Hallo ,
das Mozilla Festival kehrt 2026 offiziell nach Barcelona zurück!
Drei Tage voller inspirierender Gespräche, praxisorientierter Workshops und Ideen, für die man gerne bis ins sonnige Spanien reist: Seit 15 Jahren bringt das MozFest Menschen zusammen, um gemeinsam kreativ zu sein und an einer besseren Technologiezukunft für alle zu arbeiten.
Dieses Jahre findet das Festival im Recinte Fabra i Coats statt – einem ehemaligen Industrieareal, das heute als kultureller Hotspot der Stadt gilt. Von Mittwoch, 28. Oktober, bis Freitag, 30. Oktober 2026 steht hier alles im Zeichen des MozFest.
Die Agenda nimmt gerade erst Form an – und ja, das bedeutet, dass Sie sie mitgestalten können! Das Festival-Motto folgt bald. Die Einladung zum Einreichen von Vorschlägen ebenfalls. Und natürlich sind demnächst auch die Tickets verfügbar.
Hauptsache, Sie merken sich den Termin schon heute vor
Save the Date: Mozilla Festival 2026
Ein Foto von Teilnehmenden des MozFest, die zwei gegenüberliegende Treppen hochsteigen. Ein Mozilla Banner mit der Aufschrift: „Unlearning defaults. Building better“.
Mittwoch, 28. Oktober – Freitag, 30. Oktober 2026
Recinte Fabra i Coats
Barcelona, Spanien
Zum Kalender hinzufügen →
Apple | Outlook | Google | Yahoo
Lust auf einen kleinen Vorgeschmack? Hier sind ein paar Eindrücke vom MozFest 2025:
Lassen Sie die Highlights vom Mozilla Festival 2025 Revue passieren →hier lang
Wir melden uns bald wieder mit weiteren Infos.
Auf Wiedersehen in Barcelona!
Zeina Abi Assy
Zeina Abi Assy
Director, Mozilla Festival
Mozilla
- Anne
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Re: Mozilla
Das ist das Größte, was dem Menschen gegeben ist, dass es in seiner Macht steht, grenzenlos zu lieben.
Theodor Strom

Theodor Strom

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Re: Mozilla
Meta hat still und leise angekündigt, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Instagram-Nachrichten schon in wenigen Wochen einzustellen. Warum Verschlüsselung auf Instagram überhaupt relevant ist? Meta selbst bringt es in den eigenen FAQ treffend auf den Punkt:
„Ende-zu-Ende-verschlüsselte Nachrichten und Anrufe stellen sicher, dass nur du und die Personen, mit denen du kommunizierst, sehen oder hören können, was gesendet wird – und niemand sonst, nicht einmal Meta.“
Bei den Technologien, auf die wir täglich vertrauen, sollte Datenschutz Standard sein. Kein optionales Extra, und schon gar nichts, das still und leise wieder verschwindet.
Hunderte Millionen Menschen nutzen derzeit Instagram, um mit Freund*innen, Familie und Communitys Direktnachrichten (DMs) auszutauschen. Deshalb fordern wir Meta auf, diese Entscheidung rückgängig zu machen und die Verschlüsselung weiterhin zu unterstützen.
Bitte unterzeichnen Sie die dringende Petition der Mozilla Foundation, in der wir Meta auffordern, die Verschlüsselung von Instagram-Nachrichten nicht abzuschaffen. Jede Stimme zählt – je mehr Menschen sich melden, desto größer wird der Druck auf Meta.
Machen Sie mit →hier lang
Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf Instagram ist wichtig, denn mit über drei Milliarden monatlichen Nutzer*innen gehört die App zu den beliebtesten weltweit. Und selbst wenn Insta-DMs nicht unbedingt unsere Top-Empfehlung für das Versenden besonders vertraulicher Nachrichten ist: Die Verschlüsselung ist und bleibt ein unverzichtbares Feature, das es unbedingt zu erhalten gilt.
Meta hat offenbar bereits verhindert, dass neue verschlüsselte Chats angelegt werden können, doch erst zum 8. Mai 2026 soll die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vollständig abgeschaltet werden. Das gibt uns noch ein wenig Zeit, um das Unternehmen zum Umdenken zu bewegen.
Unterstützer*innen der Mozilla Foundation ist es schon früher gelungen, Meta dazu zu bringen, die Datenschutzrichtlinien seiner Apps zu verbessern. Im letzten Jahr fand die Mozilla Foundation zudem heraus, dass Nutzer*innen der Meta KI-App unwissentlich private Informationen in öffentlichen KI-Prompts teilten.
Mehr als 32.189 Mitglieder der Mozilla Foundation Community unterzeichneten damals unsere Petition, um Meta dazu aufzurufen, die Anweisungen zum Teilen von Inhalten in der App zu überarbeiten. Daraufhin kam Meta auf die Mozilla Foundation zu, nahm unsere Vorschläge auf und passte die KI-App so an, dass private Prompts nicht mehr versehentlich an die Öffentlichkeit gelangen konnten.
Wenn genügend von uns die Petition zur Beibehaltung der Verschlüsselung unterzeichnen, können wir Meta erneut dazu bewegen, auf unsere Community zu hören.
Bitte unterzeichnen Sie die neue Petition der Mozilla Foundation und fordern Sie Meta auf, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in Instagram-Nachrichten nicht abzuschaffen.
Jetzt die Petition unterzeichnen → hier lang
Vielen Dank, dass Sie sich für ein offenes, sicheres Internet stark machen.
Michael Whitney
Senior Director, Development
Mozilla Foundation
PS: Wenn Sie auf Instagram sind, sehen Sie sich gern unser Reel dazu an und teilen Sie es, um die Botschaft weiterzutragen. Wir freuen uns, wenn Sie uns auf Insta folgen!
„Ende-zu-Ende-verschlüsselte Nachrichten und Anrufe stellen sicher, dass nur du und die Personen, mit denen du kommunizierst, sehen oder hören können, was gesendet wird – und niemand sonst, nicht einmal Meta.“
Bei den Technologien, auf die wir täglich vertrauen, sollte Datenschutz Standard sein. Kein optionales Extra, und schon gar nichts, das still und leise wieder verschwindet.
Hunderte Millionen Menschen nutzen derzeit Instagram, um mit Freund*innen, Familie und Communitys Direktnachrichten (DMs) auszutauschen. Deshalb fordern wir Meta auf, diese Entscheidung rückgängig zu machen und die Verschlüsselung weiterhin zu unterstützen.
Bitte unterzeichnen Sie die dringende Petition der Mozilla Foundation, in der wir Meta auffordern, die Verschlüsselung von Instagram-Nachrichten nicht abzuschaffen. Jede Stimme zählt – je mehr Menschen sich melden, desto größer wird der Druck auf Meta.
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Meta hat offenbar bereits verhindert, dass neue verschlüsselte Chats angelegt werden können, doch erst zum 8. Mai 2026 soll die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vollständig abgeschaltet werden. Das gibt uns noch ein wenig Zeit, um das Unternehmen zum Umdenken zu bewegen.
Unterstützer*innen der Mozilla Foundation ist es schon früher gelungen, Meta dazu zu bringen, die Datenschutzrichtlinien seiner Apps zu verbessern. Im letzten Jahr fand die Mozilla Foundation zudem heraus, dass Nutzer*innen der Meta KI-App unwissentlich private Informationen in öffentlichen KI-Prompts teilten.
Mehr als 32.189 Mitglieder der Mozilla Foundation Community unterzeichneten damals unsere Petition, um Meta dazu aufzurufen, die Anweisungen zum Teilen von Inhalten in der App zu überarbeiten. Daraufhin kam Meta auf die Mozilla Foundation zu, nahm unsere Vorschläge auf und passte die KI-App so an, dass private Prompts nicht mehr versehentlich an die Öffentlichkeit gelangen konnten.
Wenn genügend von uns die Petition zur Beibehaltung der Verschlüsselung unterzeichnen, können wir Meta erneut dazu bewegen, auf unsere Community zu hören.
Bitte unterzeichnen Sie die neue Petition der Mozilla Foundation und fordern Sie Meta auf, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in Instagram-Nachrichten nicht abzuschaffen.
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Michael Whitney
Senior Director, Development
Mozilla Foundation
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- kleine-Hexe
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Re: Mozilla
Hallo ,
die Technologiezukunft liegt in unseren Händen – insbesondere in den Händen der jungen Menschen, die heute die digitalen Tools und Plattformen von morgen bauen. Damit diese Zukunft gut wird, müssen wir die nächste Generation darin bestärken, soziale Gerechtigkeit und Inklusivität von Anfang an in ihre Arbeit zu integrieren.
Aus diesem Grund hat die Mozilla Foundation 2018 die Responsible Computing Challenge (RCC) ins Leben gerufen. RCC ist eine globale Initiative, die Hochschulen in Indien, Kenia, Südafrika und den USA dabei unterstützt, wertvolle Einsichten aus den Geistes- und Sozialwissenschaften in die Studienpläne für Informatik einfließen zu lassen. Für eine verantwortungsvolle, menschenzentrierte digitale Zukunft.
Eine neue Generation von Ingenieur*innen, Designer*innen und Technolog*innen darin zu schulen, Lösungen von und für Menschen zu gestalten, wird auch durch den Support von Unterstützer*innen wie Ihnen möglich.
Dürfen wir Sie heute um eine Spende in Höhe von 10 € bitten, um Ressourcen bereitstellen zu können, die wir zur Ausbildung junger Technolog*innen benötigen?
Jetzt 10 € spenden →
Dank unserer Community konnte RCC bereits Großes bewirken:
57 Förderstipendien an Hochschulen in Indien, Kenia, Südafrika und den USA zur Überarbeitung von Studienplänen und zur Einführung neuer Kurse in der Informatik
Rund 7 Mio. US-Dollar an Fördermitteln
60.000 Studierende, die bisher an der RCC teilgenommen haben
406 Lehrende und Mitarbeitende, die als RCC-Mentor*innen die nächste Generation inspirieren
Studierende, die an der Challenge teilnehmen, erfinden Technologien, die tatsächlich Leben verändern.
In Indien hat RCC-Teilnehmer Jerit Baiju WebEase entwickelt – ein Open-Source-Accessibility-Widget, das Websites für Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten leichter zugänglich macht. Seit dem Launch 2025 wurde das Widget bereits über 1,1 Millionen Mal geladen.
In den USA bauen RCC-Studierende Tools für mehr soziale Gerechtigkeit. An der Adelphi University in New York entstand z. B. ein zweisemestriges Programm mit dem Titel „Spatial Justice as a Bridge to Responsible Computing“ („Räumliche Gerechtigkeit als Brücke zu verantwortungsvoller Informatik“). In diesen Kursen erstellen und analysieren Studierende digitale Karten, um über gesellschaftliche Herausforderungen zu berichten – etwa zum geschlechtsspezifischen Lohngefälle oder zu den Belastungen durch hohe Mieten.
Und in Südafrika sammeln talentierte Technolog*innen wertvolle lokale und internationale Erfahrung im Rahmen einer RCC-Partnerschaft mit der National Research Foundation des Landes. Diese Zusammenarbeit, die im Januar dieses Jahres begann, verfolgt das Ziel, Informatikprogramme an historisch benachteiligten Hochschulen zu stärken.
Genau um solche verantwortungsvolle IT-Ziele geht es bei der RCC. Denn praktische, menschenzentrierte Technologie sollte immer der Standard sein.
Die Unterstützung aus unserer Community ist unverzichtbar, damit wir die Arbeit von RCC weiter voranbringen und die Ressourcen bereitstellen können, die für eine verantwortungsvolle Ausbildung der nächsten Generation von Technolog*innen nötig sind. Dürfen wir auf Ihre Hilfe für eine bessere, gerechtere Technologiezukunft zählen?
Bitte spenden Sie noch heute. Sie investieren damit in junge Technolog*innen und Designer*innen, die digitale Lösungen zum Nutzen aller entwickeln.
Jetzt 10 € spenden →hier lang
Vielen Dank, dass Sie mithelfen, eine positive Technologiezukunft zu gestalten.
Herzlichst, Ihr
Steven Azeka
Senior Program Officer, Education
Mozilla Foundation
die Technologiezukunft liegt in unseren Händen – insbesondere in den Händen der jungen Menschen, die heute die digitalen Tools und Plattformen von morgen bauen. Damit diese Zukunft gut wird, müssen wir die nächste Generation darin bestärken, soziale Gerechtigkeit und Inklusivität von Anfang an in ihre Arbeit zu integrieren.
Aus diesem Grund hat die Mozilla Foundation 2018 die Responsible Computing Challenge (RCC) ins Leben gerufen. RCC ist eine globale Initiative, die Hochschulen in Indien, Kenia, Südafrika und den USA dabei unterstützt, wertvolle Einsichten aus den Geistes- und Sozialwissenschaften in die Studienpläne für Informatik einfließen zu lassen. Für eine verantwortungsvolle, menschenzentrierte digitale Zukunft.
Eine neue Generation von Ingenieur*innen, Designer*innen und Technolog*innen darin zu schulen, Lösungen von und für Menschen zu gestalten, wird auch durch den Support von Unterstützer*innen wie Ihnen möglich.
Dürfen wir Sie heute um eine Spende in Höhe von 10 € bitten, um Ressourcen bereitstellen zu können, die wir zur Ausbildung junger Technolog*innen benötigen?
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Dank unserer Community konnte RCC bereits Großes bewirken:
57 Förderstipendien an Hochschulen in Indien, Kenia, Südafrika und den USA zur Überarbeitung von Studienplänen und zur Einführung neuer Kurse in der Informatik
Rund 7 Mio. US-Dollar an Fördermitteln
60.000 Studierende, die bisher an der RCC teilgenommen haben
406 Lehrende und Mitarbeitende, die als RCC-Mentor*innen die nächste Generation inspirieren
Studierende, die an der Challenge teilnehmen, erfinden Technologien, die tatsächlich Leben verändern.
In Indien hat RCC-Teilnehmer Jerit Baiju WebEase entwickelt – ein Open-Source-Accessibility-Widget, das Websites für Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten leichter zugänglich macht. Seit dem Launch 2025 wurde das Widget bereits über 1,1 Millionen Mal geladen.
In den USA bauen RCC-Studierende Tools für mehr soziale Gerechtigkeit. An der Adelphi University in New York entstand z. B. ein zweisemestriges Programm mit dem Titel „Spatial Justice as a Bridge to Responsible Computing“ („Räumliche Gerechtigkeit als Brücke zu verantwortungsvoller Informatik“). In diesen Kursen erstellen und analysieren Studierende digitale Karten, um über gesellschaftliche Herausforderungen zu berichten – etwa zum geschlechtsspezifischen Lohngefälle oder zu den Belastungen durch hohe Mieten.
Und in Südafrika sammeln talentierte Technolog*innen wertvolle lokale und internationale Erfahrung im Rahmen einer RCC-Partnerschaft mit der National Research Foundation des Landes. Diese Zusammenarbeit, die im Januar dieses Jahres begann, verfolgt das Ziel, Informatikprogramme an historisch benachteiligten Hochschulen zu stärken.
Genau um solche verantwortungsvolle IT-Ziele geht es bei der RCC. Denn praktische, menschenzentrierte Technologie sollte immer der Standard sein.
Die Unterstützung aus unserer Community ist unverzichtbar, damit wir die Arbeit von RCC weiter voranbringen und die Ressourcen bereitstellen können, die für eine verantwortungsvolle Ausbildung der nächsten Generation von Technolog*innen nötig sind. Dürfen wir auf Ihre Hilfe für eine bessere, gerechtere Technologiezukunft zählen?
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Herzlichst, Ihr
Steven Azeka
Senior Program Officer, Education
Mozilla Foundation
„Du kannst den Sturm nicht beruhigen. Du kannst versuchen, selbst ruhig zu bleiben. Warte, bis der Sturm vorüberzieht, denn nach jedem Sturm folgen wieder sonnige Zeiten.“
- Anne
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Re: Mozilla
mein Name ist Zeina Abi Assy und ich bin die neue Direktorin des Mozilla Festivals.
Das MozFest ist das jährliche Community-Event der Mozilla Foundation, bei dem Menschen für eine bessere digitale Zukunft zusammenkommen: Entwickler*innen, Künstler*innen, Journalist*innen, politische Entscheider*innen, Aktivist*innen, Start-ups – und engagierte Unterstützer*innen wie Sie. Beim MozFest tauschen wir uns aus, lernen voneinander, entwickeln Ideen in kleinen Gruppen weiter und teilen Wege, wie wir ein alternatives digitales Ökosystem auf die Beine stellen können. Diesmal treffen wir uns vom 28. bis zum 30. Oktober 2026 im spanischen Barcelona.
Das diesjährige Festival-Motto lautet „Wilding“ – inspiriert vom „Rewilding“, einem Ansatz aus dem Naturschutz, bei dem sich Ökosysteme wieder möglichst selbstständig entwickeln dürfen. Wir laden ein, an die Grenzen dessen zurückzukehren, was Technologie ausmacht, um die Systeme, die wir gestalten, und die Infrastrukturen, auf denen sie aufbauen, wieder selbst in die Hand zu nehmen.
Ich freue mich sehr, bekanntzugeben, dass die Frühbucher-Badges für das MozFest 2026 AB HEUTE zum Preis von nur 42 € erhältlich sind.
Sichern Sie sich jetzt Ihr Badge und bringen Sie diesen Oktober gemeinsam mit uns Technologie von Menschen für Menschen voran!
Sichern Sie sich Ihr MozFest Badge →
Als ich kürzlich im Libanon war (in der angespannten Lage eines drohenden Krieges), sind mir immer wieder Wildblumen aufgefallen: In Asphaltlücken, am Straßenrand, in Mauerspalten ... kurz, überall dort, wo niemand sie bewusst gepflanzt hatte. Diese Blumen haben nicht um Erlaubnis gebeten, blühen zu dürfen. Sie haben einfach beschlossen, auf ihre eigene Art zu leben.
Es war wie eine leise Form des Widerstands: unbeirrbar und fest entschlossen, sich nicht einengen zu lassen. Diese Energie spiegelt sich in unseren Communitys wider; in den Menschen, die neue Systeme und Technologien entwickeln und einfordern. Selbst dann, wenn bestehende Strukturen unverrückbar erscheinen.
Über drei Tage hinweg bietet das MozFest Raum für Sessions, Performances, Labs und Gespräche. Wer weiß, vielleicht arbeiten Sie dort in einem Praxis-Workshop an einem Prototypen für gemeinwohlorientierte KI mit, diskutieren mit politischen Entscheider*innen neue Regulierungsansätze oder lassen sich von Künstler*innen inspirieren, die unser Verständnis von Daten, Identität und Macht neu formen?
In den kommenden Wochen werden wir zusammen mit Co-Kurator*innen aus der Community diese Vision in thematische Schwerpunkte übersetzen, die die Vielfalt und Dringlichkeit von Wilding über Kontexte, Branchen und Regionen hinweg sichtbar machen.
Im Mai folgt dann unsere Einladung zum Einreichen von Vorschlägen. Alle Interessierten können Ideen einreichen, von erfahrenen Technolog*innen bis hin zu Menschen, für die das Ganze Neuland ist. Ob Workshop, Talk, Installation oder etwas völlig Neues: Nutzen Sie die Chance, das Festival aktiv mitzugestalten!
Dabeisein ist der erste Schritt, um wilde Ideen zum Blühen zu bringen:
Sichern Sie sich noch heute Ihr MozFest-Badge zum Frühbucher-Preis von 42 € und gestalten Sie vom 28. bis 30. Oktober in Barcelona die Technologiezukunft mit!
Sichern Sie sich Ihr MozFest Badge →hier lang
Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen über uns hinauszuwachsen.
Auf Wiedersehen in Barcelona!
Zeina Abi Assy
Zeina Abi Assy
Direktorin, Mozilla Festival
PS: Unsere E-Mails ziehen um und werden künftig von unserer neuen Domain hello@mobilization.mozillafoundation.org aus verschickt. Bitte fügen Sie die neue Adresse Ihren Kontakten hinzu, um keine Infos zu verpassen!
Das MozFest ist das jährliche Community-Event der Mozilla Foundation, bei dem Menschen für eine bessere digitale Zukunft zusammenkommen: Entwickler*innen, Künstler*innen, Journalist*innen, politische Entscheider*innen, Aktivist*innen, Start-ups – und engagierte Unterstützer*innen wie Sie. Beim MozFest tauschen wir uns aus, lernen voneinander, entwickeln Ideen in kleinen Gruppen weiter und teilen Wege, wie wir ein alternatives digitales Ökosystem auf die Beine stellen können. Diesmal treffen wir uns vom 28. bis zum 30. Oktober 2026 im spanischen Barcelona.
Das diesjährige Festival-Motto lautet „Wilding“ – inspiriert vom „Rewilding“, einem Ansatz aus dem Naturschutz, bei dem sich Ökosysteme wieder möglichst selbstständig entwickeln dürfen. Wir laden ein, an die Grenzen dessen zurückzukehren, was Technologie ausmacht, um die Systeme, die wir gestalten, und die Infrastrukturen, auf denen sie aufbauen, wieder selbst in die Hand zu nehmen.
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Als ich kürzlich im Libanon war (in der angespannten Lage eines drohenden Krieges), sind mir immer wieder Wildblumen aufgefallen: In Asphaltlücken, am Straßenrand, in Mauerspalten ... kurz, überall dort, wo niemand sie bewusst gepflanzt hatte. Diese Blumen haben nicht um Erlaubnis gebeten, blühen zu dürfen. Sie haben einfach beschlossen, auf ihre eigene Art zu leben.
Es war wie eine leise Form des Widerstands: unbeirrbar und fest entschlossen, sich nicht einengen zu lassen. Diese Energie spiegelt sich in unseren Communitys wider; in den Menschen, die neue Systeme und Technologien entwickeln und einfordern. Selbst dann, wenn bestehende Strukturen unverrückbar erscheinen.
Über drei Tage hinweg bietet das MozFest Raum für Sessions, Performances, Labs und Gespräche. Wer weiß, vielleicht arbeiten Sie dort in einem Praxis-Workshop an einem Prototypen für gemeinwohlorientierte KI mit, diskutieren mit politischen Entscheider*innen neue Regulierungsansätze oder lassen sich von Künstler*innen inspirieren, die unser Verständnis von Daten, Identität und Macht neu formen?
In den kommenden Wochen werden wir zusammen mit Co-Kurator*innen aus der Community diese Vision in thematische Schwerpunkte übersetzen, die die Vielfalt und Dringlichkeit von Wilding über Kontexte, Branchen und Regionen hinweg sichtbar machen.
Im Mai folgt dann unsere Einladung zum Einreichen von Vorschlägen. Alle Interessierten können Ideen einreichen, von erfahrenen Technolog*innen bis hin zu Menschen, für die das Ganze Neuland ist. Ob Workshop, Talk, Installation oder etwas völlig Neues: Nutzen Sie die Chance, das Festival aktiv mitzugestalten!
Dabeisein ist der erste Schritt, um wilde Ideen zum Blühen zu bringen:
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Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen über uns hinauszuwachsen.
Auf Wiedersehen in Barcelona!
Zeina Abi Assy
Zeina Abi Assy
Direktorin, Mozilla Festival
PS: Unsere E-Mails ziehen um und werden künftig von unserer neuen Domain hello@mobilization.mozillafoundation.org aus verschickt. Bitte fügen Sie die neue Adresse Ihren Kontakten hinzu, um keine Infos zu verpassen!
Das ist das Größte, was dem Menschen gegeben ist, dass es in seiner Macht steht, grenzenlos zu lieben.
Theodor Strom

Theodor Strom

- Anne
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Re: Mozilla
Hallo ,
letzten Monat gab Meta still und leise seine Pläne bekannt, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Instagram-Direktnachrichten einzustellen.
Die Mozilla Foundation machte diese Neuigkeit mit einem Video auf Instagram öffentlich, um Nutzer*innen darüber zu informieren, was dieser Schritt für ihre Privatsphäre bedeutet und was sie jetzt tun können. Mehr als 1 Million Menschen haben unser Video angesehen, 200.000 haben es geteilt, und 22.244 Unterstützer*innen – darunter auch Sie, Manuela – haben unsere Petition unterzeichnet, um Meta aufzufordern, diesen Entschluss rückgängig zu machen. Vielen Dank!
Die große Resonanz hat Meta aufhorchen lassen. Also haben wir Gespräche mit dem Unternehmen geführt, um die Forderungen der Petition zu übermitteln und Antworten auf zentrale Fragen zu erhalten. Das sind die wichtigsten Ergebnisse:
Die Instagram-Verschlüsselung endet definitiv am 8. Mai 2026
Meta hat bestätigt, dass die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vollständig aus Instagram-Direktnachrichten entfernt wird. Diese Entscheidung ist endgültig. Der letzte Tag mit verschlüsselten Nachrichten ist der 8. Mai 2026.
Die offizielle Begründung von Meta: Zu wenige Menschen hätten verschlüsselte Instagram-DMs genutzt. Wer Wert auf Verschlüsselung lege, solle WhatsApp verwenden.
Unsere Einschätzung: Aus Sicht der Mozilla Foundation ist diese Entscheidung enttäuschend. Verschlüsselung sollte Standard sein. Dass dieses Feature angeblich wenig genutzt wurde, überrascht kaum, denn auf Instagram war es extrem schwer zu finden …
Verschlüsselte Instagram-Chats werden gelöscht, nicht entschlüsselt
Viele Nutzer*innen haben sich gefragt, was mit bereits verschlüsselten Unterhaltungen passiert. Die gute Nachricht: Diese Chats werden nicht entschlüsselt (und können technisch auch nicht entschlüsselt werden).
Allerdings werden diese Nachrichten nach dem 8. Mai 2026 faktisch verschwinden. Bis dahin haben Sie Zeit, Ihre verschlüsselten Inhalte gemäß der von Meta bereitgestellten Anleitung selbst zu sichern.
WhatsApp und Messenger bleiben verschlüsselt*
Meta hat klargestellt, dass die Instagram-Entscheidung keine Auswirkungen auf die Verschlüsselung bei WhatsApp und Facebook Messenger hat. Beide Dienste bleiben verschlüsselt, und Meta empfiehlt datenschutzaffinen Nutzer*innen ausdrücklich WhatsApp.
*Wichtig zu wissen: Messenger ist nur bei Unterhaltungen zwischen zwei Personen verschlüsselt. Gruppenchats sind derzeit nicht verschlüsselt, ebenso wenig Chats mit Unternehmensaccounts. Das bedeutet: Selbst ein privater Gruppenchat mit Familie oder Freunden ist auf Messenger nicht vollständig geschützt. Wir empfehlen daher, besonders sensible Familien- oder Gruppenchats auf sicherere Messenger-Dienste zu verlagern.
Meta gibt an, die Verschlüsselung künftig auch auf weitere Chat-Formate von Messenger ausweiten zu wollen, nannte jedoch keinen konkreten Zeitplan. Wir bleiben an der Sache dran.
Meta: Private Nachrichten werden nicht für Werbung oder KI-Training genutzt
Viele befürchten, dass der Wegfall der Verschlüsselung mit der Nutzung privater Inhalte (d. h. Ihre Instagram-DMs) für Werbezwecke oder KI-Training zusammenhängt. Meta hat hierzu zwei klare Aussagen gemacht:
Werbung: Inhalte privater Direktnachrichten (Einzel- oder Gruppenchats mit privaten Accounts) werden laut Meta nicht für personalisierte Werbung genutzt.
KI-Training: Laut Meta werden private Nachrichten auch nicht zum Trainieren von KI genutzt – es sei denn, jemand teilt diese Nachrichten aktiv mit einer Meta-KI. Das gilt plattformübergreifend für WhatsApp, Messenger und Instagram.
Achtung: Entscheidend ist nicht, ob ein Chat „privat“ ist, sondern ob Sie KI-Funktionen nutzen. Sobald Sie in einer Unterhaltung mit einer Meta-KI interagieren, kann dieser Inhalt für Trainingszwecke verwendet werden.
Nutzen Sie Signal für verschlüsselte Kommunikation
Instagram-DMs waren noch nie besonders datenschutzfreundlich. WhatsApp ist zwar privater als Instagram, bleibt aber ein Produkt von Meta – mit derselben Dateninfrastruktur, denselben KI-Integrationen in Chats und denselben wirtschaftlichen Interessen.
Die klare Empfehlung der Mozilla Foundation lautet daher: Signal. Signal bietet aktuell den zuverlässigsten Schutz durch standardmäßige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Eine weitere datenschutzfreundliche Alternative ist Threema. (Und nicht vergessen, angesichts der aktuellen Erkenntnisse zur Speicherung von Benachrichtigungen bei allen Messenger-Apps die Nachrichten-Vorschau bewusst zu deaktivieren.)
Verschlüsselung braucht aktive gesellschaftliche Unterstützung
Die Technologiezukunft sollte den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Auch wenn die Verschlüsselung bei WhatsApp und Messenger zum Glück fürs Erste bestehen bleibt, zeigt dieser Fall deutlich: Wir können uns nicht darauf verlassen, dass profitorientierte Unternehmen die Privatsphäre im Internet dauerhaft schützen.
Deshalb arbeitet die Mozilla Foundation aktiv an einer besseren Zukunft – von Menschen gemacht, offen im Design und vom gemeinsamen Ideenreichtum inspiriert. Technologie sollte den Menschen dienen, und wir alle sollten mitentscheiden dürfen.
Nochmals vielen Dank, dass Sie unsere Petition zur Verschlüsselung von Instagram-DMs unterzeichnet haben. Ihre Stimme hat dazu beigetragen, dass Meta klare Aussagen zur Verschlüsselung auf seinen Plattformen gemacht hat.
Wenn Sie möchten, unterstützen Sie die Mozilla Foundation gern als monatliche*r Spender*in – für eine bessere Technologiezukunft.
Jetzt monatliche*r Spender*in werden → hier lang
Vielen Dank und beste Grüße
Michael Whitney
Michael Whitney
Senior Director, Development
Mozilla Foundation
letzten Monat gab Meta still und leise seine Pläne bekannt, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Instagram-Direktnachrichten einzustellen.
Die Mozilla Foundation machte diese Neuigkeit mit einem Video auf Instagram öffentlich, um Nutzer*innen darüber zu informieren, was dieser Schritt für ihre Privatsphäre bedeutet und was sie jetzt tun können. Mehr als 1 Million Menschen haben unser Video angesehen, 200.000 haben es geteilt, und 22.244 Unterstützer*innen – darunter auch Sie, Manuela – haben unsere Petition unterzeichnet, um Meta aufzufordern, diesen Entschluss rückgängig zu machen. Vielen Dank!
Die große Resonanz hat Meta aufhorchen lassen. Also haben wir Gespräche mit dem Unternehmen geführt, um die Forderungen der Petition zu übermitteln und Antworten auf zentrale Fragen zu erhalten. Das sind die wichtigsten Ergebnisse:
Die Instagram-Verschlüsselung endet definitiv am 8. Mai 2026
Meta hat bestätigt, dass die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vollständig aus Instagram-Direktnachrichten entfernt wird. Diese Entscheidung ist endgültig. Der letzte Tag mit verschlüsselten Nachrichten ist der 8. Mai 2026.
Die offizielle Begründung von Meta: Zu wenige Menschen hätten verschlüsselte Instagram-DMs genutzt. Wer Wert auf Verschlüsselung lege, solle WhatsApp verwenden.
Unsere Einschätzung: Aus Sicht der Mozilla Foundation ist diese Entscheidung enttäuschend. Verschlüsselung sollte Standard sein. Dass dieses Feature angeblich wenig genutzt wurde, überrascht kaum, denn auf Instagram war es extrem schwer zu finden …
Verschlüsselte Instagram-Chats werden gelöscht, nicht entschlüsselt
Viele Nutzer*innen haben sich gefragt, was mit bereits verschlüsselten Unterhaltungen passiert. Die gute Nachricht: Diese Chats werden nicht entschlüsselt (und können technisch auch nicht entschlüsselt werden).
Allerdings werden diese Nachrichten nach dem 8. Mai 2026 faktisch verschwinden. Bis dahin haben Sie Zeit, Ihre verschlüsselten Inhalte gemäß der von Meta bereitgestellten Anleitung selbst zu sichern.
WhatsApp und Messenger bleiben verschlüsselt*
Meta hat klargestellt, dass die Instagram-Entscheidung keine Auswirkungen auf die Verschlüsselung bei WhatsApp und Facebook Messenger hat. Beide Dienste bleiben verschlüsselt, und Meta empfiehlt datenschutzaffinen Nutzer*innen ausdrücklich WhatsApp.
*Wichtig zu wissen: Messenger ist nur bei Unterhaltungen zwischen zwei Personen verschlüsselt. Gruppenchats sind derzeit nicht verschlüsselt, ebenso wenig Chats mit Unternehmensaccounts. Das bedeutet: Selbst ein privater Gruppenchat mit Familie oder Freunden ist auf Messenger nicht vollständig geschützt. Wir empfehlen daher, besonders sensible Familien- oder Gruppenchats auf sicherere Messenger-Dienste zu verlagern.
Meta gibt an, die Verschlüsselung künftig auch auf weitere Chat-Formate von Messenger ausweiten zu wollen, nannte jedoch keinen konkreten Zeitplan. Wir bleiben an der Sache dran.
Meta: Private Nachrichten werden nicht für Werbung oder KI-Training genutzt
Viele befürchten, dass der Wegfall der Verschlüsselung mit der Nutzung privater Inhalte (d. h. Ihre Instagram-DMs) für Werbezwecke oder KI-Training zusammenhängt. Meta hat hierzu zwei klare Aussagen gemacht:
Werbung: Inhalte privater Direktnachrichten (Einzel- oder Gruppenchats mit privaten Accounts) werden laut Meta nicht für personalisierte Werbung genutzt.
KI-Training: Laut Meta werden private Nachrichten auch nicht zum Trainieren von KI genutzt – es sei denn, jemand teilt diese Nachrichten aktiv mit einer Meta-KI. Das gilt plattformübergreifend für WhatsApp, Messenger und Instagram.
Achtung: Entscheidend ist nicht, ob ein Chat „privat“ ist, sondern ob Sie KI-Funktionen nutzen. Sobald Sie in einer Unterhaltung mit einer Meta-KI interagieren, kann dieser Inhalt für Trainingszwecke verwendet werden.
Nutzen Sie Signal für verschlüsselte Kommunikation
Instagram-DMs waren noch nie besonders datenschutzfreundlich. WhatsApp ist zwar privater als Instagram, bleibt aber ein Produkt von Meta – mit derselben Dateninfrastruktur, denselben KI-Integrationen in Chats und denselben wirtschaftlichen Interessen.
Die klare Empfehlung der Mozilla Foundation lautet daher: Signal. Signal bietet aktuell den zuverlässigsten Schutz durch standardmäßige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Eine weitere datenschutzfreundliche Alternative ist Threema. (Und nicht vergessen, angesichts der aktuellen Erkenntnisse zur Speicherung von Benachrichtigungen bei allen Messenger-Apps die Nachrichten-Vorschau bewusst zu deaktivieren.)
Verschlüsselung braucht aktive gesellschaftliche Unterstützung
Die Technologiezukunft sollte den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Auch wenn die Verschlüsselung bei WhatsApp und Messenger zum Glück fürs Erste bestehen bleibt, zeigt dieser Fall deutlich: Wir können uns nicht darauf verlassen, dass profitorientierte Unternehmen die Privatsphäre im Internet dauerhaft schützen.
Deshalb arbeitet die Mozilla Foundation aktiv an einer besseren Zukunft – von Menschen gemacht, offen im Design und vom gemeinsamen Ideenreichtum inspiriert. Technologie sollte den Menschen dienen, und wir alle sollten mitentscheiden dürfen.
Nochmals vielen Dank, dass Sie unsere Petition zur Verschlüsselung von Instagram-DMs unterzeichnet haben. Ihre Stimme hat dazu beigetragen, dass Meta klare Aussagen zur Verschlüsselung auf seinen Plattformen gemacht hat.
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- Dragon
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Re: Mozilla
Hallo Manuela,
fühlen Sie sich auch manchmal beobachtet? Wahrscheinlich zu recht. Schließlich sind überall Sicherheitskameras – denn private Überwachung ist längst nicht mehr nur Regierungen oder Unternehmen vorbehalten, sondern ein millionenschwerer Markt.
Manche kaufen sich eine dieser Kameras, um Paketdieben auf die Spur zu kommen oder um zu sehen, wer gerade an der Tür geklingelt hat. Das Problem? Nicht selten entsteht so ein DIY-„Überwachungssystem“ im eigenen Zuhause und bei den Nachbarn.
Ausgerechnet bei Sicherheitskameras über Privatsphäre zu sprechen, wirkt paradox – ist aber entscheidend. Denn es geht darum, was die Kameras tatsächlich aufzeichnen, wohin die Daten fließen und wie man sie schützt. In undurchsichtigem Juristendeutsch formulierte Nutzungsbedingungen können nämlich dazu führen, dass Aufnahmen aus privaten Räumen oder vom Familienleben ungewollt auf unsicheren Servern landen.
Deshalb hat die Mozilla Foundation drei gängige Sicherheitskameras für den Hausgebrauch unter die Lupe genommen, um zu zeigen, wo sie in puncto Privatsphäre stehen. Und um konkrete Tipps zu geben, wie sich Nutzer*innen schützen können.
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Die Ring Doorbell Pro Gen 3 ist kein datenschutzfreundliches Gerät. Wenn Sie die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aktivieren, können Sie zahlreiche Features nicht nutzen, sprich: Sie müssen sich zwischen Datenschutz und Funktionalität entscheiden.
Weiterlesen →hier lang
eufy Indoor Cam S350
eufy Indoor Cam S350
Auf dem Papier ist sie eine der datenschutzbewussteren Optionen auf dem Markt: eufy vermarktet sich seit Langem unter der Prämisse, dass Ihr Filmmaterial zu Hause bleibt und nicht in die Cloud gelangt. Nur hält eufy dieses Versprechen nachweislich nicht ein …
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Tapo Sicherheitskamera
Tapo C225 Camera
Die Tapo C225 ist technisch sehr beeindruckend. Sie macht alles, vom Ausschalten des Lichts beim Verlassen des Hauses bis hin zum Senden einer E-Mail-Benachrichtigung, wenn bei einem Ihrer Haushaltsgeräte Wasser ausläuft. Aber schützt sie auch Ihre Daten?
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Datenschutztipps für alle mit Sicherheitskamera oder Video-Türklingel
Kurzfassung: Offline bleiben, nichts in die Cloud schicken, Verschlüsselung aktivieren.
1
Nicht vergessen: Sobald Daten Ihr Netzwerk verlassen, gehören sie nicht mehr Ihnen. Betreiben Sie Ihre Kamera daher immer offline. Das ist bei Tapo und eufy möglich, bei Ring leider nicht.
2
Wenn Sie Ihre Kamera online nutzen, dann nur in einem separaten, gut abgesicherten WLAN – nicht im Hauptnetz.
3
Lehnen Sie Cloud-Abos und Dienste wie AI Pro von Ring ab, bei denen Aufnahmen in der Cloud verarbeitet werden.
4
Aktivieren Sie die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, auch wenn der Funktionsreichtum dadurch eingeschränkt wird.
5
Stellen Sie die Speicherdauer auf das Minimum ein.
6
Überprüfen Sie den Aufnahme- und Sichtbereich (oft ist er größer, als Sie vielleicht gedacht haben).
7
Informieren Sie Familie, Gäste und Nachbarn, dass eine Kamera im Einsatz ist.
Sie möchten Ihre Privatsphäre im Visier von Kameras wirksam schützen? Lesen Sie unseren Artikel über „Antiüberwachungsmode“ – Kleidungsstücke, die entwickelt wurden, damit KI-gestützte Kameras Sie möglichst nicht erkennen.hier lang
Vielen Dank für Ihr Interesse an Nothing Personal hier lang, der redaktionellen Kultur- und Ideenplattform der Mozilla Foundation!
Bouree Lam
Bourree Lam
Executive Editor, Nothing Personal
Mozilla Foundation
fühlen Sie sich auch manchmal beobachtet? Wahrscheinlich zu recht. Schließlich sind überall Sicherheitskameras – denn private Überwachung ist längst nicht mehr nur Regierungen oder Unternehmen vorbehalten, sondern ein millionenschwerer Markt.
Manche kaufen sich eine dieser Kameras, um Paketdieben auf die Spur zu kommen oder um zu sehen, wer gerade an der Tür geklingelt hat. Das Problem? Nicht selten entsteht so ein DIY-„Überwachungssystem“ im eigenen Zuhause und bei den Nachbarn.
Ausgerechnet bei Sicherheitskameras über Privatsphäre zu sprechen, wirkt paradox – ist aber entscheidend. Denn es geht darum, was die Kameras tatsächlich aufzeichnen, wohin die Daten fließen und wie man sie schützt. In undurchsichtigem Juristendeutsch formulierte Nutzungsbedingungen können nämlich dazu führen, dass Aufnahmen aus privaten Räumen oder vom Familienleben ungewollt auf unsicheren Servern landen.
Deshalb hat die Mozilla Foundation drei gängige Sicherheitskameras für den Hausgebrauch unter die Lupe genommen, um zu zeigen, wo sie in puncto Privatsphäre stehen. Und um konkrete Tipps zu geben, wie sich Nutzer*innen schützen können.
Nothing Personal | Produktbewertungen
Ring Doorbell Videokamera
Ring Doorbell Pro
Die Ring Doorbell Pro Gen 3 ist kein datenschutzfreundliches Gerät. Wenn Sie die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aktivieren, können Sie zahlreiche Features nicht nutzen, sprich: Sie müssen sich zwischen Datenschutz und Funktionalität entscheiden.
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eufy Indoor Cam S350
eufy Indoor Cam S350
Auf dem Papier ist sie eine der datenschutzbewussteren Optionen auf dem Markt: eufy vermarktet sich seit Langem unter der Prämisse, dass Ihr Filmmaterial zu Hause bleibt und nicht in die Cloud gelangt. Nur hält eufy dieses Versprechen nachweislich nicht ein …
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Tapo Sicherheitskamera
Tapo C225 Camera
Die Tapo C225 ist technisch sehr beeindruckend. Sie macht alles, vom Ausschalten des Lichts beim Verlassen des Hauses bis hin zum Senden einer E-Mail-Benachrichtigung, wenn bei einem Ihrer Haushaltsgeräte Wasser ausläuft. Aber schützt sie auch Ihre Daten?
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Datenschutztipps für alle mit Sicherheitskamera oder Video-Türklingel
Kurzfassung: Offline bleiben, nichts in die Cloud schicken, Verschlüsselung aktivieren.
1
Nicht vergessen: Sobald Daten Ihr Netzwerk verlassen, gehören sie nicht mehr Ihnen. Betreiben Sie Ihre Kamera daher immer offline. Das ist bei Tapo und eufy möglich, bei Ring leider nicht.
2
Wenn Sie Ihre Kamera online nutzen, dann nur in einem separaten, gut abgesicherten WLAN – nicht im Hauptnetz.
3
Lehnen Sie Cloud-Abos und Dienste wie AI Pro von Ring ab, bei denen Aufnahmen in der Cloud verarbeitet werden.
4
Aktivieren Sie die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, auch wenn der Funktionsreichtum dadurch eingeschränkt wird.
5
Stellen Sie die Speicherdauer auf das Minimum ein.
6
Überprüfen Sie den Aufnahme- und Sichtbereich (oft ist er größer, als Sie vielleicht gedacht haben).
7
Informieren Sie Familie, Gäste und Nachbarn, dass eine Kamera im Einsatz ist.
Sie möchten Ihre Privatsphäre im Visier von Kameras wirksam schützen? Lesen Sie unseren Artikel über „Antiüberwachungsmode“ – Kleidungsstücke, die entwickelt wurden, damit KI-gestützte Kameras Sie möglichst nicht erkennen.hier lang
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Bouree Lam
Bourree Lam
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Mozilla Foundation
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Seibold, Klaus
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