Ich fordere deshalb die Anerkennung von chronischer Borreliose als Erkrankung!

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Ich fordere deshalb die Anerkennung von chronischer Borreliose als Erkrankung!

Beitrag von Manu » Fr 13. Dez 2019, 19:44

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“Bis heute ist Borreliose nicht als chronische Krankheit anerkannt, was für mich und alle anderen Betroffenen massive Folgen hat.“ Elke setzt sich dafür ein, dass sich das ändert. Manuela, unterstützen Sie sie?





Endlich chronische Borreliose anerkennen und behandeln! Wir Erkrankten haben eine Würde!


Elke Völkel hat diese Petition an Bundesministerium für Gesundheit (BMG), Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) gestartet

Mein Name ist Elke und ich leide seit 22 Jahren an chronischer Borreliose. Bis heute ist Borreliose nicht als chronische Krankheit anerkannt, was für mich und alle anderen Betroffenen massive Folgen hat. Es ist in einem so hochentwickelten Land wie Deutschland nicht hinnehmbar, dass schwer erkrankte Menschen keinerlei medizinische Hilfe erfahren und als Hypochonder abgetan werden.

Ich fordere deshalb die Anerkennung von chronischer Borreliose als Erkrankung!

Das bedeutet im Detail:

1. Investitionen und Ausschreibungen für die Erforschung neuer Medikamente, da Antibiotika im chronischen Stadium nur wenig Aussicht auf Erfolg zeigen (das ist mit Studien belegt);
2. Adäquate von der Krankenkasse bezahlte Therapien;
3. Ein Ende der Stigmatisierung der Erkrankten – besonders von Seiten der unzureichend informierten Ärzte;
4. Die Genehmigung alternativmedizinischer Maßnahmen wie Phytotherapie, Akupunktur etc., da derzeit schulmedizinische Therapien, wenn sie denn genehmigt werden, nicht ausreichend helfen;
5. Verpflichtende Schulungen für Ärzte zum Krankheitsbild.

Ich als seit 22 Jahren betroffene Person möchte Ihnen von den sozialen Problemen erzählen: Je länger die Erkrankung, desto stärker die soziale Isolation. Ersparnisse werden für medizinische Behandlungen verbraucht. Da die wenigen Ärzte, die behandeln, nicht über ein ausreichendes Budget verfügen, muss man selbst zahlen. Menschen, die ihr Gehalt im Niedriglohnsektor verdienen oder anderweitig finanziell weniger gut gestellt sind, erhalten oft gar keine Behandlung, was ein Verbrechen darstellt, wenn man weiß, welche fürchterlichen gesundheitlichen Auswirkungen diese Infektion nach sich zieht: Schmerzen in den Muskeln und Gelenken, Schwindel, Nervenschädigungen verschiedenster Auswirkung, Übelkeit, Herzrhythmusstörungen etc..

Jede zweite Zecke, aber auch stechende Insekten wie Bremsen und Mücken können Borrelien und weitere Erreger übertragen. Die Testverfahren hierzu sind in Deutschland und den benachbarten europäischen Staaten nicht ausgereift, so dass viele Patienten bei der Diagnostik durch ein Netz fallen und jahrelange Odysseen durch Krankenhäuser und Arztpraxen auf sich nehmen müssen, bis sie adäquate medizinische Hilfe erhalten. Es existieren klare Daten und Fakten, die die Unzuverlässigkeit dieser Tests belegen. Ärzte verstricken sich seit Jahren in Leitlinienstreits zur Behandlung einer akuten Borreliose und der Frage, ob eine chronische Borreliose überhaupt existiert. Dabei gibt es mittlerweile auch unzählige betroffene Ärzte. Auch diesen wird kein Gehör geschenkt. Gemäß der Auffassung "was nicht sein kann, darf nicht sein", werden Patienten teure, nicht zutreffende Diagnosen angehängt oder sie werden als psychosomatisch erkrankt abgetan.

An dieser Stelle entsteht auch ein riesiges ökonomisches sowie volkswirtschaftliches Problem. Hohe Kosten durch immer wiederkehrende Diagnostik, weil die Erkrankung von Seiten vieler Ärzte nicht akzeptiert werden will, Frühberentung vieler Menschen, die aber bei entsprechender Behandlung eine Chance hätten wieder in die Arbeitswelt zurück zu kehren, vorzeitige Belastung der Pflegekassen. Zudem besteht eine Versorgungslücke, wenn die Situation eintrifft, pflegebedürftig zu werden. Für junge Menschen gibt es kaum Plätze für junge Pflege. Mein Partner und ich haben vor ca. 1,5 Jahren Herrn Lauterbach, Frau Merkel, Herrn Gysi sowie zuletzt Frau Wagenknecht angeschrieben. Die einzige Politikerin, die persönlich reagiert hat, war Frau Wagenknecht. Doch leider machte diese auch keine konkreten Verbesserungsvorschläge für die Betroffenen.

Bitte unterzeichnen Sie meine Petition, um das Leid aller Betroffenen zu lindern und uns unsere Würde zurück zu geben. Ich freue mich auch über einen Beitrag von 2 Euro, damit der Leidensweg vieler Menschen in unserem Land endlich ein Ende hat. Die 2 Euro gehen an die Plattform und werden dazu genutzt diese Petition zu verbreiten. Sonst kommen leider keine Unterschriften zusammen.
https://click.e.change.org/f/a/vsUzz42J ... GVYBAAAAAI~
Falls Sie selbst Mediziner sind, tragen Sie bitte mit Ihren Möglichkeiten dazu bei, dass sich die Situation für uns Betroffene verbessert.

Danke!

Ihre Elke

_________________________________________________________________

Für weitere Informationen:



https://www.netdoktor.de/krankheiten/borreliose/test/

https://www.praktischarzt.de/blog/borreliose/

https://www.aerztezeitung.de/medizin/kr ... -wald.html


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Re: Ich fordere deshalb die Anerkennung von chronischer Borreliose als Erkrankung!

Beitrag von Manu » Sa 14. Dez 2019, 21:38

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Elke Völkel hat gerade ein Update zur Petition „Endlich chronische Borreliose anerkennen und behandeln! Wir Erkrankten haben eine Würde!” veröffentlicht. Lesen Sie das Update und kommentieren Sie:


NEUIGKEIT ZUR PETITION


Die Grünen haben eine Anfrage an den Bundestag gestellt
"Borreliose und FSME-Evaluierung und besserer Schutz für Risikogruppen". Das lässt zumindest mal Hoffnung aufkommen.

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q= ... 5HKF5RR9Yr

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Re: Ich fordere deshalb die Anerkennung von chronischer Borreliose als Erkrankung!

Beitrag von Anne » Di 17. Dez 2019, 15:18

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Elke Völkel hat gerade ein Update zur Petition „Endlich chronische Borreliose anerkennen und behandeln! Wir Erkrankten haben eine Würde!” veröffentlicht. Lesen Sie das Update und kommentieren Sie:


NEUIGKEIT ZUR PETITION


Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage der Grünen
https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/156/1915614.pdf

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Re: Ich fordere deshalb die Anerkennung von chronischer Borreliose als Erkrankung!

Beitrag von Anne » Di 17. Dez 2019, 15:18

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Elke Völkel hat gerade ein Update zur Petition „Endlich chronische Borreliose anerkennen und behandeln! Wir Erkrankten haben eine Würde!” veröffentlicht. Lesen Sie das Update und kommentieren Sie:


NEUIGKEIT ZUR PETITION


Fraktion Die Linke in Sachsen unterstützen mit ihrer Unterschrift die Petition
Liebe Unterstützer/innen,

heute habe ich eine e-mail als Antwort auf mein Schreiben von vergangener Woche an Frau Susanne Schaper, Vorsitzende der Linken für Sachsen, erhalten. Da man dort mein Anliegen hinsichtlich der Grundlagenforschung in Bezug auf den Erreger teilt, wurde mir die Unterschrift zugesichert.

Durch die Anfrage bezüglich der Borreliose, die Frau Schaper im September diesen...

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Re: Ich fordere deshalb die Anerkennung von chronischer Borreliose als Erkrankung!

Beitrag von Michael » Fr 14. Feb 2020, 19:14

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Elke Völkel hat gerade ein Update zur Petition „Endlich chronische Borreliose anerkennen und behandeln! Wir Erkrankten haben eine Würde!” veröffentlicht. Lesen Sie das Update und kommentieren Sie:


NEUIGKEIT ZUR PETITION


Magnesiummangel hindert Bakterienwachstum
Aktuell eine Mitteilung in eigener Sache: Am eignen Körper erlebe ich aktuell wozu eine Infusion mit Magnesium bei chronischer Borreliose führen kann: extremes Frieren, sitze jetzt mit drei Jacken und 2 Hosen bei Zimmertemperatur, Kreislaufprobleme, Herzsymptomatik haben sich verstärkt. Seht Euch vor und glaubt nicht jedem selbst ernannten Spezialisten, die es nicht nötig haben ihr Wissen auf...

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