Campact

Antworten
Benutzeravatar
Anne
Beiträge: 5817
Registriert: Sa 29. Apr 2017, 12:30
Wohnort: Schermbeck

F1 WebTipp
Formel 1 Punkte : 0
Keine Platzierung
(0 von 0 Rennen getippt)

Re: Campact

Beitrag von Anne » Sa 13. Okt 2018, 09:46

So stoppen Sie den Kohlewahnsinn

Rodungsstopp für RWE. 50.000 Menschen demonstrieren am Hambacher Wald. Die Anti-Kohle-Bewegung wächst. Das ist großartig! Jetzt bringen wir unsere Forderung ins ganze Land – mit Aufklebern. Bitte machen Sie mit. Fordern Sie jetzt einen schnellen Kohleausstieg und bestellen Sie kostenlos unsere Aufkleber.

Klicken Sie hier, um Aufkleber zu bestellen
Hallo Manuela Marie Giel,

die Polizei ist weg. Die Baumhäuser wieder da. Und die Bechsteinfledermaus? Bereitet sich auf den Winter vor. Im Hambacher Wald ist Ruhe eingekehrt. Der 10.000 Jahre alte Wald bleibt vorerst erhalten. Mehr als 50.000 Menschen feierten das am vergangenen Wochenende. Der Wald, er ist ein Symbol geworden – für den Kohleausstieg. Jetzt müssen wir uns weiter aufbäumen, der Kohleausstieg ist ganz nah.

Nicht nur im Hambacher Wald, in ganz Deutschland stehen Menschen für echten Klimaschutz ein. Und wir sind viele! Drei von vier wollen bis 2030 raus aus der Kohle.[1] Die Anti-Kohle-Bewegung wächst und ist kraftvoll wie nie. Doch die Kohlelobby will die dreckigen Kraftwerke am liebsten ewig weiterlaufen lassen. Deswegen muss unsere Forderung jetzt überall sichtbar sein: von Aachen bis Xanten, an jeder Haustür, jedem Briefkasten – mit unseren Aufklebern.

Schon in den nächsten Wochen entscheidet die Kohlekommission über den Kohleausstieg. Jetzt müssen wir ihr klar machen: Wir wollen ihn – und zwar jetzt! Bitte schließen Sie sich unserer Bewegung an. Bestellen Sie gleich hier kostenlos Aufkleber. Zeigen Sie mit vielen anderen in Ihrem Haus, Ihrer Straße, bei Ihrer Arbeit: Der Hambacher Wald bleibt überall.

Hier klicken und kostenlos Aufkleber bestellen
Die Großdemo am vergangenen Wochenende war erst der Anfang. Schon am 27. Oktober protestieren wir erneut am Hambacher Wald. An diesem Wochenende gehen viele Tausend Menschen bei Ende Gelände einen Schritt weiter: In einer gewaltfreien Aktion des zivilen Ungehorsams setzen sie sich vor die Bagger in der Kohlegrube. Währenddessen zeigen wir mit einer angemeldeten Demonstration am Rande der Grube unsere Unterstützung für die Aktivist/innen vor den Baggern.

Anfang Dezember machen wir weiter: Zeitgleich demonstrieren wir in Berlin und in Köln. So sorgen wir dafür, dass Deutschland seine Zusagen für den internationalen Klimaschutz bei der Weltklimakonferenz in Polen einhält. Auch 2019 lassen wir nicht locker: Dann entscheidet der Bundestag, ob und wann die Kohlekraftwerke vom Netz müssen. Bis dahin tragen wir unseren Protest überall ins Land – mit Aktionen vor den Büros der Bundestagsabgeordneten und mit unseren Aufklebern.

Es hat uns mit wahnsinnig viel Energie erfüllt, mit 50.000 Menschen auf einem Acker im Rheinland zu protestieren. Diese Energie möchten wir Ihnen mitgeben! Bitte setzen auch Sie ein Zeichen für den Erhalt des Hambacher Waldes und echten Klimaschutz – selbstverständlich klimaneutral gedruckt auf FSC-zertifiziertem Papier. Bitte bestellen Sie gleich jetzt ein kostenloses Aufkleberset.

Klicken Sie hier, um Aufkleber zu bestellen:quelle:
Herzliche Grüße
Simon Straub, Campaigner

PS: Bevor RWE den Hambacher Wald gekauft hat, war er 5.500 Hektar groß. So groß wie 7.703 Fußballfelder. Dagegen wirkt ein Aufkleber ziemlich klein, kann aber richtig was bewegen. Mit Ihrer Hilfe verteilen wir sie in ganz Deutschland – dann sind sie unübersehbar. Bitte bestellen Sie jetzt gleich ein Set Aufkleber.


Bild

Benutzeravatar
Dragon
Beiträge: 6952
Registriert: Sa 29. Apr 2017, 12:32
Wohnort: Schermbeck

F1 WebTipp
Formel 1 Punkte : 0
Keine Platzierung
(0 von 0 Rennen getippt)

Re: Campact

Beitrag von Dragon » Di 16. Okt 2018, 17:52

JEFTA ist gefährlich! Das haben wir jetzt schwarz auf weiß – in Form einer Studie und eines Rechtsgutachtens. Doch das ist leider gar nichts wert, wenn Sie uns nicht helfen. Nur wenn Sie Ihre/n EU-Abgeordnete/n besuchen, kommen unsere Argumente gegen JEFTA an. Wir müssen jetzt schnell sein: Schon am 5. November gibt der Handelsausschuss des EU-Parlaments eine Empfehlung zum EU-Japan-Abkommen ab. Daran orientieren sich viele EU-Abgeordnete.

Klicken Sie hier und besuchen Sie Ihre/n EU-Abgeordnete/nhttps://www.campact.de/wasser-jefta/appell/jeft ... 5AY2Z97k2x
Alle weiteren Infos finden Sie in meiner Mail von vergangener Woche. Ich habe sie Ihnen noch einmal angehängt.

Herzliche Grüße
Matthias Flieder, Campaigner

die Zeit drängt. Es bleiben nur noch wenige Wochen, um JEFTA zu stoppen. Das Abkommen mit Japan ist unterzeichnet, aber das EU-Parlament muss jetzt noch zustimmen. Schon am 5. November tagt der Handelsausschuss des EU-Parlaments und gibt seine Empfehlung ab. Und die ist wichtig! Viele EU-Abgeordnete orientieren sich daran. Denn nur wenige kennen sich gut mit JEFTA aus. Der Vertrag ist lang und kompliziert – kaum eine/r hat Zeit, sich damit auseinanderzusetzen.

Das ist unsere Chance! Die Abgeordneten sind jetzt offen für Informationen und Argumente von außen. Deswegen haben wir ein Rechtsgutachten und eine Studie in Auftrag gegeben, die die Gefahren von JEFTA deutlich machen. Natürlich haben wir auch übersichtliche Zusammenfassungen verfasst.

Jetzt müssen wir sichergehen, dass die Abgeordneten die Studien nicht im Briefkasten oder E-Mail-Postfach übersehen. Und dafür brauchen wir Sie! Bitte besuchen Sie eine/n EU-Abgeordnete/n in Ihrer Nähe und machen sie klar: Viele Bürger/innen sind gegen JEFTA.

Bitte trauen Sie sich – es ist gar nicht so schwer! Rufen Sie einfach beim Bürgertelefon des/der Abgeordneten an und machen Sie einen Termin in der Woche vom 26. Oktober bis zum 2. November aus. In dieser Woche finden keine Parlamentssitzungen statt. Viele EU-Abgeordnete werden dann in ihren Büros in Deutschland sein. Wenn Sie einen Termin gemacht haben, schicken wir Ihnen ein Aktionspaket zu und laden weitere Leute ein, die Sie bei dem Termin begleiten. Bei der Organisation der Veranstaltung unterstützen wir Sie selbstverständlich.

Bitte sagen Sie uns jetzt Bescheid, ob Sie mitmachen!

Ja, ich will eine Veranstaltung organisierenhttps://www.campact.de/wasser-jefta/appell/jeft ... 5AY2Z97k2x
Mit dem Handelsabkommen zwischen der EU und Japan droht eine Privatisierung unserer öffentlichen Daseinsvorsorge: Wasserwerke oder Buslinien könnten zukünftig in privater Hand liegen. Die Gefahren für uns Bürger: steigende Preise bei schlechterer Qualität.

In unserem Aktionspaket senden wir Ihnen einen Richterhammer zu, den Sie der/dem EU-Abgeordneten überreichen. Auf dem Hammer steht „JEFTA“ – als Zeichen dafür, dass bei JEFTA unsere öffentliche Daseinsvorsorge wie bei einer Auktion unter den Hammer kommt. Außerdem schicken wir Ihnen das Rechtsgutachten und die Studie zu, die Sie ebenfalls überreichen können. Zusammenfassungen und Tipps für das Gespräch bekommen Sie natürlich von uns.

Im Dezember entscheidet das EU-Parlament endgültig über JEFTA. Wenn wir jetzt die Gelegenheit nutzen, können wir noch etwas bewirken. So wie beim CETA-Aktionstag. Damals haben hunderte Campact-Unterstützer/innen SPD-Abgeordnete besucht und ihre Bedenken zu dem Abkommen vorgetragen. Diese Aktion hat in der Partei große Wellen geschlagen. Wenn wir wieder viele Abgeordnete erreichen, können wir JEFTA stoppen.

Bitte fassen Sie sich jetzt ein Herz und machen Sie mit!

Hier klicken und Veranstaltung erstellen
Herzliche Grüße
Matthias Flieder, Campaigner

PS: EU-Abgeordnete haben meist viel zu tun. Bitte rufen Sie am besten noch heute an und machen einen Termin aus. Je mehr Vorlaufzeit wir haben, desto besser!


Bild

Benutzeravatar
Dragon
Beiträge: 6952
Registriert: Sa 29. Apr 2017, 12:32
Wohnort: Schermbeck

F1 WebTipp
Formel 1 Punkte : 0
Keine Platzierung
(0 von 0 Rennen getippt)

Re: Campact

Beitrag von Dragon » Mi 24. Okt 2018, 20:40

es sind die größten Kohlebagger der Welt, 80 Meter ragen sie in den Himmel. Doch am Samstag stehen sie still. Überall sitzen Menschen vor ihnen. Ihre weißen Anzüge heben sich von der schwarzen Kohle ab. Der Protest von Ende Gelände kommt genau zum richtigen Zeitpunkt: In den nächsten Wochen entscheidet die Kohlekommission der Regierung, wie schnell Deutschland aus dem Klimakiller Kohle aussteigt.

Sie wollen am Samstag nicht mit in die Tagebau-Grube, aber sich mit der Aktion zivilen Ungehorsams solidarisieren und für den Kohleausstieg demonstrieren? Dann kommen Sie zu unserer angemeldeten Soli-Demo, die direkt bis zur Grubenkante am Hambacher Wald führt. Wir organisieren sie gemeinsam mit den Naturfreunden Deutschlands, der Klimaschutz-Organisation 350.org und dem Umweltinstitut München.

Bitte sagen Sie uns jetzt Bescheid, ob Sie dabei sind. Dann können wir besser planen.

Ort: Auftaktkundgebung an der Mahnwache Hambacher Forst, 15 Fußminuten vom Bahnhof Buir entfernt (Stadtplanlink)
Zeit: Samstag, 27. Oktober 2018, 10.30 Uhr

Buir ist ein kleiner Ort mit einem kleinen Bahnhof. Bitte planen Sie für Ihre Anreise etwas Zeit ein und kommen Sie möglichst mit einer früheren Bahn.

Ja, ich komme zur Soli-Demo
https://www.campact.de/kohleaus/demo/ende-gelaende/


Auch zwei Campact-Mitarbeiter/innen – Christoph Bautz und Luise Neumann-Cosel – wollen die Bagger am Samstag blockieren. Diese persönliche Entscheidung haben sie sich nicht leicht gemacht. Warum sie diesen Schritt gehen, erklären sie Ihnen am besten selbst. Die E-Mail von vergangener Woche habe ich Ihnen noch einmal angehängt.

Ich freue mich darauf, mit Ihnen am Samstag zu protestieren!

Herzliche Grüße
Inken Behrmann, Campaignerin


Bild

Benutzeravatar
Anne
Beiträge: 5817
Registriert: Sa 29. Apr 2017, 12:30
Wohnort: Schermbeck

F1 WebTipp
Formel 1 Punkte : 0
Keine Platzierung
(0 von 0 Rennen getippt)

Re: Campact

Beitrag von Anne » Mi 31. Okt 2018, 17:56

Schluss jetzt mit der Kohle!

Die Kohlemeiler qualmen, die Klimakrise kommt. Wenn wir sie jetzt noch aufhalten wollen, wird es knapp. Schon im Dezember möchte die Kohlekommission über den Ausstieg entscheiden. Deshalb starten wir mit zwei Großdemos am 1. Dezember durch. In Berlin und Köln gehen wir auf die Straße. Bestellen Sie jetzt Ihr kostenloses Demopaket mit Flyern und Plakaten für Köln – so werden wir Zehntausende!

Hier klicken und kostenloses Demopaket bestellen
Hallo Manuela Marie Giel,

alles stand still: Mehr als 20 Stunden lang rührte sich kein Kohlezug am Hambacher Tagebau im Rheinland.[1] Über 6.000 Menschen ließen mit Ende Gelände am Wochenende die größte Aktion zivilen Ungehorsams entstehen, die die Klimabewegung in Deutschland bisher gesehen hat. Der Protest am Hambacher Wald füllte die Abendnachrichten. Jetzt heißt es: dranbleiben! Damit die Regierung endlich einen konsequenten Kohleausstieg beschließt.

Die Kohlelobby tut alles, um den Ausstieg zu bremsen. Dabei ist die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger für den schnellen Kohleausstieg und wirksamen Klimaschutz.[2] Das wollen wir am Samstag, den 1. Dezember mit Zehntausenden Menschen auf den Straßen von Köln und Berlin zeigen. Denn bei Köln baggert RWE die Kohle ab – und in Berlin entscheidet die Regierung über die Klimapolitik. Der Zeitpunkt für die beiden Großdemos ist goldrichtig: Noch im Dezember will die Kohlekommission den Ausstieg festlegen. Gleichzeitig muss die Regierung in Polen bei der Weltklimakonferenz erklären, wie sie das Pariser Klimaschutzabkommen umsetzt.

Jetzt sollen alle von den beiden Demos erfahren: Nur, wenn wir richtig viele werden, hören und sehen uns die Entscheider/innen. Deshalb ziehen wir gemeinsam los. Am Samstag, den 17. November ist Mobilisierungstag. Vor dem Supermarkt oder dem Bioladen um die Ecke, an der nächsten Bus- oder U-Bahn-Haltestelle – überall verteilen Menschen Flyer für die Großdemo in Köln. Seien auch Sie dabei!

Hier klicken und kostenloses Demopaket bestellen
Die örtliche SPD im Rheinland hatte vor den Protesten von Ende Gelände am Wochenende gewarnt: Zu erwarten sei ein „Ökomob, der alle Gesetze aushebelt, um hier bei uns Randale machen zu können.“[3] Die Bilder in den Abendnachrichten zeigten genau das Gegenteil. 6.500 Aktivist/innen waren da, viele junge aber auch ältere Menschen, die sich gewaltfrei auf die Gleise der Kohlebahnen und vor die Kohlebagger setzten. Und die so die Zukunft unseres Planeten verteidigten.

Tausende Campact-Unterstützer/innen solidarisierten sich bei einer angemeldeten Demonstration mit der Aktion zivilen Ungehorsams. Zu dieser Form des Protests sagt der Philosoph Jürgen Habermas: „Jede rechtsstaatliche Demokratie, die ihrer selbst sicher ist, betrachtet den zivilen Ungehorsam als notwendigen Bestandteil ihrer politischen Kultur.“[4] Wo Profitinteressen ein großes Unrecht schaffen, brauchen wir Menschen, die symbolisch und friedlich Recht brechen.

Doch genauso wichtig sind große Demonstrationen, bei denen die Breite der Gesellschaft auf die Straße geht. Wie schon Anfang Oktober, als wir mit 50.000 Menschen am Hambacher Wald gegen die Kohle protestierten. Wir lassen nicht locker. Damit am 1. Dezember wieder Zehntausende in Berlin und Köln auf der Straße sind, brauchen wir jetzt Ihre Unterstützung.

Hier klicken und kostenloses Demopaket bestellen
Herzliche Grüße
Olga Perov, Campaignerin
Christoph Bautz, geschäftsführender Vorstand

PS: Mit 1.000 Aktionspaketen hatten wir für die Demo am Hambacher Wald Anfang Oktober gerechnet, 4.000 wurden bestellt. Die Demo war mit 50.000 Menschen ein sensationeller Erfolg. In ganz Deutschland sah man uns protestieren. Wir waren die erste Meldung in der Tagesschau und der Aufmacher in den Tagesthemen! Mit Ihrer Unterstützung können wir den Protest am 1. Dezember noch größer machen.

Hier klicken und kostenloses Demopaket bestellenhttps://www.campact.de/kohleaus/demo-dezember-1 ... nkRIzdovRH


Bild

Benutzeravatar
Manu
Beiträge: 13958
Registriert: Di 25. Apr 2017, 14:13
 
Relax-Arcade:  28 28
Wohnort: Schermbeck
Kontaktdaten:

F1 WebTipp
Formel 1 Punkte : 0
Keine Platzierung
(0 von 0 Rennen getippt)

Re: Campact

Beitrag von Manu » Fr 2. Nov 2018, 08:57

stellen Sie das Popcorn bereit: Am Freitag startet in Berlin unsere Klima-Aktionskonferenz mit über 300 Campact-Unterstützer/innen. Zum Auftakt spricht der ehemalige Greenpeace-Chef Kumi Naidoo. Und Sie können live dabei sein – von Zuhause aus!

Denn das Interesse an der Konferenz war so groß, dass wir einen Livestream für den Vortrag von Kumi Naidoo schalten. Jetzt können Sie die Veranstaltung auch miterleben, wenn Sie kein Ticket mehr bekommen haben oder der Weg nach Berlin für Sie zu weit war.

Der Livestream läuft auf unserer Facebook-Seite. Um ihn anzusehen, öffnen Sie bitte den folgenden Link. Vortrag und Diskussion mit Kumi Naidoo laufen am Freitag, 2. November, von 19 bis 21 Uhr. (Hinweis: Facebook zeigt momentan manchmal eine falsche Uhrzeit für die Veranstaltung an. Lassen Sie sich bitte davon nicht irritieren.)

Hier klicken und den Livestream sehenhttps://campact.org/livestream_ak
Um den Livestream anzusehen, benötigen Sie nur einen Computer oder ein Smartphone mit stabilem Internetempfang und Lautsprecher oder Kopfhörer. Nach der Veranstaltung finden Sie unter dem Link für den Stream auch eine Aufzeichnung der Diskussion.

Herzliche Grüße
Luise Neumann-Cosel, Campaignerin

PS: Wussten Sie, dass Kumi Naidoo für sein politisches Engagement in Südafrika erst ins Gefängnis und später ins Exil gehen musste? Ich bin sehr gespannt, was er berichtet – und was wir von ihm für unseren Kampf für das Klima lernen können. Seien Sie auch dabei!


Bild

Benutzeravatar
Manu
Beiträge: 13958
Registriert: Di 25. Apr 2017, 14:13
 
Relax-Arcade:  28 28
Wohnort: Schermbeck
Kontaktdaten:

F1 WebTipp
Formel 1 Punkte : 0
Keine Platzierung
(0 von 0 Rennen getippt)

Re: Campact

Beitrag von Manu » Do 8. Nov 2018, 19:57

Bitte aussteigen!

Zehn Tage, die es entscheiden: Kurz bevor die Kohlekommission ihren Ausstiegsplan vorlegt, wollen wir richtig groß eingreifen. Anfang Dezember drängen wir mit zwei Großdemos und deutschlandweit hunderten Aktionen im richtigen Moment die Kohlelobby zurück. Doch wir brauchen Ihre Unterstützung – denn nur mit Ihrer Spende kann das klappen!

https://session.campact.de/v1/softlogin ... 3Drandom-a


Bild

Benutzeravatar
Anne
Beiträge: 5817
Registriert: Sa 29. Apr 2017, 12:30
Wohnort: Schermbeck

F1 WebTipp
Formel 1 Punkte : 0
Keine Platzierung
(0 von 0 Rennen getippt)

Re: Campact

Beitrag von Anne » Di 13. Nov 2018, 07:20

Jeder kann Opfer werden

Beleidigungen, Drohungen und Erniedrigungen: So schüchtern rechte Gruppen im Netz Bürgerinnen und Bürger ein. Eine Strafe gibt es dafür nur selten. Die Justizminister/Innen der Länder könnten das ändern. Mit konsequenter Strafverfolgung und mehr Opferschutz. Nur so können wir Hate Speech stoppen und die Meinungsfreiheit schützen. Bitte unterzeichnen Sie jetzt!

Unterzeichnen Sie hier und jetzt den Appell
Hallo ,

„Wir alle verarschen gerne Opfer im Internet.“ – so lautet der erste Satz eines „Handbuches“ für rechte Gruppen im Netz. Es folgen konkrete Handlungsempfehlungen: „Beleidigen. Und da ziehe jedes Register. Lass nichts aus. Schwacher Punkt ist oftmals die Familie.“ [1][2]

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen: Tausende Rechte aus ganz Deutschland folgen diesen Anweisungen.[3] Ihre Hassbotschaften säen sie in Foren von Heute-Show, ARD und Facebook. Sie fluten die Kommentarspalten von Spiegel oder Focus. Gezielt machen sie dort Jagd auf ihre Opfer: Menschen, die sich für Demokratie und Gleichberechtigung einsetzen. Sie nennen das #Infokrieg oder Reconquista Germanica.[4]

Das Ziel: Ihr Gegenüber so lange und massiv zu beleidigen, bis es schweigt. Sie machen das im Netz vor aller Augen. Ihre Botschaft: Pass auf, was Du sagst, Du könntest das nächste Opfer sein. Das macht Angst: Viele Menschen halten sich laut einer aktuellen Studie deshalb mit ihrer politischen Meinung im Internet zurück.[5] Das ist eine gefährliche Entwicklung: für unsere Meinungsfreiheit und damit auch für unsere Demokratie.

Die Justizminister/innen der Länder könnten diese Entwicklung jetzt stoppen. Denn viele der Hasskommentare sind eigentlich strafbar. Die Täter werden aber nur selten zur Verantwortung gezogen. In den Ländern haben Strafverfolgung und Opferschutz bei Hasskriminalität bisher keine Priorität. Für die Täter ist das wie ein Freifahrtschein. Und andere ermuntert das, auch Hass zu verbreiten. Wenn sich das ändert, lässt sich der Hass im Netz zurückdrängen.

Unsere Chance: Schon an diesem Donnerstag findet die Konferenz aller Justizminister/innen in Berlin statt. Wir wissen, dass sie etwas gegen Hass im Netz tun wollen. Auf die Frage nach dem Wie haben sie bisher allerdings keine Antworten gefunden. Auch, weil sie denken, das Thema sei uns Bürger/innen nicht wichtig genug. Wir beweisen ihnen das Gegenteil: Noch vor der Sitzung übergeben wir ihnen unseren Appell mit 100.000 Unterschriften. Und wir liefern auch gleich fünf praktische Handlungsvorschläge mit, die die Minister/innen direkt diskutieren und umsetzen können. Dann kann es keine Ausreden mehr geben!

Doch 100.000 Unterschriften schaffen wir bis Donnerstag nur, wenn Sie dabei sind. Daher bitten wir Sie herzlich: Manuela Marie Giel, machen Sie mit und unterzeichnen Sie jetzt gegen Hass im Netz!

Jetzt hier klicken und unterzeichnen
„Hetzfresse“, „Du Drecksau“, „Miese kleine gesinnungsfaschistische Ratte“. Nur einige der vielen Hassbotschaften, die der Werbeprofi Gerald Hensel innerhalb weniger Tage erhielt. Der Grund: Er hatte sich gegen Werbung auf rechten Webseiten engagiert. Doch es kam noch schlimmer: Plötzlich stand seine private Adresse im Netz. Darunter: „Wir kriegen Dich so oder so. Das wars dann.“ Hensel tauchte unter – sein Leben wurde zeitweilig zum Ausnahmezustand. [6][7]

Ein krasser Fall – aber eben kein Einzelfall. Jede/r Dritte ist schon einmal Opfer von Hass im Netz geworden. Vor allem junge Erwachsene sind betroffen. Viele klagen über negative Folgen: Depressionen, Kopfschmerzen, Angstzustände.[8]

Trotzdem zeigen nur wenige Opfer die Täter/innen an. Viele wissen nicht, an wen sie sich wenden sollen. Es gibt viel Scham. Die Beamten auf den Polizeidienststellen nähmen sie nicht ernst, berichten Betroffene immer wieder. Es dauere zu lange, bis Täter überhaupt ermittelt würden. So zeichnet sich das Bild von überforderten Strafverfolgungsbehörden, die noch nicht auf diese neue Form von Hasskriminalität eingestellt sind.[9]

Das hat fatale Folgen: Die Täter/innen werden nicht zur Rechenschaft gezogen, obwohl viele der Hasskommentare strafbar sind. Die Betreiber der Internetseiten löschen zwar, doch dann schreiben die Täter/innen einfach ein paar neue. Müssten sie aber pro Kommentar mehrere tausend Euro Strafe zahlen, gingen die Hass-Einträge garantiert massiv zurück.

Und genau das fordern wir: Opfer brauchen Beratung bei der Anzeige von Hate Speech. Dazu ist eine zentrale Beratungsstelle nötig. Polizeibeamte benötigen eine spezielle Ausbildung, um die Gewalt im Netz effektiv zu bekämpfen. Wichtigster Punkt: vereinfachte Klagemöglichkeiten. Es darf nicht sein, dass Opfer jahrelang auf die Prozesse warten.

Wir drängen als Bürgerinnen und Bürger darauf, dass die Justizminister/innen der Länder diese Maßnahmen umsetzen. So entsteht ein wirkungsvolles Instrumentarium gegen Hate Speech. Bitte unterschreiben Sie gleich jetzt unseren Appell – damit wir am Donnerstag auch Ihre Stimme übergeben.

Hier klicken, um den Appell zu unterzeichnen https://aktion.campact.de/hate-speech/a ... nside_flow
Herzliche Grüße
Ihr Campact-Team

PS: Oft hören wir: Ich benutze kein Facebook oder Twitter, deswegen geht mich dieses ganze Thema nichts an. Aber das ist ein Irrtum. Denn Debatten und Stimmungen in den Sozialen Medien beeinflussen täglich Journalist/innen, Politiker/innen und viele Millionen Menschen in Deutschland. So gelangt alles, was im Netz passiert, auch in die „reale Welt“. Umso wichtiger, dass wir das Netz nicht denen überlassen, die Hass und Hetze verbreiten. Das geht nur mit Ihnen – bitte unterzeichnen Sie den Appell gegen Hass im Netz.


Bild

Benutzeravatar
kleine-Hexe
Beiträge: 5665
Registriert: Sa 29. Apr 2017, 12:33
Wohnort: Schermbeck

F1 WebTipp
Formel 1 Punkte : 0
Keine Platzierung
(0 von 0 Rennen getippt)

Re: Campact

Beitrag von kleine-Hexe » Fr 16. Nov 2018, 16:53

Keine Unterschrift, keine Spenden – diesmal bitten wir Sie um etwas viel Größeres. Denn 2019 bringt eine einmalige Chance, die Wende im Klimaschutz einzuläuten. Bitte lesen Sie hier, was wir vorhaben und schließen Sie sich uns an!

Hallo ,

zehn Jahre hat die Bundesregierung den Klimaschutz vertrödelt, doch nun kann sie ihn nicht mehr aufschieben! 2019 soll der Bundestag ein Gesetz verabschieden, das den Ausstoß des Klimakillers CO2 drosselt.[1] Ob das Gesetz die Klimazerstörung schnell genug bremst, hängt von Union und SPD ab. Ihre Abgeordneten verabschieden den Gesetzesentwurf der Regierung – und können ihn schwächen oder noch stärken.

Würden wir Bürgerinnen und Bürger direkt entscheiden, wäre die Richtung klar: Eine überwältigende Mehrheit fordert mehr Klimaschutz.[2] Gerade deshalb machen die Gegner mobil: Lobbyist/innen von Auto- und Agrarkonzernen, Energieriesen und Kohlegewerkschaften. Sie werden in den nächsten Monaten ihre volle Kraft nutzen und den Klimaschutz torpedieren. In Berlin werden sie die Abgeordneten belagern und bedrängen, damit sie das Gesetz so schwach wie möglich formulieren.

Wir müssen der geballten Lobbymacht etwas entgegensetzen: eine Klimabewegung, die jeden Tag stärker wird! Anders als die Lobbyist/innen sind wir viele und kommen aus allen Teilen der Gesellschaft. Anders als die Profis haben wir persönliche Geschichten – und verleihen den Fakten so neues Gewicht. Und anders als sie treffen wir die Abgeordneten nicht nur in Berlin, sondern überall im Land in ihren Wahlkreisen – wo unsere Stimmen als Wählerinnen und Wähler Gewicht haben. So brechen wir die Macht der Lobbyisten und fordern ein Klimaschutzgesetz, das diesen Namen auch verdient.

Solange die Fraktionen ihre Position zum Klimaschutz noch ausloten, können wir besonders wirkungsvoll Einfluss nehmen. Schon über 150 Campact-Aktive haben sich zusammengefunden und Freund/innen angesprochen, um gemeinsam ihre Abgeordneten zu besuchen: vom 3. bis 7. Dezember, wenn die Klimakonferenz in Polen das Thema in die Medien bringt und die Abgeordneten im Wahlkreis sind.

Doch um alle 399 Abgeordneten von Union und SPD zu erreichen, brauchen wir auch Ihre Unterstützung, Manuela Marie Giel: Bitte fassen Sie sich ein Herz und organisieren auch Sie einen Besuch bei einer Abgeordneten oder einem Abgeordneten vor Ort! Sie müssen dazu kein Experte für Klimapolitik sein – wichtig ist, dass Ihre Abgeordneten erleben, wie wichtig das Thema Ihnen ist. Wir unterstützen Sie mit Informationen und Material, vernetzen Sie mit anderen Aktiven und beantworten Ihre Fragen.

Gemeinsam sind wir stärker als die Lobby – und können dem Klimaschutz zum Durchbruch verhelfen. Bitte machen auch Sie mit! Melden Sie sich dazu in unserem Aktionsnetz an – und wählen Sie aus, welche/n Abgeordnete/n Sie besuchen wollen. Wir haben die Kontaktdaten aller Abgeordneten zusammengestellt, die noch ohne Termin sind – so können Sie direkt bei ihnen anfragen. Bei der Vorbereitung des Gesprächs stehen wir Ihnen dann mit Rat und Tat zur Seite – und laden gerne auch andere Campact-Aktive ein, Sie zu begleiten.

Machen Sie mit und besuchen Sie eine/n Abgeordnete/n in Ihrem Wahlkreis!

Hier geht es zur Anmeldung und zur Liste der Abgeordneten
Viel zu oft erfahren Abgeordnete nur aus den Medien oder Umfragen, welche Themen die Menschen bewegen. Damit sie sich für Klimaschutz einsetzen, müssen sie erfahren, wie wichtig er den Menschen im eigenen Wahlkreis ist – und zwar überall im Land. Denn persönliche Geschichten aus dem Wahlkreis sind wichtig für die Abgeordneten, um in der Fraktion klarzumachen, was sie antreibt – und sie von mehr Klimaschutz zu überzeugen.

Auch wenn es etwas Überwindung kostet: Das Gespräch mit Abgeordneten vor Ort ist der direkteste Weg, um Politik zu verändern. Dass man dazu kein Expertenwissen braucht, haben Campact-Aktive schon einmal erlebt: 2015 besuchten Dutzende Aktive Abgeordnete von Union und SPD, um sich gegen Fracking einzusetzen. Ihre Geschichten überzeugten – ein geplantes Gesetz wurde erst verschoben und schließlich geändert, um Fracking de facto zu verbieten.[3]

Damit auch Sie mit einem guten Gefühl in das Gespräch gehen können, haben wir alles vorbereitet, was Sie dazu benötigen:

In Leitfäden für die Gesprächsführung und FAQs zu inhaltlichen Fragen haben wir die wichtigsten Infos zusammengestellt.
Über unser Event-Tool können wir andere Campact-Aktive auf Ihren Termin aufmerksam machen, und Sie selbst können weitere Menschen einladen – dann sind Sie bei dem Gespräch nicht allein.
Mit der Post schicken wir Ihnen Material für das Treffen mit den Abgeordneten zu.
In unserem Online-Forum können Sie sich mit anderen Aktiven austauschen, die ebenfalls Besuche planen – und wir beantworten Ihre Fragen.
Und sollte sich kurzfristig etwas ändern oder für das Gespräch relevante politische Entwicklungen ergeben, können wir Sie auch direkt per SMS informieren.
Unser Ziel, alle 399 Abgeordneten zu erreichen, ist in greifbarer Nähe: Wenn sich noch 250 weitere Menschen für einen Besuch entschließen, erreichen wir alle Bundestagsabgeordneten der Regierungsparteien Deutschlands! Das wäre ein politischer Coup – und ein Riesenerfolg für unser Klima. Bitte schließen Sie sich uns an, Manuela Marie Giel! Lassen Sie uns gemeinsam diese Chance ergreifen – und für ein starkes Klimaschutzgesetz sorgen.

Klicken Sie hier, um eine/n Abgeordnete/n zu übernehmen https://app.lamapoll.de/Wahlkreisaktion
Herzliche Grüße
Katrin Beushausen, Campaignerin
Felix Kolb, Campact-Vorstand

PS: Gut zehn Jahre – so wenig Zeit bleibt uns noch, wenn wir die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius begrenzen wollen.[4] In dieser Zeit die Energieversorgung, den Verkehr, die gesamte Wirtschaft klimafreundlich umbauen – das ist eine Mammutaufgabe. Deshalb muss das Klimaschutzgesetz eine radikale Trendwende einleiten. Wir haben es in der Hand – helfen auch Sie dabei!


Bild

Benutzeravatar
Dragon
Beiträge: 6952
Registriert: Sa 29. Apr 2017, 12:32
Wohnort: Schermbeck

F1 WebTipp
Formel 1 Punkte : 0
Keine Platzierung
(0 von 0 Rennen getippt)

Re: Campact

Beitrag von Dragon » Do 22. Nov 2018, 11:10

Unser Planet – unser Protest

Zwischen dem Schlimmsten und der Wende stehen: Sie. Wenn wir ein Klimadesaster verhindern wollen, müssen wir endlich raus aus der Kohle. Doch dafür muss die Kohlekommission mutig sein. Das fällt schwer mit einer starken Kohlelobby im Nacken. Wir setzen ihr etwas entgegen – im Großformat. Am Samstag, den 1. Dezember stehen wir in Köln und Berlin zu Zehntausenden auf der Straße. Seien Sie in Köln dabei!

Ja, ich komme zur Demo am 1. Dezember
Nein, ich kann leider nicht zur Demo kommen
Hallo Manuela Marie Giel,

es kann die Demo werden. Der Protest, von dem Sie Ihren Enkeln erzählen. Der, von dem Erwachsene in 20 Jahren sagen: „Ich war im Kinderwagen dabei!” Es soll die Demo werden, die die Wende im Klimaschutz bringt. Und der Clou: Es sind sogar zwei. Wir gehen am Samstag, den 1. Dezember zu Zehntausenden in Berlin und Köln auf die Straße. Denn wir wissen: Das wird auf lange Zeit die letzte Chance, ein Klimadesaster zu verhindern.

Nur zehn Tage nach unserer Doppel-Demo kommt die folgenschwere Entscheidung. Die Kohlekommission legt am 11. Dezember einen Fahrplan für den Kohleausstieg vor. Bis dahin wird die Kohlelobby ihren ganzen Einfluss nutzen: Die Wirtschaftsvertreter/innen in der Kommission mauern weiter massiv gegen den Ausstieg.[1]

Klar ist: Wenn sich die Kohlelobby in der Kommission durchsetzt, ist der schnelle Ausstieg dahin. Die Bundesregierung wird das mühsam erarbeitete Verhandlungspaket in den nächsten Jahren nicht mehr aufschnüren. Noch ist das Ergebnis offen. Bis dahin bleibt die Chance, ein weiteres verlorenes Jahrzehnt für den Klimaschutz zu verhindern – das letzte Jahrzehnt, in dem wir den Klimakollaps noch stoppen können.[2]

In den letzten Verhandlungstagen der Kohlekommission werfen wir alles in die Waagschale. Am 1. Dezember bringen wir, zusammen mit unseren Partnern, gleich zwei Großdemos auf die Straßen: in Köln vor den Toren des größten Braunkohlereviers in Europa und in Berlin, wo die Entscheidungen fallen. Das ist die letzte Gelegenheit, uns gegen die Kohlelobby zu stellen, bevor die Klimapolitik für die nächsten Jahre festgeschrieben wird. Seien Sie dabei! Kommen Sie zur Demo am 1. Dezember um 12 Uhr in Köln.

Ort: Deutzer Werft, Köln (Stadtplanlink)
Zeit: Samstag, 1. Dezember, 12 Uhr

Ja, ich komme zur Demo am 1. Dezember
Nein, ich kann leider nicht zur Demo kommen
Als die Bundesregierung die Kohlekommission einsetzte, hat sie damit bestimmt nicht gerechnet: Bundesweit ist eine Bewegung für den Kohleausstieg entstanden, die vor einem halben Jahr noch undenkbar war. Nach Dürre und Hitzesommer und im Kampf um den Hambacher Wald standen sie alle dicht beieinander: eingeschworene Klimaschützer/innen und Menschen aus der bürgerlichen Mitte. Studierende und Eltern mit ihren Kindern. Neulinge und Protestierende mit reichlich Demo-Erfahrung. Immer wieder waren wir da. Immer wieder zu Tausenden. Das kann die Politik nicht übersehen.

Die Grünen sind im Höhenflug.[3] Die Linke will sich „Klimaschutz und einem sozial-ökologischen Umbau als neuen Schwerpunkt“ verschreiben.[4] Auch bei der SPD deutet sich ein Richtungswechsel an. Noch vor zwei Monaten warnte SPD-Vorsitzende Andrea Nahles vor einer „Blutgrätsche gegen die Braunkohle“ und stellte sich auf die Seite der Kohlelobby.[5] Doch auf dem Debattenkongress über die Zukunft der Partei im November war klar: Ohne Klimaschutz lassen sich keine Wahlen mehr gewinnen.[6]

Hier zeigt sich: Der Protest wirkt. Jetzt, da sich alles auf den Plan der Kohlekommission zuspitzt, müssen wir alle noch einmal richtig ran. Denn die Kohlelobby wartet nur darauf, dass das öffentliche Interesse nachlässt – und der Klimaprotest aus den Nachrichten verschwindet. Wir machen das Gegenteil: Am 1. Dezember soll der Protest unübersehbar sein. Mit kreativen Anti-Kohle-Schildern auf den Titelseiten und überwältigenden Menschenmassen in der Tagesschau. Seien Sie Teil dieser Bewegung! Kommen Sie zur Demo in Köln.

Ja, ich komme zur Demo am 1. Dezemberhttps://www.campact.de/kohleaus/demo-dezember-7 ... nZiUcfzsPt

Nein, ich kann leider nicht zur Demo kommenhttps://www.campact.de/kohleaus/demo-dezember-7 ... nZiUcfzsPt
Herzliche Grüße
Olga Perov, Campaignerin

PS: In einer Emnid-Umfrage vom November forderten 84 Prozent der Bürgerinnen und Bürger von der Regierung mehr Einsatz für den Klimaschutz.[7] Doch einfach in der Mehrheit zu sein, nützt uns nichts. Man muss sie auch sehen und hören. Seien Sie am 1. Dezember in Köln mit auf der Straße!


Bild

Benutzeravatar
Anne
Beiträge: 5817
Registriert: Sa 29. Apr 2017, 12:30
Wohnort: Schermbeck

F1 WebTipp
Formel 1 Punkte : 0
Keine Platzierung
(0 von 0 Rennen getippt)

Re: Campact

Beitrag von Anne » Sa 24. Nov 2018, 13:23

[ACHTUNG: Text enthält Gewalt, Beleidigung]

Hallo ,

bitte lassen Sie die folgenden zehn Sätze auf sich wirken:

„Du Dummer Hurensohn ich Ficke deine Hurenmutter.“
„Schwarze sind keine Menschen. Also Schluss mit der Scheiße von wegen Rettung“
„Genau 95% suchen keinen Schutz, sondern Kohle und Fickificki!”
„Du dumme schlampe ich würde dir die Zunge abbeißen deine Augen mit Zement zukleben und deine fotze von einem Elefanten fögeln lassen“
„Wir werden uns ihn schon holen, oder?“
„hoffe du reihst dich auch bei den Vergewaltigten ein“
„ihr linken und judenschweine ihr werdet noch für eure straffreie hetze bezahlen wundert euch dann nur nicht für die Pogrome“
„halts maul du Ziegenersatz!“
„Haut dem Deppen so lange in die Fresse bis er auf andere Gedanken kommt. Entschuldigung, aber jetzt geht es mir besser.“
„ab ins Gas“
Sind Sie auch entsetzt über diese offene Brutalität? Dabei sind es nur zehn Beispiele von tausenden Hasskommentaren, die tagtäglich das Netz fluten. Sie zielen auf die Würde, sollen einschüchtern, verletzen. Wir denken: Es ist Zeit, dagegen einzuschreiten.

Das, was wir vorhaben, ist auch für Campact neu: Denn die so genannte „Hate Speech“ im Netz ist noch nicht ausreichend in der Politik angekommen. Sie hat noch keine Idee dazu. Also sehen wir uns Bürgerinnen und Bürger in der Pflicht: Wir wollen aufklären, Opfer von Hate Speech unterstützen – und vor allem darauf drängen, dass Beleidigungen und Hass im Internet strafrechtlich genauso verfolgt werden wie im „echten Leben“ auch.

Sie merken: Wir wollen unsere Bewegung ausbauen. Eine Bewegung, die für einen respektvollen Umgang im Netz streitet. Doch das heißt auch: Wir brauchen Geld – für Arbeitskraft, Vernetzung, Material. Manuela Marie Giel, wir bitten Sie also heute eindringlich:

Machen Sie sich mit uns auf den Weg – und fördern Sie Campact ab heute mit einem regelmäßigen Beitrag. Schon mit 5 Euro im Monat helfen Sie enorm.

Klicken Sie hier und fördern Sie Campact regelmäßig
Es tut mir leid. Ich kann Campact nicht monatlich fördern
Der Hass normalisiert sich immer mehr. Die große Mehrheit der Internetnutzer/innen war schon einmal mit Hate Speech konfrontiert.[1] Die Folge: Betroffene fühlen sich allein gelassen, ziehen sich zurück. Viele, die nur mitlesen, reagieren mit Selbstzensur: 51 Prozent der Hessen gaben kürzlich an, sich im Internet seltener zu ihrer politischen Meinung zu bekennen – aus Angst vor dem geballten Hass, der sie treffen könnte.[2]

Das zeigt: Hass im Netz ist längst nicht mehr nur ein Problem des richtigen Umgangstons. Hate Speech bedroht uns alle – jede/n Einzelne/n, unsere Kinder, letztlich sogar unsere Demokratie. Das nehmen wir nicht länger hin.

Unsere Strategie:

Abschreckung
Nur wenige Beleidigungen und Verleumdungen im Netz werden strafrechtlich verfolgt. Die Folge: Die Täter hetzen immer weiter. Wir wollen besseren Opferschutz und konsequente Strafverfolgung. Diese Forderungen bringen wir mit Appellen, kreativen Aktionen und einem breiten Bündnis in die Öffentlichkeit.

Gegenrede
Diskussionen im Netz sollen vielfältig bleiben. Daher stärken wir die zivilgesellschaftliche Initiative #ichbinhier. Ihre ehrenamtlichen Mitglieder widersprechen ganz gezielt dem Hass im Netz, sie „reden dagegen“.

Hilfe
Viele Opfer können es sich finanziell nicht leisten, gegen die Täter/innen vorzugehen. Wir wollen mit starken Partnern aus Juristerei und Opferberatung die Organisation HateAid gründen. Bei Zivilklagen übernimmt HateAid das Prozessrisiko. So können viel mehr Opfer Gerechtigkeit erlangen und Täter/innen werden zu Geldstrafen von bis zu mehreren tausend Euro verurteilt.

Aufklärung
Wir haben gemerkt: Es fehlen noch Daten und Fakten zum Thema Hate Speech. Die Politik hat somit noch keine Entscheidungsgrundlage – und das Ausmaß des Problems noch nicht erfasst. Wir wollen aufklären – mit einer bundesweiten Studie zu Hass im Netz.
Das alles sind langfristige Projekte. Da steckt viel Arbeit drin – und Geld. Campact steht für Toleranz und Respekt – und hat auch deswegen bereits mehr als 66.000 Förderinnen und Förderer. Unsere Bitte: Unterstützen auch Sie Campact ab heute langfristig, damit wir für ein besseres Miteinander streiten können – in Politik und Gesellschaft. Schon mit 5 Euro monatlich bringen Sie unsere gemeinsamen Ziele voran.

Klicken Sie hier und fördern Sie Campact regelmäßighttps://session.campact.de/v1/softlogin/create?_mv=5i2Ev82RBT8ujhxioIijwx&redirect=https://aktion.campact.de/campact/jahre ... 3Drandom-c
Es tut mir leid. Ich kann Campact nicht monatlich fördern
Herzliche Grüße
Ihr Campact-Team

PS: Wenn Sie uns Ihre Förderzusage bis zum 30. November geben, senden wir Ihnen zu Ihrer argumentativen Stärkung und als Dankeschön das Buch „Gegen den Hass“ von Carolin Emcke zu.

Falls Sie einen Brief oder das Fax bevorzugen, drucken Sie einfach unser Förder-PDF aus und senden Sie es an Campact e.V. Fax: 04231 957 499. Artilleriestraße 6, 27283 Verden / Aller.


Bild

Antworten

Zurück zu „Aktive Beteiligung“