Campact

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kleine-Hexe
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Re: Campact

Beitrag von kleine-Hexe » Mi 24. Apr 2019, 11:47

Wie sieht Europas Zukunft aus? Das hängt vom 26. Mai ab. Die Wahl des Europaparlaments ist richtungsweisend. Rechtsextreme Parteien könnten Europa einnehmen – und aus unmenschlichen Ideen Gesetze formen. Verhindern kann das eine hohe Wahlbeteiligung. Jetzt müssen wir alle unsere Stimme für die Demokratie einsetzen: Das geht schon jetzt – per Briefwahl!


Hallo

Frieden, Wohlstand und Demokratie – die EU hat eine bislang unvergleichliche Epoche für Europa geschaffen. Und jetzt ist sie in Gefahr. Rechtspopulist*innen machen zur Europawahl am 26. Mai massiv Stimmung gegen die EU. Es eint sie ihr Hass auf die Union.[1] Das Ziel: die Rückkehr zu isolierten Nationalstaaten.[2]

Der Einfluss nationalistischer Parteien steigt.[3] Sollten sich alle rechtspopulistischen Parteien der EU-Länder zusammentun, könnten sie die stärkste Fraktion im Parlament bilden – und so die EU-Gesetzgebung sabotieren.[4] Stark gemacht durch Triumphe in Europa, gewinnen die Parteien auch auf nationaler Ebene an Selbstbewusstsein. Nationalistische Parteien in Polen, Ungarn und Italien haben gezeigt, wie das funktioniert.[5]

Uns bleiben nur noch wenige Wochen, um einen Triumph der Rechtsextremen zu verhindern. Dazu brauche wir eine hohe Beteiligung progressiver Bürger*innen an der Wahl. Denn die Stimmen der AfD-Anhänger*innen haben ein umso höheres Gewicht, je weniger Menschen wählen.

Bei der jüngsten Europawahl ging in Deutschland nicht einmal jede*r Zweite zur Urne. Das muss sich dieses Mal ändern. Die AfD liegt in Umfragen aktuell bei 10 Prozent.[6] Wir müssen die Wahlbeteiligung deutlich nach oben bringen – und zwar mit den Stimmen von Nicht-AfD-Wähler*innen. Gelinge es uns so, die Beteiligung auf das Niveau der Bundestagswahl zu heben, käme die AfD nur noch auf etwa 6 Prozent. Dafür können wir uns schon jetzt einsetzen – per Briefwahl. Seien Sie dabei!

Die von rechten Parteien gebildete Fraktion Europa der Nationen und der Freiheit (ENF) hat bereits 37 Sitze im EU-Parlament. Prognosen zeigen, dass sie diese jetzt verdoppeln könnte.[7] Schließen sich andere EU-kritische und rechtspopulistische Parteien an, ist sogar ein Anteil von mehr als 20 Prozent möglich.[8] Es drohen schreckliche Tauschgeschäfte. Wenn andere Fraktionen nicht zusammenfinden, können die Rechtsextremen die nötigen Stimmen anbieten – und Zugeständnisse einfordern. Unmenschliche Migrationspolitik oder schwache Klimaschutzgesetze könnten die Folgen sein.[9]

Europa in der Gewalt des Rechtspopulismus: Für Nationalisten wie Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán und Italiens Vize Matteo Salvini ein herrlicher Ausblick. Schon seit Wochen peitschen sie deshalb ihre Bevölkerung auf, um sie zur Wahl zu bewegen.[10]

Wenn Rechtsextreme in Europa Erfolge feiern, stärkt sie das auch im eigenen Land. Ein Beispiel ist Polen: Bei den EU-Wahlen 2014 erstarkte die nationalkonservative PiS mit 31 Prozent der Stimmen und ebnete sich so den Weg für nationale Erfolge.[11] Ein Jahr später holte sie bei den Parlamentswahlen die absolute Mehrheit im Parlament sowie im Senat.[12] Seitdem wird der Rechtsstaat nach und nach abgebaut.[13]

Doch wir sind überzeugt: Die Mehrheit der EU-Bürger*innen will keine Spaltung Europas. Die meisten Menschen stehen für Frieden, Demokratie und eine gemeinsame europäische Politik ein. Gemeinsam mit unseren Schwesternorganisationen in ganz Europa arbeiten wir daran, die Wahlbeteiligung zu erhöhen. Jetzt müssen wir alle demokratisch denkenden Menschen zur Wahl motivieren – und mit bestem Beispiel vorangehen. Es kann direkt losgehen: per Briefwahl!

Ja, ich beantrage Briefwahl https://www.campact.de/europa/plan/brie ... L3CFNw6Y2p
Herzlichste Grüße
Das Campact-Team

PS: Einer der häufigsten Gründe für die Briefwahl ist übrigens ein gebuchter Urlaub.[14] Verreisen auch Sie im Mai – oder besuchen Sie Verwandte? Dann geben Sie schon jetzt Ihre Stimme ab und machen Sie Europa stark gegen Rechtsextremismus.


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Re: Campact

Beitrag von Dragon » Mi 24. Apr 2019, 12:20

Bayer steckt tief in der Krise. Der Konzern steht wegen Glyphosat vor Gericht und verliert ordentlich an Wert -- seit August letzten Jahres schon mehr als 30 Milliarden Euro. Die Aktionär*innen sind wütend.

Bayer und dessen Chef Werner Baumann sind in Panik: Am Freitag steht die Jahreshauptversammlung an -- und die soll einwandfrei über die Bühne gehen.

Das ist unsere Chance. Mit Ihrer Hilfe fliegen wir Paul Francois nach Bonn ein. Paul Francois ist Landwirt und wurde vor über einem Jahrzehnt durch Monsantos Killerpestizid vergiftet. Seitdem kämpft er für Gerechtigkeit. Seine Geschichte ist erschreckend -- und eine Katastrophe für Bayers Ruf. Paul wird den Investor*innen zeigen, welchen Schaden Bayers Profitgier bei den Menschen anrichtet. Ein PR- Alptraum für den Bayer Vorstand.



Monsantos Killerpestizide haben Paul Francois das Leben zur Hölle gemacht.

Nachdem er ein inzwischen verbotenes Pestizid von Monsanto verwendet hatte, musste Paul Francois für 200 Tage ins Krankenhaus. Seitdem leidet er unter Amnesie, Krämpfen und Bewusstlosigkeit.

Seit mehr als zehn Jahren kämpft Paul für Gerechtigkeit. Er hat zahlreiche Gerichtsverfahren in Frankreich gewonnen. Doch Monsanto weigert sich zu zahlen und fechtet die Urteile immer wieder an. Paul ist in einem teuren und erschöpfenden Prozess gefangen.

Bayer-Monsanto hat eine Armee an hochbezahlten Anwält*innen. Der Konzern kann Gerichtsprozesse problemlos in die Länge ziehen, während die Opfer entweder aufgeben oder sterben. Für Bayers Vorstand sind die tausenden vergifteten Menschen bloß ein Zahl auf dem Papier. Helfen Sie, damit sich das ändert.

Und zwar so: Mit Ihrer Unterstützung holen wir Paul zu Bayers Jahreshauptversammlung am Freitag. Dort wird er Journalist*innen, Aktionär*innen und dem Bayer-Chef höchstpersönlich entgegentreten. Eine riesige Blamage für den Konzern und seinen Vorstand -- und vielleicht der Beginn eines Kurswechsels bei dem Chemieriesen.

Sind Sie mit 1 € dabei, um Bayer die Party zu vermiesen?
https://act.sumofus.org/go/451991?donat ... 6%2EIwyAaI


Vielen Dank für Ihre Unterstützung,
Anne und das Team von SumOfUs

Mehr Informationen:

Französischer Bauer gewinnt Rechtsstreit gegen Monsanto, Spiegel Online, 11. April 2019

https://act.sumofus.org/go/451993?t=4&a ... 6%2EIwyAaI

Bayer ist vom Gift gelähmt, Süddeutsche Zeitung, 28. März 2019
https://act.sumofus.org/go/451382?t=5&a ... 6%2EIwyAaI


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Re: Campact

Beitrag von Michael » Di 7. Mai 2019, 16:57

Ein Europa für Alle – Ihre Stimme gegen Nationalismus

Europas Rechte wollen das EU-Parlament kapern. Doch gemeinsam stellen wir uns ihnen in den Weg. Malmö, Wien, Budapest: Eine Woche vor der Europawahl demonstrieren wir mit Zehntausenden für ein anderes Europa – ohne Nationalismus. Auch Köln geht auf die Straße: Bitte seien Sie am Sonntag, den 19. Mai dabei und sagen Sie uns gleich Bescheid!


Hallo,

Matteo Salvini ist sich sicher: „In ein paar Monaten werden wir gemeinsam mit Viktor Orbán Europa regieren.”[1] Italiens Innenminister will eine rechte „Superfraktion“ ins Parlament bringen. Dafür trommelt er alle Rechten Europas zusammen. Das Ziel: Die EU von innen zerstören. Ganz vorne dabei ist AfD-Spitzenkandidat Jörg Meuthen.[2]

So siegessicher die extreme Rechte jetzt auftritt: Sie hat noch nicht gewonnen. Das zeigen wir AfD und Co. am Sonntag, den 19. Mai. Kurz vor der Europawahl bäumt sich der größte Protest auf, den Europas Zivilgesellschaft je geschaffen hat.

Von Bukarest bis Utrecht, von Malmö bis Wien – mit Zehntausenden Menschen gehen wir europaweit auf die Straße. Mittendrin: Köln. In 18 Städten und in einem starken Bündnis zeigen wir, dass wir genug haben von rechten Parolen und Angstmacherei. Überall demonstrieren wir für „Ein Europa für Alle“. Ein Europa, das Menschenrechte schützt, Solidarität lebt und konsequent gegen die Klimakrise kämpft.

Dafür müssen möglichst viele Menschen wählen gehen. Denn: Die Rechten fahren nur dann einen großen Sieg ein, wenn alles so läuft wie bei der jüngsten Europawahl. Damals gingen nur 43 Prozent der Europäer*innen zur Wahl.[3] Wir zeigen: Zu Hause bleiben geht diesmal nicht – und dafür brauchen wir Sie!

Mit gleich 18 Demonstrationen erinnern wir ganz Europa daran, wie wichtig jede einzelne Stimme ist. Seien Sie in Köln mit dabei – gegen Nationalismus, für Vielfalt, Klimaschutz und ein sozialeres Europa. Die Künstler Brings, Wolfgang Niedecken, Tommy Engel, Kann Karate und Cat Ballou bringen Köln zum Tanzen. Sagen Sie uns direkt, ob auch Sie kommen – dann können wir besser planen!

Ort: Deutzer Werft, Köln (Stadtplanlink)
Zeit: Sonntag, 19. Mai, 12 Uhr

Besonderheit: Um 11 Uhr gibt es einen Sternmarsch vom Roncalliplatz, Rudolfplatz, Kalk Kapelle und Chlodwigplatz zur Deutzer Werft


TTIP, Glyphosat und inhumane Flüchtlingspolitik – immer wieder haben wir gemeinsam gegen Entscheidungen der EU gekämpft. Doch das ist kein Grund, sich gegen die Institutionen der EU zu wenden. Politik ist ein ständiger Kampf zwischen Profitinteressen von Wirtschaftslobbys und den Gemeininteressen der Zivilgesellschaft – das gilt auch für die EU. Und an etlichen Stellen gibt es schon EU-Regeln, die die Macht von Konzernen einschränken.

Dass der Hambacher Wald noch nicht von RWE abgeholzt ist, liegt auch an der europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie.[4] Dass Amazon 18 Milliarden Euro an Steuern nachzahlen muss, verdanken wir dem EU-Beihilferecht.[5] Jüngstes Beispiel: der CO2-Ausstoß von Neuwagen. Das Europaparlament setzte eine deutlich strengere Regelung durch, als die Bundesregierung erlauben wollte.[6]

Davon bräuchte es weit mehr. Denn ein geeintes Europa ist die einzige Chance, die Macht der Konzerne und der Finanzmärkte zu begrenzen. Hierfür ist ein grundlegender Wandel nötig. Die EU muss endlich konsequent Großkonzerne aufteilen, Finanzmärkte regulieren und Reichtum umverteilen. Sie muss die Menschenrechte auch an ihren Grenzen achten und die Klimakrise bekämpfen. Eben progressive Politik machen.

Doch die geplante „Superfraktion“ der extremen Rechten könnte progressive Mehrheiten im Europaparlament künftig verhindern. Mehr noch: Brüssel und Straßburg sollen ihr als Plattform dienen, um gegen Minderheiten zu hetzen und das Klima einer offenen Gesellschaft zu vergiften. Damit das nicht passiert, demonstrieren wir am 19. Mai in Köln gegen Nationalismus und für ein ganz anderes Europa. Können wir auf Sie zählen?

Ja klar, ich komme zur Demo
https://www.campact.de/europa/demos/tei ... r7j563eFmT
Herzliche Grüße
Victoria Gulde, Campaignerin

PS: Jede*r zehnte EU-Bürger*in will sicher für rechte Parteien stimmen – umso wichtiger ist es, dass diesmal alle zur Wahl gehen.[7] Denn wenn nur die Rechten ihr Kreuz machen, haben ihre Stimmen mehr Gewicht. Darum zeigen wir allen am 19. Mai: Diesmal darf niemand bei der Wahl zu Hause bleiben. Kommen auch Sie mit uns!


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Re: Campact

Beitrag von Anne » Fr 17. Mai 2019, 12:21

Hallo ,

7 Städte in Deutschland und mittlerweile 49 in ganz Europa: Eine Woche vor der Europawahl wollen wir die größten europaweiten Demonstrationen schaffen, die es je gab. Und die braucht es auch – gegen Nationalismus und für ein Europa für Alle.

Jetzt sind Sie gefragt. Setzen Sie dem europaweiten Rechtsruck etwas entgegen und seien Sie diesen Sonntag, den 19. Mai in Köln dabei. Sagen Sie uns gleich Bescheid, ob Sie kommen. Dann können wir besser planen.

Ort: Deutzer Werft, Köln (Stadtplanlink)
Zeit: Sonntag, 19. Mai, 12 Uhr

Besonderheit: Um 11 Uhr gibt es einen Sternmarsch vom Roncalliplatz, Rudolfplatz, Kalk Kapelle und Chlodwigplatz zur Deutzer Werft

Die Meuthens, LePens und Salvinis könnten im EU-Parlament eine rechte Superfraktion stellen und zweitstärkste Kraft werden.[1] Um das zu verhindern, erinnern wir ganz Europa daran, wie wichtig die EU-Wahl ist. Bitte kommen auch Sie zur Demo – für Vielfalt, Klimaschutz und ein sozialeres Europa. Alle weiteren Infos erhalten Sie in unserer E-Mail von vergangener Woche – ich habe Sie Ihnen noch einmal angehängt.

Herzliche Grüße
Annemarie Großer, Campaignerin

[1] „Europas Rechtspopulisten vereinen sich – So gefährlich könnten sie für den Kontinent werden“, Handelsblatt, 6. Mai 2019

Hallo,

Matteo Salvini ist sich sicher: „In ein paar Monaten werden wir gemeinsam mit Viktor Orbán Europa regieren.”[1] Italiens Innenminister will eine rechte „Superfraktion“ ins Parlament bringen. Dafür trommelt er alle Rechten Europas zusammen. Das Ziel: Die EU von innen zerstören. Ganz vorne dabei ist AfD-Spitzenkandidat Jörg Meuthen.[2]

So siegessicher die extreme Rechte jetzt auftritt: Sie hat noch nicht gewonnen. Das zeigen wir AfD und Co. am Sonntag, den 19. Mai. Kurz vor der Europawahl bäumt sich der größte Protest auf, den Europas Zivilgesellschaft je geschaffen hat.

Von Bukarest bis Utrecht, von Malmö bis Wien – mit Zehntausenden Menschen gehen wir europaweit auf die Straße. Mittendrin: Köln. In 18 Städten und in einem starken Bündnis zeigen wir, dass wir genug haben von rechten Parolen und Angstmacherei. Überall demonstrieren wir für „Ein Europa für Alle“. Ein Europa, das Menschenrechte schützt, Solidarität lebt und konsequent gegen die Klimakrise kämpft.

Dafür müssen möglichst viele Menschen wählen gehen. Denn: Die Rechten fahren nur dann einen großen Sieg ein, wenn alles so läuft wie bei der jüngsten Europawahl. Damals gingen nur 43 Prozent der Europäer*innen zur Wahl.[3] Wir zeigen: Zu Hause bleiben geht diesmal nicht – und dafür brauchen wir Sie!

Mit gleich 18 Demonstrationen erinnern wir ganz Europa daran, wie wichtig jede einzelne Stimme ist. Seien Sie in Köln mit dabei – gegen Nationalismus, für Vielfalt, Klimaschutz und ein sozialeres Europa. Die Künstler Brings, Wolfgang Niedecken, Tommy Engel, Kann Karate und Cat Ballou bringen Köln zum Tanzen. Sagen Sie uns direkt, ob auch Sie kommen – dann können wir besser planen!

Ort: Deutzer Werft, Köln (Stadtplanlink)
Zeit: Sonntag, 19. Mai, 12 Uhr

Besonderheit: Um 11 Uhr gibt es einen Sternmarsch vom Roncalliplatz, Rudolfplatz, Kalk Kapelle und Chlodwigplatz zur Deutzer Werft

TTIP, Glyphosat und inhumane Flüchtlingspolitik – immer wieder haben wir gemeinsam gegen Entscheidungen der EU gekämpft. Doch das ist kein Grund, sich gegen die Institutionen der EU zu wenden. Politik ist ein ständiger Kampf zwischen Profitinteressen von Wirtschaftslobbys und den Gemeininteressen der Zivilgesellschaft – das gilt auch für die EU. Und an etlichen Stellen gibt es schon EU-Regeln, die die Macht von Konzernen einschränken.

Dass der Hambacher Wald noch nicht von RWE abgeholzt ist, liegt auch an der europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie.[4] Dass Amazon 18 Milliarden Euro an Steuern nachzahlen muss, verdanken wir dem EU-Beihilferecht.[5] Jüngstes Beispiel: der CO2-Ausstoß von Neuwagen. Das Europaparlament setzte eine deutlich strengere Regelung durch, als die Bundesregierung erlauben wollte.[6]

Davon bräuchte es weit mehr. Denn ein geeintes Europa ist die einzige Chance, die Macht der Konzerne und der Finanzmärkte zu begrenzen. Hierfür ist ein grundlegender Wandel nötig. Die EU muss endlich konsequent Großkonzerne aufteilen, Finanzmärkte regulieren und Reichtum umverteilen. Sie muss die Menschenrechte auch an ihren Grenzen achten und die Klimakrise bekämpfen. Eben progressive Politik machen.

Doch die geplante „Superfraktion“ der extremen Rechten könnte progressive Mehrheiten im Europaparlament künftig verhindern. Mehr noch: Brüssel und Straßburg sollen ihr als Plattform dienen, um gegen Minderheiten zu hetzen und das Klima einer offenen Gesellschaft zu vergiften. Damit das nicht passiert, demonstrieren wir am 19. Mai in Köln gegen Nationalismus und für ein ganz anderes Europa. Können wir auf Sie zählen?

Ja klar, ich komme zur Demo https://www.campact.de/europa/demos/tei ... r7j563eFmT
Nein, ich kann leider nicht kommen https://www.campact.de/europa/demos/tei ... r7j563eFmT
Herzliche Grüße
Victoria Gulde, Campaignerin

PS: Jede*r zehnte EU-Bürger*in will sicher für rechte Parteien stimmen – umso wichtiger ist es, dass diesmal alle zur Wahl gehen.[7] Denn wenn nur die Rechten ihr Kreuz machen, haben ihre Stimmen mehr Gewicht. Darum zeigen wir allen am 19. Mai: Diesmal darf niemand bei der Wahl zu Hause bleiben. Kommen auch Sie mit uns


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Re: Campact

Beitrag von Anne » Mi 22. Mai 2019, 18:27

„Die jungen Leute machen uns Dampf. Ich finde das richtig.“[1] Angela Merkel gerät beinahe ins Schwärmen, wenn sie über die Schüler*innen von „Fridays for Future“ spricht. Dabei versucht sie es auch gerne mal auf die emotionale Tour: „Es bricht einem fast das Herz, wie Raubbau an der Natur betrieben wird.“[1]

„Wegloben“ nennt man diese Taktik: Die Kanzlerin tätschelt den Schüler*innen gönnerhaft den Kopf. Und belässt es dabei. Die Forderungen, die eindringlichen Aufrufe der Jugendlichen ignoriert Merkel weiter.

Carla Reemtsma, „Fridays for Future“-Aktivistin aus Münster, kennt diese Strategie. „Man könnte meinen, wir hätten nur Fans in der Bundesregierung“, sagt die Studentin. „Aber schaut Euch ihre Politik an: Wir streiken jetzt seit fünf Monaten. Passiert ist nichts.“ Jüngstes Beispiel: Die Minister*innen lehnen das Klimaschutzgesetz von SPD-Umweltministerin Schulze beinahe einmütig ab.[2]

Deswegen geht Carla auch am nächsten Freitag auf die Straße: Für den 24. Mai ruft „Fridays for Future“ europaweit zu Klimastreiks auf. Wie Greta Thunberg, die Initiatorin der Streiks, sagt auch Carla: „Wir jungen Leute allein werden die Regierungen nicht überzeugen können. Dazu brauchen wir auch die Omas und Opas, die Dreißigjährigen, die Eltern.“

Jetzt kommt es auf Sie an, Manuela Marie Giel: Kommen Sie am Freitag, 24. Mai zum Klimastreik bei Ihnen vor Ort. Gerade jetzt, kurz vor der Europawahl, wird die GroKo die Proteste genau beobachten. Seien Sie dabei und sorgen Sie dafür, dass die Regierung die Forderungen der Schüler*innen nicht länger ignorieren kann!

Klicken Sie hier und finden Sie einen Klimastreik in Ihrer Nähe https://fridaysforfuture.de/24mai/
Es ist immer dasselbe Spiel. Ganz gleich, ob Tempolimit, CO2-Preis oder Klimaschutzgesetz: Die Union blockt ab, die SPD sieht hilflos zu. Die GroKo legt mit ihrem Dauerzoff den Klimaschutz in Deutschland lahm. Nun wird sie auch noch in Europa zum Bremsklotz: Beim EU-Gipfel erteilte Merkel einem Klima-Vorstoß von Frankreichs Präsident Macron und acht anderen Ländern eine Absage.[3]

Seit Monaten gehen Tausende Schüler*innen jeden Freitag auf die Straße. Seitdem redet das ganze Land übers Klima. Die Bekämpfung der Erderhitzung ist den Deutschen endlich richtig wichtig.[4] Doch im Regierungsviertel bewegt sich nichts. Die Proteste drohen, an der GroKo abzuprallen.

Um das zu verhindern, braucht es jetzt Zehntausende auf der Straße. Der Augenblick ist günstig: Union und SPD müssen bei der EU-Wahl starke Verluste fürchten.[5] Demonstriert jetzt ganz Deutschland zwei Tage vor der Wahl für echten Klimaschutz, wird der GroKo klar, welches Thema die Wahl entscheidet. Und sie könnte ihre Blockadehaltung endlich überdenken.

Doch dafür ist es besonders wichtig, dass nicht nur die ganz junge Generation demonstriert – sondern auch Tausende Wähler*innen. Deswegen müssen beim Klimastreik am Freitag auch Sie dabei sein! In über 250 Städten sind Aktionen angemeldet – auch in Ihrer Nähe.

Kommen auch Sie zum Klimastreik am 24. Mai
Herzliche Grüße
Luise Neumann-Cosel, Campaignerin

PS: Der 24. Mai wird die nächste ganz große Klima-Aktion – und zwar weltweit: Schon jetzt haben Jugendliche in mehr als 1200 Orten in über 100 Ländern Streiks angekündigt.[6] Bitte werden Sie Teil dieser riesigen Bewegung und streiken Sie mit!


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Re: Campact

Beitrag von Dragon » Fr 24. Mai 2019, 15:05

Verstummt

Insekten weg, Land weg, Nahrung weg: Artensterben und Klimawandel bedrohen unsere Zukunft. Die EU kann das verhindern. Doch dafür dürfen Rechtspopulist*innen nicht die Europawahl bestimmen. Deshalb erinnern wir jetzt Hunderttausende progressive Menschen daran, diesen Sonntag wählen zu gehen. Bitte machen Sie mit – und rufen Sie fünf Freund*innen zur Wahl auf!

es wird still: Wir erleben aktuell das größte Artensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier.[1] Das Summen, Zwitschern und Zirpen verstummt. Der Klimawandel verstärkt das. Denn die steigenden Temperaturen bedrohen Millionen Tiere und Pflanzen.[2] Zwei so große Krisen kann die EU nur gemeinsam bekämpfen.[3] Deshalb ist die Europawahl am 26. Mai so wichtig.

Direkt nach der Wahl fallen zwei zentrale Entscheidungen: Die EU kann ihre Milliarden-Förderung von Agrarriesen beenden und den Klimaschutz richtig angehen.[4] Doch es gibt ein Problem. Hochrechnungen zeigen: Rechtspopulistische Parteien könnten nach der Wahl die Umweltpolitik blockieren.[5]

Rechte Parteien setzen auf eins: eine geringe Wahlbeteiligung. 2014 wählte nicht einmal die Hälfte aller Wahlberechtigten.[6] Das müssen wir dieses Mal ändern: mit Hunderttausenden progressiven Wähler*innen. Dafür brauchen wir Sie! Motivieren Sie jetzt fünf Ihrer Freund*innen und Bekannten, am Sonntag zur Wahl zu gehen.

Selbst politisch engagierte Menschen gehen nicht immer zur Wahl – das können wir uns bei dieser Europawahl nicht leisten. Das Klima unseres Planeten hängt davon ab. Jetzt brauchen wir jede einzelne Stimme!

Die Folgen von Klimawandel und intensiver Landwirtschaft sind fatal: Über 20 Prozent der Anbaufläche der Erde sind bereits unbrauchbar.[7] Weite Teile des Regenwaldes existieren nicht mehr – der wichtigste CO2-Speicher der Erde ist massiv beschädigt. Der Lebensraum für Tausende Tier- und Pflanzenarten: zerstört. Schuld daran ist der Mensch. Und besonders Europa: Die EU ist der zweitgrößte Importeur von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, die aus der Abholzung der Wälder der Erde stammen.[8]

Uns ist klar: Die EU hat Schwächen – auch in Sachen Klima- und Artenschutz. Trotzdem kann sie viel erreichen. Ihre CO2-Grenzwerte zwingen Autohersteller, alternative Motoren zu entwickeln.[9] Tierhaltung, Artenschutz, nachhaltige Landwirtschaft – die EU legt fest, was hier passiert.[10] Agrarpolitik ist der zweitgrößte Posten im EU-Haushalt. Gelingt den Rechtspopulist*innen ein Wahlerfolg, ist das alles in Gefahr.

Aber noch ist die Wahl nicht entschieden. Bis Sonntag müssen wir ordentlich mobilisieren, um so viele Menschen wie möglich an die Wahlurne zu bringen. Wenn wir den Erfolg der Rechtspopulist*innen verhindern wollen, brauchen wir Sie! Bitte schreiben Sie gleich jetzt fünf Freund*innen und Bekannten und erinnern Sie sie an die Europawahl. Gehen Sie in Ihr Adressbuch und suchen Sie direkt einige Menschen aus, die diese entscheidende Wahl nicht verpassen dürfen!

Jetzt klicken und per Whatsapp teilen https://campact.org/europa-wa-e-4

Herzliche Grüße
Ihr Campact-Team

PS: Mit schwimmenden Kuhställen will Rotterdam dem steigenden Meeresspiegel trotzen.[11] Der Clou: Bei Hochwasser werden sie nicht geflutet, sondern schwimmen dank Styropor ein paar Meter höher als sonst. Kurzfristig eine gute Idee. Doch langfristig muss die EU die Ursachen des Klimawandels bekämpfen. Dafür kommt es jetzt auf Sie an! Erinnern Sie bitte Ihre Bekannten an die Wahl.


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Re: Campact

Beitrag von Anne » Di 28. Mai 2019, 07:44

es gibt Grund zum Feiern: Der Pestizid-Regen über Brandenburg ist Geschichte.

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg ist dem Antrag des Brandenburger Naturschutzbundes (NABU) gefolgt und hat den Einsatz von “Karate Forst” am 17. Mai mit sofortiger Wirkung gestoppt. Das Urteil ist unanfechtbar.

Vielen Dank für Ihren Einsatz, um Brandenburgs Wälder vor dem Pestizid-Regen zu retten.

Ein Wermutstropfen bleibt jedoch: Weil der Antrag des NABU in erster Instanz abgelehnt wurde, sind Teile der brandenburgischen Wälder bereits mit den Pestizid besprüht wurden. Die angerichtete Zerstörung kann auch das jetzige Urteil nicht mehr rückgängig machen.

Und nicht nur Brandenburgs Wälder sind in Gefahr: Auch über dem Land der indigenen Bevölkerung Kanadas fällt ein “tödlicher Regen” aus Glyphosat. Gemeinsam können SumOfUs-Mitglieder wie Sie und ich auch diesen Pestizid-Regen stoppen.

Helfen Sie mit einer Spende, um den Pestizid-Regen über Kanada zu stoppen! https://act.sumofus.org/go/456598?t=1&a ... 6%2EXnB9HV


Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Anne und das Team von SumOfUs


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Re: Campact

Beitrag von Anne » Di 28. Mai 2019, 07:48

Wie hält es welche Partei mit dem Klima? Die Frage hat gestern die Europawahl entschieden. Das kann der Start für eine andere Politik sein. Campact-Vorstand Christoph Bautz meint: Wir müssen die Klimafrage jetzt ganz neu denken – radikaler, sozialer, ungehorsamer

Hallo ,

die Europawahl wird zur Klimawahl. Für 48 Prozent der deutschen Wähler*innen war gestern der Klimaschutz das wahlentscheidende Thema.[1] Die Grünen feiern bundesweit ihr bestes Ergebnis aller Zeiten – SPD und Union erleben ihr schlechtestes.[2] Das unterstreicht, was Bewegungen erreichen können: Die vielfältigen Proteste am Hambacher Wald, die mutigen Streiks der Schüler*innen und zuletzt das Youtube-Video von Rezo mit seinen 12 Millionen Views haben das Thema Klimaschutz in die Mitte der Gesellschaft getragen und die Wahl entschieden.

Doch Wahlergebnisse allein ändern nichts. Jetzt muss die Politik handeln. Und zwar so konsequent, wie es Schüler*innen und Klimawissenschaftler*innen zurecht fordern: Die Politik muss das 1,5-Grad-Ziel einhalten, damit sich die Erde nicht über diese kritische Grenze hinaus erhitzt. Wir haben vier Thesen entwickelt, was es dafür jetzt braucht. Und wir möchten diese gerne mit Ihnen, teilen.

Die Schüler*innen haben recht: Unsere Forderungen müssen viel konsequenter sein. https://outlook.live.com/mail/inbox/id/ ... qC#x_Name1

Klimaschutz spüren Arme mehr als Reiche. Deshalb müssen wir Ökologie und soziale Gerechtigkeit zusammendenken. https://outlook.live.com/mail/inbox/id/ ... qC#x_Name2

Die nächste Bundestagswahl muss zur Klimawahl werden: Wir müssen Parteien, die nicht auf Klimaschutz setzen, abstrafen. https://outlook.live.com/mail/inbox/id/ ... qC#x_Name3

Nur indem sie streikten, wurden die Schüler*innen gehört: Wir wollen unsere Aktionsformen auch um gewaltfreien Zivilen Ungehorsam ergänzen. https://outlook.live.com/mail/inbox/id/ ... qC#x_Name4

Unsere Forderungen müssen konsequenter sein

Es ist ein Fakt aus dem Physikunterricht: Wir dürfen die Erde nicht über die kritische Schwelle von 1,5 Grad hinaus fiebern lassen. Denn dahinter wird es richtig gefährlich. Mit jedem zusätzlichen Zehntel Grad wird es wahrscheinlicher, dass die Klimakrise kritische Kipppunkte überschreitet: Der Amazonas-Regenwald sowie die Permafrostböden in Sibirien kollabieren – und setzen jede Menge gespeicherte Treibhausgase frei.[3] Die Krise beschleunigt sich selbst. Sie wird unaufhaltbar. Genau das meint Greta Thunberg, die Initiatorin der Schulstreiks, wenn sie sagt: „Ich will, dass ihr in Panik geratet, dass ihr die Angst spürt.“[4]

Was das für uns alle bedeutet? Die Schüler*innen haben die Klimawissenschaftler*innen gefragt. Die Antwort: Bis 2035 muss unser Land bei null CO2-Emissionen sein, wenn wir die kritische 1,5-Grad-Grenze nicht überschreiten wollen.[5] Was für eine immense Herausforderung. Und doch ist es lediglich das, wozu sich Deutschland mit dem Pariser Klimaabkommen völkerrechtlich verpflichtet hat.[6] Da die CO2-Emissionen in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren nahezu konstant geblieben sind, müssen wir jetzt so drastisch CO2 reduzieren.[7]

Bis 2035 klimaneutral – die erste Reaktion bei Ihnen ist jetzt vielleicht: Das schaffen wir doch nicht. Das ist zu radikal, die Folgen sind zu drastisch. Aber ist dieses Ziel in Wirklichkeit nicht das einzig Realistische? Denn wir sollten uns klar machen, was passiert, wenn wir jetzt nicht alles geben. Mit jedem Zehntel Grad mehr wird es bedrohlicher, werden immer größere Bereiche der Welt unbewohnbar. Dürren, so wie voriges Jahr, werden bei uns der Normalfall. Und woanders führen sie zu Millionen Toten.[8] Küstenregionen müssen geräumt werden, zwingen Menschen zur Flucht.[9] Je stärker sich der Planet erhitzt, desto mehr geht es letztlich um das Überleben unserer Zivilisation.

Die Klimakrise ist nicht irgendeine Krise. Sie hat das Zeug zur existentiellen Krise der Menschheit. So wie es die 70 Youtuber in ihrem Video formulierten, das in den vergangenen Tagen Millionen schauten: „Nach der Risiko-Hierarchie hat die potentielle Zerstörung unseres Planeten offensichtlich die höchste Priorität.”[10] Genau diese Sorge um ihre eigene, um unser aller Zukunft hat am Freitag 320.000 Schüler*innen alleine in Deutschland auf die Straße getrieben.[11] Sie sagen, dass bei der Lösung dieser Krise eines nicht mehr funktioniert: ein bisschen. Ein bisschen über Klimaschutz reden. Ein bisschen einsparen. Ein bisschen umsteuern. Es braucht die ganz große Veränderung, eine Transformation.

Dafür müssen wird schnell handeln, einschneidend und konsequent. Genaue Ziele müssen wir zusammen mit unseren Bündnispartnern noch ausarbeiten, aber in die hier skizzierte Richtung muss es gehen. Wir fordern:

Einen Kohleausstieg bis allerspätestens 2030 – und eine Abschaltung der Hälfte der Kraftwerke bis Ende nächsten Jahres [12]
Einen Preis auf alle Treibhausgasemissionen, der schnell 180 Euro pro Tonne CO2 beträgt [13]
Ein Verbot der Neuzulassung von PKW-Verbrennungsmotoren bis 2025 und massive Investitionen in eine gute Fahrrad-Infrastruktur sowie attraktive öffentliche Verkehrsmittel, ergänzt um Elektroautos [14]
Den Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energieversorgung bis 2035. Dafür muss das Ziel der Regierung, den Anteil der Erneuerbaren bis 2030 auf 65 Prozent zu erhöhen, schon 2025 erreicht sein. Hierfür muss der Ausbaudeckel für Sonnen- und Windkraft sofort weg.
Öffentliche Milliarden-Investitionen in eine Dämmoffensive für den Gebäudebestand und den Ausbau der solaren Wärme-Erzeugung
Eine Agrarwende zu einer ökologischen und bäuerlichen Landwirtschaft mit einer regionalen Erzeugung von guten Lebensmitteln
Ambitioniert sagen Sie? Stimmt. Aber auch der Größe der nötigen Transformation angemessen. Eine Herausforderung, deren Umsetzung besonders bei der industriellen Fertigung und beim Flugverkehr schwer wird. Aber für die es sich lohnt, zu kämpfen. Mit der unser Land und unsere Welt ein besserer Ort werden könnte.

Ökologie und soziale Gerechtigkeit zusammendenken

Klimapolitik darf drastisch sein – aber niemals ungerecht. Wir können nicht zulassen, dass Reiche sich leisten können, das Klima zu verpesten. Und Arme mit höheren Preisen und Mieten, mit weniger gesellschaftlicher Teilhabe belastet werden – Klimaschutz für sie zur Bedrohung wird. Genau deshalb ist Klimaschutz auch ein Frage der sozialen Gerechtigkeit. Ökologie und Soziales sind zwei Seiten derselben Medaille. Schon jetzt müssen arme Menschen prozentual mehr Geld für den Klimaschutz ausgeben. Autofahrten zur Arbeit kosten Steuern – Flugreisen in ferne Länder nicht.

Damit Klimaschutz keine soziale Schlagseite bekommt, braucht es eine sozial-ökologische Transformation. Die Reichtum umverteilt. Mehr gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. Ein langfristiger Klimaschutz schließt die immer weiter auseinander gehende Schere zwischen Arm und Reich. Nur mit einem solchen großen Wurf wird Klimaschutz eine breite gesellschaftliche Unterstützung erfahren.

Hier ein paar erste Annäherungen, was das konkret heißen könnte:

Die Einnahmen aus einer CO2-Steuer könnten vom Staat an alle Bürger*innen wieder zurückgegeben werden – pro Kopf gleich viel. Da Menschen mit geringerem Einkommen meist weniger die Umwelt belasten, hätten sie am Ende des Jahres mehr Geld im Portemonnaie. So funktioniert es in der Schweiz.[15]
Klimafreundliches Sanieren von Gebäuden ist teuer. Vermieter*innen wollen das investierte Geld wieder reinholen und erhöhen die Miete. Indem die Modernisierungsumlage gesenkt wird, muss verhindert werden, dass sich viele Bewohner*innen ihre Wohnung nicht mehr leisten können. Stattdessen muss die Sanierung mit öffentlichen Investitionen und besseren Abschreibungsmöglichkeiten gefördert werden.
Der Nahverkehr wird ticketfrei und gleichzeitig massiv ausgebaut – finanziert über Abgaben, die vor allem die wohlhabenden Teile der Gesellschaft aufbringen. Damit wird der Umstieg vom Auto auf den Nahverkehr für Bürger*innen attraktiver und allen wird unabhängig von der Höhe ihres Einkommens der gleiche Zugang zu Mobilität eröffnet.
Eine gesellschaftliche Transformation, die Ökologie und Soziales miteinander verbindet, birgt enorme Chancen. Sie kann zu einem gesellschaftlichen Aufbruch werden, der viele Menschen begeistert. Sie kann uns hinter einer Vision einer anderen Gesellschaft vereinen. Millionen von guten Arbeitsplätzen und eine moderne Infrastruktur schaffen. So entsteht für alle ein besseres Leben, und unser Land – wie zu Beginn der Energiewende – wird international zum Vorbild. Auf dass wir weltweit umsteuern.

Die Bundestagswahl wird zur Klimawahl

Das katastrophale Wahlergebnis für SPD und Union von Sonntag hat es wahrscheinlicher gemacht, dass die Große Koalition nicht bis 2021 durchhält. Neuwahlen könnten bald anstehen – etwa nach den Wahlen in mehreren ostdeutschen Bundesländern oder der Halbzeitbilanz der Koalition im Dezember.[16] Vielleicht hält die Koalition aber auch noch zwei Jahre durch, denn bei dem Ergebnis der EU-Wahl dürfte sich bei Union und SPD die Begeisterung für Neuwahlen sehr in Grenzen halten. Egal, wann sie stattfindet: Die nächste Bundestagswahl müssen wir zur Klimawahl zu machen. Damit keine neue Regierung umhin kommt, Klimaschutz zum zentralen Projekt auszurufen.

Denn eines ist klar: Die Große Koalition wird das Klima nicht retten. Mit dem Klimaschutzgesetz von Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) liegt zwar ein guter Aufschlag vor. Aber dieser bleibt von der Ambition, wie schnell Deutschland klimaneutral werden muss, weit zurück. Und mit der Union in der Regierung droht das Gesetz zu einem reinen Alibi-Beschluss verwässert zu werden. Genau deshalb müssen wir verhindern, dass das Klimathema durch faule Kompromisse vor der nächsten Wahl weggefegt wird.

Bei Bildung einer neuen Regierung wird es besonders auf eine Partei ankommen: die Grünen. Schwarz-Grün, Jamaika, Ampel oder Rot-Rot-Grün – sie nehmen in allen derzeit denkbaren Koalitionsoptionen jenseits der GroKo ein Schlüsselrolle ein. Ohne sie wird es keine Regierung geben. Deshalb könnten sie entsprechend hart verhandeln. Nur: Dafür müssen sie auch mit Forderungen in Verhandlungen gehen, die der Dramatik der Klimakrise angemessen sind. Und nicht mit ein bisschen Kohleausstieg und etwas mehr Elektromobilität wie bei den jüngsten Jamaika-Verhandlungen. Die Grünen haben einen klaren Auftrag: eine sozial-ökologische Transformation.

Wenn ein solcher Wandel mit den Grünen kommen soll, dann muss das jetzt in ihr neues Grundsatzprogramm – in einer ähnlichen Konsequenz wie das die Schüler*innen einfordern. Und es muss in dieser Klarheit auch Kernbestandteil eines neuen Wahlprogramms sein. Ein bisschen Grün in der Regierung – das reicht nicht für unseren Planeten.

Aktionsformen auch um gewaltfreien Zivilen Ungehorsam ergänzen

Jeden Freitag nicht zur Schule gehen. Fürs Klima nicht nur am Nachmittag demonstrieren, sondern während der Schulzeit streiken – nur durch diese konsequente Aktionsform gelang es den Schüler*innen, dass eine breite Öffentlichkeit auf sie und ihre Forderungen aufmerksam wurde. Sie haben zu den Mitteln des Zivilen Ungehorsams gegriffen. Haben gegen ein Gesetz – die Schulpflicht – verstoßen, um damit symbolisch auf viel größeres Unrecht hinzuweisen. Damit Aktionen Zivilen Ungehorsams in einer parlamentarischen Demokratie legitim sind, braucht es gute Gründe. Aber sie sind berechtigt, wenn es um unser aller Überleben geht – und die Politik nichts tut.

Unzählige historische Beispiele zeigen, wie kraftvoll diese Aktionsform ist – und wie sie zu gesellschaftlichem Wandel führt. Mahatma Gandhi boykottierte beim legendären Salzmarsch mit Millionen Unterstützer*innen die Salzerzeugung Indiens – es bedeutete das Ende der britischen Kolonialherrschaft. Rosa Parks räumte ihren Platz im Bus nicht für Weiße – und läutete den Durchbruch der Schwarzen Bürgerrechtsbewegung gegen die Diskriminierung in den USA ein. Zehntausende Anti-Atom-Aktivist*innen blockierten Castor-Transporte nach Gorleben – und erreichten den Atomausstieg und das Ende des geplanten Atommülllagers. Und zuletzt blockierten Tausende Bürger*innen im Rahmen von Ende Gelände Kohlebagger – und befeuerten die Debatte um den Kohleausstieg.

Auf solche Erfahrungen können wir aufbauen, wenn wir uns für eine sozial-ökologische Transformation mit mächtigen Wirtschaftslobbys anlegen. Was wir brauchen, sind Aktionsformen, die – mal spielerisch, mal provozierend, mal analytisch – die Dramatik der Lage glasklar vermitteln und trotzdem Mut machen. Die überall in der Fläche Menschen einladen, vor Ort aktiv zu werden.

Genau zu solch einer Aktion laden die Schüler*innen uns alle als nächsten großen Schritt ein – für Freitag, den 20. September 2019. Sie schreiben uns: „Wir haben das Gefühl, dass viele Erwachsene noch nicht ganz verstanden haben, dass wir jungen Leute die Klimakrise nicht alleine aufhalten können. Tut uns leid, wenn Sie das nicht wahrhaben wollen. Aber das ist keine Aufgabe für eine einzelne Generation. Das ist eine Aufgabe für die gesamte Menschheit.“ Und sie fordern uns auf: „Es geht darum, Linien zu überschreiten – es geht darum, zu rebellieren, wo immer man rebellieren kann. Es geht nicht darum zu sagen, ’Yeah, was die Kids da tun, ist großartig, wäre ich noch jung, würde ich so was von mitmachen’. Das hilft uns nicht weiter, aber jeder kann und muss mithelfen.“[17]

Sie, Manuela Marie Giel, sind gefragt: Am Freitag, den 20. September irgendwann am Vormittag auf einem Platz bei Ihnen vor Ort. Es sind noch über drei Monate bis dahin. Was es für Sie einfacher machen sollte, dabei zu sein – egal, welche Pflicht ruft. Tragen Sie es sich jetzt fest im Kalender ein! Kündigen Sie es Ihrer*Ihrem Chef*in schon mal an, planen Sie Ihren Urlaub drumherum, fragen Sie Ihre Kinder, ob sie mitkommen. Hauptsache, Sie sind am 20. September dabei.

Jetzt habe ich noch eine Bitte: Das Klima geht uns alle etwas an. Nur, wenn wir auch nach der Wahl weiter dranbleiben, handelt die Politik. Informieren Sie jetzt Ihre Freund*innen und Bekannten über diese Vorschläge.

Hier klicken und Nachricht per E-Mail teilen
Hier klicken und Nachricht per Whatsapp teilen https://campact.org/aly-wa
Hier klicken und Nachricht per Twitter teilen https://campact.org/aly-tw
Mit hoffnungsvollen Grüßen
Christoph Bautz, Campact-Vorstand

PS: Vielleicht sagen Sie auch: Alles nur auf die Politik schieben, das ist doch zu einfach. Warum ruft Campact nicht dazu auf, dass jede*r selbst mit dem Klimaschutz anfängt – etwa nicht mehr fliegt, kein Fleisch oder gar keine tierischen Nahrungsmittel mehr isst, das Auto stehen lässt. Ja, das ist wichtig. Aber damit allein wird die Transformation bis 2035 nicht zu schaffen sein. Wir müssen vor allem die Politik ändern. Dafür die beste Strategie haben und das Richtige fordern. Informieren Sie deshalb bitte Menschen in Ihrem Umfeld über diese Forderungen!


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Re: Campact

Beitrag von kleine-Hexe » Mi 29. Mai 2019, 19:59

25% für die AfD in Sachsen bei der Europawahl sind erschreckend -- doch leider nur die Spitze des Eisbergs. In Sachsen treibt die rechtsextreme Gruppe “Pro Chemnitz” ihr Unwesen.

Sie ist verantwortlich für Hetzjagden auf Geflüchtete und Angriffe auf jüdische Restaurants. Auch sie konnten bei der Wahl am Sonntag absahnen: mit 8 Prozent der Stimmen sind sie in den Stadtrat gewählt worden.

Viele Mitglieder von Pro Chemnitz sind bekennende Neonazis -- und werden vom Verfassungsschutz beobachtet.

Nur einen scheint all das nicht zu beeindrucken: PayPal. Pro Chemnitz nimmt fleißig Spenden über den Online-Bezahldienst entgegen -- dabei hat sich der Konzern dazu verpflichtet, keine Aktivitäten zu unterstützen, die Hass, Gewalt und Rassismus fördern.

Fordern Sie PayPal dazu auf, den Neonazis von Pro Chemnitz den Geldhahn zuzudrehen!

Erinnern Sie sich noch an die furchtbaren Bilder aus Chemnitz letztes Jahr? Nach dem gewaltvollen Tod eines 35-jährigen zogen bei Demonstrationen bis zu 6.000 Menschen durch die Straßen. Ganz vorne mit dabei: radikale Rechte von Pegida bis NPD sowie Neonazis und Hooligans. Sie instrumentalisierten den Toten für ihre rassistische und menschenverachtende Propaganda -- dabei zeigten Sie Hitlergrüße, riefen rassistische Sprüche und griffen Journalist*innen, Geflüchtete sowie Gegendemonstrant*innen an.

Hinter den Demonstrationen steht die rechtsextreme Gruppe Pro Chemnitz. Diese gibt sich als “Bürgerbewegung” aus -- dabei macht sie vor allem eins: Rassismus verbreiten und gegen Geflüchtete hetzen.

Manuela, wir dürfen nicht zulassen, dass ungestört rassistische Propaganda verbreitet und Gewalt gepredigt werden kann. Und wir können etwas tun -- denn auch Neonazis sind auf Finanzierung angewiesen. Pro Chemnitz sammelt bisher ungestört Spenden über PayPal, obwohl das gegen die eigenen Richtlinien des Unternehmens verstößt.

Mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen in Sachsen ist es nun noch wichtiger als zuvor, sich der extremen Rechten entgegenzustellen. Gemeinsam können SumOfUs-Mitglieder wie Sie und ich den Nazis das Leben schwer machen.

Fordern Sie PayPal zur Achtung der eigenen Richtlinien auf -- kein Geld für Hass, Gewalt und Rassismus!

Wir wissen, dass PayPal das nicht ignorieren kann. Erst recht nicht, wenn der öffentliche Druck so groß wird, dass das Image von PayPal in Gefahr ist.

Denken Sie nur an Tommy Robinson, den Gründer der English Defence League -- einer gewalttätigen, rechtsextremen Organisation, die Rassismus verbreitet und gegen Einwander*innen hetzt. Tausende SumOfUs-Mitglieder wie Sie hatten im letzten Jahr die Schließung von Robinsons PayPal-Konto gefordert -- und waren erfolgreich!

Gleiches gilt für die rechtsextremen Identitären: Nachdem zehntausende SumOfUs-Mitglieder die Schließung der PayPal-Konten gefordert hatten, musste der Konzern handeln und die Konten löschen.

Setzen Sie sich dafür ein, dass auch deutschen Rassist*innen der Geldhahn zugedreht wird?


Petition Unterzeichnen http://act.sumofus.org/go/446359?t=7&ak ... 6%2ECASy1n

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Christian und das Team von SumOfUs


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Re: Campact

Beitrag von Anne » Mi 29. Mai 2019, 20:10

Rezept gegen Bienenhunger

Die Wildbienen hungern. Ob Stadt oder Land: Weit und breit gibt es kaum noch Blühwiesen. Wir wollen das ändern: mit bienenfreundlichen Saatkugeln. Bestellen Sie gleich jetzt kostenfrei Saatkugeln, pflanzen Sie sie ein und fertig ist ein Festmahl aus Nektar und Pollen. Machen Sie mit?



die Samen in etwas Erde geben, locker festdrücken und hin und wieder gießen – voilà, fertig ist der Bienenschmaus. Ein einfaches Rezept, mit dem Sie Bienenleben retten. Gerade die Wildbienen brauchen dringend Ihre Hilfe. Sie können nicht so weit fliegen wie die Honigbiene – und hungern.[1] Der Grund: Ihr Flugradius umfasst oft nur eintönige Ackerlandschaften oder urbane Betonwüsten. Keine guten Nahrungsquellen.

Die Hungersnot der Bienen hat fatale Folgen: Ein Drittel aller Wildbienen in Deutschland könnte in den nächsten 25 Jahren verschwinden.[2] Schon heute sind 37 Arten verschollen oder ausgestorben.[3] Sterben die Insekten, könnten Vögel, Frösche und Fledermäuse schnell folgen – auch sie haben dann keine Nahrung mehr. Um das zu verhindern, muss die Politik endlich handeln: Pestizide verbieten, der Agrarindustrie den Geldhahn zudrehen und eine ökologische Landwirtschaft fördern. Doch auch Sie können schon jetzt etwas tun, um den Bienen zu helfen!

Ringelblume, Sonnenblume, Kornblume und Mohn: Machen Sie aus Ihrem Balkon, Garten oder dem kleinen Grünstreifen auf dem Bürgersteig ein florierendes Bienen-Restaurant! Damit wirklich jede*r den Bienen helfen kann, erhalten Sie die Saatkugeln kostenfrei. Noch bis Ende Juli können Sie die Samen problemlos einpflanzen. Also: Jetzt bestellen, in die Erde stecken und sprießen lassen. Wir wünschen Ihren Bienen bon appétit! Sind Sie dabei?


Mal ganz ehrlich: Was wäre ein Frühstück ohne Kaffee, ein Sommer ohne Erdbeeren oder Omas Kuchen ohne Äpfel? Stirbt die Biene aus, ändert sich unser Speiseplan radikal: Jeder dritte Bissen, den wir zu uns nehmen, basiert auf Bienenbestäubung.[4] 75 Prozent der Nutzpflanzen sind auf die Pollenübertragung durch Insekten angewiesen – darunter fast alle Obst- und Gemüsesorten.[5]

Mit den Insekten verschwinden nicht nur Gartenerzeugnisse und Honig: Rund 60 Prozent aller Supermarktprodukte würde es ohne Bienen nicht mehr geben.[6] Denn auch Backwaren, Tiefkühlkost oder Pflegeprodukte enthalten pflanzliche Inhaltsstoffe, die bestäubt werden müssen. Zum Beispiel: Sonnenblumenöl oder Gewürze. Wirtschaftlich wäre der Bienentod eine Katastrophe: Allein in Europa wird der Wert ihrer Arbeit auf etwa 22 Milliarden Euro geschätzt.[7]

Pestizide, Überdüngung, Monokulturen: Das Angebot an Blütenpflanzen sinkt. Auch städtische Grünflächen sind häufig zu eintönig, um Wildbienen eine gute Nahrungsgrundlage zu bieten. Deshalb brauchen die Bienen Ihre Hilfe: Bitte bestellen Sie jetzt unsere Saatkugeln und servieren Sie den kleinen Brummern eine festliche Mahlzeit aus bunten Blüten. Ein Tütchen enthält je drei Kugeln. Können die Bienen auf Sie zählen?

Ja, ich helfe mit und bestelle Saatkugeln

https://www.campact.de/bienengift/biene ... GMUtduRhMv

Herzliche Grüße
Lina Gross, Campaignerin

PS: Etliche Hummeln, Mauer-, Sand- und Pelz­bienen könnten bald ausgestorben sein. Sie gehören zu den 50 Prozent der Wildbienenarten, die schon heute auf der Roten Liste stehen.[8] Uns ist klar, ein paar bunte Blumen vor Ihrer Tür werden nicht alle Bienen retten können. Doch sie sind ein Anfang. Machen Sie mit?


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