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Foodwatch kritisiert / Mogelpackungen

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Michael
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Re: Foodwatch kritisiert / Mogelpackungen

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Beitrag von Michael » Sa 17. Jan 2026, 12:57

MSC – bekannt für sein Siegel für nachhaltigen Fischfang – hat auf unsere Kritik reagiert! Gestern haben wir uns getroffen. Und jetzt bin ich wirklich wütend: Der MSC will zerstörerische Fangmethoden weiter als „nachhaltig“ zertifizieren – und sagt: Ist halt leider alles sehr kompliziert.

Wir finden dagegen, es ist ganz einfach: In sogenannten „Fischsammlern“ für den Thunfisch-Fang verheddern sich jährlich 200.000 Seidenhaie und sterben einen qualvollen Tod, Rochen und Meeresschildkröten landen im Netz. Das ist keine „nachhaltige Fischerei“!

Gelten muss: Wo „nachhaltige Fischerei“ draufsteht, darf kein Fisch drinstecken, der mit solchen meeresschädlichen Methoden gefangen wurde. Davon lassen wir uns auch durch freundliche Gespräche nicht abbringen.

Unsere Antwort: Weiterer Protest – mehr Unterschriften. Bitte helfen Sie mit dem MSC zu zeigen: Wir lassen uns dieses Greenwashing nicht länger gefallen!

Jetzt gegen Überfischung unterzeichnen!hier lang
Unseren Newsletter vom Aktionsstart mit mehr entlarvenden Fakten finden Sie unten.

Danke für Ihre Unterstützung und herzliche Grüße!

Annemarie Botzki
Recherche und Kampagnen

 
Achten Sie beim Thunfisch-Kauf auch auf das blaue MSC-Siegel? Dann habe ich schlechte Nachrichten für Sie: Viele Menschen glauben, die ökologische Alternative zu wählen. Tatsächlich bekommen das MSC-Siegel aber auch industrielle Fangflotten, die den Beifang gefährdeter Arten in Kauf nehmen.

70 Hochseehaie, rund 4.400 Seidenhaie, 8 Meeresschildkröten, 3 Mantarochen und 2 Walhaie – so viel Beifang wurde 2022 auf nur einer MSC-zertifizierten Flotte dokumentiert. [1] Diese Zahlen zeigen: Es geht nicht um ein paar bedauerliche Einzelfälle, sondern um einen massiven Beifang geschützter Arten – trotz Zertifizierung.

Und der MSC? Statt klar Verantwortung zu übernehmen, versteckt er sich hinter schwachen Kriterien - viele Fangflotten bekommen sogar ein Siegel auf Probe. Die Probleme sollen dann irgendwann in der Zukunft gelöst werden.

Bisher haben vor allem Expert:innen und Umweltorganisationen den MSC kritisiert – ohne Wirkung. Wenn jetzt zehntausende Verbraucher:innen dem Siegel das Vertrauen entziehen und protestieren, können wir den MSC zu Änderungen bewegen. Denn ohne das Vertrauen der Verbraucher:innen ist ein Siegel nichts wert. Unterschreiben Sie jetzt: Kein MSC-Siegel für Fischereien mit Beifang gefährdeter Arten!

Gegen Siegel mit Beifang unterschreiben!hier lang
Monatelang haben wir Thunfischdosen gekauft, Tracking-Nummern verglichen und Fanggebiete recherchiert. Jetzt können wir belegen: In Thunfischdosen mit MSC-Siegel steckt zwar zertifizierter Skipjack-Thunfisch – doch einige Fischereien spielen ein doppeltes Spiel: Bei denselben Fangeinsätzen werden auch andere Thunfischarten gefangen, insbesondere der überfischte Großaugenthunfisch. [2] Dann wird sortiert: Der Skipjack kommt mit blauem Siegel in die Dose. Der überfischte Großaugenthunfisch wird einfach ohne Siegel zu Geld gemacht – profitables Greenwashing.

Besonders problematisch ist der Fischfang auch, weil die Flotten oft mit meeresschädlichen Fischsammlern und gewaltigen Ringwaden-Netzen arbeiten. Die schwimmenden Plastik-Konstruktionen locken nicht nur Thunfische an, die gefangen werden sollen - sondern auch gefährdete Haie, Rochen, Meeresschildkröten, überfischte Thunfische und viele Jungfische. Viele dieser Fischsammler enden später einfach als Plastikmüll im Meer und an den Küsten. Trotzdem zertifiziert der MSC immer mehr dieser Fangflotten als „nachhaltige Fischerei“ – und verharmlost damit massive Umweltschäden.

Der MSC muss sich entscheiden: Steht er wirklich für „nachhaltige Fischerei“ – oder dient er als grünes Deckmäntelchen? Mit Ihrer Unterschrift erhöhen wir den Preis für Greenwashing: Wenn Verbraucher:innen dem MSC-Siegel öffentlich das Vertrauen entziehen, werden auch Händler und Marken nervös – und könnten sich vom MSC-Siegel abwenden. So kommt die Kritik am MSC-Siegel von allen Seiten und verstärkt unsere Forderung nach echtem Meeresschutz. Unterschreiben Sie jetzt – damit das MSC-Siegel künftig wirklich für verantwortungsvolle Fischerei steht.

Jetzt für Meeresschutz protestieren!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Mit freundlichen Grüßen

Foto von Vorname Nachname
Annemarie Botzki

Kampagnen & Recherchen

PS: Seit den 1970er-Jahren sind die weltweiten Bestände von gefährdeten Arten wie Rochen und Haien um 71 Prozent eingebrochen. Viele verlassen sich beim Fischkauf auf das MSC-Label – in der Hoffnung, die Meere zu schützen. Bitte unterschreiben Sie jetzt für echten Meeresschutz!

> Hier klicken & unterschreiben!

Quellen:

[1] Marine Stewardship Council (MSC), Surveillance Report – Year 1: Echebastar Indian Ocean Purse Seine Skipjack Tuna Fishery, veröffentlicht am 30. Juni 2023,
Tabelle 4-8, S. 22, Zugriff am 4.8.2025

[2] foodwatch-Report „Thunfisch: Täuschung in Dosen“: Gefährliche Überfischung mit MSC-Siegel, Seite 8, August 2025.
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Re: Foodwatch kritisiert / Mogelpackungen

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Beitrag von Manu » Do 5. Feb 2026, 14:00

war Ihr Januar auch kalt und ungemütlich? In unserem Büro herrschte oft Stille: Kolleg:innen lagen mit Erkältung flach – oder waren auf der Grünen Woche. Empört kamen sie zurück:

Niedliche kleine Kälbchen, die auf Stroh stehen, das soll Haltungsstufe 1 sein?! In Wahrheit stehen die Tiere in der Regel auf Beton-Spaltenboden. Und viel enger, als es bei Jungtieren wirkt. Solche falschen Idyllen werden wir auch 2026 entlarven – danke, dass Sie dabei sind!

Hier weitere Themen, die unsere Gemüter im Januar erhitzt haben:

Gift in Babynahrung: Wir zeigen Nestlé an
Bilder verschiedener Babymilchprodukte
Weltweit rufen Unternehmen wie Nestlé und Danone verunreinigte Säuglingsprodukte zurück. Doch Eltern wurden zu spät gewarnt. Wir haben deshalb Anzeige erstattet!
Mehr lesen »hier lang

Neuer Nutri-Score – eine Verbesserung?
Nutri-Score Kennzeichnung
Die Lebensmittelampel hat ein Update erhalten – und bewertet beliebte Produkte nun deutlich strenger. Mit einer Ausnahme.
Mehr lesen »hier lang

Mehrheit will Altersgrenze für Energydrinks
Junge trinkt Energydrink
Energydrinks sind bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt, aber gefährlich, vor allem für Herz und Kreislauf. In einer Forsa-Umfrage sprach sich eine überwältigende Mehrheit für eine Altersgrenze aus. Ein klares Signal – und was tut die Politik?
Mehr lesen »hier lang

„Aus tierärztlicher Sicht nicht vertretbar“
Angebundene Kuh
350 Tierärzt:innen haben zum Start der Grünen Woche einen Offenen Brief an Landwirtschaftsminister Rainer geschrieben und ein Verbot der Anbindehaltung gefordert. Denn was auf der Grünen Woche nicht zu sehen war: Noch immer sind eine Million Rinder das ganze Jahr angebunden und leiden.
Mehr lesen »hier lang

Podcast: Warum redet keiner über diese Skandale?

In unserem Podcast erfahren Sie mehr zu unseren größten Aufregern des Monats: von Pestiziden in unserem Essen bis zu vergifteter Babynahrung. Ackergifte und Nestlé – warum bleiben diese Aufreger unter dem Radar?

Zur Folge auf Spotify Zur Folge auf Apple Podcasts Zur Folge auf Podcast.de

Unsere neuesten Podcasts finden Sie übrigens auf allen bekannten Plattformen, von Apple bis Spotify – am besten abonnieren, dann verpassen Sie keine Folge.

In diesem Sinne – bleiben (oder werden) Sie gesund!

Herzliche Grüße
Christiane Groß, Leitung Webteam
Christiane Groß
Leitung Webteam

PS: Wir kämpfen für gesunde Lebensmittel, Tierwohl und den Schutz unserer Kinder. Mit Recherchen, Tests und Kampagnen decken wir Missstände auf – unabhängig von Staat und Konzernen. Bitte helfen Sie mit: Ihre Spende stoppt Gift, Tierleid und Kindermarketing!

Ja, ich spende »
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sondern aus denen, die uns den Atem rauben
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Fast 30 Prozent teurer Das ist die Mogelpackung des Monats

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Beitrag von Manu » Mo 2. Mär 2026, 11:01

Weniger Inhalt, höherer Preis – diese Masche ist nicht neu. Besonders nicht bei dem Milka-Hersteller Mondelez. Doch dieses Mal trifft es eine andere Marke.

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Michael
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Re: Foodwatch kritisiert / Mogelpackungen

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Beitrag von Michael » Di 10. Mär 2026, 09:50

Mein Lieblings-Kaffee ist jetzt teurer, obwohl weniger drin ist? Seit wann ist keine Mango im “Mango”-Eistee? Und Schokolade soll den Hormonhaushalt regeln? Ich bin verwirrt! Aber mit Ihrer Unterstützung decken wir dreiste Werbelügen auf.


Hier Werbelügen
entlarven!

Hallo ,
kennen Sie dieses Gefühl? Sie kommen vom Einkauf nach Hause, freuen sich auf einen leckeren Kaffee. Dazu ein Stück Schokolade. Aber Moment: Warum ist die Kaffeepackung leichter? Und war die Tafel Schokolade nicht mal größer? Ich bilde mir das nicht ein – und Sie auch nicht.

Immer häufiger steckt weniger in der Packung, während der Preis gleichbleibt oder sogar steigt. Diese Masche nennt sich „Shrinkflation”. Der Effekt: Wir bemerken diese dreiste Anpassung nicht. Oder erst zu Hause – wenn wir traurig vor der leeren Schokoladenverpackung sitzen.

Wir finden, Verbraucher:innen müssen diese Täuschungen nicht hinnehmen. Gemeinsam wehren wir uns, indem wir die Tricks auf unserer Internetplattform „Schummelmelder“ öffentlich machen. So wie Andrea – sie hat uns 2025 eine Milka-Schokoladentafel gemeldet:

Mir ist aufgefallen, dass die Weiße Schokolade von Milka nicht mehr 100 g hat, sondern nur noch 90 g. Ich habe sie lange nicht mehr gekauft und es fühlte sich nach weniger an – die Tafel war dünner und leichter. Auf der Milka-Homepage finden sich dann weitere Packungsgrößen – sehr verwirrend.
Das sah die Mehrheit der über 58.000 Wähler:innen genauso und wählten die beliebte Milka Schokoladentafel zur dreistesten Werbelüge des Jahres 2025.

Mit dem Goldenen Windbeutel haben wir schon viele Unternehmen zum Umdenken bewegt. Vergangene „Gewinner” haben Rezepturen geändert, irreführende Werbung gestoppt oder Produkte komplett vom Markt genommen. Doch wir können unsere Augen nicht überall haben - und deshalb brauchen wir Sie.

Nicht nur Shrinkflation, sondern auch falsche Gesundheitsversprechen, verwirrende Inhaltsstoffe oder manipulatives Kindermarketing begegnen uns im Supermarkt. Wir wollen die dreistesten Werbelügen für den Goldenen Windbeutel 2026 nominieren - das schaffen wir nur mit Ihrer Hilfe! Je mehr Produkte gemeldet werden, desto stärker unsere Botschaft: Wir lassen uns nicht länger täuschen!


Jetzt Werbelügen
einreichen!


So geht's:
• Foto machen – im Supermarkt oder zu Hause
• Im www.schummelmelder.de hochladen (direkt vom Smartphone oder Computer)
• Kurz beschreiben, was Sie irreführend finden
• Produktverpackung als Nachweis aufheben

> Lassen Sie uns zusammen Werbelügen stoppen! hier lang
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Mit freundlichen Grüßen
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Re: Foodwatch kritisiert / Mogelpackungen

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Beitrag von Anne » Mi 8. Apr 2026, 10:29

Frühling, warme Sonne, blühende Bäume – doch auf den Feldern summt und brummt es immer weniger. Jährlich landen dort tausende Tonnen Pestizide.

Jetzt plant die EU-Kommission, Ackergifte unbegrenzt zuzulassen – für immer. Selbst neueste Gutachten zu den Gefahren durch Pestizide würden zukünftig ignoriert. Keine regelmäßige Sicherheitsprüfung. Keine erneuten Kontrollen. Für die Interessen der Agrarlobby sollen Schutzregeln fallen, die Menschen, Tiere und Grundwasser vor giftigen Pestiziden schützen. Und am Ende summt auf den Feldern nichts mehr.

Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments beraten aktuell über die Vorschläge in Form eines sogenannten „Omnibus-Gesetzespakets “. Dieser Omnibus – gefüllt mit Agrarlobbygeschenken – kann im Europäischen Parlament noch ausgebremst werden. Noch haben nicht alle Abgeordneten eine klare Position bezogen – das ist unsere Chance, sie davon zu überzeugen, sich gegen die Pläne der EU-Kommission zu stellen.

Die Abgeordneten sind dem Schutz der Menschen verpflichtet, nicht den Konzernprofiten. Daher fordern wir sie auf, diese Omnibus-Irrfahrt zu stoppen. Wenn jetzt zehntausende Unterschriften auf den Tischen in Brüssel landen, können wir dieses Vorhaben stoppen.

Schreiben Sie jetzt an die Abgeordneten im EU-Parlament: Verhindern Sie die Dauergenehmigung für Ackergifte!

Gegen Pestizidflut unterschreiben!
Warum sind Sicherheitsprüfungen bei Pestiziden so wichtig? Das zeigt ein Blick auf das Verbot von Flufenacet: Es ist ein hochgefährliches Unkrautvernichtungsmittel und wurde jahrelang auf Millionen Hektar Getreidefelder versprüht.

Bis regelmäßige Kontrollen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) alarmiert feststellten: Flufenacet schädigt den Hormonhaushalt – bei Menschen und Tieren. Das Ackergift stört die Funktion der Schilddrüsenhormone und kann neurologische Schäden verursachen. Die Abbauprodukte des Herbizids sickern wiederum durch die Böden ins Grundwasser. [1] Und bleiben dort.

Ein Verbot des Ackergifts war nur durch die regelmäßigen Kontrollen der EFSA möglich. Doch genau diese Kontrollen will die EU-Kommission jetzt abschaffen – zur Freude von Bayer und Co. Sie wollen die Sicherheitsprüfungen fallen sehen, um ungestört ihre Gifte versprühen zu können. Dabei hat ein EU-Gericht im November 2025 klar entschieden: Automatische Verlängerungen ohne erneute Prüfung sind rechtswidrig. [2]

Das zeigt auch das Rechtsgutachten, welches foodwatch gemeinsam mit weiteren Organisationen in Auftrag gegeben hat. Unser Gutachten stellt fest: Die Pläne der Kommission unterhöhlen das europäische Vorsorgeprinzip und führen zu einer erheblichen Absenkung des Schutzniveaus für Umwelt und Gesundheit. [3] Neue Erkenntnisse über Krebs, Bienensterben oder vergiftetes Grundwasser? Künftig irrelevant!

Eine Dauergenehmigung für Ackergifte ist also nicht nur gefährlich, sondern vor allem rechtswidrig. Eine ewige Giftlizenz für Bayer und Co. darf nicht erteilt werden. Jetzt entscheiden die Abgeordneten im Europäischen Parlament.

Mit Ihrer Unterschrift können wir zeigen: Pestizide gehören nicht in unsere Lebensmittel.

Jetzt für sichere Lebensmittel unterschreiben!hier lang
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Mit freundlichen Grüßen

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Annemarie Botzki

Kampagnen & Recherchen

PS: Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT). Ein unaussprechliches Pestizid, das auch noch Jahrzehnte nach dem Verbot unaussprechliche Schäden im Boden anrichtet. [4] Das zeigt: Was heute unkontrolliert zugelassen wird, vergiftet Lebensmittel und Böden morgen. Jetzt für Pestizid-Sicherheitsprüfungen unterschreiben!

> Hier klicken & unterschreiben!
Das ist das Größte, was dem Menschen gegeben ist, dass es in seiner Macht steht, grenzenlos zu lieben.
Theodor Strom

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kleine-Hexe
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Re: Foodwatch kritisiert / Mogelpackungen

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Beitrag von kleine-Hexe » So 14. Jun 2026, 13:58

Naturprodukt, Matcha-Jogurt und Libido-Gummibärchen: Konzerne nutzen uns mit Werbelügen schamlos aus. Mit dem Goldenen Windbeutel wehren wir uns dagegen. Stimmen Sie jetzt ab und wählen Sie Ihre dreisteste Werbelüge 2026!

Hier klicken und abstimmen!
Hallo ,
ich gebe es zu – ich würde so gerne an all die Versprechungen glauben: Die natürliche Gesundheit in Flaschen, eine feurige Libido in Form eines Gummibärchens und an den Matcha im grünen Matcha-Joghurt. Aber dann lese ich die Zutatenliste und bin enttäuscht. Jedes Mal.

Konzerne verdienen an unseren Hoffnungen – auf Gesundheit, auf Genuss, auf ein erfüllteres Liebesleben. Und kassieren kräftig ab. Dagegen wehren wir uns und verleihen den Goldenen Windbeutel 2026 für die dreisteste Werbelüge. Dafür brauchen wir Sie und Ihre Stimme!

Die Kandidaten
Dr. Oetker Airfryer Backin Backpulver vor pink-grauem Supermarktregal-Hintergrund, daneben das Siegel „Der Goldene Windbeutel 2026“.
Airfryer Backin Pulver von Dr. Oetker
Speziell für die Heißluftfritteuse entwickelt. Aber: Stiftung Warentest hat nachgebacken und keinen Unterschied zu normalem Backpulver im Airfryer festgestellt. Dafür zahlen Sie allerdings bis zu dreimal so viel. Wir sagen: viel heiße Luft um nichts.

Jetzt für Dr. Oetker stimmen!
Airwaves Cool Cassis von Mars
Zwei Kaugummis weniger in der Packung, aber der Preis bleibt fast gleich. Das macht eine versteckte Preiserhöhung von bis zu 20 Prozent je nach Handel. Hinweise auf den reduzierten Inhalt? Fehlanzeige! Wir finden: Das ist gar nicht cool!

Airwaves Cool Cassis Kaugummi vor pink-grauem Supermarktregal-Hintergrund, daneben das Siegel „Der Goldene Windbeutel 2026“.
Jetzt für Airwaves stimmen!
LaVita Saft von LaVita GmbH
„Naturprodukt“, „Fit fürs Leben“, „tägliche Basis unserer Gesundheit“ – LaVita verspricht viel. Für 100 Euro pro Liter. Was tatsächlich drin steckt: 70 Prozent Fruchtsaftkonzentrat, unter anderem 26 isolierte Nährstoffe, teils synthetisch, teils überdosiert. Darauf stoßen wir nicht an.

LaVita „Fit fürs Leben“ Mikronährstoffkonzentrat in brauner Flasche vor pink-grauem Supermarktregal-Hintergrund, daneben das Siegel „Der Goldene Windbeutel 2026“.
Jetzt für LaVita stimmen!
Andechser Natur Bio-Jogurt mild Matcha Mango im Glas vor pink-grauem Supermarktregal-Hintergrund, daneben das Siegel „Der Goldene Windbeutel 2026“.
Bio-Joghurt Matcha Mango von Andechser Natur
Matcha steht groß auf dem Etikett. Der Inhalt ist grün. Dann passt doch alles, oder? Die grüne Farbe kommt allerdings auch vom zugefügten Spirulina. Matcha? Steckt kaum drin: gerade mal 0,1 Prozent. Dafür 60 Gramm Zucker – das sind 20 Zuckerwürfel! Grün ist also auch hier nur die Hoffnung.

Jetzt für Andechser Natur stimmen!
Dose „Oh Yeah Bear Libido + Vitamin“ mit Maca- und Safranextrakt vor pink-grauem Supermarktregal-Hintergrund, daneben das Siegel „Der Goldene Windbeutel 2026“.
Oh Yeah Bear Libido Vitamin von Beautybears GmbH
Feurige Libido, mehr Leidenschaft, Extra-Spice im Liebesleben – versprechen die Oh Yeah Bears. Klingt verführerisch! Sind aber einfach nur Gummibärchen für 25 Euro – und dabei der Libido etwa so dienlich wie eine Packung Haribo. Uns ist die Lust vergangen!

Jetzt für Beautybears stimmen!
Was wir mit dem Goldenen Windbeutel erreichen? Schauen Sie mit mir ins letzte Jahr:

2025 hat Mondelez die Milka-Schokolade heimlich geschrumpft. Von 100 Gramm auf 90 Gramm. Der Preis? Ist gestiegen! Unterm Strich eine versteckte Preiserhöhung von knapp 50 Prozent. [1] Diese Praxis nennt sich „Shrinkflation“ und wird gerne von der Industrie genutzt, weil Verbraucher:innen die Veränderungen nur sehr schwer mitbekommen.

Auch dank Ihnen konnte die Milka-Täuschung aufgedeckt werden: Über unseren Schummelmelder wurde die Schokolade eingereicht und zur Wahl des Goldenen Windbeutels gestellt. Zwei Drittel der Wähler:innen stimmten für die Schummel-Schoki – und so ging der „Preis“ an Milka. Die Irreführung ist inzwischen auch gerichtlich festgestellt nach einem Urteil des Landgerichts Bremen. [2]

Das zeigt: Wenn wir Verbraucher:innen uns zusammentun, müssen Konzerne Werbelügen stoppen. Im letzten Jahr haben fast 60.000 Menschen abgestimmt – dieses Jahr wollen wir noch mehr werden. Bitte stimmen auch Sie für Ihre dreisteste Werbelüge ab!

Hier klicken und abstimmen! hier lang
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Mit freundlichen Grüßen

Foto von Alina Nitzsche
Alina Nitsche

Recherche & Kampagnen

Quellen:

1. foodwatch, Milka-Alpenmilch von Mondelez, 2025

2. Tagesschau, Milka-Tafel ist jetzt offiziell eine Mogelpackung, 13.05.2026
„Du kannst den Sturm nicht beruhigen. Du kannst versuchen, selbst ruhig zu bleiben. Warte, bis der Sturm vorüberzieht, denn nach jedem Sturm folgen wieder sonnige Zeiten.“
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Re: Foodwatch kritisiert / Mogelpackungen

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Beitrag von Michael » Mo 15. Jun 2026, 11:04

Sie verpassen gerade unsere erste Umfrage auf WhatsApp. Und den Blick hinter die Kulissen. Und die guten Nachrichten. Aber das lässt sich ändern – jetzt unseren WhatsApp-Kanal abonnieren!

Hier entlang zum WhatsApp-Kanal!
Hallo ,
manchmal möchte man einfach mehr: Einen kurzen Blick hinter die Kulissen. Eine gute Nachricht zwischendurch. Eine Abstimmung, bei der Ihre Meinung zählt. Ab sofort gibt es genau das – direkt auf Ihr Handy.

Kommen Sie in unseren neuen WhatsApp-Kanal!

Was Sie dort erwartet:

Aktuelle Produktrückrufe – schnell und direkt
Abstimmungen und Updates zu unseren Kampagnen: Wie reagieren die Hersteller zum Beispiel auf den Goldenen Windbeutel?
Kurze Video-Statements unserer Expert:innen zu aktuellen Themen
Gute Nachrichten. Denn dank Ihrer Unterstützung erreichen wir wirklich etwas – und das wollen wir öfter mit Ihnen teilen.
Und wenn Sie jemanden kennen, dem faire Lebensmittel ebenso wichtig sind: Schicken Sie den Kanal gerne an Ihre Freund:innen und in die Familien-WhatsApp-Gruppe – von dort ist der Weg nicht weit bis zu uns!

Hier klicken und WhatsApp-Kanal beitreten!hier lang
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Mit freundlichen Grüßen

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Lea Rump

Social Media Redaktion

PS: Keine Sorge: Alle entscheidenden Informationen bekommen Sie weiterhin wie gewohnt im Newsletter. Der WhatsApp-Kanal ist eine Ergänzung – für alle Momente zwischen zwei E-Mails.

> Hier klicken & beitreten!hier lang
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Re: Foodwatch kritisiert / Mogelpackungen

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Beitrag von kleine-Hexe » Mi 24. Jun 2026, 11:39

„Bad Food" - bald erscheint das neue foodwatch-Buch über die Industrie, die unsere Ernährung manipuliert. Worum es geht – und was es mit dem englischen Titel auf sich hat, erklärt Autor Chris Methmann.

Hier klicken & handsigniertes Exemplar bestellen!
Hallo ,
wissen Sie, was Deutschland morgens um halb zehn frühstückt? Was den Tiger in Ihnen weckt? Und was nur echt ist mit 52 Zähnen?

Wenn Sie mindestens eins davon erraten haben: Glückwunsch! Sie haben gerade erkannt, wie tief sich die Lebensmittelindustrie in Ihrem Kopf eingenistet hat. Knoppers, Frosties, Bahlsen – diese Marken gehören für Millionen Menschen zum Alltag wie das Zähneputzen.

Welche Probleme das schafft, erklärt mein neues Buch: „Bad Food – Wie wir die Kontrolle über unsere Ernährung zurückgewinnen”. Ich decke die Tricks in den konkreten Produkten auf und lege Konzernstrategien offen.

Hier klicken & handsigniertes Exemplar bestellen!
Warum „Bad Food“ – und nicht „schlechtes Essen”? Ich gebe zu: Als Buchcover wirkt das kräftiger. Aber ich will vor allem kein einzelnes Lebensmittel schlechtmachen. Butterkekse und Knoppers esse ich auch ab und an. Mir geht es um die Mechanismen dahinter. Und die fängt das englische „bad” mit seinen Nuancen viel besser ein als jedes deutsche Wort.

bad (inferior): von minderer Qualität

Wir sind umgeben von schlechtem Essen. Industriell verarbeitet, unausgewogen, allgegenwärtig. Wer abends an einem Bahnhof einer mittelgroßen deutschen Stadt was Gesundes zu essen sucht, dem kann man nur viel Glück wünschen. Darum geht es im Buch: Wie die Industrie uns im Alltag mit raffinierten Tricks in diese Ernährung drängt.


bad (harmful): schädlich

Hochverarbeitete Produkte sind darauf getrimmt, dass wir nicht aufhören, sie zu futtern. Das zeige ich anhand zahlreicher Studien: Der schnelle Dopamin-Kick macht Lust auf mehr. Viel mehr. Das macht krank – uns und den Planeten. Bad Food ist kein individuelles Versagen, sondern ein System – an dem Konzerne viel Geld verdienen.


bad (wicked, aggressive): böse

Nehmen Sie als Vergleich Big Tobacco. Die Tabakkonzerne wussten, wie stark ihre Produkte abhängig machen – und verkauften sie als harmlos. Die großen Lebensmittelkonzerne spielen nach denselben Regeln. Sie kennen die Wirkung ihrer Rezepturen. Und doch spielen sie alles runter. Der Unterschied zwischen Bad Food und Big Tobacco? Zigaretten sind stark reguliert. Die Ernährungsindustrie nicht. Im Buch zeige ich, woran das liegt.


bad (evil): das Schlechte

Ein Grund: Bad Food spaltet. Wir machen uns runter wegen schlechter Ernährung, streiten um vegan vs. Fleisch. Und das kommt nicht von ungefähr: Rechtspopulistische und rechtsextreme Influencer:innen haben das Thema Ernährung für sich entdeckt, um ihre Ziele zu verfolgen. Sie stacheln die Gesellschaft mit Ernährungs-Hetze auf.

So wird Essen zum politischen Streitfeld – und lenkt vom wahren Problem ab: den Machtverhältnissen im Lebensmittelmarkt. Das zeige ich an Beispielen aus Politik, Social Media, Geschichte und Alltag. Während die Debatte hochkocht, steuern Konzerne mit Rezepturen, Kinderwerbung und Produktdesign, was in unserem Einkaufswagen landet.


bad (badass): aufmüpfig, widerständig

Die gute Nachricht: Wir müssen nicht mitspielen. Wer das System durchschaut, fügt sich nicht länger — sondern bestimmt wieder selbst über den eigenen Teller. Auch darum geht es im Buch: wie wir die Kontrolle zurückgewinnen.


Bestellen Sie das Buch gleich vor. Dann erhalten Sie zum Erscheinen ein handsigniertes Exemplar nach Hause geliefert.

Hier klicken & handsigniertes Exemplar bestellen! hier lang
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Mit freundlichen Grüßen

Foto von Vorname Nachname
Dr. Chris Methmann

Geschäftsführer foodwatch e.V.

PS: Mein Erlös geht komplett an foodwatch. Und auf dem heutigen Buchmarkt hilft eine Vorbestellung besonders: Je mehr Menschen vor dem Erscheinen Interesse zeigen, desto lauter schlägt das Buch bei der Veröffentlichung ein. Und bringt die Industrie in Erklärungsnot.

> Hier klicken & vorbestellen!hier lang
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