Campact

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Anne
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Re: Campact

Beitrag von Anne » Di 4. Jun 2019, 19:37

dieses Nichtstun regt mich auf: Hunderttausende treibt die Klimakrise derzeit auf die Straße – und die Union tut so, als gäbe es kein Problem. Jüngstes Beispiel: SPD-Umweltministerin Svenja Schulze will, dass die Regierung endlich ihr Klimaschutzgesetz beschließt. Doch Angela Merkel verbietet die dafür nötige Abstimmung.[1]

Dabei weiß auch die Kanzlerin genau, dass die Zeit abläuft. Wir haben nur noch wenige Jahre, um die Klimakrise aufzuhalten. Deswegen habe ich entschieden: Ich gehe jetzt einen Schritt weiter. Ich gehe in den Tagebau! Gemeinsam mit meiner Kollegin Luise Neumann-Cosel und Tausenden Klimaschützer*innen will ich Ende Juni die Kohlebagger im Rheinischen Revier – dem Tatort der Klimakrise – blockieren.

Warum ich diesen Schritt zum zivilen Ungehorsam jetzt wage und warum ich hoffe, dass auch viele anderen ihn gehen, sehen Sie in unserem Video.

Wenn hier kein Bild angezeigt wird, müssen Sie die Anzeige von Bildern freischalten!
Vom 20. bis 23. Juni werden Tausende Menschen rund um die Kohlegrube Garzweiler erwartet. Viele werden sich der Aktion von Ende Gelände anschließen. Friedlich, ruhig und besonnen gehen sie in die Grube und setzen sich vor die Bagger. Wenn Sie sich für die Aktion von Ende Gelände interessieren, finden Sie hier alle wichtigen Informationen:

Hier klicken für Infos zur Aktion von Ende Gelände https://www.campact.de/kohleaus/appell/ ... TJSgktuFbE
Bei Aktionen zivilen Ungehorsams übertreten Menschen öffentlich, symbolisch und gewaltfrei ein Gesetz – als Reaktion auf besonders schwerwiegende Ungerechtigkeiten. Sie setzten sich in Mutlangen vor Atomwaffen-Depots und in Gorleben vor Atommüll-Transporte. Jetzt begegnen engagierte Menschen der größten CO2-Quelle Europas. Sie setzen sich vor die Kohlebagger im Rheinland und fordern wirksamen Klimaschutz. Denn nur der kann verhindern, dass sich unser Planet über die kritische Grenze von 1,5 Grad hinaus erhitzt.

Ein Schritt in die Grube will gut begründet sein. Deshalb haben wir uns die Entscheidung, bei der Aktion von Ende Gelände mitzugehen, nicht leicht gemacht. Und in Büchern der politischen Philosophie Rat gesucht. Wir haben uns gefragt: Wann ist ziviler Ungehorsam zu legitimieren?

Für Claus Offe, ehemaliger Professor für politische Soziologie an der Humboldt Universität in Berlin, ist ziviler Ungehorsam nur unter sehr spezifischen Umständen gerechtfertigt: Wenn „es sich dabei um eine schwere Ungerechtigkeit handelt, bei der eine (Mehrheits-)Entscheidung in Zukunft nicht mehr revidierbar ist und/oder der entscheidende Personenkreis mit dem betroffenen Personenkreis nicht identisch ist (auch bei nachfolgenden Generationen).“[2]

Genau das ist beim Klimaschutz gegeben. Der Bericht des Weltklimarates (IPCC) hat gerade gezeigt: Wir haben nur noch wenige Jahre, um eine dramatische Klimakrise zu verhindern.[3] Doch die Bundesregierung hat die CO2-Emissionen seit zehn Jahren kaum reduziert.[4] Schlimmer noch: Durch den Beschluss der Kohlekommission soll 20 weitere Jahre lang der Klima-Killer Kohle verfeuert werden.[5]

Aber was hat ziviler Ungehorsam überhaupt in einer Demokratie zu suchen? Für John Rawls, langjähriger Professor für praktische Philosophie an der Harvard University, ist ziviler Ungehorsam eine in der Öffentlichkeit „stattfindende, gewaltfreie, gewissensbestimmte und gesetzeswidrige Handlung mit Appell- und Symbolcharakter. Menschen, die zivilen Ungehorsam anwenden, bringen durch die Gewaltfreiheit und Öffentlichkeit ihrer Handlung sowie durch die bewusste Inkaufnahme juristischer Folgen, ihre grundsätzliche Anerkennung der politischen Ordnung zum Ausdruck.“[6]

Ziviler Ungehorsam ist also ein wichtiger Bestandteil einer Demokratie, wenn diese auf eine große Ungerechtigkeit wie die Klimakrise nicht angemessen reagiert. Zum Beispiel, weil die Lobby-Verbindungen von RWE zu SPD, FDP und CDU/CSU so massiv sind. Der berühmte Philosoph Prof. Jürgen Habermas schreibt: „Jede rechtsstaatliche Demokratie, die ihrer selbst sicher ist, betrachtet den zivilen Ungehorsam als normalisierten, weil notwendigen Bestandteil ihrer politischen Kultur.“[7]

Mit diesem Zitat von Habermas im Kopf gehen wir vom 20. bis 23. Juni bei der Aktion mit. Ende Gelände hofft, dass sich Tausende Menschen beteiligen.

Klicken Sie hier und schauen Sie unser Video an https://www.campact.de/kohleaus/appell/ ... TJSgktuFbE
Herzliche Grüße
Christoph Bautz, Campact-Vorstand

PS: Neben der Aktion von Ende Gelände gibt es an diesem Wochenende auch zahlreiche andere bunte Protest-Aktionen im Rheinland: Am Freitag demonstriert „Fridays for Future“ in Aachen und am Samstag steigt eine angemeldete Demonstration direkt an der Tagebaukante. Mehr Informationen finden Sie unter www.klima-doerfer-retten.de.


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Re: Campact

Beitrag von Anne » Mi 12. Jun 2019, 14:56

typisch Armin Laschet: „Wir müssen besser darin werden, den jungen Menschen zu erklären, warum das mit dem Klimaschutz nicht so schnell geht.“[1] Monatelange Klimaproteste und Wahlschlappe ignoriert der mächtige CDU-Mann – und verteidigt stur den Klima-Killer-Kurs seiner Partei. Laschet lässt den Kohlekonzern RWE im Rheinland weiter Braunkohle schaufeln.

Doch im Revier wächst der Widerstand. Mit gleich drei starken Aktionen wollen Tausende gegen die Kohle streiten – am Wochenende von Fronleichnam. Freitag fluten die Schüler*innen von „Fridays for Future“ die Straßen in Aachen. Das Aktionsbündnis „Ende Gelände“ will mit einer Aktion zivilen Ungehorsams die Kohlebagger im Tagebau Garzweiler blockieren. Und am Samstag demonstrieren wir gemeinsam mit Tausenden an der Tagebaukante.

Das Wochenende wird Laschet dreifach aufrütteln – wenn die Proteste richtig groß werden. Je mehr wir werden, desto eher muss die Union ihre Klima-Blockade aufgeben. Deswegen kommt es jetzt auf Sie an, Manuela Marie Giel! Kommen Sie zur Demo an den Tagebau Garzweiler:

Ort: Adenauerplatz, Hochneukirch (Stadtplanlink)https://campact.org/eghn
Zeit: Samstag, 22. Juni, 11 Uhr

Geht es nach der Kohlekommission, sollen die Bagger in den Tagebauen noch Jahrzehnte graben dürfen: bis 2038. Dabei ist das für das Klima viel zu spät.[2] Gemeinsam mit den Schüler*innen, den Aktivist*innen von „Ende Gelände“ und Tausenden weiteren Menschen wollen wir zeigen: Euer Kohle-Kompromiss reicht uns nicht! Wir geben keine Ruhe – bis die Kohlebagger stillstehen. Demonstrieren Sie mit und zeigen Sie Laschet: Seine Kohle-Liebe zerstört unsere Erde.

Eine Bitte noch: Kommen Sie in gelb! In der Farbe des Widerstandes bilden wir bei der Abschlusskundgebung ein riesiges Menschenbild direkt am Dorf Keyenberg, das dem Kohletagebau weichen soll. Wer nicht gut zu Fuß ist, kann auch vom Bahnhof Erkelenz aus mit einem Shuttlebus direkt nach Keyenberg fahren. Alle Informationen zur Demo und zur Anreise finden Sie hier.

Herzliche Grüße
Luise Neumann-Cosel, Campaignerin

PS: Für die Demo am Tagebau suchen wir noch Helfer*innen. Haben Sie Lust, mit anzupacken? Dann schreiben Sie uns eine kurze Mail an klimademo@campact.de!


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Re: Campact

Beitrag von Dragon » Di 18. Jun 2019, 12:09

Verkehrswende: Jetzt!

170 Millionen Tonnen CO2 stößt unser Verkehr jedes Jahr aus – doch statt endlich umzusteuern, kumpelt Andreas Scheuer mit der Autolobby. Wir erinnern den CSU-Verkehrsminister daran, dass die Menschen die Verkehrswende wollen. Dafür übernehmen wir am 14. September bei der Internationalen Auto-Ausstellung in Frankfurt das Kommando – zu Fuß und auf dem Rad. Das logistische Kunststück müssen wir jetzt finanzieren. Helfen Sie mit?


Hallo ,

Auspuffqualm, Stickoxide, Feinstaub: Jeden Tag atmen wir Abgase ein. Immer mehr und immer größere Autos besetzten unsere Straßen – und verursachen gefährliche Emissionen.[1,2] Wenn wir den Klimakollaps noch aufhalten wollen, brauchen wir eine echte Verkehrswende. Jetzt. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ignoriert das – und rast mit uns weiter in Richtung Heißzeit.

Eine träge Bundesregierung kennen wir vom Kohleausstieg. Sie wollte lange nicht einmal darüber sprechen. Doch dann besetzten Aktivist*innen den Hambacher Wald und die Tagebaue; Zehntausende Bürger*innen schlossen sich zu einem nie dagewesenen Klimaprotest zusammen. Inzwischen ist zumindest der Einstieg in den Ausstieg zum Greifen nah – gegen den Willen der mächtigen Kohlekonzerne.

Jetzt zittert auch die Autolobby. Zu Recht. Im September wagen wir das Undenkbare: Wir übernehmen die Internationale Auto-Ausstellung (IAA) in Frankfurt mit ihren Nobelkarossen. Hier feiert man jede unnötige PS. Verkehrsminister und Konzernchefs klopfen sich gegenseitig auf die Schulter. Aber diesmal spielen sich ganz neue Szenen vor den Fernsehkameras ab: Wir umzingeln gemeinsam mit unseren Bündnispartnern am Samstag, den 14. September die IAA mit Fahrrädern, Liegerädern, zu Fuß und auf dem Longboard. Eine Fahrrad-Sternfahrt aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet verbinden wir mit einer bundesweiten Großdemo.

Die Großdemo am 14. September zeigt: Klimafreundlicher Verkehr ist längst möglich, es fehlt allein der politische Wille. Wir wecken ihn. Der Zeitpunkt für unseren Protest ist vielversprechend: Wahrscheinlich wird das Klimakabinett der Regierung direkt nach der IAA über konkrete Klimaschutzmaßnahmen entscheiden. Es steht seit dem Fiasko bei der Europawahl für Union und SPD beim Klimaschutz mächtig unter Druck.[3]

Tausende Räder und Menschen am Gelände der größten deutschen Automesse: Eine solche Aktion ist für uns ungewöhnlich und schwer zu koordinieren. Es bleiben nur noch zwölf Wochen, um alles vorzubereiten. Deshalb bitten wir Sie heute: Unterstützen Sie das Verkehrswende-Projekt mit einer Spende – und ermöglichen Sie eine eindrucksvolle Aktion, die Andreas Scheuer klar macht: Die Verkehrswende hat keine Zeit. Sie muss sofort beginnen. Schon mit 5 Euro helfen Sie enorm!


Richtig dicke Kumpel: So wirkt es, wenn Minister Scheuer mal wieder mit dem Chef eines Autokonzerns in die Kamera blickt. Doch das Verhältnis kann ganz schnell abkühlen – wenn wir Wähler*innen auf eine andere Verkehrspolitik bestehen. Während Scheuer die Kurve nicht so recht kriegt, denken viele Menschen den Verkehr neu. Bessere Radwege, günstiger Nahverkehr und neue Innenstadtkonzepte: Etliche engagierte Bürger*innen schließen sich zu lokalen und bundesweiten Gruppen zusammen.

Diese vielen Ansätze wollen wir verbinden – und bei der IAA in Frankfurt geht es los. Wir haben uns mit starken Partner*innen zusammengetan: Mit BUND, Deutscher Umwelthilfe, Greenpeace, den Naturfreunden und dem Verkehrsclub Deutschland fordern wir am 14. September einen menschen- und klimafreundlichen Verkehr. Wir müssen kräftig an den festen Strukturen rütteln. Dann werden Scheuer und seine Union begreifen: Ungeniertes Klüngeln mit der Autolobby bedroht die Wiederwahl – und das in einer politischen Lage, in der Neuwahlen jederzeit möglich sind. Scheuer muss jetzt Politik für die Bürger*innen machen. Wir wollen saubere Städte, stressfreien Verkehr und einen gesunden Planeten.

Am 14. September protestieren wir dafür mit unserer Demo und einer aufwendigen Sternfahrt nahe der IAA. Schon bald müssen wir Bühne, Lautsprecher und Demowagen buchen. Bitte helfen Sie heute mit, das alles umzusetzen – damit aus SUV-Parkplätzen Spielplätze werden. Schon mit 5 Euro bringen Sie die Aktion weit nach vorne!

Herzliche Grüße
Inken Behrmann, Campaignerin

PS: Flugtaxis. Das schlug Verkehrsminister Scheuer für eine Verkehrswende zu mehr Klimaschutz vor. So abgehoben muss man erstmal sein. Wir wollen eine echte Verkehrswende: mit Fahrrädern, besseren Fußwegen und günstigem Nahverkehr. Damit das auch im Ministerium ankommt, tragen wir die Forderungen auf die Straße. Bitte unterstützen Sie die Aktion jetzt mit einer Spende!

Klicken Sie hier und spenden Sie für die Verkehrswende-Aktion https://session.campact.de/v1/softlogin ... 3Drandom-c
Ich kann heute leider nicht spenden
Falls Sie das bevorzugen, können Sie auch direkt auf unser Aktionskonto überweisen:

Campact e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN DE85 2512 0510 6980 0033 81
BIC BFSWDE33HAN


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Re: Campact

Beitrag von Michael » Fr 21. Jun 2019, 21:47

der Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke schockiert. Der Generalbundesanwalt geht mittlerweile von einem rechtsextremen Hintergrund aus.[1] Lübcke hatte sich 2015 für die Aufnahme von geflüchteten Menschen eingesetzt. Daraufhin schürten rechte Hetzer*innen im Internet den Hass gegen den CDU-Politiker. Zahlreiche Morddrohungen erreichten ihn.

„Wo die Sprache verroht, ist die Straftat nicht weit“, so brachte es Bundespräsident Frank Walter Steinmeier auf den Punkt. Beleidigen, verleumden, drohen: Rechtsextremist*innen verbreiten ihre Hetze hemmungslos im Internet – und werden fast nie bestraft.[2] Die Opfer müssen geschützt werden und die Täter*innen zur Rechenschaft gezogen! Das fordern bereits über 130.000 Menschen. Auch Sie haben unseren Appell an die Justizminister*innen der Länder unterzeichnet. Darin haben wir in fünf Punkten zusammengefasst, was es jetzt braucht, um den Hass im Netz einzudämmen.

Damit noch mehr Menschen von unserem Appell erfahren, haben wir ein kurzes Video produziert. Denn jede Unterschrift stärkt den Appell und unsere Forderungen. Die Justizminister*innen werden nur reagieren, wenn sie merken: Unsere Wähler*innen haben genug vom Hass im Netz. Helfen Sie uns bitte jetzt, dieses Video zu verbreiten. Teilen Sie es auf Facebook, Twitter, WhatsApp oder leiten Sie einfach diese E-Mail weiter.


Klicken Sie hier und teilen Sie das Video

https://www.campact.de/hate-speech/appell/video/
Herzliche Grüße
Yves Venedey, Campaigner


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Re: Campact

Beitrag von Anne » Di 2. Jul 2019, 11:28

Freiheit für Carola Rackete!

Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete rettete Menschen auf See – und soll jetzt dafür bestraft werden. Sie ist eine Heldin, keine Verbrecherin! Zeigen Sie Ihre Solidarität und unterzeichnen Sie gleich hier unseren Eil-Appell.


Hallo ,

„Piratin!“, „Verbrecherin!“, „Göre!“ [1] – so beschimpft Italiens rechtsextremer Innenminister Matteo Salvini jene Frau, die als Kapitänin der „Sea-Watch 3“ 53 Flüchtende vor dem Ertrinken im Mittelmeer rettete. 17 Tage trieb Carola Rackete mit ihnen auf See, weil kein EU-Staat sie an Land lassen wollte. Nachdem sich die Situation an Bord massiv verschlechterte, legte sie am Samstag im Hafen von Lampedusa an. Für ihren Akt der Menschlichkeit sitzt sie jetzt im Arrest. Der 31-jährigen Deutschen drohen bis zu zehn Jahre Haft.[2]

Um das zu verhindern, müssen wir uns gemeinsam solidarisch hinter Carola Rackete stellen und ihre Freilassung fordern. Und wir müssen das Sterben auf dem Mittelmeer stoppen! Menschen ertrinken lassen, um Flüchtende abzuschrecken. Helfer*innen, die sie retten wollen, kriminalisieren. Am Mittelmeer setzen die EU-Staaten gemeinsam mit Italiens Regierung grundlegende Menschenrechte und zivilisatorische Standards außer Kraft. Wir alle müssen jetzt gemeinsam diesen Akt der Barbarei beenden.

Ich bitte Sie, : Fordern Sie mit unserem Eil-Appell die Freilassung von Carola Rackete – und eine andere EU-Flüchtlingspolitik.

Klicken Sie hier, um zu unterzeichnen https://session.campact.de/v1/softlogin ... 3Drandom-d
Mit herzlichen Grüßen
Christoph Bautz, Campact-Vorstand

PS: „Ich hatte Angst. Die Situation war hoffnungslos. Und mein Ziel war es lediglich, erschöpfte und verzweifelte Menschen an Land zu bringen“, sagte Carola Rackete, nachdem sie an Land ging.[2] Für diesen humanitären Akt darf die Kapitänin der „Sea-Watch“ nicht auch noch bestraft werden. Fordern Sie ihre sofortige Freilassung!


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Re: Campact

Beitrag von Michael » So 7. Jul 2019, 17:24

Solidarität statt Sterben auf See

Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete ist frei. Doch ihr und anderen Seenotretter*innen drohen in Italien hohe Strafen – für das Retten von Menschenleben im Mittelmeer. Sie brauchen jetzt dringend Ihre Unterstützung. Bitte machen Sie mit!



sie habe nur ihre Pflicht als Kapitänin erfüllt, sagte die Richterin – und beendete am Dienstag den Arrest von Carola Rackete.[1] Damit ist die Kapitänin der Sea-Watch 3 vorerst frei. Doch schon nächste Woche muss sie in Italien wieder vor Gericht. Der Vorwurf: „Beihilfe zur illegalen Einwanderung“. Rackete droht eine lange Haftstrafe.[2] Dabei bewahrte sie nur 40 Flüchtende vor dem Ertrinken – und brachte sie gegen den Willen der italienischen Regierung an Land in Sicherheit.

Das Sterben im Mittelmeer, die tägliche Tragödie an Europas Grenzen, ist dank Racketes Mut endlich wieder in der Öffentlichkeit. Selbst Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagt inzwischen: „Wer Menschenleben rettet, kann nicht Verbrecher sein.“[3] Doch für die rechtsgerichtete Regierung in Italien sind die Retter*innen Kriminelle. Deshalb brauchen sie jetzt Ihre Hilfe und Solidarität.

Nicht nur Rackete droht eine Strafe für ihre Menschlichkeit: Auch die Crew des Rettungsschiffs Iuventa muss vor Gericht. Zehn junge Menschen könnten bis zu 20 Jahre ins Gefängnis kommen, weil sie 14.000 Menschen vor dem Ertrinken retteten.[4] Ihre Gerichtsprozesse werden Jahre dauern und Hunderttausende Euro kosten.

Wir bitten Sie herzlich: Stärken Sie jetzt Rackete und den anderen Seenotretter*innen vor Gericht den Rücken und spenden Sie. Alle Spenden geben wir direkt an die Rettungsorganisationen weiter. Schon mit 5 Euro helfen Sie enorm!

„Wir werden angeklagt, weil wir Leben gerettet haben. Das ist absurd“, sagt die Crew der Iuventa. „Europäische Politiker und Politikerinnen sind es doch, die jeden sicheren Weg für Menschen auf der Flucht versperren, so dass wir handeln mussten.“ Seit 2014 sind schätzungsweise 18.000 Menschen im Mittelmeer gestorben – eine ganze Kleinstadt, ertrunken. Die meisten Leichen werden nicht einmal geborgen.[5]

Europas Regierungen ignorieren das Sterben. Alle staatlichen Rettungsmissionen: eingestellt. Sie behindern die, die Leben retten, und zerren sie vor Gericht. Die Europäische Union schmückt sich mit dem Friedensnobelpreis – und versagt, wenn es um eine menschliche Flüchtlingspolitik geht.

Jetzt muss sich die Zivilgesellschaft stark machen – für wahre Menschlichkeit. Zeigen Sie den Retter*innen, dass sie vor Gericht nicht alleine sind. Ermöglichen Sie es Sea-Watch, den Iuventa10 und Co., sich auf neue Rettungsmissionen zu konzentrieren, statt wegen Prozesskosten zu verzweifeln. Bitte zeigen Sie Ihre Solidarität und spenden Sie: Schon mit 5 Euro leisten Sie einen wichtigen Beitrag!

Klicken Sie hier, um für die Seenotrettung zu spenden https://session.campact.de/v1/softlogin ... 3Drandom-a
Ich kann heute leider nicht spenden
Herzliche Grüße
Lisa Reichmann, Teamleiterin Kampagnen

PS: Nach ihrer Freilassung wurde Carola Rackete bedroht und musste untertauchen.[6] Bitte zeigen Sie der mutigen Kapitänin, dass Sie an ihrer Seite stehen und Menschlichkeit verteidigen. Unterstützen Sie die Mission Seenotrettung mit Ihrer Spende.


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Re: Campact

Beitrag von kleine-Hexe » Fr 12. Jul 2019, 19:20

Sie sehen den roten Button und treffen eine Entscheidung: „Ja, ich unterzeichne“. Ihre Unterschrift unter einem Campact-Appell, Ihre Spende für eine unserer Kampagnen, Ihre Zusage zur Demo – all das kann der Beginn einer politischen Entwicklung sein. Oft werden wir gefragt: Was passiert eigentlich danach? Das wollen wir Ihnen heute zeigen – an drei Fällen.

Eine acht Meter lange Aufblas-Biene schwebt durch das Berliner Regierungsviertel. Sie ist tot. CDU-Agrarministerin Julia Klöckner guckt irritiert – und sieht dann unsere Forderung: Bienengifte müssen verboten werden! Kurz darauf gibt Klöckner nach langem Zögern für Deutschland die entscheidende Stimme ab: Die EU verbietet die Bienenkiller Neonikotinoide auf dem Feld![1]

Das ist der jüngste Erfolg unseres Appells zum Schutz der Bienen. Über 400.000 Menschen gaben Campact mit Ihrer Unterschrift den Auftrag, beim Thema Bienengifte hartnäckig zu bleiben. Aus dem Appell wurde eine Kampagne. Wochenlang verfolgten wir die Agrarministerin zu öffentlichen Auftritten. Jeweils vor Ort wurden Campact-Unterstützer*innen aktiv – bis sie endlich handelte.

Das EU-Verbot von Neonikotinoiden sehen wir als Anfang. Wir müssen Klöckner weiter auf die Finger schauen. Sie und das ihr unterstellte Verbraucherschutzamt haben zuletzt 18 neue Pestizide zugelassen. Darunter auch Produkte mit den Wirkstoffen Glyphosat und Cyantraniliprol. Die Agrarministerin handelte damit gegen das Veto der Umweltbehörden – und übertritt geltendes Recht.

Mit der Forderung „Kein Rechtsbruch für Bienengifte“ entwickelt sich unsere Kampagne weiter. Großflächen-Plakate im Wahlkreis der CDU-Politikerin bringen Julia Klöckner in Erklärungsnot. Noch reagiert Klöckner nicht. Doch wir haben einen langen Atem. Wir lassen erst locker, wenn die Forderungen der 400.000 Appell-Unterzeichner*innen erfüllt sind.

Hier klicken und Appell unterzeichnen https://session.campact.de/v1/softlogin ... 3Drandom-a


Plötzlich steht die eigene Adresse im Internet – zusammen mit obszönen Beleidigungen und konkreten Drohungen. Der Hass überschwemmt das Netz. Das Ergebnis einer Studie vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft ergab: Jede*r Fünfte der 18- bis 24-Jährigen ist bereits Opfer von Hass und Belästigungen im Netz geworden.[2]

Manche Probleme sind für uns zu groß, um sie alleine zu lösen – deshalb gibt Campact immer wieder neuen Initiativen und Organisationen Starthilfe. So auch diesmal: Nach einem Spendenaufruf initiierte Campact zusammen mit Fearless Democracy e.V. die Plattform HateAid. Seit 2018 hilft HateAid Betroffenen von digitaler Gewalt und stellt dabei ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt, berät sie und übernimmt Prozesskosten.

Möglich gemacht haben das Campact-Unterstützer*innen wie Sie: Einige gaben 5 Euro, andere 20 oder sogar 100. Für Campact zählt jede Spende. Während Parteien und Konzerne Großspenden von Wenigen bekommen, setzt Campact auf kleine Spenden – von Tausenden. Diese Schwarmfinanzierung macht uns unabhängig. Und wir können neue, überzeugende Ideen unterstützen – wie im Fall von HateAid.

Erfahren Sie hier mehr zur Arbeit von HateAid https://hateaid.org/

„Säge weg vom Hambacher Wald!“ – 50.000 Menschen demonstrierten im Oktober am Hambacher Wald für die Erhaltung des uralten Biotops und für den Kohleausstieg. Großeltern und Enkelkinder, Beamt*innen und Studierende: Die Mitte der Gesellschaft war da – und ließ sich nicht wegdiskutieren. Im breiten Bündnis mit mehreren Partnern haben wir das alle gemeinsam möglich gemacht.

Der Erfolg nach Monaten des Protests: Der Wald ist vorerst gerettet, auch wenn sich die RWE-Bagger wieder gefährlich nah an ihn rangeschoben haben. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat die Abholzung bis Ende 2020 verboten. Der Einstieg in den Kohleausstieg wurde beschlossen – wenngleich es uns noch viel zu langsam geht. Und aus den vielfältigen Protesten rund um den Hambacher Wald ist eine Klimabewegung in nie dagewesener Stärke entstanden: mit den Schüler*innen von Fridays for Future.

Der nächste große Termin für uns alle: Am Freitag, den 20. September gehen wir überall auf die Straße und streiken gemeinsam mit den Schüler*innen für konsequenten Klimaschutz und einen schnelleren Kohleausstieg. Tragen Sie sich jetzt den 20. September als Demotag in Ihrem Kalender ein.

Übermächtige Industrielobbies, Artensterben, Klimakrise und der Aufstieg von Rechts: Die Probleme der Welt wirken erschlagend. Doch mit genügend Gleichgesinnten ist der Wandel möglich. Campact streitet mit mehr als zwei Millionen Menschen für progressive Werte, für echte Veränderung. Campacts E-Mails erreichen Sie immer dann, wenn wichtige Entscheidungen anstehen – und wir zusammen die Richtung mitbestimmen können, in die unsere Welt sich entwickelt.

Danke für Ihre Unterstützung, Manuela Marie Giel. Sie an unserer Seite zu wissen, gibt uns Mut und Zuversicht für die Zukunft. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam demnächst wieder aktiv zu werden!

Herzliche Grüße
Antonia Becher, Campaignerin


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Re: Campact

Beitrag von Anne » Do 18. Jul 2019, 12:41

Ihr Name, Ihre E-Mail-Adresse, Ihre Postleitzahl – das sind sensible persönliche Informationen. In unserer digitalisierten Welt müssen sie geschützt werden. Wir wissen das. Und wir tun viel dafür, dass Ihre Daten bei uns sicher sind. Auch, weil wir das von Politik und Konzernen immer wieder vehement fordern. Deshalb schmerzt uns ein Fehler auf unserer Petitionsplattform WeAct besonders, über den wir Sie heute informieren müssen.

Was ist passiert?

Am 4. Juli 2019 hat uns unser technischer Dienstleister auf einen Fehler auf der Seite WeAct hingewiesen. WeAct ist unsere Petitionsplattform, auf der jede*r Bürger*in einen eigenen Appell starten kann. Der Fehler bewirkte, dass personenbezogene Daten von knapp zwei Millionen WeAct-Unterstützer*innen unzureichend vor einem möglichen unberechtigten Zugriff geschützt waren. Es handelte sich um den Namen und die Postleitzahl sowie teilweise die E-Mail-Adresse. In Ihrem Fall betroffen waren Ihr Vor- und Zuname, Ihre Postleitzahl sowie Ihre E-Mail-Adresse.

Hat eine unberechtigte Person nun Ihre Daten?

Nach dem bisherigen Stand unserer technischen Analysen gibt es keinen Hinweis darauf, dass der Fehler ausgenutzt und auf Ihre Daten unberechtigt zugegriffen wurde. Sollte es hier eine neue Entwicklung geben, wovon wir aber nicht ausgehen, informieren wir Sie umgehend.

Was haben wir unternommen?

Das technische Problem wurde sofort nach Bekanntwerden behoben. Wir haben natürlich die zuständige Datenschutzbehörde informiert. Und wir haben begonnen, die Gründe für den Fehler und das Ausmaß des Fehlers zu untersuchen. Außerdem hat unser technischer Dienstleister umgehend den Hersteller der WeAct-Software informiert. Dieser arbeitet weltweit mit zahlreichen weiteren NGOs zusammen. Innerhalb kürzester Zeit wurde für alle ein Update veröffentlicht, das das Problem behebt.

Wir sind froh, dass bisher nichts darauf hinweist, dass Daten gestohlen wurden. Trotzdem handelt es sich um einen Fehler, der nicht hätte passieren dürfen. Wir möchten uns für dieses Versäumnis bei Ihnen entschuldigen und hoffen darauf, dass Sie unsere Entschuldigung annehmen.

Wir arbeiten intensiv daran, dass es nicht mehr zu einem solchen Problem kommen kann. Dazu überprüfen wir mit unserem Datenschutzbeauftragten, unseren technischen Dienstleistern und anderen versierten Expert*innen unsere Abläufe und alle Sicherheitsvorkehrungen.

Sollten Sie noch Fragen haben, dann schreiben Sie uns an frage@campact.de. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht! Da wir viele Nachfragen erwarten, haben Sie bitte Verständnis dafür, wenn wir diesmal für eine Antwort länger brauchen als üblich.

Sie dürfen von uns erwarten, dass Ihre Daten sicher sind, wenn Sie eine WeAct-Petition unterzeichnen. Wir tun alles, damit das so ist.

Mit herzlichen Grüßen
Dr. Felix Kolb, Campact-Vorstand
Lisa Reichmann, Teamleiterin WeAct



Lesen Sie ab hier technische Details zum Daten-Problem

Im Folgenden beschreiben wir Ihnen ausführlicher die technischen Hintergründe des Daten-Problems. Verantwortlich für den Fehler waren zwei Ursachen, die voneinander unabhängig sind. Die erste Ursache war ein Problem in der Software von WeAct („Design-Problem“). Die zweite Ursache war ein Problem mit der Kompatibilität der Software des Servers, auf dem die WeAct-Software installiert ist („Kompatibilitäts-Problem“).

Zum „Design-Problem“:

Wer auf WeAct eine Petition startet, hat die Möglichkeit, sie an die Adressat*innen der Petition zu übergeben – etwa verantwortliche Politiker*innen oder Unternehmenschef*innen. So kann der jeweiligen politischen Forderung mehr Nachdruck verliehen werden. Jede*r Petitionsstarter*in kann sich hierfür die Liste mit den Namen und Postleitzahlen der Unterstützer*innen ihrer*seiner Petition als PDF-Datei herunterladen und gegebenenfalls ausdrucken.

Leider wurden diese Dateien auf dem WeAct-Server in einem Ordner abgelegt, auf den auch ohne Identifizierung zugegriffen werden konnte. Das bedeutet: Wer die exakte Bezeichnung dieser Dateien gekannt hätte, hätte auf sie zugreifen können – und herausfinden können, ob und welche Petition Sie unterzeichnet haben.

Zum „Kompatibilitäts-Problem“:

Die für WeAct eingesetzte Software wurde vom Hersteller ursprünglich dafür entwickelt, auf virtuellen Servern der Firma „Amazon“ betrieben zu werden. Aus Gründen des Datenschutzes hatten wir uns aber dafür entschieden, die WeAct-Software nicht in der Amazon-Cloud, sondern lieber auf unseren eigenen Servern in einem deutschen Rechenzentrum zu betreiben. Dazu war eine Open-Source-Software nötig, die die Funktionen der Amazon-Cloud ersetzt.

Leider unterstützte diese Open-Source-Software eine Methode nicht, mit der Dateien als privat markiert werden können. Die Namen, Postleitzahlen und teilweise auch E-Mail-Adressen von WeAct-Nutzer*innen, die durch diese Markierung geschützt sein sollten, waren also theoretisch ohne Authentifizierung zugänglich. Die Folge hätte sein können, dass Sie unerwünschte Mails (Spam) erhalten. Für einen Zugang zu den Daten wäre aber auch hier Voraussetzung gewesen, die exakte Bezeichnung der Dateien zu kennen.


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Re: Campact

Beitrag von Anne » Fr 19. Jul 2019, 19:50

Qual ohne Wahl

CDU-Agrarministerin Julia Klöckner will ein Tierwohl-Label auf den Markt bringen, das Agrarkonzerne zu nichts verpflichtet und den Tieren nicht hilft. Beenden Sie die Qual im Stall – unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell für ein verpflichtendes Gütesiegel!

Ja, ich unterzeichne den Appell
Hallo

wer im Supermarkt nach den Grillwürstchen oder der Milchtüte greift, weiß nichts über die Lebensbedingungen der Tiere. Viele hatten entzündete Gelenke, Lungen oder Euter. Jedes vierte Tier, das als Produkt auf unserem Teller landet, war krank.[1] CDU-Agrarministerin Julia Klöckner plant jetzt ein Gütesiegel für Fleisch – mit dem die Qual in den Ställen weitergeht. Das Tierwohl-Label verpflichtet die Agrarkonzerne zu nichts: Die Kennzeichnung ist freiwillig – und gilt nur für Schweine.[2]

Wir brauchen ein verpflichtendes Kennzeichen für alle Produkte. Das fordern Tierschutzverbände seit Jahren. Auch der Deutsche Bauernverband und die Schweinehalter*innen rufen nach der Pflicht.[3,4] Selbst in der Union gibt es Stimmen, die ein verbindliches Siegel fordern.[5] Doch Klöckner will sich nicht mit mächtigen Großkonzernen anlegen. Sie hält stur an der Freiwilligkeit fest.

Jetzt müssen wir Verbraucher*innen eingreifen – damit Julia Klöckner merkt: Mit ihrem Etikettenschwindel kommt sie nicht weit. Wenn wir mindestens 100.000 Unterschriften zusammenkriegen, organisieren wir einen großen Aufstand der Tiere. Verkleidet als Kühe, Schweine und Hühner machen wir der Agrarministerin klar: Wir wollen keine Politik, die Tierleid legitimiert. Unterzeichnen Sie dafür jetzt den Appell an Klöckner!

Gekürzte Ringelschwänze, abgeschliffene Eckzähne und kaum Platz: Die unterste Stufe von Klöckners Kennzeichen liegt kaum über dem gesetzlichen Mindeststandard. Danach soll ein 110 Kilogramm schweres Mastschwein gerade einmal zweieinhalb DIN-A4-Blätter mehr Platz bekommen. Viele Hersteller werden sich damit begnügen und ihre Produkte mit Begriffen wie „artgerecht“ und „mehr Tierwohl“ schmücken. So lässt sich vor allem der Umsatz steigern, nicht aber das Wohlergehen der Tiere.

Um die Verhältnisse in den Ställen zu ändern, muss ein gesetzlich verpflichtendes Kennzeichen her – und zwar für alle Tiere. Nur so können Verbraucher*innen vor dem Kühlregal richtig handeln. Die verpflichtende Kennzeichnung für Hühnereier zeigt, wie viel das bringt: Inzwischen sind die billigsten Eier mit der Ziffer 3 – aus Käfighaltung – weitgehend aus den Supermarktregalen verschwunden.[6]

Freiwilligkeit funktioniert nicht in der Lebensmittelbranche. Zeigen Sie Julia Klöckner, dass Sie wissen wollen, was sie kaufen. Unterzeichnen Sie jetzt den Appell und fordern Sie von der Agrarministerin ein verpflichtendes Kennzeichen.

Ja, ich unterzeichne den Appell https://session.campact.de/v1/softlogin ... 3Drandom-d
Herzliche Grüße
Lina Gross, Campaignerin

PS: Die Kuh Nummer 38540 ist schwer krank. Statt sie zu erlösen, wird sie getreten und über den Boden geschleift.[7] Videos aus einem Allgäuer Milchviehbetrieb zeigen: Unseren Tieren geht es miserabel. Ein verpflichtendes, weitreichendes Tierwohl-Label könnte das Tierleid beenden. Unterzeichnen Sie dafür jetzt!


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Re: Campact

Beitrag von Dragon » Sa 3. Aug 2019, 12:03

Sachsen wählt

Jede*r Vierte will bei der sächsischen Landtagswahl Anfang September die AfD wählen. Doch Sachsen ist mehr – Sachsen ist bunt! Das zeigen wir eine Woche vor der Wahl auf den Straßen Dresdens bei der großen Unteilbar-Demo. Bringen Sie mit uns Tausende Menschen auf die Straße – spenden Sie jetzt für Solidarität und Toleranz statt Ausgrenzung und Hass.



die AfD plant in Sachsen ihren nächsten großen Triumph. 26 Prozent der Sächs*innen wollen am 1. September die AfD wählen[1] – eine Partei, die den Klimawandel ignoriert, Kunstfreiheit einschränkt und Kinder nach Nationalität trennen will.[2] In Thüringen und Brandenburg drohen weitere Wahlsiege.

Doch es gibt Grund zur Hoffnung – in Sachsen formiert sich Widerstand. Bürger*innen vereinen sich zu einem Sommer der Solidarität. Auftakt bildete eine Demo in Leipzig, es gab Konzerte in mehreren sächsischen Kleinstädten. Der Abschluss ist für den 24. August in Dresden geplant – eine riesige Demonstration für Toleranz und Solidarität. Tausende Menschen auf den Straßen zeigen: Wir sind mehr, und wir sind unteilbar.

Nur eine Woche vor der Landtagswahl ist die Demo unsere Chance: Wir erinnern alle Sächs*innen daran, am 1. September ihr Kreuz zu machen – für ein buntes, solidarisches und demokratisches Sachsen! Wenn alle Demokrat*innen zur Wahl gehen, kann die AfD einpacken. Damit das klappt, setzen wir auf Sie. Demowagen mieten, Fahnen drucken, Tausende Menschen mobilisieren: Das alles kostet Geld. Bitte unterstützen Sie die Demo mit Ihrer Spende. Schon mit 5 Euro helfen Sie enorm!

Polarisieren, spalten, Hass verbreiten: So lautet das Programm der sächsischen AfD. Sie schürt Hass gegenüber vermeintlich Fremden, erklärt Vielfalt zum Feindbild – so erzeugt sie eine Gesellschaft der Angst und ein Klima der Hetze. Ihre Propaganda wirkt. 2018 gab es wieder mehr rechte Gewalt in Sachsen.[3] Im Visier der Täter*innen: Menschen mit nicht-weißer Hautfarbe und mit anderen politischen Einstellungen.

Diese Spirale aus Hetze und Gewalt müssen wir jetzt durchbrechen. Und es gibt guten Grund, optimistisch zu sein: Zur Unteilbar-Demo in Berlin im vergangenen Oktober kamen über 240.000 Menschen.[4] Friedlich und ausgelassen verwandelten sie Berlins Straßen in ein Fest für Toleranz, Offenheit und Solidarität – sie erteilten Hass und Ausgrenzung eine Abfuhr.

Diese Energie brauchen wir jetzt auch in Dresden. Gemeinsam mit Dutzenden Organisationen und Initiativen zeigen wir: Sachsen ist bunt. Damit die Demonstration am Samstag, den 24. August richtig groß wird, brauchen wir Ihre Unterstützung. Setzen Sie mit uns ein starkes Zeichen gegen Rechts. Schon mit 5 Euro bringen Sie die Demo weit nach vorne!

Klicken Sie hier, um zu spenden https://session.campact.de/v1/softlogin ... 3Drandom-c
Ich kann heute leider nicht spenden
Herzliche Grüße
Ihr Campact-Team

PS: Bei der jüngsten Landtagswahl in Sachsen 2014 gab nicht einmal die Hälfte der Wähler*innen ihre Stimme ab.[5] Das wollen wir jetzt ändern! Dass eine Großdemo kurz vor einer Wahl funktionieren kann, haben die Demos vor der Europawahl bewiesen – die Wahlbeteiligung stieg um 13 Prozent. Gemeinsam mit Ihnen können wir das auch in Sachsen schaffen.

Falls Sie das bevorzugen, können Sie auch direkt auf unser Aktionskonto überweisen:

Campact e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN DE40 2512 0510 6980 0633 61
BIC BFSWDE33HAN


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