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Indianer

Verfasst: Do 27. Apr 2017, 11:26
von Manu
Ein US-Archäologe ist überzeugt, den Ort gefunden zu haben, an dem das legendenumwobene Indianermädchen Pocahontas einst einen englischen Siedler heiratete. Dabei handelt es sich um Reste von Pfahlbauten, die im Bundesstaat Virginia entdeckt wurden.

© Mladen Antonov - AFP
Ein US-Archäologe ist überzeugt, den Ort gefunden zu haben, an dem das legendenumwobene Indianermädchen Pocahontas einst den englischen Siedler John Rolfe heiratete. Südöstlich von Jamestown im US-Bundesstaat Virginia gefundene Überreste von Pfahlbauten seien die Spuren der ersten protestantischen Kirche auf US-Boden, in der Pocahontas im Jahr 1614 dem Tabakbauern das Jawort gegeben habe, sagte Wisssenschaftler William Kelso. "Hier hat Pocahontas geheiratet, das schwöre ich", betonte der Archäologe.
Die Forscher fanden an der Ausgrabungsstätte mehrere zwei Meter tiefe Pfahlspuren und die Spuren von vier Gräbern. Die Ausmaße des Baus stimmten mit historischen Beschreibungen überein, sagte Kelso. Die Gräber seien vermutlich die des ersten Pfarrers in der Kirche sowie eines Grafen und zweier Armee-

:quelle:

Urenkel des Indianer-Häuptlings Sitting Bull

Verfasst: Do 27. Apr 2017, 11:27
von Manu
"Unsere Kultur stirbt aus"

Eric LaPointe ist der Urenkel des legendären Indianerhäuptlings Sitting Bull (Quelle: dpa)
Sein schwarzes Haar trägt Ernie LaPointe, der Urenkel des großen Indianerhäuptlings Sitting Bull, zu langen Zöpfen geflochten. Ansonsten trägt er Jeans und T-Shirt, traditionelle Kleidung besitzt er nicht. Die alten Rituale pflegt der Vietnam-Veteran trotzdem täglich: Jeden Morgen und Abend halten er und seine deutsche Frau die Pfeifenzeremonie ab. Dennoch befürchte er, dass die indianische Kultur vergessen werden könnte, sagte er im Interview in Bremen.

http://nachrichten.t-online.de/c/17/13/ ... ,si=0.html

Junge Indianer bekommen den Konflikt von Tradition und Moderne besonders deutlich zu spüren. Auf der einen Seite gibt es Fernsehen und Computer, auf der anderen die alten Rituale. Wie kommen sie damit zurecht?


"Fernsehen und Computerspiele haben sie alle. Trotzdem wollen manche noch die Traditionen von ihren Großeltern lernen. Aber der Großteil der jungen Leute hat daran kein Interesse. Sie wollen sich vielmehr an die amerikanische Gesellschaft anpassen, da ihnen das erfolgversprechender erscheint. Indem sie sich von ihren Wurzel abwenden, verlieren sie aber an Halt. Am Ende verfallen viele dem Alkohol oder Drogen. Andere kehren ihren eigenen Leuten den Rücken. Sie verleugnen ihre Identität, weil sie wie die Weißen sein wollen. Sie schämen sich für unsere Sprache. Dadurch geht sie nach und nach verloren. Es besteht die Gefahr, dass unsere Kultur ausstirbt."

Die Medien zeichnen oft ein düsteres Bild vom Leben in den Reservaten: Arbeitslosigkeit, Drogen, Kriminalität und Selbstmorde. Hat sich die Situation für die Indianer mittlerweile gebessert?


"Daran hat sich nicht viel geändert. Das größte Problem in der indianischen Gesellschaft ist, dass man uns unsere spirituelle Lebensweise genommen hat. Dazu gehörte, sich gegenseitig zu helfen und alles miteinander zu teilen. Wir haben unser bestes getan, um von der amerikanischen Gesellschaft akzeptiert zu werden, aber wir wurden nicht akzeptiert. Viele suchen Trost im Alkohol. Außerdem zeichnen die Medien oft ein stereotypes Bild von uns Indianern. Wenn Kriminalität und Drogen im Spiel sind, berichten sie groß darüber. Die guten Seiten werden ignoriert."

Wird sich die Politik der US-Regierung bezüglich der Indianer unter dem neuen Präsidenten Barack Obama verändern? Immerhin gehört er selbst einer Minderheit an.


"Da bin ich wie mein Urgroßvater. Ich traue den amerikanischen Politikern nicht. Worte bedeuten nichts, Taten dagegen schon. Bis jetzt ist er noch nicht Präsident. Wir werden sehen, was passiert, wenn es soweit ist. Außerdem ist es egal, welche Hautfarbe ein Präsident hat. Danach sollte man ihn und andere Menschen nicht beurteilen. Was wichtig ist, sind die inneren Werte und ein aufrichtiges Herz.


Seit Freitag beschäftigt sich das Übersee-Museum in Bremen in der Ausstellung "Sitting Bull und seine Welt" mit dem Leben des bekannten Indianerhäuptlings und seinem Volk, den Lakota-Sioux.
t-online

American 'killed in India by endangered Andamans tribe'

Verfasst: Fr 23. Nov 2018, 19:19
von Anne
An American man has been killed by an endangered tribe in India's Andaman and Nicobar islands.

Fishermen who took the man to North Sentinel island say tribespeople shot him with arrows and left his body on the beach.

He has been identified as John Allen Chau, a 27 year old from Alabama.

Contact with the endangered Andaman tribes living in isolation from the world is illegal because of the risks to them from outside disease.

Estimates say the Sentinelese, who are totally cut off from civilisation, number only between 50 and 150.

https://www.bbc.com/news/world-asia-india-46286215

Tagebuch von getötetem US-Amerikaner veröffentlicht

Verfasst: Fr 23. Nov 2018, 19:40
von Michael
Im Fall des im indischen Ozean getöteten US-Amerikaners hat die Mutter des Toten seine letzten Tagebucheinträge veröffentlicht.

• Sie bestätigen, dass der junge Mann auf der Insel war, um die dort lebenden Sentinelesen zum Christentum zu bekehren.

• Die Sentinelesen gelten als eines der letzten "unkontaktierten" Völker der Welt und müssen von der Außenwelt abgeschnitten bleiben, um ihr Überleben zu sichern.

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... ailsignout

Sie überlebten den Tsunami – und ihr Feuer auch

Verfasst: Sa 24. Nov 2018, 13:59
von Dragon
Ein Missionar betrat das Land des Urvolks und wurde getötet. Wer aber sind die Sentinelesen, die sich so entschlossen verteidigen? Forscher berichten von archaischen Lebensformen – und erstaunlichen Kenntnissen.

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/w ... ailsignout

Re: American 'killed in India by endangered Andamans tribe'

Verfasst: Sa 24. Nov 2018, 14:14
von Manu
Eigentlich kann man nur den Kopf schütteln und selbst Schuld denken.
Okay, ich finde es toll, wenn jemand denkt, er macht was gutes, weil er von seinen
Ideen so begeistert ist. Es ist toll, wenn jemand sich für etwas begeistert.
Weniger toll ist es aber, wenn man das dann anderen aufzwingen möchte.
Das mag ich ja an den Zeugen Jehovas nicht. Dieses Aufzwingen!
Und dann noch so ein junger Mensch der sich bewusst zu Menschen vorarbeiten
möchte, die eigentlich genau vor solchen Menschen wie ihm geschützt werden
sollen.
Aber eine interessante und auch tolle Geste der Sentinelesen, das sie ihn
beerdigt haben. Was ja auch gewissermaßen für Respekt steht.

Mich würde aber interessieren, was Forscher glauben. Es ist eine Insel, begrenzte
Anzahl an Menschen, wie sieht es da mit Inzucht aus? Könnten sie aufgrund ihrer
Abgeschiedenheit sich selbst dadurch ins Aus manövrieren? Ansonsten kann man
nur hoffen, das man sie in Ruhe lässt.

MANU

Abgeschiedene,indigene Völker

Verfasst: Di 27. Nov 2018, 10:04
von Dragon
Andamanen-Inseln Wo die letzten isolierten Völker leben

Auf den Andamanen-Inseln wurde ein US-Bürger von isoliert lebenden Ureinwohnern getötet. Er starb bei dem Versuch, sich Zugang zum Volk der Sentinelesen zu beschaffen. Was ist über solche Gruppen bekannt?
© Christian O. Bruch/ laif

Von Jörg Römer
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mens ... 40002.html

Amerikaner von Ureinwohnern getötet Mord im Paradies stellt Behörden vor Probleme

Verfasst: Do 29. Nov 2018, 19:19
von Manu
Ein junger US-Amerikaner wollte ein isoliert lebendes Volk missionieren. Nach seinem gewaltsamen Tod durch Pfeile stehen die Behörden vor einem Dilemma

https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... bleme.html

ANDAMANEN : USA verzichten auf Maßnahmen gegen Ureinwohner

Verfasst: Mo 4. Mär 2019, 11:15
von Michael
Der Amerikaner John Allen Chau wollte den Sentinelesen das Christentum nahebringen. Stattdessen wurde er getötet. Die USA drängen Indien nicht dazu, Strafverfolgung einzuleiten.
von Daniel Lingenhöhl

https://www.spektrum.de/news/usa-verzic ... er/1625852

Welche Insel ist bis heute uneinnehmbar?

Verfasst: Sa 15. Jun 2019, 13:59
von kleine-Hexe
Am Ende stirbt John Allen Chau für seinen Glauben. Als der 26-jährige Missionar am 17. November 2018 auf North Sentinel Island an Land geht, um die rund 50 Sentinelesen zum Christentum zu bekehren, wird er von Pfeilen durchbohrt.

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/w ... ailsignout