

Hallo ,

die orange Rettungsweste wird zum Symbol einer neuen Bewegung. In ganz Deutschland gingen am Wochenende Tausende auf die Straße und protestierten für einen menschenwürdigen Umgang mit Geflüchteten. Ihr Erkennungszeichen ist die Rettungsweste. Denn im Mittelmeer, wo täglich Menschen ertrinken, könnten die Westen Leben retten – doch sie dürfen nicht.[1] Unsere Regierungen halten die Seenotretter/innen fest. Sie wollen keine Zeugen für die Konsequenzen ihrer Abschottungspolitik. Getrieben von rechter Hetze bauen sie eine Festung Europa.

Doch damit kommen sie nur durch, wenn Bürger/innen wegsehen. Und diesen Gefallen tun wir denen, die auf Gewalt, Abschreckung und Stacheldraht setzen, nicht. Auf dem Briefkasten, auf dem Laptop, auf dem Auto: Zehntausendfach bringen wir die Rettungsweste mit Aufklebern in die Öffentlichkeit. Mit deutlichen Forderungen an jeder Straßenecke sagen wir der Politik: Stoppt das Sterben im Mittelmeer! Hört auf, den rechten Hetzern hinterher zu laufen – wir wollen eine andere, eine menschliche Politik.

Bitte schließen auch Sie sich der Bewegung an. Setzen Sie mit uns ein Zeichen für Menschlichkeit – gerade nach den Ereignissen in Chemnitz. Gemeinsam zeigen wir, dass uns nicht egal ist, was an Europas Grenzen passiert. Und dass wir Politiker/innen an einem Grundsatz aus dem Grundgesetz messen: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das muss auch im Mittelmeer gelten!

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Was gerade an Europas Grenzen passiert, macht fassungslos: Allein im Juni und Juli sind mehr als 850 Menschen auf der Flucht im Mittelmeer ertrunken.[2] Die Rettungsschiffe „Lifeline“ und „Aquarius“ harrten tagelang mit hunderten Geretteten an Bord auf dem Meer aus, weil Italien und Malta ihre sicheren Häfen geschlossen haben.[3] Die Bundesregierung tut, als ginge sie das Sterben im Mittelmeer nichts an. So kann internationale Zusammenarbeit nicht funktionieren!

Die Frage, wie Europa mit Geflüchteten umgeht, verunsichert viele Menschen. Und rechte Parteien nutzen das aus, um Ängste zu schüren. Der Kampf gegen Fluchtursachen ist kompliziert. Doch wir bei Campact sagen: Menschen „zur Abschreckung“ ertrinken lassen, kann keine Lösung sein. Wir müssen zusammen für Menschlichkeit einstehen. Damit Europas Regierungen endlich progressive Lösungen finden, braucht es Druck von Bürger/innen. Von den vielen friedlichen, engagierten Menschen. Von uns.

Drei von vier Befragten sprechen sich in Umfragen für Seenotrettung aus.[4] Wir sind die schweigende Mehrheit. Jetzt dürfen wir nicht länger schweigen, sondern müssen laut werden für Menschlichkeit. Dafür brauchen wir Sie: Setzen Sie mit unseren Aufklebern ein Zeichen. Ein Quadrat aus FSC-Papier, Bio-Druckfarbe und Klebstoff sieht zwar klein aus. Doch wenn es tausendfach Teil des Stadtbildes wird, ist es unübersehbar. Für den Einzelnen ist das wenig Aufwand. Aber als Bewegung macht es uns stark. Machen Sie mit!

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Re: Campact

Beitrag von Anne » Fr 14. Sep 2018, 19:34

nach den Waldbränden und der brutalen Hitze des Sommers bleibt die Gewissheit: Unser Klima ist aus den Fugen geraten. Um die Katastrophe noch aufzuhalten, braucht es jetzt Taten – Worte reichen nicht. Das für 2019 geplante Klimaschutzgesetz könnte der große Wurf fürs Klima sein: mit scharfen Maßnahmen gegen dreckige Kraftwerke, stinkende Autos und industrielle Landwirtschaft.

Aber das ist kein Selbstläufer. Denn die Bundestagsabgeordneten werden in Berlin Besuch bekommen von den Lobbyisten der Kohle-, Auto- und Agrarindustrie. Und die stemmen sich gewaltig gegen ein wirkungsvolles Gesetz. Sie dürfen sich aber keinesfalls durchsetzen – sonst wird daraus gar nichts. Dann steuern wir weiter auf den Klimakollaps zu. Wir haben einen Plan, um das zu verhindern. Doch dafür benötigen wir unbedingt Ihr Engagement.

Wenn in Zukunft Bundestagsabgeordnete ihre Wahlkreise besuchen, dann werden sie feststellen, dass Klimaschutz bei ihren Wähler/innen vor Ort Thema Nr. 1 ist. Besuchergruppen in den Bürgersprechstunden, kritische Nachfragen auf Veranstaltungen, kreative Aktionen vor dem Wahlkreisbüro: Tausende engagierte Bürger/innen überall im Land – gegen einige hundert Lobbyisten in Berlin.

Seien Sie eine/r dieser Bürger/innen – und kommen Sie zu unserer Klima-Aktionskonferenz am 2. und 3. November in Berlin. Sie haben sich bislang noch nicht vor Ort engagiert? Das ist gar kein Problem! Denn auf der Aktionskonferenz bereiten wir uns gemeinsam vor. Die ersten Aktionen zum Klimagesetz sollen schon im Dezember steigen. Also nichts wie los:
:quelle:

Was Sie auf der Aktionskonferenz in Berlin erwartet:

Diskutieren Sie mit Kumi Naidoo, dem langjährigen Geschäftsführer von Greenpeace und jetzigem Chef von Amnesty International, wie wir die Klimakrise gemeinsam noch aufhalten können.
Erfahren Sie alles Wichtige rund um die Kohlekommission, den Hambacher Wald und das Klimaschutzgesetz.
Lernen und üben Sie in Workshops, wie Sie selbst für ein starkes Klimaschutzgesetz eintreten können – in Ihrem Ort.
Hören Sie von zwei Bundestagsabgeordneten, warum viele Aktionen vor Ort mehr Wirkung entfalten können als bundesweite Proteste.
Tanzen, lachen, debattieren und vernetzen Sie sich mit Menschen aus dem ganzen Land.

Und das ist erst der Anfang! Die Aktionskonferenz ist der Startschuss für heiße Monate, in denen wir gemeinsam dafür sorgen wollen, dass endlich Bewegung in den Klimaschutz kommt. Unsere Bitte: Machen Sie mit – und kommen Sie zur Campact-Aktionskonferenz! Noch bis zum 17. September gibt es Tickets für unsere Konferenz zum reduzierten Frühbucher-Preis: 15, 25 oder 50 Euro (ermäßigter, Normal- oder Soli-Preis). Darin enthalten sind der Eintritt zur Konferenz und Verpflegungskosten.
Hier klicken um sich anzumelden.

Herzliche Grüße
Felix Kolb, Campact-Geschäftsführer
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PS: Für uns ist klar, dass jede und jeder an der Aktionskonferenz teilnehmen können soll – und zwar unabhängig vom Geldbeutel. Deswegen bieten wir ein Konferenz-Stipendium an: Wir übernehmen die Kosten für Reise, Übernachtung und Ticket für diejenigen, die sonst nicht an der Aktionskonferenz teilnehmen könnten. Alle Informationen zum Stipendium finden Sie auf der Website unserer Konferenz.


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Re: Campact

Beitrag von Manu » Do 27. Sep 2018, 19:13

Wald retten, Kohle stoppen

Der Hambacher Wald wird zum Symbol des Widerstands gegen den Klimakiller Kohle. RWE scheint fest entschlossen, ihn abzuholzen. Wir stellen uns dagegen – mit der größten Demo, die es am „Hambi“ je gegeben hat. Bitte seien Sie am Samstag, 6. Oktober dabei: Wald retten, Kohle stoppen.

Ja, ich komme zur Demo am „Hambi“:quelle:
Nein, leider kann ich nicht zur Demo kommen:quelle:
Hallo Manuela Marie Giel,

der Hambacher Wald – vor kurzem ein weitgehend unbekannter Flecken Rheinland. Jetzt ist er zum Symbol geworden: für den Kampf um die Braunkohle, ums Klima und damit um unser aller Zukunft. Die Vertreibung der Umweltaktivist/innen ist Top-Thema in den Medien. Viele Tausende beteiligen sich an Protest-Spaziergängen durch den uralten Wald. Und in Berlin, Hamburg, Köln, überall im Land gehen Menschen für die Bäume und gegen die Kohle auf die Straße.

RWE und auch die Landesregierung NRW könnten die Rodung noch stoppen. Doch sie halten kompromisslos daran fest. Die Polizei soll jetzt möglichst schnell jeglichen Protest aus dem Wald verbannen. So kann RWE den Klimakiller ungestört aus dem Boden holen. „Die Annahme, dass der Forst gerettet werden kann, das ist Illusion“[1], gab RWE-Chef Schmitz sich letzte Woche noch als Hardliner.

Doch wir lassen uns nicht ruhigstellen. Im Gegenteil: Jetzt machen wir die Sache noch viel größer. Wir holen den Protest aus ganz Deutschland an den Hambacher Wald. Mit einer Großdemonstration am Samstag, 6. Oktober zeigen wir Gesicht gegen Räumung und Rodung. Eltern mit ihren Kindern, Rentner/innen, die sich um die Zukunft ihrer Enkel sorgen, junge Aktivist/innen von Ende Gelände: So merkt die Kohlelobby, dass die Proteste nur immer breiter werden. RWE muss die Sägen einpacken.

Die bundesweite Klimabewegung trifft sich am Samstag, 6. Oktober am Hambacher Wald und stellt sich RWE und der Kohlelobby entgegen. Sind auch Sie dabei?

Ort: S-Bahnhof Buir, Kerpen, nahe Köln (Kartenlink)
Zeit: Samstag, 6. Oktober, 12 Uhr

Für eine möglichst unkomplizierte Anreise organisieren wir zusätzliche Shuttle-Busse von nahegelegenen Bahnhöfen. Weitere Informationen dazu finden Sie in Kürze hier.

Ja, ich komme zur Demo am „Hambi“:quelle:
Nein, leider kann ich nicht zur Demo kommen:quelle:
Für den Protest am Hambacher Wald ist es ein tragischer Einschnitt: Am Mittwoch stürzte der Journalist und Aktivist Steffen Meyn von einer Baumhaus-Brücke 15 Meter tief in den Tod.[2] Wir sind erschüttert, und unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freund/innen. Im Sinne dessen, wofür sich der Steffen Meyn über Monate selbst eingesetzt hat, sind wir überzeugt: Die Proteste müssen weitergehen. Auf der Demo wollen wir für Steffen Meyn eine Schweigeminute einlegen.

Schon am 15. Oktober könnte RWE die Sägen ansetzen. Bislang gab es nur Vorarbeiten – dann geht die Abholzung richtig los. 12.000 Jahre lang ist der Hambacher Wald gewachsen, in wenigen Wochen könnte er Geschichte sein. Der Kohlekonzern RWE will den Großteil des Waldes abholzen, um dort noch jahrelang Braunkohle abbauen zu können. Sabotage am Kohleausstieg: Denn gerade jetzt verhandelt die Kohlekommission der Regierung über den Zeitplan dafür.

„Ich kann einfach nicht mehr tatenlos auf der Couch sitzen und mir das angucken. Die Berichterstattung macht mich fertig“, sagte Petra aus Köln. Am Donnerstag war sie zum ersten Mal bei einem Spaziergang im Hambacher Wald dabei. „Ich will meine Solidarität besonders mit den Leuten im Wald ausdrücken.“

So wie Petra geht es vielen: Mehr als 650.000 Menschen haben inzwischen einen Appell von Campact, BUND und Greenpeace für einen Stopp der Rodung unterzeichnet. Diesen Protest aus ganz Deutschland wollen wir jetzt am Hambacher Wald bündeln. Ein großes Bündnis aus Umweltorganisationen und Bürgerinitiativen ruft für den 6. Oktober zur Großdemo am Hambacher Wald auf. Sind Sie dabei?

Ja, ich komme zur Demo am „Hambi“:quelle:
Nein, leider kann ich nicht zur Demo kommen:quelle:
Herzliche Grüße
Olga Perov, Campaigning
Chris Methmann, Teamleiter Kampagnen

PS: Umfragen belegen, dass bundesweit 61 Prozent der Menschen die Waldschützer/innen im Hambacher Wald unterstützen.[3] Fast drei Viertel sprechen sich für einen schnellen Kohleausstieg aus.[4] Das wollen wir am 6. Oktober auch auf der Straße zeigen. Seien Sie dabei! Kommen Sie zur Demo am Hambacher Wald.


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Re: Campact

Beitrag von Manu » Do 27. Sep 2018, 19:22

vor zwei Wochen habe ich Ihnen eine Einladung zur Campact-Aktionskonferenz geschickt. Falls Sie dabei sein wollen, dann sichern Sie sich jetzt schnell Ihren Platz! Es sind nur noch 100 Tickets zu haben. Bis zum 30. September gibt es noch die reduzierten Frühbucher-Preise.

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Die E-Mail habe ich Ihnen noch einmal angehängt.

Herzliche Grüße
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Hallo,

nach den Waldbränden und der brutalen Hitze des Sommers bleibt die Gewissheit: Unser Klima ist aus den Fugen geraten. Um die Katastrophe noch aufzuhalten, braucht es jetzt Taten – Worte reichen nicht. Das für 2019 geplante Klimaschutzgesetz könnte der große Wurf fürs Klima sein: mit scharfen Maßnahmen gegen dreckige Kraftwerke, stinkende Autos und industrielle Landwirtschaft.

Aber das ist kein Selbstläufer. Denn die Bundestagsabgeordneten werden in Berlin Besuch bekommen von den Lobbyisten der Kohle-, Auto- und Agrarindustrie. Und die stemmen sich gewaltig gegen ein wirkungsvolles Gesetz. Sie dürfen sich aber keinesfalls durchsetzen – sonst wird daraus gar nichts. Dann steuern wir weiter auf den Klimakollaps zu. Wir haben einen Plan, um das zu verhindern. Doch dafür benötigen wir unbedingt Ihr Engagement.

Wenn in Zukunft Bundestagsabgeordnete ihre Wahlkreise besuchen, dann werden sie feststellen, dass Klimaschutz bei ihren Wähler/innen vor Ort Thema Nr. 1 ist. Besuchergruppen in den Bürgersprechstunden, kritische Nachfragen auf Veranstaltungen, kreative Aktionen vor dem Wahlkreisbüro: Tausende engagierte Bürger/innen überall im Land – gegen einige hundert Lobbyisten in Berlin.

Seien Sie eine/r dieser Bürger/innen – und kommen Sie zu unserer Klima-Aktionskonferenz am 2. und 3. November in Berlin. Sie haben sich bislang noch nicht vor Ort engagiert? Das ist gar kein Problem! Denn auf der Aktionskonferenz bereiten wir uns gemeinsam vor. Die ersten Aktionen zum Klimagesetz sollen schon im Dezember steigen. Also nichts wie los:

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Was Sie auf der Aktionskonferenz in Berlin erwartet:

Diskutieren Sie mit Kumi Naidoo, dem langjährigen Geschäftsführer von Greenpeace und jetzigem Chef von Amnesty International, wie wir die Klimakrise gemeinsam noch aufhalten können.
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Und das ist erst der Anfang! Die Aktionskonferenz ist der Startschuss für heiße Monate, in denen wir gemeinsam dafür sorgen wollen, dass endlich Bewegung in den Klimaschutz kommt. Unsere Bitte: Machen Sie mit – und kommen Sie zur Campact-Aktionskonferenz! Noch bis zum 30. September gibt es Tickets für unsere Konferenz zum reduzierten Frühbucher-Preis: 15, 25 oder 50 Euro (ermäßigter, Normal- oder Soli-Preis). Darin enthalten sind der Eintritt zur Konferenz und Verpflegungskosten.

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PS: Für uns ist klar, dass jede und jeder an der Aktionskonferenz teilnehmen können soll – und zwar unabhängig vom Geldbeutel. Deswegen bieten wir ein Konferenz-Stipendium an: Wir übernehmen die Kosten für Reise, Übernachtung und Ticket für diejenigen, die sonst nicht an der Aktionskonferenz teilnehmen könnten. Alle Informationen zum Stipendium finden Sie auf der Website unserer Konferenz.

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Re: Campact

Beitrag von Dragon » Sa 29. Sep 2018, 19:07

Hallo ,

„später war es zu spät“. Diese Worte sagte Erich Kästner im Mai 1958 – 25 Jahre nach den Bücherverbrennungen der NSDAP. Auch Kästners Werke landeten 1933 auf dem Scheiterhaufen der Literatur. Ein Vierteljahrhundert später machte er klar: Gegen menschenfeindliche Ideologien hilft keine Geduld. Handeln, bevor es zu spät ist. Das gilt auch heute.

Die vergangenen Wochen schmerzen. Und sie machen Angst. Wir haben Bilder gesehen von Rechtsradikalen in Chemnitz, die ihren Arm zum Hitlergruß heben.[1] Es tauchten Videos von Rechten auf, die Menschen jagten – dazu Rufe wie „Ausländer raus“.[2] Und dann das: Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen zweifelt die Echtheit eines der Videos an. Zu Unrecht, wie er kurz später selbst einräumte.[3] Als Konsequenz soll er erst befördert werden – dann schafft man ihm einen neuen Posten.[4]

All das lässt uns sprachlos zurück. Doch es gibt einen Weg raus aus der Ohnmacht. Wir müssen aufstehen – Hass und Hetze etwas entgegensetzen. Zehntausende haben bei #wirsindmehr in Chemnitz den Anfang gemacht. Jetzt sind wir alle gefragt, damit es später nicht zu spät ist. Die nächste Gelegenheit: #unteilbar. Über 150 Gruppen gehören zu den Veranstaltern der Großdemonstration – auch Campact ist dabei. Am 13. Oktober wollen wir in Berlin zu Zehntausenden auf die Straße gehen.

Eine Demonstration in dieser Größe kostet viel Geld. Es müssen Bühnen gemietet, die Technik organisiert und Zehntausende Menschen mobilisiert werden. In unserem Jahresbudget sind für diese Ausgaben keine Mittel vorgesehen. Deshalb bitten wir Sie: Machen Sie #unteilbar stark und unterstützen Sie das Großereignis für Vielfalt und gegen Ausgrenzung mit Ihrer Spende. Schon mit 5 Euro helfen Sie enorm!

Klicken Sie hier, um für die Demonstration zu spenden
Ich kann heute leider nicht spenden
Migration sei die „Mutter aller Probleme“.[5] Eine Aussage wie ein Schlag ins Gesicht. CSU-Innenminister Horst Seehofer nutzt fremdenfeindliche Rhetorik. Eine Rhetorik, die das Land spaltet und Hass schürt. Es gibt Millionen Menschen, die seit Jahrzehnten in Deutschland leben und aus einem anderen Land stammen. Sie haben eine Familie, sie engagieren sich im Verein, sie sind unsere Kolleg/innen und Mitmenschen. Wir dürfen sie nicht alleine lassen. Wir müssen unteilbar sein – für Demokratie, für Vielfalt und für Solidarität.

Das Bündnis #unteilbar steht dafür ein. Rassismus und Ausgrenzung dürfen nicht weiter gesellschaftsfähig werden. Über 150 Gruppen und viele Prominente haben sich schon angeschlossen. Täglich werden wir mehr. Lokal und bundesweit. Mit dabei ist die Kneipe um die Ecke und die Diakonie Deutschland. Professor/innen und Netzaktivist/innen schließen sich zusammen. Kirchliche und humanistische Gruppen stehen Seite an Seite. Die Hilfsorganisation Ärzte der Welt ist genauso Teil des Bündnisses wie die Band Die Ärzte.

Mit Ihrer Unterstützung können wir die Demonstration noch größer machen. Auch außerhalb Berlins soll die #unteilbar-Demo bekannt werden – mit Online-Werbung in sozialen Netzwerken. In Berlin selbst wollen wir unmittelbar vor der Demo ein Mobilisierungsvideo in der U-Bahn schalten. Den Spot zu zeigen, kostet jedes Mal rund 46 Euro. Je mehr Spenden zusammenkommen, desto öfter können wir ihn senden. Daher unsere große Bitte: Unterstützen Sie die Großdemo mit Ihrer Spende. Schon mit 5 Euro machen Sie die Demo ganz groß!

Ich spende, um #unteilbar groß zu machen:quelle:
Ich kann heute leider nicht spenden:quelle:
Herzliche Grüße
Felix Kolb, Campact-Vorstand

PS: Nach dem Konzert gegen Rechts in Chemnitz höhnten manche: Ein Gratis-Konzert reicht nicht, um Ausgrenzung und Rassismus zu stoppen. Das stimmt. Es geht gerade erst los. Damit der Widerstand gegen rechte Parolen und Ideologien stark bleibt und noch stärker wird, müssen wir weiter streiten. Ihre Spende macht das möglich.

Klicken Sie hier und spenden Sie für die Großdemo
Ich kann heute leider nicht spenden
Falls Sie das bevorzugen, können Sie Ihre steuerlich abzugsfähige Spende auch direkt auf unser Aktionskonto überweisen:

Campact e.V.
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Re: Campact

Beitrag von Manu » So 7. Okt 2018, 13:59

Hallo Manuela Marie Giel,

was für ein Tag: Über 50.000 Menschen kamen dieses Wochenende zum Hambacher Wald. In bester Feierlaune. Denn RWE hat vor Gericht eine krachende Niederlage einstecken müssen. Der uralte Wald darf vorerst nicht gerodet werden.[1] Diese Runde ging an uns, doch die größte Auseinandersetzung steht noch bevor – um den Klimakiller Nummer eins: die Braunkohle. Dafür war dieser Samstag ein grandioser Auftakt. Noch nie haben so viele Menschen aus allen Ecken der Gesellschaft für den Kohleausstieg demonstriert.

So viel Kraft, so viel Entschlossenheit – noch vor vier Wochen hätten wir das nicht für möglich gehalten. Das Rheinland wird zum Wendland! Was Gorleben für die Anti-Atom-Bewegung war, das ist der Hambacher Wald für die Anti-Kohle-Bewegung. Friedlicher Protest mit der ganzen Familie, bürgerlicher Widerstand, gemischt mit Zivilem Ungehorsam: Vieles ist wie damals, als der Castor nach Gorleben fuhr. Aber zwei entscheidende Dinge sind anders als damals.

Zum einen können wir politisch noch mehr bewirken. Bei der Atomkraft hat es viele Jahre und Castor-Transporte gedauert, bis über den Ausstieg entschieden wurde. Doch bei der Kohle wird jetzt entschieden. Bis Ende des Jahres ringt in Berlin die Kohle-Kommission der Regierung um den Ausstieg. Wie schnell und konsequent er wird – das hängt daran, ob wir mit Protestaktionen in der Größe dieses Wochenendes nachlegen können.

Zum anderen gibt es eine große Herausforderung: Der Kraftakt ist ungleich größer als beim Castor. Damals verdichtete sich alles immer wieder auf vier, fünf Tage – in denen der Atomzug durch das Land fuhr und wir alles gaben. Diesmal müssen wir bis tief ins nächste Jahr durchhalten. Im November entscheidet die Kohle-Kommission über den Ausstieg. Der Plan muss dann Gesetz und vom Bundestag beschlossen werden. Das wird frühestens bis zum Sommer geschehen. Die ganze Zeit wird die Kohlelobby versuchen, den Ausstieg zu vereiteln.

Deshalb darf die fulminate Großdemo von diesem Wochenende nicht die letzte sein – sondern Auftakt für Monate, die gefüllt sind mit Bürgerprotest. Das werden wir nur schaffen, wenn sich jetzt richtig viele Menschen hinter uns stellen und uns die finanzielle Kraft geben, ganz viele weitere Aktivitäten loszutreten. Lassen Sie uns gemeinsam den Hambacher Wald retten und für das Weltklima streiten. Werden Sie Campact-Förderin oder Campact-Förderer – und stärken Sie unser zivilgesellschaftliches Engagement mit Ihrem regelmäßigen Beitrag! Schon mit 5 Euro im Monat helfen Sie enorm.

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In den letzten Tagen haben wir bei Campact und mit unseren Bündnispartnern viel zusammengesessen und überlegt, wie wir nach der Großdemo an diesem Wochenende einen langfristigen Plan schaffen. Hier ist er:

Am 24. Oktober verhandelt die Kohle-Kommission über den Ausstieg im Rheinischen Revier direkt am Hambacher Wald. Mit Hunderten Bürger/innen aus der Region empfangen wir sie und machen klar: Das Klima verhandelt nicht! Wir haben nur noch wenige Jahre, um die Klimakrise zu verhindern.
Am Wochenende darauf, den 26. bis 28. Oktober wollen viele Menschen mit der Kampagne Ende Gelände einen Schritt weiter gehen. Mit einer gewaltfreien Aktion Zivilen Ungehorsams setzen sie sich vor die Bäume im Wald und die Bagger in der Kohlegrube. Mit Tausenden demonstrieren wir dort erneut – und drücken mit unseren Partnern unsere Solidarität gegenüber Ende Gelände aus.
Dann folgt die nächste Großdemo am 1. Dezember – und zwar gleich doppelt in Berlin und Köln. Zu Beginn der Weltklimakonferenz in Polen gehen wahrscheinlich noch mehr Menschen, als an diesem Wochenende auf die Straße.
In der zweiten Dezemberwoche tragen wir dann unseren Protest überall ins Land. An möglichst vielen Orten organisieren Campact-Unterstützer/innen Aktionen vor den Büros von Bundestagsabgeordneten und fordern ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz. Bei einem Aktionskongress in Berlin bereiten wir das alles vor.
In 2019 lassen wir dann nicht mehr locker – und besuchen die Abgeordneten solange, bis sie einen konsequenten Kohleausstieg ins Klimaschutzgesetz geschrieben haben.
Sie sehen: Wir haben viel vor. Damit wir ausdauernd, kraftvoll und vor allem erfolgreich gegen die Kohlelobby streiten können, hoffen wir auf Ihre Unterstützung. Werden Sie noch heute Campact-Förderer oder Campact-Förderin – und ermöglichen Sie all das. Schon mit 5 Euro monatlich bringen Sie unsere gemeinsamen Ziele voran.

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Mit herzlichen Grüßen
Ihr Christoph Bautz, Campact-Geschäftsführer

PS: Sie schließen sich uns an? Wunderbar! Wenn Sie Ihre Förderzusage bis zum 12. Oktober geben, haben wir ein besonders Dankeschön für Sie. Das Buch „Jahrhundertaufgabe Energiewende“ von Felix Ekardt erklärt anhand alltäglicher Beispiele die Endlichkeit der Ressourcen und wie man zum Wohle aller handeln kann.

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Re: Campact

Beitrag von Dragon » Mi 10. Okt 2018, 20:51

die Zeit drängt. Es bleiben nur noch wenige Wochen, um JEFTA zu stoppen. Das Abkommen mit Japan ist unterzeichnet, aber das EU-Parlament muss jetzt noch zustimmen. Schon am 5. November tagt der Handelsausschuss des EU-Parlaments und gibt seine Empfehlung ab. Und die ist wichtig! Viele EU-Abgeordnete orientieren sich daran. Denn nur wenige kennen sich gut mit JEFTA aus. Der Vertrag ist lang und kompliziert – kaum eine/r hat Zeit, sich damit auseinander zu setzen.

Das ist unsere Chance! Die Abgeordneten sind jetzt offen für Informationen und Argumente von außen. Deswegen haben wir ein Rechtsgutachten und eine Studie in Auftrag gegeben, die die Gefahren von JEFTA deutlich machen. Natürlich haben wir auch übersichtliche Zusammenfassungen verfasst.

Jetzt müssen wir sichergehen, dass die Abgeordneten die Studien nicht im Briefkasten oder E-Mail-Postfach übersehen. Und dafür brauchen wir Sie! Bitte besuchen Sie eine/n EU-Abgeordnete/n in Ihrer Nähe und machen sie klar: Viele Bürger/innen sind gegen JEFTA.

Bitte trauen Sie sich – es ist gar nicht so schwer! Rufen Sie einfach beim Bürgertelefon des/der Abgeordneten an und machen Sie einen Termin in der Woche vom 26. Oktober bis zum 2. November aus. In dieser Woche finden keine Parlamentssitzungen statt. Viele EU-Abgeordnete werden dann in ihren Büros in Deutschland sein. Wenn Sie einen Termin gemacht haben, schicken wir Ihnen ein Aktionspaket zu und laden weitere Leute ein, die Sie bei dem Termin begleiten. Bei der Organisation der Veranstaltung unterstützen wir Sie selbstverständlich.

Bitte sagen Sie uns jetzt Bescheid, ob Sie mitmachen!

Ja, ich will eine Veranstaltung organisieren
Mit dem Handelsabkommen zwischen der EU und Japan droht eine Privatisierung unserer öffentlichen Daseinsvorsorge: Wasserwerke oder Buslinien könnten zukünftig in privater Hand liegen. Die Gefahren für uns Bürger/innen: steigende Preise bei schlechterer Qualität.

In unserem Aktionspaket senden wir Ihnen einen Richterhammer zu, den Sie der/dem EU-Abgeordneten überreichen. Auf dem Hammer steht „JEFTA“ – als Zeichen dafür, dass bei JEFTA unsere öffentliche Daseinsvorsorge wie bei einer Auktion unter den Hammer kommt. Außerdem schicken wir Ihnen das Rechtsgutachten und die Studie zu, die Sie ebenfalls überreichen können. Zusammenfassungen und Tipps für das Gespräch bekommen Sie natürlich von uns.

Im Dezember entscheidet das EU-Parlament endgültig über JEFTA. Wenn wir jetzt die Gelegenheit nutzen, können wir noch etwas bewirken. So wie beim CETA-Aktionstag. Damals haben hunderte Campact-Unterstützer/innen SPD-Abgeordnete besucht und ihre Bedenken zu dem Abkommen vorgetragen. Diese Aktion hat in der Partei große Wellen geschlagen. Wenn wir wieder viele Abgeordnete erreichen, können wir JEFTA stoppen.

Bitte fassen Sie sich jetzt ein Herz und machen Sie mit!

Hier klicken und Veranstaltung erstellen:quelle:
Herzliche Grüße
Matthias Flieder, Campaigner

PS: EU-Abgeordnete haben meist viel zu tun. Bitte rufen Sie am besten noch heute an und machen einen Termin aus. Je mehr Vorlaufzeit wir haben, desto besser!


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