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Bluttat in den USA Ex-Schüler tötet 17 Menschen an Highschool in Florida

Verfasst: Do 15. Feb 2018, 09:29
von Dragon
Florian Harms
Schon wieder eine Schule. Schon wieder in den USA. Das dachte ich, als uns gestern Abend im Newsroom die erste Meldung von der Schießerei an einer Highschool in Florida erreichte. Der 19. (neunzehnten!) an einer US-Schule in diesem Jahr. Dabei hat das Jahr erst 45 Tage. Wie viele Schießereien waren es in den letzten Jahren? Ich habe den Überblick verloren. Trotzdem werden sich die Amerikaner wohl niemals dazu durchdringen, ihre Waffengesetze zu verschärfen. Bestürzend.


Wieder gibt es an einer US-Schule ein Massaker: Ein 19-Jähriger erschießt mit einer halbautomatischen Waffe 17 Menschen. Später lässt sich der mutmaßliche Schütze festnehmen.


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Re: Bluttat in den USA Ex-Schüler tötet 17 Menschen an Highschool in Florida

Verfasst: Do 15. Feb 2018, 09:56
von Manu
Da bekommt man Tränen in den Augen, 17 junge Menschen müssen wegen eines Idioten sterben.
Sowas möchte man nicht erleben. Das ist so grausam und sinnlos.

MANU

17 Tote – 19-Jähriger Cruz gesteht Schulmassaker in Florida

Verfasst: Fr 16. Feb 2018, 12:09
von Anne
PARKLAND Nach dem Mord an 17 Menschen an einer Schule in Florida hat der Schütze die Tat laut Gerichtsakten gestanden. Er galt als schwierig

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Re: Bluttat in den USA Ex-Schüler tötet 17 Menschen an Highschool in Florida

Verfasst: Fr 16. Feb 2018, 12:48
von Michael
Text Florian Harms
Er war ein Einzelgänger, er hatte offenbar psychische Probleme – und er besaß ein Schnellfeuergewehr: Der 19-jährige Nikolas Cruz, der an seiner ehemaligen Schule in Florida 17 Menschen erschoss, passt erschreckend in das Muster anderer Täter von "school shootings". Mitschüler berichten der "Washington Post", sie hätten in den vergangenen Monaten bei ihm Anzeichen einer Wesensveränderung bemerkt:quelle:. Offenbar kündigte er seine Tat vorher im Internet an :quelle:und trainierte in einer rassistischen Organisation.:quelle:

Vor allem aber: Wie viele andere Gewalttäter vor ihm konnte Cruz binnen weniger Minuten zahlreiche Menschen ermorden. Das AR-15 wird in den USA als "Sportgewehr" vermarktet. Um es zu kaufen, genügt vielerorts die Vorlage des Führerscheins. Bislang haben die Republikaner jeden Versuch, den Verkauf der Waffe einzuschränken, blockiert. Erinnern Sie sich noch, dass der US-Kongress nach dem Massaker von Las Vegas darüber diskutierte, "Bump Stocks" zu verbieten, jene Aufsätze, die halbautomatische Gewehre wie die AR-15 in vollautomatische umrüsten? Auch daraus wurde nichts.:quelle:

Angesichts dessen nimmt die Zahl der Morde mit Schusswaffen in den USA wenig Wunder. Insgesamt sind dort laut "Gun Violence Archive" in diesem Jahr schon 1825 Menschen erschossen worden, 3140 wurden verletzt. Dabei sind die jährlich mehr als 20.000 mit Pistolen oder Gewehren verübten Suizide noch nicht einmal mitgezählt. Seit dem Jahr 2000 gab es in Amerika weit mehr als hundert Amokläufe, wie mein Kollege Daniel Schreckenberg schreibt.:quelle:

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Entsetzliche Zahlen. Aber was immer mehr Amerikaner ebenso entsetzlich finden, ist die Heuchelei vieler Politiker, die nach jeder Schießerei öffentlichkeitswirksam für die Opfer beten – und dann jede Gesetzesinitiative gegen den Waffenverkauf untergraben. Die 16-jährige Sarah Chadwick, die bei dem Blutbad in Florida mehrere Freunde verlor, hat diesen Menschen eine Stimme gegeben. "Gebete werden das nicht lösen", schreibt sie an Donald Trump gerichtet. "Tut was, statt Gebete zu schicken!" Ihr Tweet bekam so viel Resonanz wie die erfolgreichsten Tweets des Präsidenten.:quelle:

Auch der republikanische Kongressabgeordnete und Ex-Präsidentschaftsbewerber Marco Rubio aus Florida bekundete auf Twitter seine Bestürzung. Was er nicht schrieb: Mit 3,3 Millionen Dollar Spendengeldern ist er unter den Top-Ten-Geldempfängern der US-Waffenlobby NRA. Welch ein zynisches, kaputtes System.
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Trump nutzt Spickzettel bei Treffen mit Florida-Überlebenden

Verfasst: Fr 23. Feb 2018, 09:27
von Anne
WASHINGTON/BERLIN Das Gespräch Donald Trumps mit Überlebenden des Parkland-Massakers zeigt, wie der US-Präsident tickt. Für Empathie braucht er Notizen.

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Re: Bluttat in den USA Ex-Schüler tötet 17 Menschen an Highschool in Florida

Verfasst: Fr 23. Feb 2018, 09:39
von Dragon
Florian Harms:
Auch Tage nach dem Schulmassaker in Florida stehen viele Amerikaner noch immer unter Schock – und der Protest gegen die Waffen-Lobby ist lauter als bei früheren "School shootings". Präsident Trump reagiert so, wie ein von der Waffen-Lobby und ihren Aktivisten unterstützter Präsident eben reagiert: mit einem absurden Vorschlag, der den freien Verkauf von Gewehren und Pistolen nicht einschränkt – sondern sogar noch befördert: Er möchte Lehrer bewaffnen, damit sie bei einem Angriff "sofort zurückfeuern" können. Der Präsident der Vereinigten Staaten will also Klassenzimmer zu Kampfplätzen machen. Sind Sie auch froh, dass ihre Kinder nicht in Amerika zur Schule gehen müssen?
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Reaktion auf Schulmassaker

Trump: Lehrer sollen "sofort zurückfeuern"

Nach dem Massaker in Florida mit 17 Opfern sorgt Donald Trump mit einem drastischen Vorstoß für Irritationen: Er schlägt vor, Lehrer zu bewaffnen, um künftig potenzielle Täter abzuschrecken. Der Vorschlag löst Kritik und Kopfschütteln aus.

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Bewaffneter Hilfspolizist wartete Massaker vor Schule ab

Verfasst: Fr 23. Feb 2018, 12:19
von Manu
FORT LAUDERDALE Während der Täter in der Schule in Florida um sich schoss und 17 Menschen tötete, ging ein Hilfspolizist vor dem Gebäude in Deckung.

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Todesstrafe für Schulattentat in Florida gefordert

Verfasst: Mi 14. Mär 2018, 10:37
von Michael
PARKLAND Die Staatsanwaltschaft fordert die Todesstrafe für den 19-jährigen Nikolas C. Er hatte im Februar 17 Menschen in Parkland erschossen.

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