Campact

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Dragon
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Re: Campact

Beitrag von Dragon » Mi 28. Nov 2018, 08:17

diese Nachricht schlug ein: Die Kohlekommission steht nur wenige Tage vor einer Einigung, da heißt es von Bundeskanzlerin Angela Merkel: stopp! Die Kommission soll bis ins neue Jahr weiterreden – aber erstmal nicht weiter über Kohleausstieg und Klimaschutz, sondern über den Wunschzettel der Kohlelobby.[1] Kaum bitten die Kohleländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg darum, kippt die Bundesregierung alle Pläne.

Die Klimaproteste sind größer denn je, die meisten Deutschen für den Kohleausstieg – die Zeit dafür ist einfach reif. Doch wenn die Kohlelobby mit immer neuen Forderungen auf Totalblockade setzt, macht sie alles zunichte. Sie gefährdet, was unsere Bewegung in den letzten Monaten erkämpft hat. Offenbar hoffen RWE, E.on und Co., dass die Proteste bis zum nächsten Jahr nachlassen.

Doch so einfach werden sie uns nicht los! Am kommenden Samstag, den 1. Dezember wollen wir unsere kraftvolle Bewegung mit vielen Tausenden Menschen noch einmal auf die Straße bringen. Denn die Kohlelobby darf mit ihren Tricks nicht durchkommen. Jetzt läuft das Endspiel um die Klimapolitik der nächsten Jahrzehnte. Stehen Sie an unserer Seite! Kommen Sie am Samstag zur Großdemo in Köln.

Ort: Deutzer Werft, Köln (Stadtplanlink)
Zeit: Samstag, 1. Dezember, 12 Uhr

Ja, ich komme zur Demo am 1. Dezemberhttps://www.campact.de/kohleaus/demo-dezember-7 ... p1pVn58MjT
Nein, ich kann leider nicht zur Demo kommen
Alle wichtigen Informationen zur Demo finden Sie in der E-Mail, die wir Ihnen vergangene Woche geschickt haben. Ich habe sie Ihnen hier noch einmal angehängt.

Herzliche Grüße
Olga Perov, Campaignerin


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Anne
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Re: Campact

Beitrag von Anne » Sa 1. Dez 2018, 20:41

was für ein Tag! Zu Tausenden sind wir heute vors Kanzleramt in Berlin gezogen, zu Tausenden säumten wir das Rheinufer in Köln: Insgesamt waren über 36.000 Menschen auf der Straße. Die Botschaft hat niemand überhört: Raus aus der Kohle, Klimaschutz jetzt!

Das Zeichen war nötig. Anfang 2019 soll die Kohle-Kommission den Ausstiegsplan vorlegen, kurz danach schreibt die Regierung die Gesetze dazu. Dass die Regierung nach Jahren des Nichtstuns überhaupt handelt, liegt an unserer beharrlichen, wachsenden Klimabewegung. Nur, wenn wir weiter darauf drängen, gibt es bei Kohleausstieg und Klimaschutzgesetz brauchbare Ergebnisse.

Daher bitten wir Sie: Bringen Sie die Botschaft der Demos in Berlin und Köln auch zu Ihren Abgeordneten von SPD und Union.

Mit einer persönlichen E-Mail machen Sie klar: Daheim im Wahlkreis engagieren sich Bürgerinnen und Bürger für den Klimaschutz – und erwarten, dass sich ihre Abgeordneten dafür einsetzen. Die Unterstützung aus dem Wahlkreis ist entscheidend: Letztlich stimmen ja die Abgeordneten des Bundestags über das Klimaschutzgesetz ab.

Die Kontaktdaten Ihrer Abgeordneten sowie Stichpunkte für eine Mail haben wir für Sie vorbereitet. Bitte nutzen Sie jetzt die Chance, die Klimabewegung auch in Ihren Wahlkreis zu tragen: Schreiben Sie jetzt Ihren Abgeordneten eine persönliche E-Mail!

Hier finden Sie die Kontaktdaten und Stichpunkte
Wir wissen: Abgeordnete sind besonders beeindruckt, wenn sich Bürgerinnen und Bürger aus ihrem Wahlkreis direkt an sie wenden. Wichtig: Das Anliegen sollte persönlich formuliert sein. Als Beispiel hier das Schreiben einer Campact-Unterstützerin aus Berlin, das wir mit Ihnen teilen dürfen:

„Guten Tag,

ich lebe seit 15 Jahren hier in Ihrem Wahlkreis, seitdem ich 2003 zurück nach Berlin gezogen bin. Ich gehe immer wählen und verfolge die Politik, so gut ich kann (manchmal ärgere ich mich auch). Geschrieben habe ich Ihnen noch nie. Aber nun muss ich das mal machen. Mir geht es ums Klima. Seit es diesen Sommer so heiß war, dass um Berlin die Wälder gebrannt haben, ist der Klimawandel doch auch bei uns angekommen. Aber ich habe Sorge, dass er in der Politik noch nicht angekommen ist. Beispiel Kohleausstieg: Seit Jahren wird das Problem verschoben, noch immer laufen die Kohlekraftwerke, der Ausbau von Windstrom und Solarenergie geht nicht richtig voran.

Ich kann aus gesundheitlichen Gründen am Samstag nicht auf die Demo für den Klimaschutz gehen. Aber ich wollte Ihnen schreiben, denn ich weiß, dass Sie im Bundestag nächstes Jahr ein Klimaschutzgesetz verabschieden. Ich möchte Sie bitten, dafür zu sorgen, dass dieses Gesetz wirklich wirkt und dazu führt, dass wir als reiches Industrieland alles tun, um den Klimawandel aufzuhalten. Den Preis dafür zahlen schon jetzt Menschen in anderen Ländern. Und auch meine Enkel werden mit den Folgen unserer (und das heißt: Ihrer) politischen Entscheidungen leben müssen.

Auf mein Schild für die Demo wollte ich eigentlich schreiben: „Oma für den Klimaschutz!“ Vielleicht können Sie stattdessen ein „Abgeordneter für den Klimaschutz“ sein? Ich hoffe das sehr.

Mit freundlichen Grüßen“

Ob Oma, Eltern, Kinder – die Zerstörung unseres Klimas trifft uns alle. Aber wir können etwas dagegen tun – das gilt vor allem für die Abgeordneten, die 2019 ein Klimaschutzgesetz verabschieden.

Bitte fordern auch Sie Ihre Abgeordneten im Wahlkreis auf, für ein starkes Gesetz zu sorgen: mit einer persönlichen Mail. Alle Infos und Stichpunkte gibt es hier.

Herzliche Grüße
Katrin Beushausen, Campaignerin

PS: Die Zeit fürs Klima ist knapp. Ein Sonderbericht des Weltklimarates aber zeigt: Durch „schnelles und weitreichendes Handeln“ kann die Politik die Erderwärmung noch auf 1,5 Grad Celsius begrenzen.[1] Dazu müssen die Abgeordneten handeln – fordern wir sie dazu auf!

Jetzt alle Infos finden und E-Mail schreiben https://www.campact.de/kohleaus/aktions ... schreiben/


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Re: Campact

Beitrag von Dragon » Fr 7. Dez 2018, 19:47

Der Pestizid-Plan

Jetzt passiert endlich was! Mit großen Schritten will Umweltministerin Schulze aus dem Ackergift Glyphosat aussteigen. Doch Agrarministerin Klöckner blockiert den Plan. Wir müssen sie jetzt zum Einlenken bewegen, denn schon am 16. Dezember steht die Neuzulassung vieler Glyphosat-Pestizide an. Unterzeichnen Sie unseren Appell an Frau Klöckner.

Hier klicken und Appell unterzeichnen
Hallo Manuela Marie Giel,

Schulze gegen Klöckner – dieses Duell kann den Glyphosat-Ausstieg entscheiden. Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat einen Plan vorgelegt, mit dem sie den Einsatz des Ackergifts Glyphosat stark einschränken will.[1] Doch der braucht die Zustimmung von Agrarministerin Julia Klöckner (CDU). Eigentlich Formsache, denn der Glyphosat-Ausstieg steht im Koalitionsvertrag.[2] Klöckner reagiert aber abwehrend auf Schulzes Vorstoß – und lässt durchblicken, dass sie möglichst wenig Regeln für die Chemieindustrie will.[3]

Dabei wird die Zeit knapp: Schon am 16. Dezember müssen viele glyphosathaltige Pestizide neu zugelassen werden. Wir brauchen dringend Gesetze, die den Einsatz von Glyphosat einschränken, bevor im Frühjahr wieder überall gespritzt wird und Menschen und Artenvielfalt Schaden nehmen.

Julia Klöckner stellt sich selbst als naturverbunden dar. Gerne zeigt sie sich auf Pressefotos zwischen Weinreben auf dem rheinland-pfälzischen Weingut ihrer Familie. Das sind hübsche Bilder einer natürlich wirkenden Landwirtschaft. Dieses Image ist wichtig für Klöckners Karriere – und genau da können wir sie packen! Dafür brauchen wir einen starken Appell mit über 150.000 Unterschriften. Gelingt das, starten wir einen Test und prüfen Weine aus Klöckners Heimat Rheinland-Pfalz auf Glyphosat-Rückstände. Beides zusammen kann sie zum Einlenken bringen. Geben Sie uns dazu Ihre Unterschrift!

Klicken Sie hier und unterzeichnen Sie den Appell
Christian Schmidt hat uns alles versaut! Nach jahrelangem Kampf gegen Glyphosat standen wir 2017 kurz vor dem Ziel. Über eine Million Menschen hatten eine entsprechende Europäische Bürgerinitiative unterstützt. In vielen Ländern setzten sich Kritiker/innen durch. Das Aus war zum Greifen nah – bis der damalige CSU-Agrarminister Schmidt im Alleingang auf EU-Ebene für die Verlängerung stimmte. Damit ist der Wirkstoff bis 2022 in der EU zugelassen. Bis dahin ist es sehr schwer, den Einsatz des Pflanzengifts in Deutschland komplett zu verbieten.

In dieser miesen Lage versucht Umweltministerin Schulze jetzt zu retten, was noch zu retten ist. Sie hat einen Plan vorgelegt, mit dem Deutschland Schritt für Schritt aus der Glyphosatnutzung aussteigt.[1] Dieser beinhaltet unter anderem:

Glyphosat-Verbot in Naturschutzgebieten
Kein Einsatz in Privatgärten und Parks
Sicherheitsabstand von 20 Metern zu Gewässern
Zehn Prozent der Ackerflächen müssen pestizidfreie Lebensräume sein
Kein Einsatz von Glyphosat nach 2023
Dieser Plan geht weit über das hinaus, was Agrarministerin Klöckner im April präsentiert hatte. Ihr Vorschlag zur Glyphosat-Reduzierung sah nicht mal einen Ausstiegstermin vor.[4] Auf den Vorstoß von Schulze reagierte Klöckner verschnupft, zu den Details sagte sie nichts. Dafür betonte sie, dass die Zuständigkeiten ja klar seien.[3] Heißt also: Für Glyphosat ist das Agrarministerium verantwortlich – die Umweltministerin soll sich raushalten. Doch der Plan von Schulze ist der einzige Weg weg vom Glyphosat. Klöckner muss jetzt endlich über ihren Schatten springen und sich dem Plan anschließen.

Tests haben bewiesen: Egal ob Eiscreme, Bier oder Müsli – Glyphosat steckt in etlichen Lebensmitteln.[5,6,7] Jetzt wollen wir uns Wein näher angucken. Und zwar den aus Klöckners Heimat. Stellt sich heraus, dass Glyphosat-Rückstände auch im von ihr so geschätzten rheinland-pfälzischen Wein sind, ist sie in Erklärungsnot. Und ihr wird hoffentlich klar: Wir müssen das Pflanzengift endlich loswerden. Damit von dieser Untersuchung Notiz genommen wird, wollen wir, dass sich über 150.000 Menschen dahinter stellen. Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell!

Hier klicken und Appell unterzeichnenhttps://aktion.campact.de/glyphosat/plan/teilnehmen?utm_campaign=/glyphosat/&utm_term=link3&utm_medium=Email&utm_source=/glyphosat/plan/&utm_content=random-a
Herzliche Grüße
Matthias Flieder, Campaigner

PS: In einer Umfrage vom Februar 2018 haben 87 Prozent der Befragten gesagt, sie würden sich einen Glyphosat-Ausstieg innerhalb der nächsten drei Jahre wünschen.[8] Der Plan von Ministerin Schulze ist der aktuell beste Weg dorthin. Unterzeichnen Sie jetzt!


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Re: Campact

Beitrag von kleine-Hexe » Mi 19. Dez 2018, 19:47

das Eis der Westantarktis rutscht – unaufhaltsam. Egal, was wir noch tun, die Gletscher schmelzen und lassen den Meeresspiegel steigen. Küstennahe Regionen, Heimat von 600 Millionen Menschen, sind gefährdet. Das Eis hat seinen Kipppunkt erreicht.[1] Es gibt kein Zurück mehr.

Mit der Klimakrise rasen wir auf etliche weitere Kipppunkte zu. Punkte, hinter denen die Klimakatastrophe sich selbst verstärkt. Permafrostböden, die auftauen und das Klimagift Methan freisetzen. Oder direkt bei uns: das Windsystem über Europa.[2] Kippt es, könnte es Hitzesommer in Serie geben.

12 Jahre haben wir noch, warnen Forscher/innen. 12 Jahre, um umzusteuern.[3] Es ist die letzte Chance für unseren Planeten – und für uns als Bürgerbewegung, die Klimakatastrophe zu verhindern. Solange wir noch die Chance dazu haben, müssen wir alles geben. Kein „Weiter so“ – weder in der Wirtschaft, noch in Politik und Gesellschaft. Das gilt auch für Campact. Bei unserer Teamklausur Anfang Januar fangen wir damit an. Alles, was wir zur Rettung des Klimas machen, quer und neu denken. Größer und konsequenter.

Es geht um alles – also geben wir alles. Das sind unsere Pläne:

In die Fläche gehen: Wir müssen überall aktiv werden. In jedem Wahlkreis, damit die Abgeordneten endlich für Klimaschutz eintreten. In jeder Stadt, damit Alternativen zum Auto entstehen. An jedem Steinkohlekraftwerk, damit es abgeschaltet wird.
An die Brennpunkte gehen: Der Hambacher Wald hat gezeigt, wie wichtig Orte sind, an denen eine Ungerechtigkeit vor Augen tritt. Davon braucht es viele: Flughäfen, die vergrößert werden. Dörfer, die für Kohle abgebaggert werden. Internationale Autoausstellungen, wo sich neueste Spritschlucker präsentieren.
Konsequenter werden: Schüler/innen, die für das Klima die Schule streiken. Tausende junge Menschen, die sich mit Ende Gelände friedlich vor Kohlebagger setzen. Wenn wir gewinnen wollen, braucht auch Campact konsequentere Aktionsformen.
Auf was wir genau wie intensiv setzen, das werden wir bei unserer Jahresklausur Anfang Januar entscheiden. Klar ist schon jetzt: Wie groß wir uns trauen zu denken, hängt davon ab, wie viele finanzielle Ressourcen wir haben. Wenn Sie wollen, dass Campact noch weit mehr als bisher gegen die Heißzeit macht, dann spenden Sie bitte jetzt für den Klimaschutz. Schon mit 5 Euro helfen Sie enorm!


Wie wir das alles schaffen können, haben wir im Herbst gezeigt: Großeltern mit ihren Enkeln, junge Aktivist/innen, Berufstätige – sie alle verteidigten die Bäume des Hambacher Waldes vor RWE. Zu Zehntausenden demonstrierten sie wieder und wieder. Die Klimaschutzbewegung ist so machtvoll wie nie.

Mit dem „Hambi“ hat unsere Bewegung einen ersten großen Streit gewonnen. Doch die richtig harten Auseinandersetzungen kommen erst noch. Geht die Kohle schnell genug vom Netz, damit wir unsere Klimaziele erreichen? Gibt es scharfe Maßnahmen gegen Klimakiller auf den Straßen, in den Fabriken, in der Landwirtschaft? Kurz: Kriegen wir beim Klimaschutz noch rechtzeitig die Kurve?

Entschieden wird vieles schon 2019. Deswegen drängt die Zeit: Im nächsten Jahr geht es darum, aus den starken Protesten am Hambacher Wald handfeste politische Erfolge zu machen. Gemeinsam müssen wir dafür sorgen, dass unsere Klimabewegung immer und überall sichtbar ist – und dann auch die folgenden Jahre dranbleiben. Damit wir uns am Ende gegen die Lobby der Auto-, der Kohle- und Agrarkonzerne durchsetzen können.

Eins ist sicher, das wird viel Arbeit. Aber das vergangene Jahr hat uns Mut gemacht. In den kommenden Jahren wollen wir nicht nur einmal, sondern immer wieder vor den Abgeordnetenbüros auftauchen. Wir wollen dreimal so laut demonstrieren. Die Kohlekommission mit einem Proteststurm überwältigen. Schlagkräftige Kampagnen gegen die fossile Lobby lostreten. Und mit großen Konferenzen aus unserer jungen Bewegung ein starkes Aktionsnetz machen. Bitte machen Sie mit – ermöglichen Sie den Protest mit Ihrer Spende. Schon mit 5 Euro bringen Sie die Klimabewegung weit nach vorne!


Herzliche Grüße
Luise Neumann-Cosel, Campaignerin

PS: 12 Jahre sind doch noch ganz weit weg? Dann denken Sie bitte einmal 12 Jahre zurück: 2006, das Sommermärchen. Fast wie gestern, oder? Eins steht schon jetzt fest: Wir können nicht mehr warten, wir müssen sofort handeln. Bitte machen Sie den Klimaschutz groß – unterstützen Sie unseren Protest mit Ihrer Spende.

Klicken Sie hier und spenden Siehttps://aktion.campact.de/campact/ende-2018-b/spenden?utm_campaign=/campact/&utm_term=link3&utm_medium=Email&utm_source=/campact/ende-2018-b/&utm_content=random-a

Falls Sie das bevorzugen, können Sie Ihre steuerlich abzugsfähige Spende auch direkt auf unser Aktionskonto überweisen:

Campact e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN DE30 2512 0510 6980 3300 00
BIC BFSWDE33HAN


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Re: Campact

Beitrag von kleine-Hexe » Fr 28. Dez 2018, 18:41

Erst die gute Nachricht: Campact wächst. Inzwischen sind wir über 2 Millionen Bürger/innen. Doch es gibt auch eine schlechte Nachricht. Bitte lesen Sie, was Ihnen der Campact-Vorstand dazu schreibt.

Hallo ,

Hambacher Wald, Mikroplastik, Glyphosat: Campact war extrem aktiv in diesem Jahr. Wir haben Hunderttausende Menschen für fortschrittliche Politik auf die Straße gebracht. Und immer fragen wir uns: Kriegen wir diese wichtige Aktion auch noch hin? Sind Plakate drin? Und eine Kramp-Karrenbauer aus Pappe muss jetzt auch noch her.

Da tut es uns richtig weh, dass von den neuen Unterstützer/innen der letzten sechs Monate nur 0,29 Prozent Campact mit einem regelmäßigen Betrag fördern. Das ist sehr, sehr wenig für uns. Im Jahr 2018 haben wir viele kreative und eindrucksvolle Aktionen gemacht, unser Team wächst – doch die Kosten sind auf zu wenige Schultern verteilt.

0,29 Prozent: Wir sind glücklich über jeden Euro, der uns erreicht. Und wir wissen: Nicht jede/r hat genug in der Tasche, um regelmäßig zu spenden. Aber wenn wir die GroKo weiter herausfordern wollen, müssen wir hier deutlich zulegen.

Campact existiert durch „Schwarmfinanzierung“. Wir leben von dem, was Sie uns geben. Wie Sie gerade lesen, setzen wir dabei auf Transparenz. Und doch, Manuella Marie Giel: Wir brauchen Geld. Ohne kommen wir keinen Meter weit.

Wir bitten Sie also: Fördern Sie Campact und damit Ihre Anliegen ab sofort mit einem regelmäßigen Betrag. Schon mit 5 Euro im Monat helfen Sie enorm.

Klicken Sie hier und fördern Sie Campact regelmäßighttps://session.campact.de/v1/softlogin/create?_mv=7nBSNSZgOBYoyDuN0pdrje&redirect=https://aktion.campact.de/campact/ende- ... 3Drandom-c
Es tut mir leid. Ich kann Campact nicht monatlich fördern
Bitte glauben Sie nicht, dass es ein Vergnügen ist, um Geld zu bitten. Aber Campact streitet für Umweltschutz, Frieden, soziale Gerechtigkeit und Fairness. Das halten wir für unglaublich wichtig in dieser Zeit, in der sich so viel verändert. Doch ohne Geld können wir nicht für unsere gemeinsamen Ziele streiten.

Um unsere Unabhängigkeit zu sichern, verzichten wir auf Zuschüsse von Ministerien und Kooperationen mit Unternehmen. Campact finanziert sich fast ausschließlich durch Spenden von Menschen mit kleinem und mittlerem Einkommen. Wir sind also auf jeden Euro angewiesen, den Sie uns geben. Erst dadurch können wir Politik bewegen. Wir bitten Sie daher heute sehr herzlich, Campact mit einem regelmäßigen Betrag zu fördern. Schon mit 5 Euro monatlich bringen Sie unsere gemeinsamen Ziele voran.

Klicken Sie hier und fördern Sie Campact regelmäßig
Es tut mir leid. Ich kann Campact nicht monatlich fördern
Herzliche Grüße
Daphne Heinsen, Christoph Bautz und Felix Kolb, Campact-Vorstand

PS: Falls Sie einen Brief oder das Fax bevorzugen, drucken Sie einfach unser Förder-PDF aus und senden Sie es an Campact e.V. Fax: 04231 957 499. Artilleriestraße 6, 27283 Verden / Aller.


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Re: Campact

Beitrag von kleine-Hexe » Do 3. Jan 2019, 09:48

Ein frohes Jahr 2019 – wir wünschen Ihnen Erfolg und vor allem Gesundheit! Für Campact wird das Jahr eine Herausforderung: Glyphosat, Kohle und Hate-Speech – und es stehen die Europawahl, vier Landtagswahlen und vielleicht eine vorgezogene Bundestagswahl an. Deshalb liegt uns eine Nachricht ganz besonders am Herzen, die wir Ihnen kürzlich geschickt haben. Bitte lesen Sie – wir haben die E-Mail noch einmal angehängt.

Hallo ,

Hambacher Wald, Mikroplastik, Glyphosat: Campact war extrem aktiv in diesem Jahr. Wir haben Hunderttausende Menschen für fortschrittliche Politik auf die Straße gebracht. Und immer fragen wir uns: Kriegen wir diese wichtige Aktion auch noch hin? Sind Plakate drin? Und eine Kramp-Karrenbauer aus Pappe muss jetzt auch noch her.

Da tut es uns richtig weh, dass von den neuen Unterstützer/innen der letzten sechs Monate nur 0,29 Prozent Campact mit einem regelmäßigen Betrag fördern. Das ist sehr, sehr wenig für uns. Im Jahr 2018 haben wir viele kreative und eindrucksvolle Aktionen gemacht, unser Team wächst – doch die Kosten sind auf zu wenige Schultern verteilt.

0,29 Prozent: Wir sind glücklich über jeden Euro, der uns erreicht. Und wir wissen: Nicht jede/r hat genug in der Tasche, um regelmäßig zu spenden. Aber wenn wir die GroKo weiter herausfordern wollen, müssen wir hier deutlich zulegen.

Campact existiert durch „Schwarmfinanzierung“. Wir leben von dem, was Sie uns geben. Wie Sie gerade lesen, setzen wir dabei auf Transparenz. Und doch, Manuella Marie Giel: Wir brauchen Geld. Ohne kommen wir keinen Meter weit.

Wir bitten Sie also: Fördern Sie Campact und damit Ihre Anliegen ab sofort mit einem regelmäßigen Betrag. Schon mit 5 Euro im Monat helfen Sie enorm.

Bitte glauben Sie nicht, dass es ein Vergnügen ist, um Geld zu bitten. Aber Campact streitet für Umweltschutz, Frieden, soziale Gerechtigkeit und Fairness. Das halten wir für unglaublich wichtig in dieser Zeit, in der sich so viel verändert. Doch ohne Geld können wir nicht für unsere gemeinsamen Ziele streiten.

Um unsere Unabhängigkeit zu sichern, verzichten wir auf Zuschüsse von Ministerien und Kooperationen mit Unternehmen. Campact finanziert sich fast ausschließlich durch Spenden von Menschen mit kleinem und mittlerem Einkommen. Wir sind also auf jeden Euro angewiesen, den Sie uns geben. Erst dadurch können wir Politik bewegen. Wir bitten Sie daher heute sehr herzlich, Campact mit einem regelmäßigen Betrag zu fördern. Schon mit 5 Euro monatlich bringen Sie unsere gemeinsamen Ziele voran.

Klicken Sie hier und fördern Sie Campact regelmäßighttps://session.campact.de/v1/softlogin/create?_mv=6TdjSphomqyORFrYu0uTpz&redirect=https://aktion.campact.de/campact/ende- ... 3Drandom-a
Es tut mir leid. Ich kann Campact nicht monatlich fördern
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PS: Falls Sie einen Brief oder das Fax bevorzugen, drucken Sie einfach unser Förder-PDF aus und senden Sie es an Campact e.V. Fax: 04231 957 499. Artilleriestraße 6, 27283 Verden / Aller.


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Re: Campact

Beitrag von Manu » Do 10. Jan 2019, 20:26

seit gestern rückt die Polizei im winterlichen Wald an: Im Hambacher Wald steht die nächste Räumung kurz bevor.[1] Die NRW-Landesregierung und RWE wollen die neuen Baumhäuser abreißen lassen. Und das, obwohl Gerichte untersagt haben, im Forst Fakten zu schaffen![2]

Die Kohlelobby hat den Zeitpunkt wohl strategisch gewählt: In Berlin beginnen gerade die finalen Verhandlungen der Kohlekommission über den Ausstieg aus dem Klimakiller.[3] Und gerade jetzt versucht die Kohlelobby, das Gremium zu spalten.

Wir lassen diese Provokation nicht zu: Beim Waldspaziergang am Sonntag zeigen wir, dass Bäume und Klima wichtiger sind als Profit. Wenn im Wald wieder so starker Protest wie im Herbst entsteht, kann RWE nur verlieren. Bitte kommen auch Sie zum Protest-Spaziergang – damit der „Hambi“ bleibt!

Ort: Buir am Hambacher Wald, Treffpunkt am Kieswerk Collas (Stadtplanlinkhttps://campact.org/waldspaziergang )
Zeit: Sonntag, 13. Januar, 12.30 Uhr

Bitte denken Sie an warme Kleidung und planen Sie genug Zeit für die Anreise ein. Bringen Sie gerne wieder Plakate mit – inzwischen zeichnet diese kreative Vielfalt den Hambi-Protest aus.

Der Waldspaziergang wird von den örtlichen Bürgerinitiativen organisiert. Campact ist nicht Mitveranstalter, unterstützt aber den Protest am Hambacher Wald. Mehr Informationen zum Spaziergang finden Sie hier.

Herzliche Grüße
Luise Neumann-Cosel, Campaignerin

PS: Die Zeit bis Sonntag ist knapp. Bitte leiten Sie diese Mail an Freund/innen und Bekannte weiter, damit möglichst viele Menschen vom Waldspaziergang erfahren.


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Re: Campact

Beitrag von Dragon » Di 22. Jan 2019, 18:40

wir sind drin – im hessischen Koalitionsvertrag! Kaum zu glauben: Die schwarz-grüne Regierung hat Hate Speech mit einem konkreten Plan den Kampf angesagt.[1] Mit der Vereidigung der neuen Landesregierung am heutigen Freitag ist es amtlich. Jetzt ist klar: Wir haben mit unserer Kampagne einen wesentlichen Beitrag gegen Hasskommentare im Internet geleistet.

Für Campact ist das etwas ganz Besonderes: eine Premiere. Zum ersten Mal haben wir es gemeinsam als Bürgerbewegung geschafft, ein Thema direkt in einem Koalitionsvertrag zu verankern. Das ist der Erfolg von uns allen. Wir haben gemeinsam E-Mails geschrieben, bei Facebook diskutiert, Hustenbonbons für eine starke Stimme gegen Hass verteilt und Tausende haben den Appell unterzeichnet. Danke, das war großartig!

Wir finden: Auch die neue Hessische Landesregierung verdient Lob. Sie hat auf die Bürger/innen gehört und macht sich gegen Hate Speech stark. Deswegen wollen wir den entscheidenden Politikerinnen und Politikern danken: ganz direkt auf Facebook oder per Post. Damit stärken wir ihnen noch einmal den Rücken. Sie sollen das, was sie jetzt im Koalitionsvertrag ankündigen, möglichst schnell umsetzen. Sagen auch Sie Danke – mit einer Grafik auf Ihrer Facebook-Seite.

Klicken Sie hier, um die Grafik auf Facebook zu teilenhttps://campact.org/fb-hatespeech
Und so geht’s per Post:

Schreiben Sie den Verhandlungsführer/innen der CDU und der Grünen eine Dankespostkarte oder einen kurzen Brief. Hier haben wir einen Textvorschlag, den Sie natürlich gerne ändern können, sowie die Adressen der Politiker/innen:

Sehr geehrte Namen der Politiker/innen,

ich freue mich, dass Sie den Kampf gegen Hass im Netz in den Koalitionsvertrag aufgenommen haben. Das Thema ist wichtig, denn ich möchte nicht, dass die öffentliche Debatte in Zukunft nur noch aus Hass und Hetze besteht.

Ich hoffe sehr, dass Sie die angekündigten Ziele schnell umsetzen und wir in Hessen Vorreiter für alle weiteren Bundesländer werden. Dafür wünsche ich Ihnen viel Kraft!

Mit freundlichen Grüßen



Tarek Al-Wazir und Priska Hinz
Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Schlossplatz 1-3
65183 Wiesbaden

Manfred Pentz und Volker Bouffier
CDU Hessen
Frankfurter Str. 6
65189 Wiesbaden

Mit fünf Forderungen gegen Hass im Netz sind wir mit unserer Kampagne angetreten. Die Hessische Landesregierung hat nicht alle in den Koalitionsvertrag aufgenommen. Aber als erstes Bundesland hat sie die Gefahren von Hasskriminalität erkannt. Und konkrete Ziele festgelegt. Hier die wichtigsten Vorhaben:

Stärkere Staatsanwaltschaften: Es sollen Staatsanwälte und Staatsanwältinnen eigens zur Bekämpfung von Hasskriminalität eingestellt werden.
Modellprojekt: Gerade in den Online-Kommentarspalten der bekannten Medien wird gehetzt. Das soll sich ändern. Justiz, Polizei und Landesmedienanstalten wollen direkt mit den Medienhäusern zusammenarbeiten.
Opferberatung: Es ist zwar keine zentrale Opferberatungsstelle geworden, dafür soll aber immerhin ein „Netzwerk Prävention“ geschaffen werden. Hier will die Regierung alle wichtigen Stellen vernetzten. Etwa Opferberatungen und Schulprojekte.
Polizei: Polizeibeamte sollen in punkto Hasskriminalität und Opferberatung geschult werden. Ob einige oder viele, bleibt allerdings offen.
Bundesratsinitiative: Bisher müssen Opfer, wenn sie im Netz beleidigt und verleumdet werden, meist selbst eine Zivil- oder Privatklage anstrengen. Das kostet. Die Regierung will die Betroffenen finanziell entlasten und „Beleidigung im Internet“ zum Offizialdelikt erklären lassen.
Klar ist: Das kann erst der Anfang sein. Aber Hessen zeigt mit dem neuen Koalitionsvertrag, was im Kampf gegen Hass im Netz möglich ist. Die neue Landesregierung wird Erfahrungen sammeln, die für alle Bundesländer wichtig sind. Genau das ist unser Ziel: Denn Hass im Netz macht nicht an Ländergrenzen halt. Deswegen haben wir noch Ende 2018 eine bundesweite Kampagne gegen Hate Speech gestartethttps://www.campact.de/hate-speech/?utm_campaig ... HeERneWnHl. Der Erfolg in Hessen gibt uns Mut. Das haben Sie möglich gemacht – herzlichen Dank dafür.

Herzliche Grüße
Anna-Lena von Hodenberg, Campaignerin
Dr. Felix Kolb, Campact-Vorstand

PS: „Ich bekenne mich seltener im Internet zu meiner politischen Meinung“ – so geht es über der Hälfte der Menschen in Hessen. Der Grund: Hate Speech. Das ergibt eine von uns in Auftrag gegebene Studie. Ohne sie hätten wohl viele Politiker/innen das Problem Hass im Internet noch immer nicht erkannt. Was wir sonst noch für den Erfolg unserer Kampagne getan haben, sehen Sie hier. https://campact.org/8ZLIiqoGrb9_wv8P?ut ... HeERneWnHl


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Re: Campact

Beitrag von Anne » Di 22. Jan 2019, 20:00

Konzernklagen: Ungerecht!

Gleiches Recht für alle? Nicht für ausländische Investoren: Für sie gelten absurde Sonderregelungen. Sie können Staaten vor privaten Schiedsgerichten verklagen – auf Milliarden an Steuergeldern. Das könnte sich mit der Europawahl ändern: Uns bleiben noch vier Monate, um den Ausstieg aus der Paralleljustiz einzuleiten. Unterzeichnen Sie dafür unseren Appell!


Hallo ,

der Präsident tritt ab: Jean-Claude Juncker ist einer der mächtigsten Männer der EU. Jedenfalls noch. Die letzten Monate seiner Amtszeit als EU-Kommissionspräsident brechen an. Mit seinem Abgang könnte sich die EU-Handelspolitik grundlegend ändern. Denn Juncker stand für eine neoliberale Handelspolitik und stützte TTIP und CETA.[1] Viele undemokratische Handelsabkommen sind schon in Kraft – inklusive privater Schiedsgerichte. Sie erlauben es Konzernen, Staaten auf Milliarden zu verklagen. Und zwar nur, weil sie ihre Gewinne bedroht sehen.

Die Folgen treffen auch Deutschland. Vattenfall verklagt gerade die Bundesregierung vor einem privaten Schiedsgericht auf 4,4 Milliarden Euro. Der schwedische Energieriese will Entschädigung für den Atomausstieg.[2]

Junckers Nachfolger kann eine neue Politik einleiten. Spitzenreiter für das Amt sind der Sozialdemokrat Frans Timmermans und Manfred Weber (CSU). Wenn sie den Posten wollen, müssen sie im Mai gute Ergebnisse bei der Europawahl einfahren.

Der Wahlkampf beginnt jetzt. Die Sonderregeln müssen ein dickes Thema werden – an dem Timmermanns und Weber nicht vorbeikommen. Darum starten wir einen europaweiten Appell: Etablierte Umweltbewegungen und kleine Bürgerinitiativen, Menschen aus Spanien, Ungarn und Dänemark – alle wollen, dass Schiedsgerichte aus Investitionsschutzabkommen verschwinden. Dafür planen sie Dutzende Aktionen. Werden auch Sie Teil des europaweiten Protests und fordern Sie gleiche Regeln für alle!


Staaten verklagen ist ein Milliardengeschäft. In den letzten Jahren ist die Zahl der Klagen sprunghaft angestiegen.[3] Ursprünglich waren die Schiedsgerichte anders gedacht. Sie sollten Investoren bei extremen Einschnitten schützen – zum Beispiel, wenn das Rechtssystem in einem Land instabil ist. Doch die privaten Schiedsgerichte sind zu einem Selbstbedienungsladen verkommen. Bei vielen Verträgen genügt es, dass Konzerne ihre Gewinne bedroht sehen – schon wird geklagt.

So entsteht eine Paralleljustiz. Die Entscheidungen der Schiedsgerichte können nicht von anderen Instanzen überprüft oder angefochten werden. Dabei wäre das dringend nötig: Denn die Konzerne ernennen die Richter der Schiedsgerichte mit. Die Folge: Weltweit sind Länder der Profitgier großer Unternehmen ausgeliefert. Konzerne verklagen Staaten auf Millionensummen, weil sie ihr Meer sauber halten (Italien)[4], Giftmüllanlagen verhindern (Mexiko)[5] oder sauberes Trinkwasser sichern wollen (El Salvador)[6].

Von Portugal bis Polen verlangen Menschen, dass der Gier der Konzerne Grenzen gesetzt werden. Gemeinsam mit einem großen Bündnis aus über 120 Handels-, Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen fordern wir faire Abkommen: ohne private Schiedsgerichte, ohne Menschenrechtsverletzungen, ohne Sonderrechte für Großkonzerne. Die künftigen EU-Spitzenpolitiker/innen müssen die Ungerechtigkeit endlich beenden. Unterzeichnen Sie dafür unseren Appell!


Herzliche Grüße
Victoria Gulde, Campaignerin

PS: Deutschland hat im Schiedsgerichtsverfahren gegen Vattenfall bisher allein 16 Millionen Euro an Gerichtskosten ausgegeben. Tendenz: steigend. Zum Vergleich: Mit 16 Millionen fördert Baden-Württemberg zwei Jahre lang den Klimaschutz in seinen Kommunen.[7] Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell und fordern Sie ein Ende der Schiedsgerichte.

Klicken Sie hier und unterzeichnen Sie den Appell https://session.campact.de/v1/softlogin ... 3Drandom-b


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Anne
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Re: Campact

Beitrag von Anne » Fr 25. Jan 2019, 18:50

am 26. Mai ist Wahltag. Wir Bürger/innen entscheiden über das Europäische Parlament und damit auch über die großen Fragen der nächsten Jahre: Kommt die Agrarwende? Wird unser Kontinent zur Festung? Zerbricht Europa an den Rechtspopulisten? Bitte sagen Sie uns: Werden Sie sich an der Europawahl 2019 beteiligen?


Diese Frage ist Teil unserer Jahresumfrage. Wir wollen Ihre Meinung wissen – und die der anderen Campact-Unterstützer/innen. Ihre Antworten sind Grundlage für unsere Arbeit: Welche Themen bringen wir in den Europa-Wahlkampf ein? Für welche Ziele lohnt es sich, 2019 einzutreten?

Ihre Meinung ist unser Auftrag. Denn als Bürgerbewegung sind wir nur dann stark, wenn wir für die Ziele unserer Unterstützer/innen eintreten. Daher unsere Bitte: Sagen Sie uns Ihre Meinung – es dauert nur fünf Minuten: Geben Sie bei der Europawahl Ihre Stimme ab?

Ja, ich werde voraussichtlich wählen gehenhttps://campact.org/2019jahresumfrage2
Nein, ich werde eher nicht wählenhttps://campact.org/2019jahresumfrage10
Herzlichen Dank und viele Grüße
Luise Neumann-Cosel, Campaignerin
Dr. Felix Kolb, Campact-Vorstand

PS: Bereits am Montag wollen wir die Umfrage auswerten. Bitte beantworten Sie unsere Fragen am besten gleich jetzt – spätestens aber bis Sonntag, 27. Januar. Die Teilnahme an der Umfrage ist anonym. Bitte sagen Sie uns: Gehen Sie am 26. Mai wählen?


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