Der Gesuchte heißt der polizeibekannte Ali Bashar. Er kam im Herbst 2015 nach Deutschland.
Junger Flüchtling meldet Mörder bei der Polizei
Der Iraker soll einem Jugendlichen von dem Mord erzählt haben. Jener Mitwisser (13) meldete sich bei der Polizei. Die Polizei berichtet auch von einer Hinweisgeberin, die die Mutter Susannas anrief. Er gab an, dass Susanna tot sei und an den Bahngleisen liege.
Mit Ast gewürgt
Die 14-Jährige erlebte vor ihrem Tod ein Martyrium. Beide Täter werden beschuldigt, das Mädchen in der Nacht auf den 23. Mai getötet und danach weggebracht und mit Reisig bedeckt zu haben. Das Mädchen wurde vergewaltigt. Welcher Täter welche Rolle bei der Schreckenstat hatte, kann die Polizei noch nicht sagen.
Video: Der Fall Susanna in den TV-Nachrichten
Die Angreifer sollen die Jugendliche zum Geschlechtsverkehr gedrängt haben. Sie habe sich geweigert, woraufhin sie mit einem Ast gewürgt wurde.
Später setzte sich das Geschehen demnach auf einem nahen Feld fort. Dort wurde das Mädchen vergewaltigt und am Morgen schließlich erwürgt. Ihr Leichnam wurde in Büschen neben den Gleisen versteckt.
Der Tatverdächtige gilt als gewalttätig: Im März wurde demnach bereits wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gegen ihn ermittelt. Er ist mit seiner Familie auf der Flucht. Unter falschem Namen floh die achtköpfige Familie von Düsseldorf via Istanbul. am 3. Juni landete die Familie in Erbil im Irak.
Gegen beide Tatverdächtige wurde Haftbefehl erlassen.
Quelle:Polizei




