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Re: Mozilla

Verfasst: So 4. Jan 2026, 13:36
von Manu
das gesamte Team der Mozilla Foundation wünscht Ihnen ein gutes neues Jahr! Lassen Sie und direkt mit einer Knallernachricht einsteigen:

Dank der Großzügigkeit unserer Unterstützer*innen haben wir es geschafft, unser Jahresspendenziel für 2025 von 6,5 Mio. US-Dollar zu knacken!

Ich möchte allen Unterstützer*innen weltweit danken, die im vergangenen Jahr an die Mozilla Foundation gespendet haben. Der großzügige Support aus unserer Community ist der Grund dafür, dass wir mit den Ressourcen und dem Schwung ins Jahr 2026 starten können, die wir brauchen, um die Technologiezukunft zu gestalten, die wir uns alle wünschen.

2025 ist unsere Mozilla Foundation Community mehr denn je über sich hinausgewachsen:

Wir haben letztes Jahr eine überwältigende Zahl an Einzelspenden erhalten – 378.021 Spenden, um genau zu sein.
Die Durchschnittsspende lag bei gerade mal 18,78 US-Dollar. Jeder Beitrag, ob groß oder klein, bringt uns unseren ehrgeizigen Zielen näher.
Derzeit haben wir 20.986 Spender*innen, die regelmäßig etwas geben, um bessere Technologien für alle voranzubringen.
Dank der Unterstützung durch die Mozilla Foundation Community sind wir mehr als bereit, die Herausforderungen von 2026 anzupacken und mit frischem Rückenwind weiter an einer digitalen Zukunft zu arbeiten, bei der die Würde des Menschen im Mittelpunkt steht.

Vielen Dank, dass Sie Teil dieser Bewegung sind. Auf ein neues Jahr voller mutiger Ideen und Technologien von Menschen für Menschen!

Herzlichst, Ihr

Michael Whitney
Michael Whitney
Senior Director, Development
Mozilla Foundation

Die Mozilla Foundation mobilisiert Menschen auf der ganzen Welt dazu, eine bessere Technologiezukunft mitzugestalten. Gemeinsam beweisen wir, dass es Technologie gibt, die von Menschen gemacht, offen im Design und vom gemeinsamen Ideenreichtum inspiriert ist.

Könnten Sie uns bitte zum Start ins neue Jahr mit einer Spende von 10 € unterstützen? Mozilla ist non-profit und stolz darauf, daher bewirkt jeder Beitrag einen großen Unterschied.

10 € spenden →hier lang



Die Mozilla Foundation arbeitet an einer besseren Technologiezukunft – von Menschen gemacht, offen im Design und vom gemeinsamen Ideenreichtum inspiriert.

Re: Mozilla

Verfasst: Sa 17. Jan 2026, 12:53
von Michael
das Geschenkpapier ist entsorgt. Die Batterien sind drin. Und jetzt gehört das neue, internetfähige Spielzeug zur Familie.

Tablets, Smartwatches, sprechende Gadgets, Roboterfreunde – all das ist heute aus Kinderzimmern nicht mehr wegzudenken. Wussten Sie, dass viele dieser Geräte durchgängig verbunden sind, wenn Ihre Kinder oder Enkel damit spielen … und dabei still und leise Daten über ihr Leben, ihre Gewohnheiten und ihr Zuhause sammeln?

Grund genug für die Mozilla Foundation, gemeinsam mit 7ASecurity – einer vertrauenswürdigen Beratungsfirma für Cybersicherheit – zehn beliebte cloudfähige Spielzeuge genauer unter die Lupe zu nehmen, vom Amazon Fire Kids Tablet bis hin zum Emo-Roboter.

Was wir herausgefunden haben, gibt Aufschluss darüber, worauf Familien achten sollten, um ihre Daten zu schützen.

Zwei Kinder liegen auf dem Boden und nutzen ein Tablet, im Hintergrund sitzen Erwachsene auf einem Sofa.

Erfahren Sie, welche Daten beliebte Spielzeuge über Ihre Kinder sammeln, wo die größten Risiken lauern und was Sie sofort dagegen tun können.

Unseren Bericht lesen →hier lang

Unsere Untersuchungen zeigen, dass viele „smarte“ Spielzeuge beim Thema Datenschutz bei Weitem nicht so schlau sind, wie sie sein sollten:

Audio-Hijacking: Fremde können über Sicherheitslücken beeinflussen, was das Spielzeug sagt oder abspielt.
Private Einblicke: Fotos und Sprachaufnahmen bleiben unverschlüsselt auf den Geräten zurück, nachdem sie weiterverkauft oder gespendet wurden.
Offene Einfalltore: Schwache Bluetooth- und Server-Sicherheit öffnet Hackern die Tür zu Ihrem Smart-Home-Netzwerk.
Die gute Nachricht: Es gibt Wege, damit sich vielbeschäftigte Eltern nicht zusätzlich den Kopf über die internetfähigen Spielzeuge ihrer Kinder zerbrechen müssen. Mit diesen drei einfachen Schritten mindern Sie sofort das Risiko:

Alle verfügbaren Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen aktivieren
Mikrofone, Kameras oder Standorttracking ausschalten
Gerätespeicher vollständig löschen, bevor Sie ein Spielzeug spenden, weiterverkaufen oder entsorgen
Lesen Sie unseren Sonderbericht „Wir haben 10 beliebte Spielzeuge gehackt – für Ihre Sicherheit und Privatsphäre“ und erfahren Sie mehr über den sicheren Umgang mit digitalen Technologien zuhause.

Sonderbericht lesen →hier lang

Das Internet, das wir alle verdienen, fällt nicht vom Himmel. Es wird von Menschen gemacht, die den Status quo hinterfragen und für bessere Standards kämpfen.

Danke, dass Sie zu diesen Menschen gehören.

Bourree Lam
Executive Editor, Nothing Personal
Mozilla Foundation

PS: Sie sind Teil einer Elterngruppe oder in Kindergarten/Schule/Vereinen engagiert? Teilen Sie diese E-Mail gerne mit anderen Eltern, Betreuungspersonen oder innerhalb Ihrer Familie. Gemeinsam machen wir bessere Technologie zur Norm.

Re: Mozilla

Verfasst: So 25. Jan 2026, 12:04
von Dragon
KI verändert alles, und das schneller denn je. Sie prägt, wie wir arbeiten, lernen, kreativ sind und uns in Echtzeit miteinander vernetzen.

Doch was kommt als Nächstes? Wir haben die Menschen gefragt, die KI jeden Tag gestalten, erforschen und neu denken: unsere Mozilla Fellows.

Als internationale Vordenker*innen geben sie fundierte, menschenzentrierte Prognosen für das laufende Jahr ab. Dabei zeigen sie klar auf, was auf dem Spiel steht und wie vertrauenswürdige KI in naher Zukunft aussehen muss. Sehen Sie sich die Prognosen im Video an.

Alle Prognosen der Mozilla Fellows für 2026 entdecken →hier lang


Hier ein kleiner Ausblick auf das, was sich laut unserer Fellows am Horizont abzeichnet:
Sarra Hannachi

Sarra Hannachi,
Tunesien


Krieg und KI: Waffe oder Werkzeug?
Von Kriegsführungsstrategien bis hin zur Massenüberwachung: KI verändert Konflikte schneller, als die Welt reagieren kann. Sarra Hannachi erläutert, warum 2026 ein entscheidender Zeitpunkt ist, um Rechenschaftspflicht einzufordern – und den Schutz der Menschen über Macht und Profit zu stellen.

Video ansehen: KI, Kriegsführung und Rechenschaftspflicht →hier lang


Priya Goswami

Priya Goswami,
Hongkong


Alles Liebe, KI?
Priya Goswami untersucht, wie die immer beliebteren KI-Begleiter unsere Intimität, Trauer und Identität verändern, verbunden mit drängenden Fragen: Was bedeutet Fürsorge? Wie sieht Zustimmung aus? Und wo sind ethische Leitlinien angebracht?

Artikel lesen: Intimität und Identität im Zeitalter der KI →hier lang


Khaled Koubaa

Khaled Koubaa,
USA


Läuft das Ding?
Khaled Kouba beleuchtet die wachsende Diskrepanz zwischen der technischen Evolution von KI und den langsamen Governance-Systemen, die sie steuern sollen. Er fordert verstärkten Fokus auf digitale Kompetenz und internationale Zusammenarbeit, damit alle Nutzer*innen sicher mit KI-Systemen umgehen können.

Video ansehen: Governance + Digitale Kompetenz = Eine gute KI-Zukunft →hier lang


Eduard Martin-Borregon

Eduard Martin-Borregon,
Mexiko


Unser Haus, unsere Regeln
Eduard Martín-Borregón berichtet, wie Communitys sich ein Stück Macht zurückholen, indem sie eine unabhängige digitale Infrastruktur aufbauen, um weniger von großen Tech-Riesen abhängig zu sein.

Video ansehen: Transparenz zurückgewinnen und bessere Technologien bauen →hier lang



Instagram


Folgen Sie der Mozilla Foundation auf Instagram für Einblicke hinter die Kulissen, Erläuterungen und Infos über die Menschen, die an einer besseren Technologiezukunft arbeiten.

@MozillaFoundation auf Instagram folgen →hier lang


Inmitten all dieser Prognosen kristallisiert sich eine klare Wahrheit heraus: Die bestmögliche Technologiezukunft beginnt mit uns Menschen. Was auch immer als Nächstes kommen mag: Wenn wir diejenigen stärken, die digitale Rechte vorantreiben und vertrauenswürdige KI entwickeln, können wir sicherstellen, dass der Mensch auch künftig im Mittelpunkt bleibt.

2026 ist noch jung, doch schon jetzt senden unsere Fellows eine klare Botschaft: Die Zukunft der KI ist nicht in Stein gemeißelt. Sie entsteht jetzt – und gemeinsam können wir ihr eine rundum positive Richtung geben.

Danke, dass ich diesen Weg Seite an Seite mit Ihnen gehen darf.

Lindsey Dodson
Director, Global Grants
Mozilla Foundation

PS: Die oben vorgestellten Mozilla Fellows sind Teil einer weltweiten Community, die aktiv eine bessere Technologiezukunft gestaltet – und Sie könnten dazugehören. Wenn Sie Technologie im Dienst von Menschen und Gemeinschaften entwickeln (oder jemanden kennen, der dies tut), dann aufgepasst: Die Nominierungen für die Mozilla Fellows 2026 enden am 30. Januar 2026. Nominieren Sie noch heute sich selbst oder jemanden, an den Sie glauben →hier lang

Re: Mozilla

Verfasst: Mi 28. Jan 2026, 11:51
von Anne
hier bei Mozilla blicken wir der Zukunft von KI und des Internets unbeugsam optimistisch entgegen. Warum? Weil diese Zukunft noch nicht geschrieben ist. Wir alle entscheiden mit, wie sie aussieht.

Ob zum Vorteil oder Nachteil: KI ist längst kein Beiwerk mehr, sondern die zentrale Ebene, über die wir heute Informationen suchen, miteinander kommunizieren, Inhalte erstellen und die digitale Welt einordnen. KI ist fester Bestandteil von Browsern, Anwendungen und Alltagstools.

Was jetzt, in diesem Moment, entschieden wird, wirkt sich nicht nur auf KI selbst und auf neue Produkte aus – es beeinflusst, für wen das Internet künftig arbeiten wird. Die zentrale Aussage des „State of Mozilla 2025/26“-Reports lautet: Noch ist offen, was als Nächstes kommt.

Lesen Sie den „State of Mozilla 2025/26“-Report.

Report lesen →hier lang

Der im Gaming-Stil aufgemachte „State of Mozilla 2025/26“-Report zeigt, wie Mozilla sich neu ausrichtet, um KI in eine offenere, vertrauenswürdigere und menschlichere Richtung zu manövrieren. Der Report macht sichtbar, welche Wege vor uns liegen. Er stellt einige der Menschen vor, die mit uns an einer besseren digitalen Zukunft arbeiten. Und er legt sogar offen, wofür wir unser Geld ausgeben.

Erfahren Sie unten, was wir über unser gesamtes Mozilla-Ökosystem wahrnehmen – und wie wir mit unserem gesamten Portfolio darauf reagieren:

Die Lage ist ernst.
Eine Handvoll mächtiger Tech-Riesen konkurriert um die komplette KI-Wertschöpfungskette – von Daten über Modelle und Infrastruktur bis hin zur Verteilung. Diese Machtbündelung prägt nicht nur die Märkte, sondern auch die Kultur, Kreativität und Handlungsfreiheit.

Das Web hat so etwas schon einmal erlebt.
Vor 25 Jahren kontrollierte eine andere Art von Monopol den Zugriff auf Informationen. Damals hat Mozilla gezeigt, dass Offenheit, Teilnahme und bessere Ideen gewinnen können. Diese Erkenntnis ist heute wichtiger denn je.

Wir schlagen bewusst einen anderen Kurs ein.
Mozilla tut für KI, was wir einst für das Internet geleistet haben, indem wir:

Technologien entwickeln, die die Handlungsfreiheit und Privatsphäre der Menschen schützen
Konsequent auf Open Source und kollektive Kraft setzen
Beweisen, dass ein anderes Wirtschaftsmodell – Mission und Markt gemeinsam – tragfähig ist
Lesen Sie den komplette Mozilla-Report.

Die Mozilla Foundation ist stolz darauf, gemeinwohlorientierte KI zu fördern, indem wir das Mozilla Data Collective erweitern, neue Inkubator-Gruppen mit Schwerpunkt auf Demokratie und KI im öffentlichen Interesse ins Leben rufen und globale Communitys durch Programme wie „Creative Futures Residency“ und „Democracy x AI Incubator Cohort“ zusammenbringen.

Aber wir können das nicht allein stemmen.
Wie in der Anfangszeit des offenen Internets hängt der Fortschritt auch jetzt vom Schulterschluss einer engagierten Gruppe ab: Entwickler*innen, Kreative, Forschende, Gründer*innen und all die Menschen, die überzeugt sind, dass Technologie den Menschen dienen sollte, nicht umgekehrt.

Der „State of Mozilla 2025/26“-Report ist eine Einladung.
Entscheiden Sie sich für die Zukunft, die Ihnen am Herzen liegt.
Und helfen Sie mit, sie zu verwirklichen.

Choose Your Future: Ihre Entscheidung, Ihre Zukunft →hier lang

Tragen Sie dazu bei, das KI-Zeitalter besser, offener und menschlicher zu gestalten.

– Mark Surman
President, Mozilla

Re: Mozilla

Verfasst: Di 10. Feb 2026, 11:11
von Dragon
vor einigen Wochen haben wir unsere Vision für 2026 geteilt: eine offene, kreative und zutiefst menschliche Technologiezukunft, geprägt von Menschen wie Ihnen.

Wir haben viel vor, deshalb möchten wir gerne Ihre Perspektive kennenlernen, um die beste Marschroute für die kommenden Monate festzulegen.

Würden Sie sich bitte ein paar Minuten Zeit nehmen und unsere kurze Supporter Survey 2026 ausfüllen? Ihr Feedback hilft uns, genauer zu erfahren, wie wir gemeinsam eine bessere Technologiezukunft für alle gestalten können.

Die Umfrage umfasst nur sieben Fragen. In der ersten Frage geht es beispielsweise darum, wie Sie mit der Mozilla Foundation in Verbindung stehen:


1. Wie würden Sie Ihre Beziehung zur Mozilla Foundation aktuell beschreiben? (Alle Zutreffenden auswählen)

An der Umfrage teilnehmen →hier lang


Unter anderem erhoffen wir uns Erkenntnisse darüber, …

Was diese Community gemeinsam aufbaut: Wie können wir die kollektive Schlagkraft der Mozilla Foundation Community maximieren?
Wie optimistisch Sie sind: In welchem Maße glauben Sie daran, dass Communitys wie unsere in der Lage sind, Technologie besser zu machen?
Welchen Draht wir zueinander haben: Wie nehmen Sie die Arbeit der Mozilla Foundation Community wahr, und wie möchten Sie sich 2026 einbringen?
Als Momentaufnahme unserer Community zeigt uns diese Umfrage, wo wir aktuell stehen. Im Laufe des Jahres werden wir dann erneut nachfragen, um zu beobachten, was sie verändert hat und an welchen Stellen wir uns weiter verbessern können. Somit ist die Supporter Survey mehr als das routinemäßige Einholen von Feedback: Sie ist ein integraler Bestandteil unserer Marschroute für 2026 – und Ihr Input hilft uns, sicherzustellen, dass wir alle in dieselbe Richtung unterwegs sind.

Ihre Antworten bleiben selbstverständlich vertraulich. Wir veröffentlichen lediglich anonymisierte Einblicke, um sichtbar zu machen, was diese Community denkt, fühlt und was sie bewegt. Sind sie bereit, unseren gemeinsamen Weg mitzugestalten?

Bitte nehmen Sie noch heute an unserer Supporter Survey 2026 teil. Jede Antwort trägt dazu bei, die Zukunft, die wir uns alle wünschen, zu verwirklichen.

Vielen Dank, dass Sie Teil einer globalen Community sind, die sich für bessere Technologien stark macht, sie entwirft und sie entwickelt. Ihre Perspektive bringt eine Technologiezukunft voran, in der Menschen im Mittelpunkt stehen.

Michael Whitney
Senior Director, Development
Mozilla Foundation

Re: Mozilla

Verfasst: Fr 13. Feb 2026, 10:26
von Dragon
zum Valentinstag machen wir Schluss mit schlechter Technologie!

Manche Beziehungen sind kompliziert. Es kriselt, und eigentlich sollte man sich trennen. Trotzdem bleibt man zusammen. Warum? Weil alles so schön vertraut ist.

Ganz ähnlich läuft’s mit vielen gängigen Technologie-Standards: Sie sind bequem, weil sie uns ein vertrautes Online-Erlebnis bieten, das uns einlullt und davon abhält, zu viel nachzudenken. Aber mal Hand aufs Herz, zum perfekten Match gehört doch mehr als Bequemlichkeit, finden Sie nicht?

Es wird Zeit, Grenzen zu setzen und toxischen Technologien den Laufpass zu geben. Für mehr Kontrolle, Privatsphäre und bessere Entscheidungen. Ohne großes Drama.

Hier sind ein paar Dinge, von denen Sie sich ruhig trennen können:
💔 Machen Sie Schluss damit, überall dasselbe Passwort zu nutzen. Eine einzelne Schwachstelle sollte nicht alles zum Einsturz bringen.

💔 Und wo Sie gerade dabei sind: Trennen Sie sich auch von Passwörtern wie „Mimi123“. Wir lieben unsere Haustiere, aber ihre Namen sind leicht zu knacken. Lassen Sie für mehr Sicherheit lieber einen Passwort-Manager ran.

💔 Machen Sie Schluss mit digitalem Ballast aus der Vergangenheit. Ein kleiner Check hilft: Schränken Sie ein, wer alte Posts sehen kann, enttaggen Sie sich aus peinlichen Fotos, blockieren Sie Ex-Partner*innen und widerrufen Sie App-Berechtigungen von 2015.

💔 Machen Sie Schluss mit Gesichtserkennung auf allen Geräten. Komfort ist gut, Vertrauen ist besser. Auf die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist mehr Verlass.

💔 Machen Sie Schluss mit WhatsApp. Ende-zu-Ende-verschlüsselte Messenger wie Signal behalten Ihre Chats für sich. Denn was privat ist, sollte auch privat bleiben.

💔 Machen Sie Schluss mit Standort-Oversharing. Ihr täglicher Bäckerei-Besuch braucht kein Publikum. Deaktivieren Sie den Standortverlauf in Google Maps oder nutzen Sie den Inkognito-Modus. Geben Sie Apps nur wenn nötig Zugriff auf Ihren Standort, und nur während Sie sie nutzen.

💔 Machen Sie Schluss mit neugierigen Anbietern. Romantische (und alle anderen) Nachrichten sollten privat bleiben. Google liest Ihre Entwürfe mit, also wechseln Sie zu Anbietern, die Ihre Privatsphäre respektieren.

💔 Machen Sie Schluss damit, jeden Cookie zu akzeptieren. Grenzen sind gesund. Und ganz ehrlich? Niemand braucht so viele Cookie ... egal welcher Art.


Sie haben Besseres verdient als eine Tech-Beziehung, die Ihnen die Kraft raubt. Werden Sie Teil unserer Mission und helfen Sie mit, eine Technologiezukunft zu verwirklichen, die von Menschen für Menschen gestaltet wird.

Sie brauchen der Online-Welt nicht den Rücken zu kehren. Entscheiden Sie sich einfach bewusst für Tools, die Sie gut behandeln – und swipen Sie beim Rest getrost nach links. Technologie muss nicht perfekt sein. Nur besser.

Wären Sie bereit 10 € an die Mozilla Foundation zu spenden, um digitale Tools voranzubringen, die Menschen in den Mittelpunkt stellen? Vielen Dank.

Jetzt 10 € spenden →hier lang

Alles Liebe zum Valentinstag, Manuela! Lassen Sie uns noch heute Schluss machen – mit schlechter Technologie. 💔

– Ihre (heimlichen) Bewunderer*innen von der Mozilla Foundation

Re: Mozilla

Verfasst: Di 17. Feb 2026, 10:14
von Michael
wir stehen am Wendepunkt der Zukunft von KI. Die Technologien, die wir heute entwickeln, werden unser aller Leben, Arbeit und Miteinander völlig neu ausrichten.

Deshalb müssen wir uns auch alle daran beteiligen, diese KI-Zukunft zu gestalten – alle Menschen und Communitys, denen die KI dienen soll.

Also werden wir diese Woche mit voller Energie beim AI Impact Summit in Neu-Delhi dabei sein, um gemeinsam mit Staatsoberhäuptern und internationalen Tech-CEOs den Weg für eine verantwortungsvolle KI-Zukunft zu ebnen.

Eine KI, die uns allen zugutekommt, braucht:

Offenheit: Transparenz, Zusammenarbeit über Open-Source-Quellen und fairer Wettbewerb mit Sicherheitsmechanismen zum Schutz gegen Missbrauch.
Faire Märkte: gesetzliche Regelungen, die Monopolisierung verhindern und gerechten Zugang zu KI-Ressourcen ermöglichen.
Verantwortlichkeit: rechtsverbindliche Vorschriften, die Sicherheit, Privatsphäre, Fairness sowie öffentliches Interesse priorisieren und Selbstregulierung ablehnen.
Öffentliche Tools: KI als öffentliches Gut, das sich auf gesellschaftliche Herausforderungen konzentriert und für alle zugänglich ist.
Respekt für Kunstschaffende und Kreative: KI soll die menschliche Vorstellungskraft beflügeln und ergänzen, nicht untergraben oder umgehen.
So sieht die KI-Zukunft aus, die der Moment erfordert! Lassen Sie uns gemeinsam diese Botschaft den Entscheider*innen dieser Welt beim AI Summit übermitteln:

Unterzeichnen Sie bitte unsere Petition, um zu zeigen, dass die Mozilla Foundation Community für eine offene, faire und menschenzentrierte KI-Zukunft steht!

Ja, ich bin dabei →hier lang

Auf dem AI Impact Summit treten wir für ein globales KI-Ökosystem ein, das fest im öffentlichen Interesse verankert ist. Open-Source-KI spielt dabei eine entscheidende Rolle: Sie ermöglicht Transparenz, Optimierung auf lokaler Ebene sowie Kontrollmechanismen, die im Sinne der Allgemeinheit stehen.

Es geht darum, neue Wege zu erdenken, wie KI als Werkzeug für menschlichen Fortschritt dienen kann, wie ökologische, nachhaltige KI-Plattformen aussehen können und wie KI für Gemeinschaften aller Art zugänglich gemacht werden kann. Wir werden in Neu-Delhi dafür sorgen, dass Offenheit, Verantwortung und Fairness im Mittelpunkt dieser hochrangigen Diskussionen stehen.

Außerdem übersiedeln wir unsere „Imaginative Intelligences” -Reihe von Hollywood nach Bollywood, um Raum für entschleunigte Gespräche darüber zu schaffen, was wir schützen wollen und warum. Diese Reihe bringt Kunstschaffende und Kreative aus allen Bereichen des Lebens zusammen, um kollektive Ideen zu sammeln, wie eine bessere Technologiezukunft aussehen könnte und sollte. Diese Ideen werden wir dann in die Realität umsetzen, indem wir neue technische Modelle, Werkzeuge und Plattformen entwickeln, die in erster Linie den Menschen dienen.

Wenn Communitys und kreative Stimmen im Mittelpunkt stehen, wird es möglich, Technologien zu entwickeln, die Chancen erweitern, Menschenwürde respektieren und Lebensgrundlagen verbessern.

Über den AI Impact Summit hinaus unterstützt unsere Democracy x AI Incubator Cohort Technolog*innen auf der ganzen Welt bei der Entwicklung von KI-Tools, die demokratische Teilhabe stärken und Gemeinschaften selbstbestimmt handeln lassen. Diese Projekte beweisen, dass Alternativen zu extraktiven KI-Modellen nicht nur möglich sind – sondern dass es sie bereits gibt.

Eine KI-Zukunft, die uns allen zugutekommt, ist möglich. Sie können dazu beitragen, indem Sie unsere Petition unterzeichnen – und damit globalen Entscheider*innen zeigen, dass JETZT der entscheidende Moment ist, eine KI-Zukunft zu gestalten, die wirklich zum Wohl aller Menschen arbeitet.

Setzen Sie mit Ihrer Unterschrift ein klares Zeichen für eine menschenzentrierte KI-Zukunft. Jede einzelne Stimme zählt, denn gemeinsam zeigen wir unsere Entschlossenheit, bessere KI zu verwirklichen.

Ja, ich bin dabei →hier lang

Vielen Dank, dass Sie sich mit uns stark machen.

Mozilla Foundation

Re: Mozilla

Verfasst: Mo 9. Mär 2026, 11:51
von Anne
Hallo ,
rund zwei Wochen ist es her, dass unser Team vom AI Impact Summit in Neu-Delhi zurückgekehrt ist. Mozilla und die Mozilla Foundation waren vor Ort breit vertreten: auf den Bühnen, in Workshops, beim Austausch zwischen Open-Source-Communitys und Kreativbranchen … und in Dutzenden von Gesprächen mit politischen Entscheidungsträger*innen, Partner*innen und den Medien. Alles mit dem zentralen Ziel, die Entwicklung von KI in eine offene, menschenzentrierte Richtung zu pushen.

Jetzt, mit etwas Abstand, sehen wir deutlich, welche Signale von den großen Bühnen und aus den kleinen Seminarräumen tatsächlich nachhallen:

(Fast) niemand glaubt noch, dass KI in den Händen weniger dominanter Unternehmen liegen sollte. Über vieles wurde gestritten, angefangen bei der Frage, was „Souveränität“ überhaupt bedeutet. Doch trotz aller Kontroversen war ganz klar ein gemeinsamer Kurs zu erkennen.

Die Stimmung im Raum: Weniger Ehrfurcht vor „Big Tech“ als in der Vergangenheit, dafür mehr Fokus auf das, was KI schon heute sichtbar verändert: Sprache, Kultur, Voreingenommenheit, Online-Sicherheit, Inklusion, Arbeitswelt. Ein deutlicher Kurswechsel gegenüber dem ersten AI Summit von 2023.

Und die wohl größte Überraschung: Open Source KI ist vom Rand der Debatte ins Zentrum gerückt – als tragende Säule einer gemeinsamen Technologiezukunft. Die Resonanz war enorm, und das Interesse war unverkennbar echt.

Drei Signale, die besonders herausstachen
„Souveränität“ ist in, „Abhängigkeit“ ist out
Auch wenn man sich nicht auf eine klare Definition von „Souveränität“ einigen konnte, äußerten praktisch alle teilnehmenden Länder dieselben Wünsche: mehr Kontrolle über die eigenen Daten, mehr Auswahl bei Technologiepartnern und weniger Abhängigkeit von einer Handvoll globaler Anbieter. Anders formuliert: Sobald eine Partnerschaft Abhängigkeiten schafft, fühlt sie sich nicht mehr partnerschaftlich an.
Hyperscaling bekam einen globalen Realitätscheck
Lange galt es als gesetzt, dass KI immer mehr und mehr wachsen müsse. Doch die Ressourcen, die dieser Weg verschlingt – Rechenleistung, Energie, Daten, Kapital – prallten in Neu-Delhi auf eine einfache Wahrheit: Für den Großteil der Welt ist Hyperscaling kein tragfähiges Modell. Am Ende standen zwei Lager im Raum: jene, die alles haben — und der Rest. Die Kluft ist real, genau wie der Ruf nach Alternativen. (Tipp: In dieser Hinsicht dürfte es dieses Jahr noch spannend werden …)
Der KI-„Stack“ wird bewusst erweitert
Auf dem Summit war klar zu spüren: KI soll breiter, inklusiver sowie bewusster gedacht – und entwickelt – werden. Dazu gehört, unsichtbare Ebenen sichtbar zu machen, etwa die Idee von Vorstellungskraft als Infrastruktur. Denn Kunstschaffende und Kreative sind keine Randfiguren: Ihre kollektive menschliche Ausdruckskraft prägt und verfeinert die KI-Modelle, die wir trainieren. Ein Wertbeitrag, der bislang oft unerkannt blieb. Dass diese Vordenker*innen jetzt aktiv einbezogen werden, ist ein echter Richtungswechsel. (Für uns als Fans von Kooperationen zwischen Kreativen und Technolog*innen war dies ein besonders motivierendes Signal, das wir in Indien verstärken und in die ganze Welt tragen werden.)

Was wir jetzt in Bewegung setzen
Wir wollen nicht, dass die Ergebnisse dieses (oder jedes anderen) Gipfels im Sand verlaufen, deshalb richten wir den Fokus nun darauf, Ideen in konkrete Schritte umzusetzen. Was jetzt zu tun ist:

Einen alternativen KI-Stack bauen – souverän, wirklich offen und weniger abhängig
Wir setzen bewusst auf den starken Rückenwind, den echte Offenheit derzeit erfährt: mit Open-Source-Ansätzen, bei denen „Erfolg“ bedeutet, Systeme gemeinsam zu entwickeln, zu teilen, abzusichern und zu prüfen – statt unsere kollektive Technologiezukunft von ein paar wenigen Unternehmen oder Staaten „mieten“ zu müssen.
Erkennen, dass KI auf gemeinsamen Grundlagen wie Vorstellungskraft, Wissen und Sprache basiert
Ein sicheres, wettbewerbsfähiges KI-Ökosystem erfordert digitale Güter, die viele Menschen nutzen und denen viele vertrauen können. Das heißt: Mehrsprachige Datensätze, offene Tools und kulturelles Wissen müssen als grundlegende Infrastruktur betrachtet werden, nicht als nette Nebensache. Unsere Initiativen wie Common Voice oder das Mozilla Data Collective tragen dazu bei, dass mehr Communitys KI-Systeme mitgestalten und die Kontrolle darüber behalten können, wie ihre Sprachen und kreativen Inhalte genutzt werden. Gleichzeitig helfen unsere Programme den Communitys und Ländern dabei, lokale Ökosysteme für Innovation auszubauen, statt sich ausschließlich auf Modelle zu verlassen, die anderswo entstanden sind.
Die Marktrealität klar benennen: Konsolidierung ≠ Wettbewerb
Wir treten weiterhin für technologische wie auch für politische Maßnahmen ein, die Wahlmöglichkeiten schaffen und Machtkonzentration begrenzen. Denn gesunde Technologie-Ökosysteme entstehen nicht durch Zufall.
Sollten Sie nur eine einzige Information aus diesem Update hier mitnehmen, dann bitte diese: Die Welt ist dabei, einen besseren, alternativen Weg für KI einzuschlagen – und immer mehr Menschen möchten diesen mitgehen. Diese Dynamik werden wir nutzen, um uns gemeinsam mit unserer Community weiter eine bessere Technologiezukunft vorzustellen und aktiv zu verwirklichen.

Manuela, wir bedanken uns herzlich dafür, dass Sie unsere Petition unterzeichnet haben, die wir während des AI Summit gestartet haben. Auch dank Ihrer Unterschrift waren wir in der Lage, den internationalen Entscheidungsträger*innen vor Ort die klare Botschaft senden, dass wir eine offene, faire und menschenzentrierte KI-Zukunft für alle fordern.

Wären Sie als engagierte*r Unterstützer*in unserer Arbeit für verantwortungsvolle KI-Alternativen bereit, den nächsten Schritt zu gehen und künftig monatlich an die Mozilla Foundation zu spenden?

Verlässlicher finanzieller Support ist für unsere Mission entscheidend, um langfristig agieren zu können. Sie senden damit zudem eine starke Botschaft für Technologien, die von Menschen für Menschen gemacht und offen im Design sind.

Würden Sie bitte ab sofort monatlich an die Mozilla Foundation spenden? Jeder noch so kleine Betrag macht einen gewaltigen Unterschied.

Monatlich spenden →hier lang


Demnächst mehr von uns. Danke, dass Sie Teil dieser Bewegung sind!

– Ihr Team von der Mozilla Foundation

PS: Unsere E-Mails ziehen um und werden künftig von unserer neuen Domain hello@mobilization.mozillafoundation.com aus verschickt. Bitte fügen Sie die neue Adresse Ihren Kontakten hinzu, um keine Infos zu verpassen!

Re: Mozilla

Verfasst: Do 12. Mär 2026, 12:55
von kleine-Hexe
stellen Sie sich die Zukunft der Technologie doch einmal als leere Leinwand vor.

Wer darf entscheiden, wie sie gestaltet wird? Große Tech-Konzerne, denen Profit wichtiger ist als das Wohl der Menschen? Oder eine von vielen Communitys, die sich gegen die anderen durchsetzt? Die Antwort ist einfacher, als Sie vielleicht denken: Es sind Sie.

Gemeinsam können wir heute beschließen, dass erfolgreiche Innovation bedeutet, die Bedürfnisse der Menschen über den Profit zu stellen. Und wir können dafür sorgen, dass menschliche Handlungsfähigkeit – nicht menschliche Ausbeutung – künftig Standard ist.

Wir haben es in der Hand, diese Zukunft wahr zu machen. Doch wir müssen alle mit anpacken. Sie sind ein wichtiger Teil unserer Mozilla Foundation Community. Dürfen wir heute auf Ihre Unterstützung zählen?

Wenn ja, dann bitten wir Sie, der Mozilla Foundation eine Spende von 10 € zukommen zu lassen. Ihr Support bringt eine Technologiezukunft voran, die allen Menschen zugutekommt.

10 € spenden →

Technologische Alternativen, bei denen der Mensch im Mittelpunkt steht, sind der Weg in eine bessere Zukunft. Nehmen wir z. B. Common Voice, den größten offenen Crowdsourcing-AI-Sprachdatensatz der Welt.1 Dank Freiwilligen, die ihre Stimmen aufgenommen und gespendet haben, umfasst Common Voice bereits über 350 Sprachen, Tendenz stark steigend!

Wenn Menschen Text- und Sprachdatensätze in ihrer eigenen Sprache erstellen und teilen können, wird KI offener, inklusiver und spiegelt endlich die Vielfalt unserer Welt wider.

Eine inklusivere technologische Zukunft entsteht aber auch dadurch, dass wir die nächste Generation von Technolog*innen ermutigen, fragwürdige Standards zu hinterfragen – und etwas Besseres zu erschaffen. Mit der Responsible Computing Challenge (RCC) haben wir eine globale Initiative ins Leben gerufen, die Universitäten rund um den Globus dabei unterstützt, das Thema „Ethik“ fest in ihren Informatik-Lehrplänen zu verankern.

Eine bessere Technologiezukunft fällt nicht vom Himmel. Sie kann nur entstehen, wenn die nächste Generation von Entwickler*innen lernt, Tools zu kreieren, die auf sozialer Gerechtigkeit und dem Gemeinwohl beruhen.

Common Voice und RCC werden möglich durch Menschen auf der ganzen Welt, die ihre eigene Technologiezukunft aktiv mitgestalten. Wir laden Sie ein, Teil davon zu werden:

Würden Sie bitte eine Spende von 10 € an die Mozilla Foundation machen, um unsere Initiativen für eine bessere technologische Zukunft zu unterstützen?

10 € spenden →
hier lang
Vielen Dank, dass Sie sich mit uns für eine bessere Technologiezukunft stark machen.

– Ihre Freund*innen bei der Mozilla Foundation


Mehr dazu:
1. Common Voice hier lang

Re: Mozilla

Verfasst: So 15. Mär 2026, 16:07
von Anne
Für manche Unternehmen sind Sprecher*innen von Sprachen nichts als Datenquellen. Für uns sind sie das Herz unserer Community. Mit Unterstützung der Mozilla Foundation stellt das Mozilla Data Collective das KI-Datenökosystem neu auf – mit weltweiten Sprachgemeinschaften im Fokus.
hier lang
In dieser E-Mail erfahren Sie, wie das Mozilla Data Collective dabei hilft, Datensätze von bedrohten Bergvölkersprachen, einen Korpus mexikanischer Regierungsunterlagen, 24 Jahre tatarischer Journalismus und vieles mehr zu bewahren. Schauen Sie nach der Lektüre doch selbst auf der Mozilla Data Collective Plattform vorbei und fangen Sie an, spannende Daten zu entdecken.
hier lang

Hallo ,
dort, wo im Norden Pakistans der Hindukusch auf das Karakorum trifft, liegen Täler, in denen in einem einzigen Dorf mehrere Sprachen gesprochen werden. Kinder wachsen damit auf, mühelos zwischen Sprachen hin- und herzuwechseln, die Linguist*innen aus aller Welt faszinieren und in diese Region ziehen. Gojri, Shina, Khowar, Burushaski, Wakhi – sie alle sind Teil dieser vielfältigen Sprachlandschaft.

Heute ist Khowar eine Sprache mit Büchern, Radiosendungen und digitalen Ressourcen – dank jahrzehntelanger, bewusster Arbeit der Sprachcommunity. Um diese komplexe Kultur zu bewahren, hat das „Forum for Language Initiatives“ dem Mozilla Data Collective zwei neue Sprachschätze übermittelt: das Gojri Literature Corpus und die Khowar Word List. Beide sind mehr als reine Datensätze. Es sind die Stimmen von Bergvölkern, die ihre Kultur lebendig halten.

Meesum Alam, der diese regionale Initiative mit über 1.000 Sprecher*innen zusammen mit dem Mozilla Data Collective geleitet hat, erklärt:

„Wir wollen, dass die Welt weiß, dass wir existieren. Wenn ein einzelnes Megatech-Unternehmen die Daten besitzt, kann es Ihre Existenz auslöschen. Sind es Open-Source-Daten, hat niemand dieses Recht. Das gibt uns unseren Platz in der Welt. Wir existieren.“


Die ethische Nutzung hochwertiger Daten verändert nicht nur die KI-Landschaft: Sie ermöglicht es auch, dass Kulturen gezielt durch Technologien unterstützt werden und diese einer breiteren globalen Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

Aktuell im Trend: Woran unsere Community arbeitet
TidyVoiceX_ASV: Ein mehrsprachiger Datensatz zur Verifizierung von Sprecher*innen in der realen Welt, der über die üblichen Benchmarks hinaus mehr als 40 Sprachen abdeckt. Forschende untersuchen anhand von Aufnahmen, wie Stimmen über Sprachgrenzen hinweg erkennbar bleiben.hier lang

Hari Minggoean Podcast Corpus: Über 10 Stunden indonesische Sprachaufnahmen von derselben Person, einschließlich eines javanischen Akzents und Code-Switching ins Englische. Dieser Datensatz wurde für ein junges indonesisches Publikum erstellt und ist ideal für die Entwicklung von Text-to-Speech-Anwendungen.hier lang

Open Home Foundation Kathleen 1.0 TTS Dataset: Weibliche englische Stimme, ca. 1 Stunde gelesene Sprachausgabe. Die Open Home Foundation setzt sich für Datenschutz, Wahlfreiheit und Nachhaltigkeit im Smart-Home-Bereich ein, indem sie Datensätze für Sprachassistenten aufbaut, die keine Daten an Server senden. Denn niemand sollte für einen bequemeren Alltag seine Privatsphäre opfern müssen.hier lang

Das Neueste auf der Mozilla Data Collective Plattform

Talar (تلار) Brahui Magazine Corpus: Brahui ist eine dravidische Sprache, die mit Tamil und Telugu verwandt ist. Sie wird isoliert im Hochland von Belutschistan gesprochen, 1.500 km entfernt von ihren nächsten Sprachverwandten. Jüngere Generationen wechseln zunehmend zu Balochi und Urdu. Dieses Korpus aus der Zeitung Talar (der ersten Tageszeitung in Brahui) dokumentiert den Widerstand und ist ein wertvolles Instrument, um die lokale Sprachkultur zu bewahren.hier lang

TTS Javanese – Ngapak Dialect + Jember Javanese Spontaneous Speech Corpus: Zwei neue javanische Datensätze – einer mit einem regionalen Dialekt, einer mit spontaner Sprache. Denn KI, die nur die „Elite“-Varianten einer Sprache versteht, bringt der Mehrheit nur wenig Nutzen.hier lang

World Factbook (JSON): Das CIA World Factbook mit über 260 Länderprofilen und geopolitischen Daten aus mehreren Jahrzehnten wurde am 4. Februar offline genommen. Dieses JSON enthält geopolitische, demografische und wirtschaftliche Informationen für alle Länder, hierarchisch nach Regionen geordnet. Ein letzter Schnappschuss der Aufzeichnungen in maschinenlesbarer Form – erstellt, kurz bevor das Licht ausging.hier lang

Spotlight auf unsere Community
Die wichtigen Veränderungen, die das Mozilla Data Collective weltweit anstößt, sind nur dank der Partnerschaft zwischen Organisationen und Communitys möglich. Drei unserer großartigen Partner möchten wir Ihnen heute vorstellen:

Greek FOSS baut ein Korpus von Dissertationen und akademischen Texten in Griechisch auf. Das Ziel: bessere Large Language Models (LLMs) für Griechisch. Denn eine Sprache mit 3.400 Jahren schriftlicher Geschichte sollte im KI-Kontext nicht unter „ressourcenarm“ laufen.
Amnesia (Mexico) arbeitet im Eiltempo daran, staatliche Daten zur Transparenz und Informationsfreiheit zu bewahren, die nicht länger gepflegt werden. Diese Community sprang ein, als sich die Institutionen nicht mehr um ihre Aufzeichnungen kümmerten.
Radio Free Europe/Radio Liberty verfügt über ein 24 Jahre altes Archiv mit Nachrichten in tatarischer Sprache. Angesichts unsicherer Finanzierung bemüht sich der Sender darum, diesen Sprachschatz des unabhängigen Journalismus zu retten.
Unsere Mission: Mehr Wahlmöglichkeiten, mehr Selbstbestimmung
Für manche Unternehmen sind Sprecher*innen von Sprachen nichts als Datenquellen. Für uns sind sie das Herz unserer Community. Sie sind die Menschen, denen wir verpflichtet sind.

Mozilla Data Collective existiert, weil „offen oder geschlossen“ nicht die einzige Wahl sein sollte. Weil Menschen mit moralischen Rechten an Datensätzen darüber bestimmen sollten, wie diese genutzt werden. Weil ein Datensatz gefährdeter Bergvölkersprachen, ein Korpus mexikanischer Regierungsunterlagen und 24 Jahre tatarischer Berichterstattung eines gemeinsam haben: Sprachcommunitys, die sich nicht auslöschen lassen, sondern bereit sind, in die Zukunft zu gehen.

Auf der Mozilla Data Collective Plattform stehen Hunderte von kostenlosen Datensätzen zur Verfügung, die Sie einsehen und nutzen können. Schauen Sie noch heute vorbei und fangen Sie an, spannende Daten zu entdecken.

Sie haben selbst Daten, die Sie mit der Mozilla Data Collective Community teilen möchten? So können Sie Ihren Datensatz auf der Plattform hochladen.hier lang

Wir freuen uns sehr, dass Sie Teil dieser Community sind.

Mit herzlichem Dank und im Namen des gesamten Mozilla Data Collective Teams

EM Lewis-Jong
EM Lewis-Jong
Founder, Mozilla Data Collective

Das Mozilla Data Collective gestaltet eine mehrsprachige, multikulturelle und multimodale Technologiezukunft, indem es Communitys eine Plattform für Daten-Selbstbestimmung und gerechten Wertausgleich bietet.