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Beitrag von Schermi » Mi 11. Jul 2018, 18:33

Die neuen Super-Pestizide

Bayer-Monsanto beantragt die Zulassung eines neuen Insektengifts. Bereits im August könnte die Pestizidmischung auf den Markt kommen. Fordern Sie jetzt Agrarministerin Klöckner und Umweltministerin Schulze auf, das zu verhindern!
:quelle:
Bayer-Monsanto ist auf Bienenjagd. Gerade erst hat die EU drei Neonikotinotide verboten, weil sie Hummeln, Bienen und Schmetterlinge töten. Jetzt legt der Chemiegigant einfach mit der nächsten Pestizidmischung nach – wieder ist sie tödlich für Bienen. Sie wirkt besonders perfide. Man behandelt das Saatkorn, und das Nervengift wirkt in allen Teilen der Pflanze: Stängel, Blätter und Blüte werden giftig.[1] Bis August müssen wir die Zulassung verhindern.

Im Frühjahr protestierten Hunderttausende Campact-Unterstützer/innen gegen giftige Neonikotinoide. Mit Erfolg – Agrarministerin Julia Klöckner und Umweltministerin Svenja Schulze stimmten im EU-Rat für ein Verbot. Das reichte für die Mehrheit. „Was der Biene schadet, muss vom Markt“, sagte Klöckner im Interview.[2] Jetzt müssen Klöckner und Schulze dazu stehen – und auch die Zulassung der neuen Giftmischungen verhindern.

Bayer-Monsanto hat es eilig: Schon im August könnten die ersten Pestizidmischungen mit Flupyradifuron auf den Markt kommen. Klöckner und Schulze müssen das verhindern – und dürfen nicht vor Bayer-Monsanto einknicken. Gemeinsam mit dem Umweltinstitut München wollen wir deshalb 200.000 Unterschriften gegen das Bienengift sammeln – und sie den Ministerinnen in wenigen Tagen persönlich übergeben. Helfen Sie mit!
:quelle:
Die Agrarindustrie hat sich mächtig breit gemacht auf unseren Feldern. Sie tötet Insekten – und zwingt die bäuerliche Landwirtschaft zum Rückzug. Zu viel Gülle gefährdet das Trinkwasser.[3] Hecken und Wiesen verschwinden aus der Landschaft. Das Insektensterben hat Folgen für etliche andere Tiere: Igel, Vögel, Fledermäuse und Frösche finden nicht genug zu fressen.[4] Diese Zerstörung zahlen wir auch noch selbst: Großbetriebe und Investoren greifen Agrarsubventionen ab – und machen so noch mehr Profit.[5]

Um das Sterben in der Natur zu stoppen, müssen wir uns Bayer-Monsanto und Co. entgegenstellen – und zwar gemeinsam. Glyphosat, Neonikotinoide, Flupyradifuron: Pestizid für Pestizid muss vom Acker. Unser aller Hartnäckigkeit hat uns schon weit gebracht. Vor ein paar Jahren konnten die Konzerne noch weitgehend ungestört mit Ackergiften Geschäfte machen. Mittlerweile sind Pestizide ein großes politisches Thema.

Bei den Neonikotinoiden hat die Umweltbewegung einen wichtigen Sieg errungen. Dazu haben auch Hunderttausende Campact-Unterstützer/innen mit ihrem Engagement beigetragen. Jetzt müssen wir dranbleiben – damit Bayer-Monsanto unseren Erfolg nicht wieder zunichte macht. Fordern Sie jetzt von Klöckner und Schulze, den neuen Bienenkillern die Zulassung zu verweigern!
Hecken und Wiesen verschwinden aus der Landschaft. Das Insektensterben hat Folgen für etliche andere Tiere: Igel, Vögel, Fledermäuse und Frösche finden nicht genug zu fressen.[4] Diese Zerstörung zahlen wir auch noch selbst: Großbetriebe und Investoren greifen Agrarsubventionen ab – und machen so noch mehr Profit.[5] Um das Sterben in der Natur zu stoppen, müssen wir uns Bayer-Monsanto und Co. entgegenstellen – und zwar gemeinsam. Glyphosat, Neonikotinoide, Flupyradifuron: Pestizid für Pestizid muss vom Acker. Unser aller Hartnäckigkeit hat uns schon weit gebracht. Vor ein paar Jahren konnten die Konzerne noch weitgehend ungestört mit Ackergiften Geschäfte machen. Mittlerweile sind Pestizide ein großes politisches Thema. Bei den Neonikotinoiden hat die Umweltbewegung einen wichtigen Sieg errungen. Dazu haben auch Hunderttausende Campact-Unterstützer/innen mit ihrem Engagement beigetragen. Jetzt müssen wir dranbleiben – damit Bayer-Monsanto unseren Erfolg nicht wieder zunichte macht. Fordern Sie jetzt von Klöckner und Schulze, den neuen Bienenkillern die Zulassung zu verweigern! Hier klicken und Appell unterzeichnen Herzliche Grüße Lisa Lehmann und Yves Venedey, Campaigner/in PS: „Der Stumme Frühling“ – mit diesem Buch rüttelte die Biologin Rachel Carson 1962 die Welt auf. Ihre düstere Vision könnte bald wahr werden: Die Masse aller fliegenden Insekten ist in den letzten 30 Jahren bei uns um 76 Prozent zurückgegangen.[6] Deswegen geraten auch die Vögel in Not. Sie finden weniger zu fressen. Helfen Sie mit, damit die Vögel nicht verstummen. ]:quelle:

Herzliche Grüße
Lisa Lehmann und Yves Venedey, Campaigner/in

PS: „Der Stumme Frühling“ – mit diesem Buch rüttelte die Biologin Rachel Carson 1962 die Welt auf. Ihre düstere Vision könnte bald wahr werden: Die Masse aller fliegenden Insekten ist in den letzten 30 Jahren bei uns um 76 Prozent zurückgegangen.[6] Deswegen geraten auch die Vögel in Not. Sie finden weniger zu fressen. Helfen Sie mit, damit die Vögel nicht verstummen.



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Re: Campact

Beitrag von kleine-Hexe » Di 24. Jul 2018, 20:46

unser JEFTA-Protest wirkt – nun diskutieren auch die Medien über die fatalen Folgen des Handelsabkommens mit Japan. Die deutsche Regierung hat leider zugestimmt – jetzt kann aber das EU-Parlament JEFTA noch verhindern. Und wir wollen dafür sorgen: im Netz, auf der Straße, mit kreativen Aktionen. Außerdem wollen wir Fakten schaffen: Eine Studie von unabhängigen Experten soll klären, wie gefährlich JEFTA für unser Wasser ist.

Immer mehr Bürger/innen schließen sich uns an, aber: Um die Aktionen richtig knackig und wirksam zu gestalten, brauchen wir 1.500 neue Förder/innen. Uns fehlen aber noch 600. Ich bitte Sie herzlich: Schließen Sie jetzt diese Lücke – und fördern auch Sie Campact ab sofort mit einem regelmäßigen Betrag.:quelle:


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Re: Campact

Beitrag von Michael » Di 24. Jul 2018, 20:56

Tropenholz auf dem Grill

Bäume fallen, Tiere fliehen – und das nur für billige Grillkohle. Rewe verkauft Kohle, für die der Regenwald abgeholzt wird. Dabei wirbt der drittgrößte deutsche Lebensmittelhändler mit Nachhaltigkeit. Wir fordern: Rewe muss Tropenkohle aus dem Sortiment nehmen. Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell.


was kommt bei Ihnen auf den Grill? Nein, nicht auf den Rost, sondern darunter. Meist ist es Holzkohle. Doch was Grillbegeisterte oft nicht wissen: Ein großer Teil unserer Holzkohle kommt aus dem Regenwald. Das Thünen-Institut für Holzforschung hat jüngst Proben aus deutschen Supermärkten, Discountern und Baumärkten untersucht – und in 40 Prozent der Kohlesäcke Tropenholz gefunden.[1]

Mit fast jeder Grillparty geht so ein Stück Regenwald in Rauch auf. Die Folge: Seltene Tiere wie der Jaguar und Papageienarten verschwinden, und das Klima heizt sich auf. Doch nun haben wir die Chance, den Regenwald vor dem Grill zu retten. Denn die drittgrößte deutsche Supermarktkette hat Kund/innen für sich entdeckt, die nachhaltig einkaufen. Rewe wirbt groß mit einer Kampagne für den Schutz des Regenwalds.[2] Wir fordern, dass Rewe diesem Anspruch nun auch gerecht wird.

Rewe erwartet dicke Umsätze mit Holzkohle und Grillgut. Wenn Kundinnen und Kunden sich gegen die Regenwald-Kohle wehren, muss Rewe handeln. Sollten mehr als 100.000 Menschen unseren Appell unterzeichnen, laden wir den Rewe-Chef zu einem „Grillfest“ ein. Vor der Zentrale in Köln überreichen wir Lionel Souque die Unterschriften – neben einem Riesengrill, auf dem der Regenwald brutzelt. Unterzeichnen Sie bitte jetzt unseren Appell und machen Sie klar, dass Sie kein illegal gefälltes Holz in Ihrem Grill wollen!

Klicken Sie hier und unterzeichnen Sie den Appell
„Die REWE Group setzt sich für den Schutz der Wälder und der dort lebenden Tier- und Pflanzenarten ein.“ Das schreibt der Lebensmittelkonzern im Nachhaltigkeitsbericht 2017 auf der eigenen Webseite.[3] Der Anspruch ist erst einmal löblich.

Doch eine Marktanalyse der Naturschutzorganisation WWF vom Juli 2018 zeigt: Rewe verkauft Grillkohle mit Tropenholz – und ohne das Nachhaltigkeitssiegel FSC. Offenbar ist Rewe gar nicht interessiert daran, woher genau das Holz für seine Kohle kommt. Forschen die deutschen Supermärkte und Discounter nicht nach, handeln die Vertragspartner oft illegal. Diese Nachlässigkeit zerstört Regen- und Trockenwälder in Paraguay und Nigeria.[1]

Und was macht die Politik? Eigentlich gibt es ein EU-Gesetz, das die Tropenwälder schützen soll: die europäische Holzhandelsverordnung. Doch Holzkohle gilt hier als Ausnahme – und wird nicht weiter überprüft. Jetzt sind wir Konsument/innen am Drücker. Rewe will nachhaltig sein – wir verpflichten den Supermarkt-Riesen dazu, seinem Anspruch gerecht zu werden. Aldi hat es schon vorgemacht und seit diesem Jahr auf FSC-zertifizierte Holzkohle ungestellt. Jetzt muss Rewe nachziehen. Schützen Sie den Regenwald davor, auf unseren Grills zu landen – und unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell!

Hier klicken und Appell unterzeichnen:quelle:
Herzliche Grüße
Matthias Flieder und Annemarie Kunz, Campaigner/in

PS: Mit 250.000 Tonnen pro Jahr verbraucht Deutschland von allen EU-Ländern am meisten Holzkohle.[1] Stolze 90 Prozent der Deutschen besitzen einen eigenen Grill.[4] Damit bei Ihnen kein Tropenholz in Rauch aufgeht, fordern Sie Klarheit. Unterzeichnen Sie unseren Appell!


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Re: Campact

Beitrag von Schermi » Do 2. Aug 2018, 17:55

erdorrt, vertrocknet, verbrannt

Die extreme Dürre in Deutschland vernichtet Ernten. Bauer Franz-Joachim Bienstein will nicht zulassen, dass die Klimakrise seine Existenz zerstört – und unsere Versorgung mit Brot, Milch, Getreide in Gefahr bringt. Bitte unterstützen Sie ihn und unterzeichnen Sie seine Petition auf WeAct!


Hallo

Franz-Joachim Bienstein legt die Stirn in Falten. Der Landwirt blickt auf sein Weizenfeld – oder besser: auf das, was die Hitze übrig gelassen hat. Ein paar einzelne Halme, magere Ähren, der Boden ist aufgerissen. Seit April hat es auf seinem Hof in Mecklenburg nicht mehr geregnet. „Sowas habe ich in meinen 25 Jahren hier noch nicht erlebt.“

In Nord- und Ostdeutschland herrscht seit Monaten extreme Dürre. Es wird dramatische Ernteausfälle geben. Der Bauernverband spricht von Notstand, Noternte, Notschlachtungen.[1] „Der Klimawandel kommt nicht erst, wir sind längst mittendrin“, sagt Bienstein. „Und für uns Landwirte ist das existenzgefährdend.”

Bauer Bienstein versteht nicht, warum die Bundesregierung nichts für den Klimaschutz tut. „Es ist doch ganz einfach: keine Landwirtschaft, kein Brot, keine Milch, kein Gemüse. Wollen die das riskieren?“ Dabei könnte die Regierung handeln und aus der Kohle aussteigen – die schadet dem Klima extrem. Doch sie tut nichts.

Franz-Joachim Bienstein will das nicht akzeptieren, es steht zu viel auf dem Spiel. Mit einer Petition auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, will er die Regierungskommission aufrütteln. Gerade verhandelt sie über die Zukunft der Kohlekraftwerke. Im August kommen die Mitglieder das nächste Mal zusammen. Dann will Bienstein ihnen 75.000 Unterschriften übergeben. Bitte unterstützen Sie seine Petition und unterzeichnen Sie jetzt.


Bienstein ist schon lange Landwirt. „Ich beobachte seit Jahren, wie das Wetter immer extremer wird.“ So schlimm wie jetzt sei es noch nie gewesen. Seine Kolleg/innen, die Rinder halten, müssen ihre Tiere vorzeitig schlachten, damit die nicht hungern: Die Weiden geben einfach nicht genug Futter her.[2] Anderswo verbrennen ganze Äcker, weil es so trocken ist.

Es ist nicht nur diese brutale Trockenheit. Dramatisch sind auch die Starkregen, die immer öfter auf die Äcker herabstürzen und hektarweise Getreide vernichten. Es ist der Frost, der mitten im Frühjahr kommt und die Apfelernte erfrieren lässt. Der Klimawandel bringt zunehmend extreme Wetterlagen, auch in unseren Breiten.[3]

„Das Wetter ist für uns Landwirte ein Berufsrisiko.“ Ein schlechtes Jahr könne man mal wegstecken, sagt Franz-Joachim Bienstein. „Aber doch nicht in fünf Jahren vier schlechte!“ Dabei geht es ihm nicht nur um seinen Betrieb: „Ohne uns Landwirte gibt es keine Nahrung“, sagt Bienstein. „Wenn wir als Gesellschaft überleben wollen, dürfen wir nicht einfach so weitermachen. Dann müssen wir jetzt umsteuern.“

Umsteuern, genau das fordert Bauer Bienstein von der Bundesregierung. Und zwar bei der Energieversorgung. Kohlekraftwerke sind die schlimmsten Klimasünder. Wegen ihnen verfehlt Deutschland seine Klimaziele meilenweit. Bis Ende des Jahres soll eine Regierungskommission entscheiden, wann die Kraftwerke vom Netz gehen. Bitte helfen Sie mit, dass die Stimme von Franz-Joachim Bienstein nicht untergeht: Unterzeichnen Sie jetzt seine Petition!

Diese Petition wurde auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, gestartet. Es ist also keine Kampagne von Campact. Da viele Campact-Aktive diese Petition unterstützen, möchten wir Sie mit dieser E-Mail gerne darauf hinweisen!
:quelle:

Herzliche Grüße
Luise Neumann-Cosel, Campaignerin

PS: Auch die nächsten Wochen sollen laut Prognose keinen Regen bringen. Was für uns tolles Badewetter ist, ist für Landwirt Franz-Joachim Bienstein eine ernste Bedrohung. Bitte unterzeichnen Sie jetzt seine Petition!



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Re: Campact

Beitrag von Manu » Fr 17. Aug 2018, 21:49

stark, erfolgreich, unabhängig: Das ist Campact dank der Menschen, die unsere Bewegung unterstützen. Der neue Transparenzbericht 2017 zeigt, wie vielfältig Bürgerinnen und Bürger mit Campact für progressive Politik streiten. Die wichtigsten Informationen haben wir hier zusammengefasst.

Handelsabkommen: Jetzt heißt es dranbleiben

Die gute Nachricht zuerst: Das Handelsabkommen TTIP ist Ende 2016 gescheitert. Ein Grund zur Freude – mit einer bitteren Note. Denn für viele hat sich damit das Problem von unfairen Handelsabkommen erledigt. Die Spendeneinnahmen sind zurückgegangen. Dabei ist das Problem akut. Wie man am aktuellen Beispiel JEFTA sieht, gefährden diese geheim verhandelten Verträge die Demokratie – und in diesem Fall auch die Trinkwasserversorgung.

Hinzu kam ein zäher Bundestagswahlkampf und lang andauernde Sondierungs- und Koalitionsverhandlungen. Für Campact bedeutete das ein politisch schwieriges Jahr. Denn über viele Monate standen nur wenige wichtige Entscheidungen auf der Tagesordnung.

Ein gutes Ergebnis, trotz weniger Einnahmen

Trotz der niedrigeren Einnahmen ist uns ein positives Jahresergebnis gelungen, da wir die Ausgaben reduziert haben. Außerdem waren die Campact-Unterstützer/innen da, als wir sie brauchten – und es waren so viele wie noch nie. Ende 2017 informierten sich 1,9 Millionen Menschen über unseren Newsletter und zum ersten Mal standen mehr als 60.000 Förder/innen an unserer Seite. Über 70.000 Menschen haben uns mit einer Spende unterstützt.
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Campact: Hier wirkt Ihre Spende

Spenden und Förderungen kommen an – und zwar genau dort, wo das Geld am meisten bewirkt. Der Großteil der Campact-Einnahmen fließt unmittelbar in die Kampagnen und die dazugehörige IT-Infrastruktur. Nur mit der nötigen Technik können wir Online-Appelle für Hunderttausende starten. Weil wir Geld vor allem in die Kampagnen stecken, sind auch unsere Ausgaben gesunken: 2017 gab es weniger Momente, in denen eine konkrete politische Veränderung möglich gewesen wäre. Das sind die Situationen, die wir als Bürgerbewegung suchen: Augenblicke der Entscheidung, bei denen wir mit Aktionen und Demonstrationen vor Ort sind – und so progressiven Wandel schaffen.

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Schwarmfinanzierung: Sind wir viele, sind wir stark
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Viele einzelne Menschen tragen Campact. Geld von öffentlichen Institutionen nehmen wir nicht an. Deshalb kann Campact politisch unbequem sein – ohne Angst davor haben zu müssen, dass Zuschüsse wegfallen. Auch Konzerne schließt Campact als Geldgeber aus. Nur so können wir mutig und glaubwürdig Kampagnen starten, die Großkonzerne herausfordern.

Bei Campact spendet jede/r was sie oder er kann – und was sie möchten. Die Hälfte aller Spender/innen gaben Campact 2017 einen Betrag von 50 Euro oder weniger. Der durchschnittliche Monatsbeitrag der Förderinnen und Förderer betrug 8,59 Euro.

Manuela Marie Giel, schon mit einem kleinen monatlichen Beitrag können auch Sie bedeutend zu unserer Unabhängigkeit beitragen. Bitte fördern Sie Campact, damit wir als Bürgerbewegung weiter unabhängig und stark für progressive Politik streiten können.

Schon mit 5 Euro monatlich bringen Sie unsere gemeinsamen Ziele voran.:quelle:


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Re: Campact

Beitrag von Manu » Fr 17. Aug 2018, 21:50

Kampagnen: Erfolge und Rekorde für eine lebendige Demokratie
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2017 haben wir Rekorde gebrochen. Im November gingen 25.000 Menschen auf die Straße. Es war die größte Klimademo in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Ihre Forderung: „Klima schützen – Kohle stoppen!“ Die Klimabewegung wächst und streitet auch im Jahr 2018 für den Kohleausstieg.

Im Wohnzimmer, auf dem Campingplatz oder auf dem Segelschiff: Campact-Unterstützer/innen organisierten vor der Bundestagswahl 1.200 Diskussionsrunden. Mit Nachbarn, Freund/innen oder neuen Bekannten entwarfen sie Visionen für eine bessere Gesellschaft. Damit haben sie dem trägen Wahlkampf ein Beispiel lebendiger Demokratie entgegengesetzt.

Ökologische Agrarpolitik war ein Schwerpunkt der Campact-Kampagnen 2017. Europaweit sammelten wir – vernetzt mit anderen Organisationen – 1,3 Millionen Unterschriften für ein Glyphosatverbot. Ein Rekord. Die EU entschied sich vorerst gegen ein Verbot – merkte aber, wie wichtig den Menschen das Thema ist. Gemeinsam werden wir weiter alles daran setzen, dass die deutsche Regierung Glyphosat 2018 endlich verbietet.

Mit einem regelmäßigen Beitrag können Sie sicherstellen, dass Campact weiterhin schnell, ausdauernd und über Landesgrenzen hinweg für unsere gemeinsamen Ziele streiten kann. Stellen Sie sich an die Seite der über 60.000 Förderinnen und Förderer – damit wir weiter Politik bewegen.

Schon mit 5 Euro im Monat helfen Sie enorm.:quelle:

Vielen Dank für alles, was Sie für unsere Bürgerbewegung tun.

Herzliche Grüße
Felix Kolb, Campact-Vorstand

PS: Welchen Erfolg konnte Campact für Studierende erreichen? Für welche Kampagnen wurde am meisten gespendet? Alle Details zum Campact-Jahr 2017 können Sie im Transparenzbericht 2017 nachlesen. Lesen Sie hier den Transparenzbericht 2017 (Das PDF hat eine Größe von 4,1 MB):quelle:

Falls Sie einen Brief oder das Fax bevorzugen, drucken Sie einfach unser Förder-PDF:quelle: aus und senden Sie es an Campact e.V. Fax: 04231 957 499. Artilleriestraße 6, 27283 Verden / Aller.


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Re: Campact

Beitrag von Michael » Fr 24. Aug 2018, 09:58

NEUIGKEIT ZUR PETITION
#1of1Million #NotABot - Raus auf die Straße!
Zunächst: Vielen Dank an die fast 1.000.000 Unterzeichner! Ihr gebt uns den nötigen Rückenwind, um der geplanten Urheberrechtsreform die Stirn bieten zu können! Wir haben es geschafft, uns gegen eine scheinbar übermächtige Lobby zu stellen und haben gemeinsam den Grundstein gelegt, dass die Mitglieder des Europäischen Parlaments am 05. Juli erst einmal "NEIN!" zu der geplanten Richtlinie über das…
:quelle:


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Re: Campact

Beitrag von Anne » Mo 27. Aug 2018, 10:03

Wald schützen, Kohle stoppen

RWE sägt am Kohleausstieg! Der Energiekonzern will für seinen rheinischen Tagebau weiter den Großteil des einzigartigen Hambacher Waldes abholzen – obwohl die Kohlekommission gerade den Ausstieg aus dem Klima-Killer plant. Jetzt muss die Bundesregierung durchgreifen und die Rodung eines der ältesten Wälder Deutschlands stoppen!
Hier klicken und Appell unterzeichnen

Hallo Manuela Marie Giel,

die Kettensägen liegen schon bereit. Der Energieriese RWE will in den nächsten Wochen das Herzstück des Hambacher Waldes abholzen, um im rheinischen Braunkohlerevier jahrelang weiter Kohle zu fördern.[1] Dabei verhandelt die Regierung eigentlich mit Kohlelobby und Umweltschützer/innen über den Ausstieg aus der Kohle. Zieht RWE die Rodung durch, wäre das eine Ohrfeige für alle Beteiligten. Die Verhandlungen könnten scheitern – und damit der gesamte Kohleausstieg.

Fakt aber ist: Die Bundesregierung kann sich ein Scheitern nicht leisten. Ihr Ziel ist ein Konsens aller Beteiligten – auch, weil die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger den Kohleausstieg will. Unser Appell mit mehr als 100.000 Unterschriften soll zeigen: Der Hambacher Wald ist die rote Linie! Gemeinsam mit dem BUND und Greenpeace fordern wir Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) auf, RWE von der Rodung abzubringen.

Der Hambacher Wald ist ein wunderschönes, einzigartiges Stück Natur, die Heimat vieler seltener Tierarten. Und er ist nun das Symbol für den Kampf um den Ausstieg aus dem Klima-Killer Kohle. Bitte zeigen Sie hier und jetzt, dass Sie den Ausstieg wollen – und unterzeichnen Sie gegen die Rodung des Hambacher Waldes!
Unterzeichnen Sie hier den Appell

Für Antje Grothus ist das Vorgehen von RWE ein Stich mitten ins Herz. Seit Jahren kämpft sie für den Erhalt des Hambacher Waldes. Sie sitzt als Vertreterin der betroffenen Menschen der Region in der Kohlekommission. Für sie kann die Arbeit des Gremiums nicht erfolgreich sein, „wenn vor Ort ein einzelnes Unternehmen unter den Augen von Bundes- und Landesregierung die Situation unnötig eskaliert“.[2]

Auch aus energiepolitischer Sicht ist die Abholzung des Waldes ein Irrsinn. Nach Berechnungen unseres Kampagnenpartners BUND könnte RWE auch ohne die Rodung noch jahrelang genug Braunkohle in den Tagebauen Hambach und Garzweiler abbauen, um seine Kraftwerke am Laufen zu halten.[3] Die vorschnelle Abholzung des Waldes zeigt nur: Der Kohlekonzern ist auf Provokation aus. An einem Konsens über den Kohleausstieg hat er kein Interesse.

Keine Frage: Der Hambacher Wald ist ein Fall für die Regierung. Sie muss sich einschalten und RWE zum Einlenken zwingen. In unserem Appell an die Minister Altmaier und Schulze fordern wir genau das. Bitte unterzeichnen Sie jetzt – damit der Kohleausstieg kommt und der Hambacher Wald erhalten bleibt.
Hier klicken und Appell unterzeichnen :quelle:

Herzliche Grüße
Linda Neddermann, Campaignerin

PS: Allein im Jahr 2016 hat RWE mit seinen dreckigen Kohlemeilern Niederaußen, Neurath und Weisweiler rund 80 Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid in die Atmosphäre geblasen – das sind knapp neun Prozent der bundesweiten CO2-Emissionen.[4] Fielen diese neun Prozent weg, wären die Klimaziele 2020 doch noch erreichbar.


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Re: Campact

Beitrag von Manu » Fr 31. Aug 2018, 18:11

Hallo ,

ein rechter Mob zieht marodierend durch Chemnitz. Macht Jagd auf Menschen, zeigt den Hitlergruß – und die Polizei schaut zu.[1] Die Bilder von Montag machen fassungslos. Der Krawall der Rechten, das Schweigen der Mehrheit, das Versagen von Politik und Polizei – sie markieren den bisherigen Tiefpunkt einer besorgniserregenden Entwicklung.

Rechtsextreme treiben mit ihrem Hass und Rassismus die Politik vor sich her. Politiker/innen gehen auf die Hetze ein, machen Zugeständnisse. So ist ein gesellschaftliches Klima entstanden, in dem ernsthaft diskutiert wird, Menschen zur Abschreckung im Mittelmeer ertrinken zu lassen.[2] Es ist ein Klima, in dem Seenotretter/innen vor Gericht stehen. Länder bauen Zäune, anstatt Leben zu retten.

Doch aus einer neuen Bewegung kommt Widerspruch. Ehrenamtliche, Ärzt/innen, Kulturschaffende, Menschenrechtsaktivist/innen: Etliche Gruppen versammeln sich hinter dem Banner der „Seebrücke“. Und stehen am kommenden Wochenende, am 1. und 2. September, gemeinsam auf – gegen den Hass. Für einen menschenwürdigen Umgang mit Geflüchteten. Die Straßen und Plätze gehören nicht dem Mob, wir wollen dort ein friedliches Zeichen setzen: Bitte schließen Sie sich unserem bunten Protest an!

Hier klicken, um Demonstrationen in Ihrer Nähe zu finden:quelle:
Im Juli legten Europas Regierungen die Schiffe der Seenotretter/innen an die Kette und schlossen die Häfen. Die Reaktion war schnell, beeindruckend und friedlich: In Berlin gingen spontan 12.000 Menschen auf die Straße. Sie machten klar: Wir sehen dem Sterben im Mittelmeer nicht tatenlos zu. Die Medien konnten nicht wegschauen. Der Protest schaffte es bis in die Tagesschau.[3]

Unsere Antwort auf die Gewalt von Chemnitz kann jetzt noch größer werden – mit Ihnen. Nicht allein in Berlin, im ganzen Land wollen wir für Menschlichkeit demonstrieren. Friedlich, mit kreativen Schildern, Rettungswesten und Kleidung in orange, der Farbe der Seenotrettung. Seien Sie dabei und bringen Sie alle mit: die Oma, den Hund, Ihre Nachbar/innen und Kinder. Gemeinsam sind wir stärker als der rechte Mob!

Hier klicken und Demonstrationen in der Nähe finden
Entschlossene Grüße
Ihr Campact-Team

PS: Die Zeit ist knapp und die Demonstrationen sollen groß und bunt werden. Um möglichst viele Menschen zu mobilisieren, freuen wir uns, wenn Sie diese Mail auch an Freund/innen und Bekannte weiterleiten.


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Re: Campact

Beitrag von Anne » Sa 1. Sep 2018, 18:36

unser Protest war erfolgreich! Rewe wird ab 2019 nur noch zertifizierte Grillkohle verkaufen. Das wurde auch höchste Zeit. Jahrelang führte der Lebensmittelkonzern nicht-zertifizierte Grillkohle im Sortiment – aus illegalem Tropenholz.[1] Ein großer Teil stammt aus Paraguay, wo bedrohte Tiere wie der Jaguar ihren Lebensraum verlieren. Eine schlechte Nachricht bleibt leider: Rewe will neben dem FSC-Siegel auch das PEFC-Siegel akzeptieren, das der WWF kritisiert.[2]

Mit Ihnen haben sich fast 230.000 Menschen hinter unserem Appell versammelt. Dieser Protest hat Eindruck gemacht. Rewe lenkte ein – noch bevor wir den Konzern-Chef Lionel Souque zu einem „Grillfest“ vor der Zentrale in Köln einladen konnten. Gerne hätten wir ihm den Appell persönlich überreicht. Doch mit so einem schnellen Erfolg konnten wir kaum rechnen.

Wir versuchen oft, direkt auf Politikerinnen und Politiker einzuwirken, um progressive Themen voranzubringen. Dieses Mal haben wir es anders gemacht: Wir wendeten uns direkt an den handelnden Konzern – mit Erfolg. So sendeten wir auch ein eindeutiges Signal an die EU: Wir wollen kein Tropenholz in unserer Grillkohle. Die EU muss das in Zukunft durch Kontrollen garantieren.

Dieser Erfolg zeigt: Zusammen können wir viel erreichen. Mit Ihrer Unterschrift haben Sie dazu beigetragen – herzlichen Dank!

Herzliche Grüße
Matthias Flieder, Campaigner

PS: Uns mit milliardenschweren Konzerne anlegen, das können wir dank unserer Förderinnen und Förderer. Sie bilden das Fundament für unser Handeln. Wir freuen uns, wenn Sie Campact ebenfalls mit einer regelmäßigen Förderung unterstützen. Schon mit 5 Euro monatlich bringen Sie unsere gemeinsamen Ziele voran.
:quelle:

Fördern Sie Campact mit einem regelmäßigen Beitrag
Falls Sie einen Brief oder das Fax bevorzugen, drucken Sie einfach unser Förder-PDF aus und senden Sie es an Campact e.V. Fax: 04231 957 499. Artilleriestraße 6, 27283 Verden / Aller.


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