Re: LWL-Museen für Industriekultur
Verfasst: Sa 16. Aug 2025, 15:23
Liebe Kulturbegeisterte,
der Sommer ist da und der Sommerurlaub und die Wochenenden laden zu Ausflügen ein. Die aktuelle Ausgabe des Newsletters versorgt Sie mit Veranstaltungstipps und gibt Ihnen wieder Einblicke in die inklusiven Angebote der LWL-Kultur.
Diesmal nehmen wir Sie mit ins GrabungsCAMP im LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne: Schlüpfen Sie in die Rolle von Archäolog:innen und machen Sie sich auf die Suche nach Spuren der Vergangenheit.
Außerdem blicken wir auf den Inklusionstag im LWL-Freilichtmuseum Hagen zurück. Das bunte Rahmenprogramm mit zahlreichen Mitmach-Angeboten bot Menschen mit und ohne Behinderung die Möglichkeit, gemeinsam einen erlebnisreichen Tag zu verbringen.
Nach einem kurzen Bericht zum Fachtag Diversität und Inklusion, gibt es dann selbstverständlich auch wieder Tipps zu weiteren Highlights der LWL-Kultur sowie aktuelle Veranstaltungshinweise.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen! Bei Anregungen oder Fragen können Sie uns gerne eine Mail an inklusion-kultur@lwl.org schreiben.
Ihre LWL-Kulturabteilung
Archäologie zum Anfassen
Ein Besuch im GrabungsCAMP
Inklusives Programm: Besucher:innen bei einer Tour vor farbenfrohem Bild von Karl Schmidt-Rotluff
Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Archäolog:innen die Geheimnisse der Vergangenheit entdecken?
Im GrabungsCAMP des LWL-Museums für Archäologie und Kultur in Herne können Sie es selbst herausfinden! Auf der 200 Quadratmeter großen, überdachten Ausgrabungsfläche erforschen Sie Schicht für Schicht die verschiedenen Zeitabschnitte und legen selbst archäologische Funde frei: von der Steinzeit bis ins Hochmittelalter.
Taktiler Orientierungsplan der Ausstellung für blinde und seh-behinderte Menschen
Über die umlaufende Rampe erreichen Menschen mit Rollstuhl oder Rollator alle Ebenen des GrabungsCAMPs.
Mit Kelle, Pinsel und Maßband ausgestattet begeben Sie sich auf die Suche nach Spuren der Vergangenheit. Das Freilegen von Fundstücken bietet für blinde und sehbehinderte Menschen eine tolle Gelegenheit die Ausgrabung haptisch zu erleben.
Taktiler Orientierungsplan der Ausstellung für blinde und seh-behinderte Menschen
Die Suche nach Schätzen aus der Vergangenheit vermittelt Archäologie für alle verständlich – unabhängig vom Alter und ob mit oder ohne Behinderung. Workshops in Deutscher Gebärdensprache und Angebote in Einfacher Sprache schaffen vielfältige Zugänge. Auch für Kinder ist die Grabung eine spannende Möglichkeit die Welt der Archäologie spielerisch zu entdecken.
Nach der Grabung werden die Funde gemeinsam besprochen. Auf diese Weise gelingt ein lebendiger Einblick in die Arbeit der Archäolog:innen, der Wissen vermittelt und Spaß macht.
Dank des Mitmach-Konzepts kann das GrabungsCAMP individuell auf Gruppen abgestimmt werden: Hier wird Archäologie für jede:n erlebbar!
Das GrabungsCAMP kann nur im Rahmen einer Mitmachgrabung besichtigt werden.
Als Gruppe können Sie Ihren Wunschtermin buchen. Außerdem bietet das Museum regelmäßige Termine an Sonn- und Feiertagen an.
Der nächste Termin:
7. September, jeweils 13 und 15 Uhr:
GrabungsCAMP spezial (Familiensonntag mit Mitmachausgrabung)
Infos zum GrabungsCAMPhier lang
Weitere inklusive Touren und Workshopshier lang
Weitere Informationen zur Barrierefreiheit:
barrierefrei ausgebautes Gebäude
Aufzug zur unterirdisch gelegenen Ausstellung
behindertengerechte Toiletten
Behindertenparkplätze
Online-Führungen in Deutscher Gebärdensprache (DGS)
Multimedia-Guide mit Videos in DGS
Tastführungen
Kontakt:
LWL-Museum für Archäologie und Kultur
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Telefon: 02323 94628-0
besucherservice-herne@lwl.org
Öffnungszeiten:
Di, Mi, Fr: 9 - 17 Uhr
Do: 9 - 19 Uhr
Sa, So, Feiertag: 11 - 18 Uhr
Eintritt:
Erwachsene: 7 Euro
Ermäßigt: 3,50 Euro
Kinder bis 18 Jahre: freier Eintritt
Geschichte erleben – Inklusion gestalten
Inklusionstag im LWL-Freilichtmuseum Hagen
Außenansicht der Zeche Zollern. In der Mitte befindet sich das Gebäude der Alten Verwaltung, rechts und links stehen zwei Fördertürme
Ein Freilichtmuseum ist mehr als ein Ort, an dem man in alte Zeiten eintauchen kann – es ist ein Ort, an dem Zukunft gestaltet wird. Beim Inklusionstag am 6. Juli wurde das LWL-Freilichtmuseum Hagen genau das: ein lebendiger Treffpunkt für Menschen mit und ohne Behinderung, die gemeinsam Kultur erleben und Barrieren abbauen wollen.
Ein buntes Programm – von Tastführungen bis zu Rundgängen in Deutscher Gebärdensprache – stellte die Angebote des Freilichtmuseums vor. Außerdem waren zahlreiche inklusive Kooperationspartner vor Ort. Eine Erlebnis-Lesung in Einfacher Sprache, ein stimmungsvoller Auftritt einer inklusiven Band und Kreativaktionen für alle Altersgruppen luden zum Mitmachen ein. Wer wollte, konnte mit einem Langstock das Gelände erkunden und einen Perspektivwechsel wagen: Wie fühlt es sich an, mit einer Sehbehinderung unterwegs zu sein?
Fenja Reuter, wissenschaftliche Mitarbeiterin für Vermittlung und Inklusion, hat den Tag bereits zum zweiten Mal organisiert. "Wir verbringen alle gemeinsam einen schönen Tag, Menschen mit und ohne Behinderung, wir entdecken neue Lebenswelten", so Reuter.
Mariana Palermo stellte Interessierten die Arbeit mit ihrem Blindenführhund Xelies vor. Sie betonte, wie wichtig die Zugänglichkeit für Assistenzhunde und eine barrierefreie Kommunikation im Vorfeld sind: "Ich habe es gar nicht mehr gemerkt, dass ich eine Behinderung habe".
Auch Dr. Bärbel Maul, Leiterin des Freilichtmuseums, zog eine begeisterte Bilanz: "Es ist ein wunderbares Fest geworden, das auch gleichzeitig so eine Art Familientreffen ist all derer, die sich in unserer Gesellschaft mit Inklusion beschäftigen, die zeigen wie großartig die Angebote sind und die Arbeit mit den Menschen in ganz Westfalen-Lippe".
Wir freuen uns schon jetzt darauf auch im nächsten Jahr wieder gemeinsam mit Ihnen zu feiern! Und auch in der Zwischenzeit sind Sie herzlich eingeladen das vielfältige Programm des Freilichtmuseums zu erkunden oder eine Runde mit der Museumsbahn zu fahren.
Weitere Informationen zur Barrierefreiheit im Freilichtmuseum:
Übersichtsplan mit Informationen zur Zugänglichkeit an der Kasse erhältlich
Behindertenparkplätze
behindertengerechte Toiletten
Leihrollstühle
Museumsbahn mit mehreren Haltestellen auf dem Gelände
18 der alten Gebäude sind ebenerdig zugänglich oder einsehbar
barrierefreies Restaurant Museumsterrassen
Broschüre in Leichter Sprache
Tastführungen
Führungen in Deutscher Gebärdensprache (DGS)
Weitere inklusive Angebotehier lang
Kontakt:
LWL-Freilichtmuseum Hagen
Mäckingerbach
58091 Hagen
Telefon: 02331 7807-0
freilichtmuseum-hagen@lwl.org
Öffnungszeiten:
1. April bis 31. Oktober
Di - Sa: 9 - 17.30 Uhr
So: 9 - 18 Uhr
Feiertage: 9 - 17.30 Uhr
Eintritt:
Erwachsene: 12 Euro
Ermäßigt: 6 Euro
Kinder bis 18 Jahre: freier Eintritt
der nächster eintrittsfreie Tag: 31.10.
Wie können wir Inklusion im Museumsalltag leben?
Einblick in den Fachtag Diversität und Inklusion im Museumsbereich
"Vielfalt ist ein Fakt – die Gesellschaft ist vielfältig und Museen müssen sich mit Diversität und Inklusion beschäftigen, wenn sie weiterhin Bestand haben wollen", so Anja Junghans, Agentin für Diversität im LWL-Museum Henrichshütte.
Doch wie können Diversität und Inklusion im Museumsalltag gelebt werden? Zu dieser Frage haben wir uns beim Fachtag Diversität und Inklusion im Museumsbereich Anfang Juni mit Leitungen und Mitarbeitenden aus allen LWL-Museen ausgetauscht.
Gemeinsam mit Expert:innen haben wir bestehende Herausforderungen und Schwachstellen kritisch reflektiert. Ein wichtiges Ergebnis: Wir bauen unsere Zusammenarbeit noch stärker aus, um Synergien zu schaffen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam unsere inklusiven Kulturangebote zu erweitern. Denn: die LWL-Museen sollen Orte der Begegnung sein, an denen sich alle willkommen fühlen.
Damit unsere Museen noch inklusiver werden, sind wir auch auf Ihre Hilfe angewiesen. Wir freuen uns über Kommentare oder Anregungen. Schicken Sie uns dazu gerne eine E-Mail an inklusion-kultur@lwl.org
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"Gernheim-Panorama": Führungen im Sitzen auf der barrierefreien Terrasse
Im Juni wurde die barrierefreie Terrasse im LWL-Museum Glashütte Gernheim in Petershagen eröffnet.
Erhöhte Sitzbänke und Plätze für Menschen mit Rollatoren, Rollstühlen und Kinderwagen laden zum Verweilen ein.
Ab sofort bietet das Museum auf der Terrasse Führungen im Sitzen an. Mit Blick auf alle Museumsgebäude können Sie ganz entspannt und ohne lange Laufwege die Geschichte der Glashütte Gernheim kennenlernen.
Informationen zu Führungenhier lang
Öffentliche Führungen in Deutscher Gebärdensprache (DGS)
In den LWL-Museen finden regelmäßig öffentliche Führungen zu verschiedenen Themen statt, die entweder von DGS-Dolmetschenden begleitet oder von tauben Vermittler:innen in DGS durchgeführt werden.
Terminübersicht und Videoshier lang
Das Cover der neuen LWL-Museumstour. Zu sehen ist eine Kreuzfibel auf grünem Hintergrund
"Kultur für Alle" auf Instagram
Auch auf unserem Instagram-kanal geben wir Ihnen regelmäßig Einblicke in unsere inklusiven Kulturangebote. Die Beiträge erkennen Sie an der grünen Farbgestaltung und dem Schriftzug "Kultur für Alle". Alle vergangenen Beiträge finden Sie im gleichnamigen Highlight.
Schauen Sie gerne vorbei!
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Die neue Hörtour 2025/2026
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Hörtour 2025/2026
der Sommer ist da und der Sommerurlaub und die Wochenenden laden zu Ausflügen ein. Die aktuelle Ausgabe des Newsletters versorgt Sie mit Veranstaltungstipps und gibt Ihnen wieder Einblicke in die inklusiven Angebote der LWL-Kultur.
Diesmal nehmen wir Sie mit ins GrabungsCAMP im LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne: Schlüpfen Sie in die Rolle von Archäolog:innen und machen Sie sich auf die Suche nach Spuren der Vergangenheit.
Außerdem blicken wir auf den Inklusionstag im LWL-Freilichtmuseum Hagen zurück. Das bunte Rahmenprogramm mit zahlreichen Mitmach-Angeboten bot Menschen mit und ohne Behinderung die Möglichkeit, gemeinsam einen erlebnisreichen Tag zu verbringen.
Nach einem kurzen Bericht zum Fachtag Diversität und Inklusion, gibt es dann selbstverständlich auch wieder Tipps zu weiteren Highlights der LWL-Kultur sowie aktuelle Veranstaltungshinweise.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen! Bei Anregungen oder Fragen können Sie uns gerne eine Mail an inklusion-kultur@lwl.org schreiben.
Ihre LWL-Kulturabteilung
Archäologie zum Anfassen
Ein Besuch im GrabungsCAMP
Inklusives Programm: Besucher:innen bei einer Tour vor farbenfrohem Bild von Karl Schmidt-Rotluff
Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Archäolog:innen die Geheimnisse der Vergangenheit entdecken?
Im GrabungsCAMP des LWL-Museums für Archäologie und Kultur in Herne können Sie es selbst herausfinden! Auf der 200 Quadratmeter großen, überdachten Ausgrabungsfläche erforschen Sie Schicht für Schicht die verschiedenen Zeitabschnitte und legen selbst archäologische Funde frei: von der Steinzeit bis ins Hochmittelalter.
Taktiler Orientierungsplan der Ausstellung für blinde und seh-behinderte Menschen
Über die umlaufende Rampe erreichen Menschen mit Rollstuhl oder Rollator alle Ebenen des GrabungsCAMPs.
Mit Kelle, Pinsel und Maßband ausgestattet begeben Sie sich auf die Suche nach Spuren der Vergangenheit. Das Freilegen von Fundstücken bietet für blinde und sehbehinderte Menschen eine tolle Gelegenheit die Ausgrabung haptisch zu erleben.
Taktiler Orientierungsplan der Ausstellung für blinde und seh-behinderte Menschen
Die Suche nach Schätzen aus der Vergangenheit vermittelt Archäologie für alle verständlich – unabhängig vom Alter und ob mit oder ohne Behinderung. Workshops in Deutscher Gebärdensprache und Angebote in Einfacher Sprache schaffen vielfältige Zugänge. Auch für Kinder ist die Grabung eine spannende Möglichkeit die Welt der Archäologie spielerisch zu entdecken.
Nach der Grabung werden die Funde gemeinsam besprochen. Auf diese Weise gelingt ein lebendiger Einblick in die Arbeit der Archäolog:innen, der Wissen vermittelt und Spaß macht.
Dank des Mitmach-Konzepts kann das GrabungsCAMP individuell auf Gruppen abgestimmt werden: Hier wird Archäologie für jede:n erlebbar!
Das GrabungsCAMP kann nur im Rahmen einer Mitmachgrabung besichtigt werden.
Als Gruppe können Sie Ihren Wunschtermin buchen. Außerdem bietet das Museum regelmäßige Termine an Sonn- und Feiertagen an.
Der nächste Termin:
7. September, jeweils 13 und 15 Uhr:
GrabungsCAMP spezial (Familiensonntag mit Mitmachausgrabung)
Infos zum GrabungsCAMPhier lang
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Weitere Informationen zur Barrierefreiheit:
barrierefrei ausgebautes Gebäude
Aufzug zur unterirdisch gelegenen Ausstellung
behindertengerechte Toiletten
Behindertenparkplätze
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Tastführungen
Kontakt:
LWL-Museum für Archäologie und Kultur
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Telefon: 02323 94628-0
besucherservice-herne@lwl.org
Öffnungszeiten:
Di, Mi, Fr: 9 - 17 Uhr
Do: 9 - 19 Uhr
Sa, So, Feiertag: 11 - 18 Uhr
Eintritt:
Erwachsene: 7 Euro
Ermäßigt: 3,50 Euro
Kinder bis 18 Jahre: freier Eintritt
Geschichte erleben – Inklusion gestalten
Inklusionstag im LWL-Freilichtmuseum Hagen
Außenansicht der Zeche Zollern. In der Mitte befindet sich das Gebäude der Alten Verwaltung, rechts und links stehen zwei Fördertürme
Ein Freilichtmuseum ist mehr als ein Ort, an dem man in alte Zeiten eintauchen kann – es ist ein Ort, an dem Zukunft gestaltet wird. Beim Inklusionstag am 6. Juli wurde das LWL-Freilichtmuseum Hagen genau das: ein lebendiger Treffpunkt für Menschen mit und ohne Behinderung, die gemeinsam Kultur erleben und Barrieren abbauen wollen.
Ein buntes Programm – von Tastführungen bis zu Rundgängen in Deutscher Gebärdensprache – stellte die Angebote des Freilichtmuseums vor. Außerdem waren zahlreiche inklusive Kooperationspartner vor Ort. Eine Erlebnis-Lesung in Einfacher Sprache, ein stimmungsvoller Auftritt einer inklusiven Band und Kreativaktionen für alle Altersgruppen luden zum Mitmachen ein. Wer wollte, konnte mit einem Langstock das Gelände erkunden und einen Perspektivwechsel wagen: Wie fühlt es sich an, mit einer Sehbehinderung unterwegs zu sein?
Fenja Reuter, wissenschaftliche Mitarbeiterin für Vermittlung und Inklusion, hat den Tag bereits zum zweiten Mal organisiert. "Wir verbringen alle gemeinsam einen schönen Tag, Menschen mit und ohne Behinderung, wir entdecken neue Lebenswelten", so Reuter.
Mariana Palermo stellte Interessierten die Arbeit mit ihrem Blindenführhund Xelies vor. Sie betonte, wie wichtig die Zugänglichkeit für Assistenzhunde und eine barrierefreie Kommunikation im Vorfeld sind: "Ich habe es gar nicht mehr gemerkt, dass ich eine Behinderung habe".
Auch Dr. Bärbel Maul, Leiterin des Freilichtmuseums, zog eine begeisterte Bilanz: "Es ist ein wunderbares Fest geworden, das auch gleichzeitig so eine Art Familientreffen ist all derer, die sich in unserer Gesellschaft mit Inklusion beschäftigen, die zeigen wie großartig die Angebote sind und die Arbeit mit den Menschen in ganz Westfalen-Lippe".
Wir freuen uns schon jetzt darauf auch im nächsten Jahr wieder gemeinsam mit Ihnen zu feiern! Und auch in der Zwischenzeit sind Sie herzlich eingeladen das vielfältige Programm des Freilichtmuseums zu erkunden oder eine Runde mit der Museumsbahn zu fahren.
Weitere Informationen zur Barrierefreiheit im Freilichtmuseum:
Übersichtsplan mit Informationen zur Zugänglichkeit an der Kasse erhältlich
Behindertenparkplätze
behindertengerechte Toiletten
Leihrollstühle
Museumsbahn mit mehreren Haltestellen auf dem Gelände
18 der alten Gebäude sind ebenerdig zugänglich oder einsehbar
barrierefreies Restaurant Museumsterrassen
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Kontakt:
LWL-Freilichtmuseum Hagen
Mäckingerbach
58091 Hagen
Telefon: 02331 7807-0
freilichtmuseum-hagen@lwl.org
Öffnungszeiten:
1. April bis 31. Oktober
Di - Sa: 9 - 17.30 Uhr
So: 9 - 18 Uhr
Feiertage: 9 - 17.30 Uhr
Eintritt:
Erwachsene: 12 Euro
Ermäßigt: 6 Euro
Kinder bis 18 Jahre: freier Eintritt
der nächster eintrittsfreie Tag: 31.10.
Wie können wir Inklusion im Museumsalltag leben?
Einblick in den Fachtag Diversität und Inklusion im Museumsbereich
"Vielfalt ist ein Fakt – die Gesellschaft ist vielfältig und Museen müssen sich mit Diversität und Inklusion beschäftigen, wenn sie weiterhin Bestand haben wollen", so Anja Junghans, Agentin für Diversität im LWL-Museum Henrichshütte.
Doch wie können Diversität und Inklusion im Museumsalltag gelebt werden? Zu dieser Frage haben wir uns beim Fachtag Diversität und Inklusion im Museumsbereich Anfang Juni mit Leitungen und Mitarbeitenden aus allen LWL-Museen ausgetauscht.
Gemeinsam mit Expert:innen haben wir bestehende Herausforderungen und Schwachstellen kritisch reflektiert. Ein wichtiges Ergebnis: Wir bauen unsere Zusammenarbeit noch stärker aus, um Synergien zu schaffen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam unsere inklusiven Kulturangebote zu erweitern. Denn: die LWL-Museen sollen Orte der Begegnung sein, an denen sich alle willkommen fühlen.
Damit unsere Museen noch inklusiver werden, sind wir auch auf Ihre Hilfe angewiesen. Wir freuen uns über Kommentare oder Anregungen. Schicken Sie uns dazu gerne eine E-Mail an inklusion-kultur@lwl.org
Kennen Sie schon ... ?
Logo der Podcast-Reihe Untold Stories. Illustrationen von Türen auf einem orangenen Hintergrund. In der Mitte eine geöffnete Tür, durch die man den Umriss von Westfalen-Lippe sieht.
"Gernheim-Panorama": Führungen im Sitzen auf der barrierefreien Terrasse
Im Juni wurde die barrierefreie Terrasse im LWL-Museum Glashütte Gernheim in Petershagen eröffnet.
Erhöhte Sitzbänke und Plätze für Menschen mit Rollatoren, Rollstühlen und Kinderwagen laden zum Verweilen ein.
Ab sofort bietet das Museum auf der Terrasse Führungen im Sitzen an. Mit Blick auf alle Museumsgebäude können Sie ganz entspannt und ohne lange Laufwege die Geschichte der Glashütte Gernheim kennenlernen.
Informationen zu Führungenhier lang
Öffentliche Führungen in Deutscher Gebärdensprache (DGS)
In den LWL-Museen finden regelmäßig öffentliche Führungen zu verschiedenen Themen statt, die entweder von DGS-Dolmetschenden begleitet oder von tauben Vermittler:innen in DGS durchgeführt werden.
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